Verfasst von Stefanie Thimm am 16.01.2017

4 Tage in Athen

Unser erster Eindruck von Athen? Es ist heiß! Kein Wunder mitten im August. Auch wenn uns alle wegen der Temperaturen gewarnt haben, auf einen Trip in Griechenlands Hauptstadt wollten wir auf unserem Weg Richtung Kykladen nicht verzichten, Hochsommer hin oder her. Und schon am ersten Abend sind wir uns sicher, dass die Entscheidung, Athen in unsere Route aufzunehmen, goldrichtig war. Unser abendlicher Bummel führt uns am Fuße der Akropolis vorbei an unzähligen hübschen Tavernen und durch enge schmucke Gässchen voller netter Shops, in denen unsere Kids am liebsten stundenlang stöbern würden. Und über allem thront die goldgelb beleuchtete Akropolis. Wunderschön!

Auf der Suche nach Athene im Akropolis Museum

Eines unserer Highlights während der vier Tage in dieser Stadt ist das Akropolis Museum. Der ultramoderne Bau steht im interessanten Kontrast zu den antiken Sehenswürdigkeiten. 14.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf drei Ebenen bieten großzügig Platz für unzählige Skulpturen und Fragmente. Dabei fällt der Blick durch die Glasfenster immer wieder direkt auf die Stadt und die nur etwa 300 Meter entfernte Akropolis. Schön für Kinder ist die Möglichkeit, einen Family Backpack auszuleihen, in dem verschiedene Spiele und Karten den Museumsrundgang spannend machen. Mit einem großen Lageplan machen sich Kinder ab sechs Jahren auf die Jagd nach Athene-Figuren quer durchs Museum. Nach getaner „Arbeit“ dann ab auf die Restaurant-Terrasse mit direkter Aussicht auf den Parthenon. Hier kann man übrigens vorzüglich essen und das Ambiente am Fuß der Akropolis ist extraklasse.

Museumstickets kosten für Erwachsene 5,00 Euro, für Kinder 3,00 Euro.

Am Parthenon bei 40 Grad im Schatten

Athen ohne Akropolis-Besichtigung geht ja irgendwie gar nicht. Hatte ich erwähnt, dass es August ist? Natürlich sind wir trotzdem auf den antiken Hügel gestiegen, vor lauter morgendlicher Trödelei haben wir dann auch noch die Mittagszeit für unseren Besuch erwischt. Ich habe tatsächlich das Gefühl, als würde mir die Sonne direkt ins Hirn brennen und dadurch wird mir – und den Kindern ebenso – diese Etappe unseres Citytrips etwas verleidet. Außerdem ist es unheimlich voll. Dennoch beeindruckt die Anlage enorm. Allein schon die Vorstellung, wie sie in der Antike ausgesehen haben muss! Wir bestaunen den berühmten Parthenon und die anderen Bauwerke, die eine wechselvolle Geschichte bis in unsere Zeit gerettet hat.

Mein Rat: Wenn es schon die Hauptreisezeit sein muss, dann besser die Randzeiten morgens oder abends dafür aussuchen. Tickets für Kinder 10,00 Euro, für Erwachsene 20,00 Euro.

Nicht vergessen: Athen liegt am Meer!

Vor lauter Antike und Bummeln durch die hübsche Altstadt hätten wir es fast verpasst, einen Ausflug ans Meer ins Programm aufzunehmen. Wir entscheiden uns dann aber ganz spontan noch für den Strand bei Alimos. Dort ist es nett, es gibt Cafés (und meinen geliebten Freddo Capucchino!), Sonnenschirme und Duschen, für eine kleine Auszeit am Meer perfekt. Die Tram fährt in einer halben Stunde aus dem Zentrum dorthin. Auf dem Rückweg vom Strand entdecken wir dann einen großen, gut gemachten Spielplatz – eine ziemliche Seltenheit in Athen, soweit ich gesehen habe. Die Kids sind überglücklich und natürlich verlängern wir hier unseren entspannten Tag noch!

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