Fragen und Antworten

Alle wichtigen Fragen zu Kreta

Wann ist es auf Kreta am schönsten?

Als beste Reisezeit auf der größten griechischen Insel gelten die Monate von Anfang Mai bis Ende Oktober. Im Sommer klettert das Thermometer auf über 30 Grad und es gibt kaum Niederschlag. Wer einen sonnensicheren Platz für den Urlaub sucht, ist hier richtig. Ab April, wenn die Natur in voller Blüte steht, und im Herbst sind viele Wanderer auf der Insel unterwegs, aber auch ruhesuchende Strandurlauber, die ein kühles Bad bei 16-18 Grad nicht scheuen. Die Wassertemperaturen steigen bis zum Hochsommer auf etwa 25 Grad und halten sich bis weit in den Herbst hinein bei durchschnittlich 20 Grad. Ab November fällt das touristische Leben in einen Winterschlaf, denn der Winter auf Kreta ist zwar mild, aber es regnet häufig. Mit Wind muss auf der Insel übrigens sowohl im Sommer als auch zu allen anderen Jahreszeiten gerechnet werden.

Wie lange dauert der Flug nach Kreta?

Ja nach Abflughafen dauert ein Flug nach Kreta von Deutschland aus zwischen 3 und 3,5 Stunden. Die Insel hat zwei internationale Flughäfen, einen im Norden in Heraklion und einen im Nordwesten in Chania.

Welche Urlaubsorte sind empfehlenswert?

Die Landschaft Kretas teilt die Insel in den belebten Norden, wo die Inselhauptstraße an der Küste verläuft und die Städte und Urlaubszentren liegen. Die Mitte und der Süden sind von Bergen, Hochebenen, Schluchten und Buchten geprägt. Die lebendigen kleinen Städte Chania und Rethymno an der Nordwestküste bieten nicht nur viel Kultur, sondern sind auch ein guter Ausgangspunkt, um den Westen der Insel zu erkunden. Von den hübschen Dörfern Chora Sfakion und Plakias aus kann zu Wanderungen durch die Schluchten oder zu Buchten abseits der Touristenpfade aufgebrochen werden. Einer der schönsten Ferienorte ist das Hafenstädtchen Agios Nikolaos im Osten Kretas, zu dem ein mit dem Meer verbundener See gehört.

Gibt es besondere Tipps und Hinweise für Kreta?

Das Nacktbaden ist zwar offiziell verboten, dennoch wird es an vielen abgelegenen Stränden praktiziert. Das Sonnenbaden „oben ohne“ wird überall toleriert. Bei gesundheitlichen Problemen ist eine Behandlung vom Arzt oder im Krankenhaus möglich; hierzu muss lediglich eine Europäische Versicherungskarte vorgelegt werden, die vor Reiseantritt beim eigenen Versicherer beantragt werden kann. Die ärztliche Versorgung auf Kreta ist gut, dennoch ist der technische Standard nicht mit unserem vergleichbar. Aus diesem Grund lohnt sich eine Auslandskrankenversicherung, die eine kostenlose Rückholung beinhaltet. Kinder, Jugendliche und Studenten aus EU-Ländern haben zu allen staatlichen Museen und archäologischen Stätten freien Eintritt.

Welche Souvenirs dürfen aus Kreta mitgebracht werden?

In Chania wird in den Altstadtläden viel schönes Kunsthandwerk angeboten, vor allem Ledergürtel, -taschen und -handschuhe, Glasobjekte und Ikonen. Geschnitzte Objekte aus Olivenholz sind vor allem in Matala an der Südküste zu finden. Traditionelle und moderne Keramik wird in vielen Töpfereien auf der ganzen Insel hergestellt. Besonders viele davon gibt es Margarites in der Nähe von Rethymno. Darüber hinaus sind Olivenöl, Thymian-Honig und der mit Nelken und Zimt gewürzte „Rakomilo“-Schnaps zu empfehlen.

Wo liegen die schönsten Strände?

Mit einer stattlichen Küstenlänge von über 1.000 Kilometern lockt Kreta mit vielen herrlichen Stränden und glasklarem Wasser. Einer der schönsten ist Balos, eine Bucht mit einer Lagune an der Westküste. Zur kleinen Insel Elafonissi am äußersten Südwestzipfel Kretas kann man hinüberwaten und wird mit feinstem weißem Sand belohnt. Durch den Preveli Beach an der Südküste ergießt sich ein Fluss ins Meer. Die spektakuläre Kulisse dahinter bilden ein See und ein Dschungel aus Oleander, Palmen und Eukalyptus. An der schmalen Ostküste liegt der südseehafte Strand Vai mit seinen riesigen Palmen.

Was kann man auf Kreta unternehmen?

Ein besonderes Naturerlebnis sind die hohen Berge und die stillen Hochebenen Kretas, von wo aus ein fantastischer Blick über das Libysche Meer genossen werden kann. Kulturelle Highlights sind im Inselzentrum Heraklion zu finden, hier sind vor allem der minoische Palast von Knossos und das Archäologische Museum zu nennen, das die größte Sammlung minoischer Kunst besitzt. Die Fortezza von Rethymno und die Festungsruine von Frangokastello sind Zeugnisse der venezianischen Vergangenheit Kretas. Zahlreiche griechisch-orthodoxe Klöster liegen auf der Insel, die schönsten sind Preveli, Arkadi, Toplou, Akrotiri und Agia Triada.

Wo kann ich auf Kreta wandern?

Für ausgedehnte Wanderungen eignet sich die bergige Südküste. Entweder an der Küste entlang, oder von der Küste ins Landesinnere durch Schluchten bis auf die Hochebenen der Insel, z.B. die Samaria-, die Lyssos- und die Imbros-Schlucht. Ausreichend Wasser und festes Schuhwerk sind auf diesen Halbtages- oder Tagestouren ein absolutes Muss.

Brauche ich einen Mietwagen?

Es gibt ein öffentliches Busnetz, das die Städte und Dörfer verbindet. Doch um die Insel zu erkunden und auch Strände in abgelegenen Ecken zu erreichen, ist ein Mietwagen oder ein Zweirad sinnvoll. Die Autovermietungen befinden sich vor allem an den Flughäfen. Mopeds und Motorräder können in den größeren Ortschaften gemietet werden. Voraussetzung dafür ist der Führerschein und man muss über 21 Jahre alt sein.

Ist ein Tagesausflug nach Santorin möglich?

Zu empfehlen für einen Tagesausflug ist das Schnellboot, mit dem die Insel Santorin in zirka 2 Stunden erreicht wird. In der Hochsaison legen sie täglich morgens von Heraklion ab und kehren abends in den Hafen zurück. Das kostet zirka 65 Euro pro Person.
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