Verfasst von Melanie Schillinger am 8.04.2015

Bali – die Insel des Staunens und der Reisfelder

Egal in welche Richtung ich schaue, immer leuchtet mir das satte Grün der unzähligen Reisfelder entgegen. Nicht umsonst ist Bali dafür berühmt! Ich stehe gerade mittendrin in diesem tropischen Zauber auf der Insel der Götter, denn so wird die Schöne auch genannt! Der Flug hierher war sehr lang und ermüdend, etwa 13 Stunden reine Flugzeit musste ich über mich ergehen lassen. Aber selbst diese Anstrengung ist beim Anblick der wunderschönen, üppigen Natur und der tollen Strände gleich wieder vergessen. Das Beste an Bali aber ist, dass es fast unendlich viele Möglichkeiten gibt, wie ich meine Zeit hier verbringen kann!

Entspannung am schönen und familienfreundlichen Strand von Sanur

Heute ist mein erster Tag auf Bali, und ich freue mich auf die tollen Strände. Der kleine Fischerort Sanur, direkt an der Küste ganz im Süden Balis gelegen, ist einfach wie geschaffen dafür. Der feine Sand leuchtet goldgelb und ich kann fast 50 Meter weit ins Meer laufen, bevor ich schwimmen muss. Weil es hier so gut wie keine Brandung gibt, ist der Strand perfekt für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Allerdings herrschen hier Ebbe und Flut. Bei Ebbe zieht sich das Wasser sehr weit zurück und Schwimmen ist dann leider nicht mehr möglich. Wenn ihr also einen Ausflug hierher unternehmen möchtet, ist es sinnvoll, euch vorher über den Gezeitenwechsel zu informieren. Für etwa 2 Euro könnt ihr euch ganz unkompliziert eine Liege zum Entspannen mieten. Die direkt an den Strand angrenzenden Restaurants servieren leckere indonesische Gerichte schon ab 3 bis 4 Euro pro Person mit einem wunderbaren Blick auf das türkis schimmernde Meer.

Den Zauber Balis erleben beim traditionellen Barong-Tanz

Mein zweiter Tag steht im Zeichen der balinesischen Kultur. Deswegen besuche ich heute einen traditionellen Barong-Maskentanz! Etwas erstaunt bin ich schon, wie viele andere Touristen ebenfalls vor Ort sind, aber dem Zauber, den die Tänzerinnen und Tänzer verbreiten, tut das keinen Abbruch. Die Magie nimmt mich voll und ganz gefangen. Die bekannteste Aufführung dieses Tanzes findet in dem kleinen Ort Batubulan – ebenfalls im Süden Balis gelegen – jeden Morgen um 10 Uhr für eine Stunde statt. Tickets inklusive Fahrt nach Batubulan bekommt ihr für circa 25 bis 40 Euro pro Person, je nachdem, von welchem Ort ihr abgeholt werden möchtet. Die Abholung ist von jedem größeren Touristenort der Insel möglich.

Faszination am Meerestempel von Tanah Lot

Im Anschluss steht ein Besuch des kleinen Tempels Tanah Lot auf meinem Programm. Dieser thront an der Südküste der Insel atemberaubend auf einem Felsen mitten im Meer und nur bei Ebbe kann ich zu Fuß direkt dorthin gelangen. Dabei muss ich wirklich aufpassen, denn die Felsen am Übergang sind sehr glitschig und komplett mit Algen bewachsen. Ich bin sehr froh, dass ich feste Schuhe und keine Flipflops mitgenommen habe. Auf dem Rückweg kaufe ich mir bei einem der vielen Shops noch ein schönes Andenken an diesen wunderschönen Tempel. 5 Euro bezahle ich dem alten Mann für ein wirklich tolles Foto des Tempels inklusive Rahmen.

Staunen bei den Reisterassen von Jatiluwih

Übersetzt heißt Jatiluwih so viel wie „einfach wunderbar“. Und genau das ist es auch! Vor mir liegen die berühmtesten Reisterassen Balis. So weit das Auge reicht, sehe ich nichts als sattes üppiges Grün und Bauern, die ihrer täglichen Arbeit hier nachgehen. Was für ein Anblick! Ich nehme mir ein bisschen Zeit, um durch die Felder zu spazieren und diese Schönheit als Erinnerung in mir aufzunehmen. Ich habe aber trotzdem immer einen wachsamen Blick zum Boden, denn hier gibt es giftige Schlangen. Ich passe also besser auf, wo ich hintrete!

Shopping und Abwechslung im Künstlerort Ubud

Fast direkt in der Mitte der Insel liegt der kleine Ort Ubud inmitten von Reisfeldern. Ich schlendere gerade über den großen Markt, auf dem es Souvenirs, Kunsthandwerk, Kleidung und noch allerhand andere Kleinigkeiten für meist rund 2 bis 3 Euro zu kaufen gibt. Anschließend setze ich mich in eines der zahlreichen Cafés, genieße für 1 Euro einen frischgepressten Mangosaft und beobachte die Affen am Monkey Forest, die nach den Bananen der Touristen greifen. Falls ihr die Affen füttern möchtet, ist jedoch Vorsicht geboten, denn diese sind oft sehr aggressiv. So geht ein schöner Tag zu Ende, aber glücklicherweise ist es noch nicht mein letzter auf der traumhaften Insel Bali – der Insel der Götter.

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