Verfasst von Jennifer Price am 30.08.2016

Sporturlaub an den Traumstränden Andalusiens

Eine Laufreise mit meinen liebsten Lauffreunden nach Andalusien ist jedes Jahr auf’s Neue ein Traum. Der Termin steht schnell fest. In der spanischen “semana santa” soll es sein. So kann neben dem Laufen, kulturellen Highlights, wie den stimmungsvollen Osterprozessionen in Sevilla Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Mit einem Direktflug von Frankfurt geht es direkt in die Stadt des Sherry’s. Das Hotel Barrossa Park, das durch seine wundervolle Lage direkt am kilometerlangen Traumstrand der Playa de la Barossa glänzt ist bald erreicht. Die Zimmer begeistern durch die gemütliche Ausstattung und verfügen alle über einen Balkon mit Wäscheleine. Jeder Sportler wird wissen wie wichtig das ist, wenn er täglich Sport treibt. Für frische Wäsche ist also täglich gesorgt. Zur Einstimmung laufen wir uns am traumhaften Strand langsam ein. Wow ist das schön !

Laufen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Unser Tagesablauf gestaltet sich in den nächsten Tagen mit einem Laufprogramm für jede Leistungsstärke. Beginn ist der gemütliche Morgenlauf am Strand in den andalusischen Sonnenaufgang hinein. Danach wird gedehnt. Weiter geht es mit einem Rumpfstabilitäts-Training und der Hauptprogrammpunkt ist für den Mittag gesetzt. Hier gibt es neben einer freundschaftlichen Laufstaffel,  “Die Rampe”(Intervalle mit Steigung zum alten Leuchturm) oder einen Zeiteinschätzungslauf. Am Abend haben wir Zeit uns über den Tag auszutauschen. Das Hotel verfügt außerdem über einen Innenpool, in dem wir an zwei Tagen Aquajogging und Entspannungsübungen kennenlernen dürfen.

Ausflugstag im maurischen Sevilla

Dann kommt schon der erste Ruhetag, den wir in Sevilla verbringen. Wir sehen La Giralda (den alten Glockenturm) und den alten maurischen Palast. Wunderschöne Kacheln und kleine Ornamente verzieren jede Mauer des Gebäudes. Den Abschluss bildet eine kleine Flamenco Aufführung im urigen kleinen Gitarrenmuseum. Der Stolz der Tänzerin und die Leidenschaft der Gitarrenspieler ist förmlich greifbar. Ein krönender Abschluss. Aber auf den alten Gassen erwarten uns noch die nächtlichen Osterprozessionen. Was für eine Stimmung auf den Straßen. Dunkle Musik und die Nazarenos, die in ihren dunkelblauen Kutten, Heiligenbilder durch die Straßen tragen. Ich bin beeindruckt. Was für eine Stadt und was für eine Gänsehautstimmung !
Nach 2 weiteren Trainingstagen, steht nur noch der lange Lauf an. 30 km über den Leuchtturm, zum Hafen und zurück kommen mir hier gar nicht so lang vor. Das liegt wohl daran das wir an jeder Ecke neue Eindrücke gewinnen. Die kleinen Pinienwälder mit den jungen Spaniern die ihre Siesta dort genießen, der urige Hafenabschnitt mit dem Bolenweg, die Promenade mit den einheimischen Spaziergängern und die aufgeschlossenen Menschen die jeden Läufer mit einem Lächeln begrüssen.

Und schon ist er da, der Tag der Abreise. Eine aktive, schöne Laufreise liegt hinter uns. Wehmütig blicken wir auf das Erlebte zurück. Im nächsten Jahr, auf jeden Fall wieder, wird direkt abgemacht … Ob es wieder nach Sevilla gehen wird wir sehen – aber eines steht fest. Die Stadt eignet sich perfekt als Ausflugsziel für einen abwechslungsreichen Sporturlaub mit Freunden !

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