Verfasst von Kathleen Jaedtke am 23.03.2017

Nordthailand: Kultur und Geschichte in Sukhothai, Chiang Mai und Chiang Rai erleben

Die Sonne geht langsam auf und taucht die Tempelruinen von Sukhothai in die schönsten Farben. Große Buddha-Statuen umgeben uns, aus der Ferne hören wir die Vögel zwitschern und genießen mit einer Handvoll weiterer Reisender den Moment. Wir sind froh hier zu sein, raus aus dem hektischen Bangkok und rein in das kulturelle Erbe Thailands.

Fast allein im Geschichtspark von Sukhothai

Wir haben das Glück, bereits viele schöne Tempelanlagen in Südostasien gesehen zu haben. Doch was wir bisher selten fanden, das finden wir hier: viel Ruhe. Nur wenige Reisende sind wie wir in der Morgenstunde aufs Rad gestiegen und strampeln gemächlichen Tempos durch den Geschichtspark von Sukhothai. Für den Eintrittspreis von 100 Baht bekommen wir auf dem innerhalb der alten Stadtwälle gelegenen Areal einiges geboten: Um uns herum sehen wir sattes Grün, kleine Teichanlagen mit etlichen Lotusblüten und vor allem die Ruinen, die die Größe des ehemaligen Königreichs Sukhothai erahnen lassen. Stehende und sitzende Buddhas säumen unseren Weg, verstecken sich halb hinter den Mauern der Tempelruinen.

Am längsten verweilen wir auf dem Gelände des größten Tempels, dem Wat Mahathat. Er ist in einem sehr guten Zustand und gibt uns seine ganze Schönheit preis. Es ist eine traumhafte Szenerie, die uns nicht nur in den Morgenstunden, sondern auch zum Sonnenuntergang in ihren Bann schlägt.

Außerhalb des Stadtwalls warten nicht nur dichte Wälder, sondern noch weitere Tempel darauf, von uns erkundet zu werden. So verbringen wir viel Zeit auf dem Fahrrad, lassen uns von platten Reifen nicht aus der Ruhe bringen und genießen unsere Zeit in Sukhothai.

Die schönsten Tempel in Chiang Mai

Von Sukhothai nehmen wir am nächsten Morgen für 207 Baht den Bus und erreichen nach 6 Stunden und etwa 300 km unser nächstes Ziel: Chiang Mai. Stadtmauern umgeben die pittoreske Altstadt mit ihren unzähligen kleineren und größeren buddhistischen Tempeln und Cafés. Wir sind sofort verzaubert von der entspannten Atmosphäre und den wunderschönen und in ihrer Architektur einzigartigen Tempeln. Am schönsten finden wir den Holztempel Wat Pan Thao mit seinen filigranen goldenen Details und den Silbertempel Wat Sri Suphan, außerhalb und südlich der Stadtmauern gelegen.

In den Abendstunden jedes Sonntags verwandeln sich die Hauptstraßen der Altstadt in ein Einkaufsparadies, die Sunday Walking Street. Autos weichen den Ständen der Händler, die allerlei Köstlichkeiten und Kunstgegenstände feilbieten und lassen diesen letzten Tag der Woche ganz besonders zu Ende gehen.

Der weiße Tempel von Chiang Rai

Ganz in den Norden führt es uns dieses Mal nicht. Wir hatten die Reise nach Chiang Rai und zu dem wunderschönen weißen Tempel Wat Rong Khun fest eingeplant, doch Chiang Mai bietet eine bessere Verbindung in das Nachbarland Laos. Statt hin und her zu pendeln, entschließen wir uns Chiang Rai für diese Reise unentdeckt zu lassen, schwören uns aber, zurückzukommen und dieses Versäumnis nachzuholen. Ob uns diese Reise ins Goldene Dreieck zwischen Thailand, Myanmar und Laos führen wird? Wir werden sehen.

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