Verfasst von Monika Fuchs am 30.07.2015

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Städtereise Dublin Irland

Dublin – Shopping, Cafés und Guinness

Wer Dublin besucht, den verschlägt es unweigerlich in die Grafton Street und ans Trinity College. Es gibt aber noch mehr zu entdecken als die üblichen Einkaufszentren und Souvenirläden, in denen das irische Kleeblatt oder die krummen grünen Hüte legendärer Leprechauns, der Kobolde in grüner Kleidung, an Touristen verkauft werden.

Shopping im Powerscourt Townhouse Centre

Nur wenige Schritte abseits der Grafton Street, in der Clarendon Street, befindet sich das Einkaufszentrum Powerscourt Townhouse Centre. Es überrascht mit seinem Innenleben: Hier reiht sich nicht ein Wühltisch an den nächsten. Stattdessen bieten die Ladenbesitzer im Powerscourt Townhouse Centre ihre Spezialitäten und Waren in kleinen Läden zum Verkauf an. Da gibt es wunderschöne Spitzenarbeiten, aber auch ausgefallene Kopfbedeckungen oder wertvolle Stoffe und Tuche. Und damit das Stöbern an den ladenartigen Ständen noch mehr Spaß macht, gibt es im Innenhof des Powerscourt Townhouse Centre ein Café, in dem man sich bei einer guten Tasse Tee und einem leckeren Stück Obstkuchen oder Pavlova (Fruchbaiser-Torte) vom Schaufensterbummel oder Shopping erholen kann.

Kaffee trinken in Bewleys Oriental Café

Zum Kaffeetrinken empfehle ich, die paar Schritte in die Grafton Street zurück zu gehen, denn an der Ecke des Johnson‘s Ct. zur Fußgängerzone befindet sich Bewleys Oriental Café, ein Kaffeehaus, das man bei keinem Dublin Besuch versäumen sollte. In diesem wohl traditionsreichsten Café der Stadt treffen sich die Dubliner nach einer durchzechten Nacht im Temple Bar-Viertel ebenso wie die Damen, die noch vor den Ladenöffnungszeiten in die Grafton Street gekommen sind. Studenten aus dem nahegelegenen Trinity College verabreden sich hier ebenso wie ihre Professoren, um kommende Projekte miteinander zu besprechen. Bewleys Oriental Café gewährt Einblicke in das Leben der Dubliner. Wir halten uns im hinteren Teil des Cafés auf, dessen Buntglasfenster allein den Abstecher wert sind.

Durch Temple Bar zum Dublin Castle

Nach der genussreichen Pause sind es nur ein paar Schritte bis zum Trinity College. Hier müssen wir uns entscheiden, ob wir gleich beim Haupteingang in einen der Hop On Hop Off-Busse einsteigen, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt anfahren, oder noch durch Temple Bar zum Dublin Castle bummeln. Wir entscheiden uns für Letzteres.

Vorbei an einem der wohl schönsten Pubs von Dublin, der O’Neill’s Bar in der Suffolk Street, setzen wir unseren Weg zum Dublin Castle fort. Er führt durch das Ausgehviertel Temple Bar. Nachts füllen sich die Pubs mit Besuchern und Einheimischen, die dort ihr Guinness oder Smithwicks in Begleitung Gleichgesinnter genießen. Bier trinken kann man hier auch tagsüber, aber am Abend treten in vielen Bars irische Bands live auf und sorgen für das typische Ambiente, für das Temple Bar berühmt ist. Schnell ist man auch als Fremder in die Gemeinde irischer Trinkgesellen integriert und singt die Lieder über Molly Malone und ihre Leidensgenossen aus voller Kehle mit.

Im Guinness Storehouse lernen wir, wie man das Bier der Iren richtig zapft

Dublin Castle schauen wir uns nur von außen an, obwohl Führungen durch das historische Schloss, das Zeichen der britischen Herrschaft über Dublin ist, angeboten werden. Wir steigen in einen der Hop On Hop Off-Busse ein, der uns zum Guinness Storehouse bringt. Direkt daneben befindet sich die legendäre Brauerei, die das dunkle Ale der Iren herstellt, über dessen Geschichte und Produktion wir uns im Guinness Storehouse informieren.

Wir erfahren, dass das Wasser für den Geschmack des Guinness genauso wichtig ist, wie die anderen Zutaten. Wir sehen Bilder des Gründers der Guinness Brauerei und dürfen das köstliche Gebräu natürlich auch probieren. Allerdings erst, nachdem wir uns selbst darin versucht haben, ein Glas Guinness so einzuschenken, dass sich über dem dunklen Ale eine etwa ein Zentimeter dicke Schaumschicht bildet. Sie muss so fest sein, dass man sie fast mit dem Messer schneiden kann. Erst nachdem uns das gelungen ist, dürfen wir hinauf in die Gravity Bar. Hier schlürfen wir unser Glas Guinness bei einem schönen Ausblick auf die Stadt.

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