Verfasst von Juliane Lülff am 26.08.2016

Berlin: Als Tourist in der eigenen Heimat unterwegs

Ich bin in Berlin aufgewachsen und wohne mittlerweile im tiefsten Baden-Württemberg. Als Großstadtkind bekomme ich regelmäßig die Sehnsucht nach dem Trubel der großen Stadt und freue mich immer wie ein kleines Kind auf meinen nächsten Heimatbesuch. Ich fühle mich in Berlin zuhause, aber auch als Tourist und entdecke immer wieder Neuheiten, die mir früher nie aufgefallen sind. Mittlerweile habe ich feste Rituale, die ich bei jedem Berlin-Aufenthalt machen muss.

Landeanflug mit Aussicht!

Es führen bekannterweise viele Wege nach Berlin. Ich fliege am liebsten nach Berlin zum Flughafen Tegel. Mein Tipp: Wählt den Fensterplatz “A”. Kommt der Wind von der richtigen Seite, so führt der Landeanflug direkt über die Stadt. Ist der Himmel wolkenfrei, könnt ihr das Brandenburger Tor und den Fernsehturm aus der Luft sehen. Am Abend ist dieser Ausblick atemberaubend und ich bekomme jedes Mal eine Gänsehaut, wenn ich die beleuchtete Stadt von oben aus sehe.

Die beste Currywurst Berlins!

Ich habe in Deutschland in mehreren Städten Currywürste probiert, aber in Berlin gibt es einfach die Beste. Daher kann ich euch hier zwei Top-Adressen empfehlen. Mein Favorit ist Curry 66, welches sich mitten im Kiez befindet und von vielen Ur-Berlinern geliebt wird. Hier könnt ihr zwischen zehn verschiedenen Schärfegraden wählen und mit einer Portion Pommes eure Currywurst genießen. Für mich definitiv immer ein Muss!

Sollte ich es nicht dorthin schaffen, nutze ich die Zeit am Flughafen. Direkt neben den Flughäfen Schönefeld und Tegel befindet sich ein alter S-Bahn-Waggon, die “EsS-Bahn- Berlins abgefahrenste Currywurst”. Diese ist zwar preislich etwas teurer (im Menü ca. 6,90 €), aber für den Geschmack lohnt es sich. Am Flughafen Tegel bekomme ich mit etwas Glück einen Fensterplatz und kann einen Blick über das Rollfeld erhaschen. Bei der Atmosphäre steigt die Reiselust von ganz alleine und die Zeit verfliegt wie im Fluge.

Berliner Unterwelten – Sightseeing mal anders!

Da ich das komplette Touri-Programm schon so oft gemacht hatte, wollte ich mal etwas anderes machen und bin durch Zufall auf die Berliner Unterwelten gestoßen. Diese bieten verschiedene Touren an und bringen einem die Geschichte Berlins etwas näher. Wir haben uns unterirdisch auf die Spuren der Geschichte begeben und ehemalige Fluchtmöglichkeiten wie Tunnel und alte Bunker gesehen. Die Schicksale der Menschen waren so realistisch erzählt (mit Berliner Dialekt), dass wir uns in sie hineinversetzen und mit Ihnen fühlen konnten. Geschichte sehen und erleben fernab von langweiligen Museen und Touri-Touren!

Ihr wolltet auch schon immer einen Berlin Urlaub? Ich als waschechte Berlinerin beantworte euch alle eure Fragen gerne mit weiteren Geheimtipps!

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