Verfasst von Tim Chimoy am 18.06.2015

Wildes Abenteuer und Entspannung in Pattaya

Das Hotelpersonal begrüßt mich in meinem Hotel mit einem breiten Lächeln. Meine Unterkunft liegt nur wenige Minuten vom Strand entfernt und vom Balkon aus kann ich die Bucht von Pattaya überblicken. Ich genieße diese Aussicht und ruhe mich aus, um Energie für den folgenden Tag zu tanken.

Strand und Floating Market

Nach einem ausgiebigen Frühstück in meinem wunderschönen Hotel mache ich mich auf den Weg zum „schwimmenden Markt“ – und der ist wahrlich etwas Besonderes: Es gibt unzählige kleine Gassen und Kanäle, Brücken verbinden die Sträßchen. Verkaufsstände säumen die Gassen, an denen die Händler alles Mögliche verkaufen, was ihr euch nur vorstellen könnt.

Es gibt hier eine breite Auswahl an Essen. Ich staune über Klebreis in Regenbogen-Farben sowie über Früchte, die ich vorher noch nie gesehen habe.

Auf dem Wasser schippern die typisch südostasiatischen Langboote vorbei, die eine Fahrt um den Markt herum anbieten. Ich sehe eine alte Frau, die auf solch einem Boot ihren Grill aufgebaut hat und dort Hähnchenkeulen grillt. Ich kann den Duft der Hähnchen bis zu mir riechen.

Ich verzichte darauf, auf solch einem Boot zu essen, und ziehe die schattigen Gassen vor. Die Menschen sitzen auf dem Boden, auf einem weichen Teppich. Irgendwie eine familiäre Atmosphäre.

Die Kellnerin kommt sofort, nachdem ich mich auf den Boden gehockt habe. Wir verständigen uns mit Händen und Füßen und lachen dabei. Ich bestelle eine Reisnudel-Suppe Die braune Soße ähnelt dem Geschmack von Sojasoße. Das mag ich gerne, deswegen esse ich alles in Windeseile auf. Der Preis der Suppe liegt bei günstigen 60 Baht, das sind ca. 1,50 Euro.
Mit einem vollen Magen geht es weiter. Mein Spaziergang ist noch lange nicht zu Ende. Ich muss noch einige Geschenke für Freunde und Verwandte kaufen und dies ist, wie sich herausstellt, der perfekte Ort dafür. So viele Souvenirläden mit Porzellan, Massage-Ölen, Klamotten und Gewürzen! Ich kaufe ein Lavendel-Minz-Öl, Porzellan-Tassen mit blauen asiatischen Motiven und natürlich einen Hut aus Stroh, um mich vor der Sonne zu schützen.

Eines will ich, bevor ich gehe, unbedingt noch sehen: „Wasser Thai Boxing“. Es ist ein Balancespiel auf einer Holzstange, zuzusehen macht richtig Spaß. Wer zuerst ins Wasser plumpst, verliert. Nach einigen Stunden geht dann die Sonne unter und ich mache mich auf den Rückweg.

Shows und Nachtleben in Pattaya

Abends gehe ich zur Walking Street von Pattaya, dem Zentrum des Nachtlebens. Wer schon mal in Hamburg war, wird die Walking Street sofort mit der Reeperbahn vergleichen: wildes Treiben und gute Stimmung.

Vor jeder Bar stehen hübsche Frauen, die vorbeilaufende Besucher in die Bars locken wollen und ihre Getränke bewerben. Ich habe das Gefühl, dass die Bars in einem Wettbewerb miteinander stehen und jeder versucht, ein bisschen lauter zu sein. Das Viertel ist ein Rotlichtviertel, voll mit Bars, Clubs und Attraktionen. Es gibt billigen Alkohol, günstiges Streetfood und hübsche Frauen.

Es gibt aber auch zahlreiche Shows, wie z.B. die „Ice Cream Show“: Für 80 Baht (2 Euro) bestelle ich zwei Kugeln Eis. Der Eismann nimmt eine Kugel Eis und spielt mit ihr, schmeißt sie in die Luft und jongliert mit ihr. Die Kugeln fliegen vorher einmal kräftig durch die Luft, bevor sie im Hörnchen landen. Hier geht es also nicht um den Geschmack, sondern um die Art, wie mir das Eis überreicht wird.

Langsam komme ich zum Ende der Walking Street, trinke in einer ruhigeren Bar noch ein Bier und gehe dann zurück ins Hotel.

Die nahegelegene Insel Ko Samet

Für den nächsten Tag habe ich mich entschieden, dem Trubel Pattayas zu entkommen und die nahegelegene Insel Ko Samet zu besuchen. Ich nehme dafür ein Taxi. Die Fahrt von Pattaya bis zum Fähr-Pier von Ban Phe kostet ca. 1.000 Baht(ca. 25 Euro).

Dort angekommen, kaufe ich mir ein Ticket für ein Speedboot. Die Fahrt mit dem Boot kostet 200 Baht (5 Euro) und macht richtig Spaß. Der Kapitän steuert uns sicher Richtung Insel. Nach 15 Minuten hält das Speedboot am weißen Strand der Insel. Wir krempeln unsere Hosen hoch, springen vom Boot und laufen noch wenige Meter durchs Wasser.

Mit den Füßen im Sand entscheide ich mich, es mir direkt an der Strandbar gemütlich zu machen, und bestelle frischen Tintenfisch für umgerechnet 3 Euro, welcher erst vor wenigen Stunden aus dem Wasser geholt wurde. Gut gesättigt, miete ich mir eine Liege an der gleichen Strandbar für 100 Baht (2,50 Euro), genieße die Sonne und beobachte das entspannte Geschehen am nahezu leeren Strand. Nach einigen Stunden geht es dann zurück nach Pattaya und ab ins Bett.

Sanctuary of Truth

Nach einem Früchtefrühstück mit Mango, Papaya und Durian starte ich voller Energie in den neuen Tag. Gestärkt mache ich mich auf den Weg zum Sanctuary of Truth. Die Architektur ist bemerkenswert. Eine riesige Konstruktion aus Holz, 150 Meter hoch. Das traditionelle Gebäude wurde im alten traditionellen Thai-Stil gebaut. Fast überall sehe ich Skulpturen, die mit Holzschnitzereien verziert wurden. Die Dekorationen zeigen Geschichten aus der fernöstlichen Mythologie. Ein magischer Ort.

Weitere Beiträge zu den Urlaubsarten: Strandurlaub, Aktivurlaub

Aloha auf Hawaii!

Hawaii steckt voller Traumstrände, kulinarischen Highlight und Dingen die ihr...

Zum Artikel

Im Süden Gran Canarias

Ich war über Gran Canarias Vielfalt bei meinem ersten Besuch überrascht. Jede ...

Zum Artikel

Bibione: In der Lagune

Bibione war ursprünglich eine Ansammlung kleiner Inseln. Und die gilt es zu...

Zum Artikel

Meran von oben

Wie ein Adler auf das beschauliche Meran in Südtirol herabblicken? Diesen...

Zum Artikel

Reise ins Zwischenreich

Malta ist eine Welt zwischen den Welten, die Inselgruppe liegt zwischen Europa...

Zum Artikel

Pure Lebensfreude

Man muss Costa Rica einfach gerne haben: Atemberaubende Natur im Überfluss,...

Zum Artikel