Verfasst von Nicole Biarnés am 29.08.2016

Costa Brava, meine wilde Küste

Wandern auf dem Camí de Ronda

Vor mir geht es einige Meter in die Tiefe. Ganz steil scheinen die Klippen der Costa Brava direkt ins Meer zu fallen. Ich spaziere auf dem Camí de Ronda, einem Wanderweg, der an der wilden Küste entlang führt. Von Calella de Palafrugell aus wandere ich von einer Bucht zur anderen und genieße diese unglaublich schöne Aussicht.

Als ich in Llafranc ankomme, kann ich nicht mehr anders. Jetzt muss ich ins Wasser. Hinein in das erfrischende, blaue Nass! Ich schwimme ein paar Runden. Zehn Minuten lang ziehe ich meine Bahnen durch die Bucht. Das Wasser der Costa Brava ist total angenehm, weder zu kalt, noch zu warm, genau richtig. Faul am Strand liegend, lasse ich mich von der Sonne wieder trocknen und beobachte die Boote, die etwas weiter vorne vor Anker liegen. Doch bald meldet sich mein Magen. Ich habe Hunger!

Restaurant Casamar

Quim ist der Chef des kleinen Restaurants Casamar in Llafranc. Ich beschließe spontan, ihm einen Besuch abzustatten. Vielleicht hat er noch einen Tisch frei. Schnell sind meine Sachen zusammengepackt und nur drei Minuten später stehe ich schon vor dem Restaurant. Ich habe Glück und kann den letzten Tisch ergattern! Ganz billig ist das Casamar zwar nicht, aber dafür ist das Essen zum Fingerablecken gut! Quim hat sich mit seinen Köstlichkeiten schon einen Michelinstern erkocht. Total zu Recht, wie ich finde. Eigentlich ist sein Suquet de Peix mein Lieblingsgericht, aber der traditionelle Fischeintopf der Costa Brava steht heute leider nicht auf der Karte. Dafür gibt es mit Erdbeeren marinierte Sardinen! Der Spaß kostet immerhin 18,50 Euro, aber es schmeckt wie immer wirklich himmlisch.

Das mittelalterliche Pals

Mein Hunger ist gestillt und ich bin bereit für die nächste Erkundungstour. Am Nachmittag ist es auch nicht mehr so heiß, perfekt also für ein bisschen Kultur auf meinem Programm heute. Mit dem Auto fahre ich ins Hinterland der Costa Brava nach Pals. Nur vierzehn Kilometer von Llafranc entfernt liegt das kleine, mittelalterliche Dorf, in dem es von uralten Symbolen nur so wimmelt. Im Mittelalter schützten sich die Einwohner mit geheimen Zeichen gegen böse Geister. Ich war schon oft in Pals, denn ich liebe es, durch diese alten Gassen zu bummeln. Wie immer suche ich die Häuserwände nach den Überbleibseln des alten Aberglaubens ab. Und tatsächlich entdecke ich direkt über zwei Blumentöpfen einen kleinen Engel, der die Bewohner des Hauses vor Hexen und Dämonen schützen sollte.

Falls Du jetzt überlegst, demnächst auch mal wieder an die Costa Brava zu fahren, melde Dich doch einfach bei den Urlaubsprofis von Neckermann und lass Dir ein paar gute Tipps geben!

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