Verfasst von Melanie Schillinger am 3.02.2015

Marsa Alam – Das Unterwasserparadies in Ägypten

Endlich bin ich hier. Endlich in Ägypten angekommen. Endlich am Meer. Etwa 6 Stunden hat der Flug gedauert. Der warme, weiche Sand fühlt sich schön an unter meinen Füßen, und ich genieße die Sonnenstrahlen. Jetzt am Nachmittag ist die Temperatur angenehm, knapp unter 30 Grad und einfach perfekt um auf der Liege zu relaxen Vor mir leuchtet das Rote Meer in den schönsten Türkistönen und die Wassertemperatur habe ich auch schon getestet. 23 erfrischende Grad hat es. Gerade richtig für alles, was ich die nächsten Tage geplant habe. Denn Marsa Alam ist bekannt für seine traumhafte Unterwasserwelt. Und die will ich erkunden!

Schnorcheln an den schönsten Riffen direkt vom Strand aus

Ganz oben auf meiner Wunschliste steht das berühmte Korallenriff! Das liegt so nah, dass ich es ganz einfach selbst vom Strand aus erreichen kann. Ich ziehe mir ein dünnes Shirt über, denn beim Schnorcheln bekomme ich normalerweise recht schnell einen Sonnenbrand auf dem Rücken. Die Sonneneinstrahlung ist übrigens knapp unter der Wasseroberfläche um einiges stärker als an Land. Deswegen hier mein Tipp: ein T-Shirt oder ein dünner Taucheranzug schützen mehr als Sonnenmilch. Jetzt noch schnell die Brille auf, die Flossen an, den Schnorchel in den Mund und los gehts! Erst ist das Wasser seicht und nur Sand ist zu sehen, aber schon nach rund 20 Metern beginnt das Riff. Es ist über und über mit Korallen bewachsen, die in allen erdenklichen Farben leuchten. Unzählige bunte Fische beäugen mich neugierig. Eine derart intakte Unterwasserwelt habe ich selten gesehen! Später am Nachmittag entdecke ich sogar einen fast zwei Meter langen Rochen! Wow!

Schwimmen mit Schildkröten

Hier in Marsa Alam gibt es sehr viele Schildkröten. Für mich eine kleine Sensation, denn ich liebe diese interessanten Tiere. Deswegen mache ich mich heute erneut auf den Weg zum Wasser und begebe mich auf die Suche. Schon in der geringen Tiefe von 2 Metern entdecke ich eine und kann sie in aller Ruhe beim Fressen beobachten. Sie lässt sich durch mich auch gar nicht stören. Stundenlang könnte ich hier verweilen, wären da nicht die vielen Doktorfische, die doch recht aggressiv auf Eindringlinge in ihr Revier reagieren, und immer wieder versuchen, mich zu zwicken. Auch von diesen Exemplaren gibt es hier leider sehr viele. Mein Tipp: Ein leichter Taucheranzug schützt Sie perfekt vor den doch oft recht beißwütigen Fischen. Zu den Schildkröten kommen Sie übrigens ganz leicht vom Strand aus. Es ist keine extra Tour nötig.

Begegnung mit den Delfinen

An meinem vorletzten Tag steht für mich etwas ganz Besonderes auf dem Programm! Ich besuche die Delfine vom Sataya Riff. Für diesen Ausflug müssen Sie kein Taucher sein. Auch Schnorchler und Schwimmer werden mit Freude auf den Tauchbooten mitgenommen. Die Tour startet am Hafen von Hamata, welchen ich in circa 1,5 Stunden per Transfer erreiche und kostet mich 80 Euro. Nach dem Einchecken auf dem Boot dauert die Fahrt zum Riff noch mal etwa 1,5 Stunden, die ich auf dem Oberdeck in der Sonne genieße. Endlich angekommen ist die Spannung mit Händen greifbar. Werden die Delfine hier sein? Ich habe Glück an diesem Tag. Ein ganzer Schwarm zeigt sich ganz nahe an unserem Boot. Fast übermütig springen die freundlichen Tiere aus dem Wasser, begleiten uns für wenige Minuten und tauchen dann wieder im unendlich weiten Meer ab. Ein unvergesslicher Anblick.

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