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Berlin

Städtereise nach Berlin: Das Hauptstadtflair entdecken

In vielen Dingen ist Berlin die Hauptstadt Deutschlands. In politischer Hinsicht natürlich, doch auch in kultureller. Eine Städtereise nach Berlin führt Sie sozusagen direkt ins Zentrum der deutschen Kreativität und Popkultur - das ist einer der Gründe, warum so viele nationale wie internationale Touristen hierher reisen. Berlin ist Lifestyle und "the place to be" für Alternative und Künstler aus Deutschland und nach London, Paris und Rom das viertbeliebteste Ziel bei Städtereisen innerhalb Europas. Schon so mancher schielte neidisch auf Berlin, denn in Berlin arbeitet man nicht, in Berlin lebt man. Der Charme der Stadt wurde schon mit dem Laissez-faire von Havanna verglichen. Bevor Sie Ihre Städtereise in Berlin antreten, verschaffen Sie sich am besten einen Überblick: auf dem Fernsehturm am Alexanderplatz. Mit 365 Metern ist der "Telespargel" der höchste Turm Deutschlands und der zweithöchste Fernsehturm Europas.

Kultur: Sightseeing und Shopping bei Ihrer Städtereise nach Berlin

Auch das Nachtleben in Berlin ist eine Spur größer als anderswo: Auf Ihrer Berlin-Städtereise erwarten Sie mehr als 200 Clubs - alle Musikrichtungen sind hier vertreten von Drum 'n' Bass bis 80ies-Schlager. Denn während einer Städtereise in Berlin steht niemand still. Nach wie vor ist Berlin eine Stadt im Umbruch. Auf kleinem Raum spiegelt sich in Berlin die bewegte deutsche Geschichte wider: Während einer einzigen Berlin-Reise können Sie das herrschaftliche Schloss Charlottenburg aus dem 18. Jahrhundert bewundern, unter den Linden bis zum Palast der Republik, dem "Palazzo Prozzi" der DDR Regierung schlendern und auf dem neuen Potsdamer Platz darüber staunen, wie das Zeltdach des Sony Centers über dem ehemaligen Niemandsland schwebt. Wer dies alles mit eigenen Augen sehen möchte, der kann gleich hier bei Neckermann Reisen eine Berlin Städtereise günstig buchen.

Berlin p.P. ab 80 €

H10 Berlin Kudamm

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Deutschland, Berlin

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Städtereise Berlin: Genussurlaub Tag und Nacht mit Neckermann Reisen

Berlin ist die größte Stadt Deutschlands und ein Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen und Lebensauffassungen. Mondänes Großstadtflair neben alternativen Vierteln, Kunstschätze von Weltrang neben avantgardistischer Szene – Berlin vereint gekonnt die Gegensätze. Wer die Stadt mit allen kulturellen Highlights und unterschiedlichen Facetten kennenlernen möchte, sollte eine mehrtägige Städtereise planen. Neckermann Reisen bietet Ihnen mit attraktiven Pauschal- und Hotel-Angeboten die besten Voraussetzungen, um die Sehenswürdigkeiten der Weltmetropole und das vielschichtige Unterhaltungsangebot zu entdecken.

Berlin - Reise Verkehr © SeanPavonePhoto - Fotolia.com

Anreise

Berlin erreichen Sie problemlos mit Auto, Bahn oder Flugzeug. Wer seine Städtereise frühzeitig plant, sichert sich einen günstigen Flug. Ein Auto benötigen Sie in Berlin nicht. Um zu den wichtigsten touristischen Hotspots zu gelangen, nehmen Sie stattdessen U-Bahn, S-Bahn oder die typischen Doppeldeckerbusse, von denen sich einige, wie die Linie 100, auch für besonders günstige Stadtrundfahrten anbieten.

Anreise per Flugzeug

Anreise per Bahn

Anreise per Auto

Berlin - Aktivitäten © spuno - Fotolia.com

Ausflugsziele in und um Berlin

Historische und kulturelle Highlights finden sich nicht nur im Zentrum, sondern auch am Stadtrand und vor den Toren der Hauptstadt. Einen Mietwagen brauchen Sie in der Regel nicht. Egal ob Wannsee oder Potsdam: Alle wichtigen Ziele können Sie bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln ansteuern.

Berliner Olympiastadion

Wannsee

Sanssouci in Potsdam

Filmstudios in Babelsberg

Berlin - Sehenswürdigkeiten © Noppasinw - Fotolia.com

Sehenswürdigkeiten und Highlights

Keine deutsche Stadt bietet derart viele unterschiedliche touristische Attraktionen wie Berlin. Berühmte Bauwerke wie das Brandenburger Tor, einzigartige Museen wie das Pergamonmuseum, Kunstsammlungen, erstklassige Theater- und Musicalaufführungen, Rockkonzerte und Bundesligaspiele, Tiergarten und Zoo geben Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, die Stadt individuell zu entdecken.

Pariser Platz, Brandenburger Tor und Reichstag

Checkpoint Charlie und historische Mitte

Museumsinsel und Alexanderplatz

Zoo und Gedächtniskirche

Berlin - Fakten in Kürze © ExQuisine - Fotolia.com

Gut zu wissen

Wenn Sie mit Neckermann Reisen eine Städtereise nach Berlin mit einer besonderen Feier verbinden möchten, bieten sich mehrere Termine an. Große Feierlichkeiten werden am 3. Oktober arrangiert, dem Tag der Deutschen Einheit. Hauptveranstaltungsort ist dabei das Brandenburger Tor. Fußballfreunde werden sich zum Abschluss der Bundesligasaison auf das DFB-Pokalfinale freuen, das traditionell im Olympiastadion Berlin ausgetragen wird und mit einer großen Siegesfeier endet. Und die größte Party des Landes gibt es ebenfalls in Berlin: Bis zu einer Million Besucher verwandeln das Gebiet rund um das Brandenburger Tor in der Silvesternacht in eine schrille und laute Partymeile.

Currywurst, Bulette und Döner

U-Bahn statt Auto

Berlin mit kleinen Kindern genießen

Berlin, du bist so wunderbar! Ein Cityguide für die Hauptstadt

Wer kennt sie nicht, diese bekannte Textzeile aus der bekanten Bierwerbung? Und – es STIMMT!! Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. Der Slogan ist seit Jahren bekannt – und – die Leute tun es auch. Berlin lohnt sich immer wieder. Dieser Cityguide stellt deshalb nicht nur die Top Sightseeing-Tipps in den Fokus, sondern verrät auch unbekannte Ecken, kleine Lokale, Kneipen und Insidertipps.


Unterwegs nach und in Berlin
Anreise per Auto

Aus allen Himmelsrichtungen führen Autobahnen und Bundestraßen Richtung Berlin. Sie alle kreuzen den Autobahnring rund um Berlin, den sogenannten Berliner Ring. Von dort gelangt man über Zubringer, Stadtautobahnen oder Ausfahrten ins Berliner Stadtzentrum.

Unser Tipp für eine entspannte Fahrt nach Berlin: Ca. 20 km vor der Stadt folgenden Radio-Sender einschalten: JazzRadio 106.8

© Ellington Hotel Berlin

© Ellington Hotel Berlin

Direkt aus dem ELLINGTON HOTEL , wo sich einst Künstler wie Ella Fitzgerald, Duke Ellington und Louis Armstrong die Klinke in die Hand gaben, sendet dieser endcoole Sender feinsten Jazz täglich live aus dem gläsernen Studio im Erdgeschoss. 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche. Damit grooven Sie sehr entspannt in die Hauptstadt ein. Besser geht´s nicht.

Anreise per Bahn

Kaum zu glauben, aber der Lehrter Bahnhof wurde fertiggestellt und er ist eine echte Sehenswürdigkeit, hier finden Sie auch eine der Filialen der Berlin Tourismus Information. Also perfekt, um sich direkt nach der Ankunft in der Hauptstadt ein paar Tipps zu holen.

©visit Berlin: Koschel

©visit Berlin: Koschel

In den Einkaufspassagen des Hauptbahnhofs am Eingang Europaplatz liegt die Berlin Tourist Info. Hier können Sie gleich nach Ihrer Ankunft in der Hauptstadt Hotelbuchungen, Informationen und Tickets erhalten.

Anreise per Bus / Zentraler Omnibusbahnhof Berlin (ZOB)

Der ZOB liegt nahe des Funkturms (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf). Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie diesen mit der U-Bahn Linie U2: Steigen Sie am U-Bahnhof Kaiserdamm aus. Mit der S-Bahn erreichen Sie den ZOB mit den Linien S41, S42 und S46: Hier umsteigen am S-Bahnhof Messe Nord/ICC aus. Mit dem Bus sind wir mit den Linien M49, 104, 139 und 218 zu erreichen. Ca. 3 Mio. Fahrgäste verkehren hier jährlich und es gibt momentan 35 Bushaltestellen.

Anreise per Flugzeug

Sie kommen auf dem Berlin-Tegel International Airport an.

©Alexander Obst Marion Schmieding, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

©Alexander Obst Marion Schmieding, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Der neue Flughafen Berlin Willy Brandt hat zwar noch nicht geöffnet, kann aber besichtigt werden (Treffpunkt Flughafen Schönefeld, Terminal C): Die Bustour kostet 10 Euro pro Person, Kinder (bis 14 Jahre) zahlen 5 Euro. Auch eine Radtour ist möglich: Bis Ende September jeweils Samstag und Soonntag mit eigenem Rad. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Der Preis liegt bei 15 Euro (inkl. Lunchpaket). Info und Anmeldung beim Flughafen-Besucherdienst, Tel. 030/609 17 77 70

Öffentlicher Nahverkehr in Berlin

In der Berliner City fährt die S-Bahn größtenteils auf überirdischen Hochbahntrassen. Wochentags fahren die ersten S-Bahnen gegen 4.30 Uhr, die letzten gegen 1.30 Uhr. Je nach Spitzenzeiten fahren die S-Bahnen tagsüber im 5-, 10- oder 20-Minuten-Takt. Am Wochenende fahren S-Bahnen 24h, nachts im 30-Minuten-Takt.

Die U-Bahn fährt wochentags von ca. 4.00 Uhr morgens bis ca. 1.00 Uhr nachts, tagsüber im 5-Minuten-Takt und abends im 10-Minuten-Takt. Am Wochenende fahren die U-Bahnen 24h lang, überwiegend im Zehn-Minuten-Takt, nachts alle 15 Minuten.

Unser Tipp für den ÖPNV in Berlin ist auf jeden Fall die Berlin WelcomeCard, denn sie beinhaltet folgende Highlights:

  • Freie Fahrt mit Bus und Bahn in den Zonen AB oder ABC inkl. Flughafen Schönefeld
  • Exklusive Rabatte bis zu 50 Prozent für rund 190 Sehenswürdigkeiten / Attraktionen in Berlin und Potsdam, u.a. Top-Sehenswürdigkeiten wie Fernsehturm, Zoo Berlin und Museumsinsel
  • inkl. Tourenvorschläge, Stadtplan und Guide
  • Die Welcome Card ist erhältlich für 48 Stunden, 72 Stunden oder 5 Tage
©visit Berlin: Thomas Kierok

©visit Berlin: Thomas Kierok

 

Ebenfalls empfehlenswert: die neue Berlin-App von visitBerlin

Der etwas andere Reiseführer: Mit über 600 persönlichen Berlin-Tipps, Touren, Veranstaltungen und Restaurant-Empfehlungen können Sie Berlin ab sofort wie ein echter Berliner entdecken. Auch dabei: Touren und Videos. Ob zum Kräuterhof in Reinickendorf, nach Klein-Venedig in Spandau oder zur „Imaginären Manufaktur“ in Kreuzberg – diese App führt Sie zum Ziel.

Taxi

Auf Berlins Straßen sind rund 7500 Taxis unterwegs. Braucht man eins, winkt man es am Straßenrand heran. Und – hier wird’s spannend – es gibt den sogenannten „Winketarif“. Dieser Kurzstreckentarif gilt nur, wenn das Taxi an der Straße angehalten wird. Dann kommt man für 4 Euro maximal zwei Kilometer weit. Der „Winketarif“ gilt nicht bei bestellten Taxis oder Taxis am Halteplatz. Praktisch, für´s Night Clubbing auf der Kurzstrecke.

Radfahren in Berlin

Die Innenstadt ist nur bedingt dafür ausgelegt. Abgesehen davon kann das aber trotzdem mächtig Spaß machen. Es gibt in der Stadt unzählige Möglichkeiten ein Fahrrad zu leihen. Tatsächlich ist das wohl eine der schönsten Arten eine Großstadt wie Berlin zu erkunden.

© visitBerlin, Philip Koschel

© visitBerlin, Philip Koschel

 


Sightseeing 1.0

Was sollte kein Besucher in Berlin verpassen: Das kommt natürlich darauf an, ob man zum ersten Mal in Berlin ist, wie viel Zeit man hat und zu welcher Jahreszeit man dort ist.

Klare „Musts“ beim ersten Besuch sind:

  • Der Ku´damm
  • Kaufhaus des Westens
  • Brandenburger Tor
  • Siegessäule

Danach die „Nett-mal-gesehen-zu-haben-Sehenswürdigkeiten“:

  • Reichstag
  • Hackesche Höfe
  • East Side Gallery
  • Wer Berlin mit Kindern erleben will, dem sei mit Sicherheit der Berliner Zoo empfohlen.
©visit Berlin: Philip Koschel

©visit Berlin: Philip Koschel

  • Fernsehturm am Alexanderplatz
    Dort hat man den schönsten Blick über Berlin. Aber: Der Spaß ist nicht ganz billig. Die Wartezeiten sind nicht ganz ohne.
    Unser Tipp: Online Tickets kaufen.
©visit Berlin: Scholvien

©visit Berlin: Scholvien

 

Insider-Tipp: Mit dem Bus 100  sind die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb eines Tages abgeklappert, es sei denn der Berlin Marathon oder das Berlin Wetter macht einen Strich durch die Rechnung.


Sightseeing 2.0

Das sind unsere Sightseeing-Tipps für Flaneure, die sich entscheiden die üblichen touristischen Highlights lieber in einem Bildband  anzuschauen und stattdessen die Stadt mal etwas anders kennen zu lernen:

1. Boxhagener Platz: Flohmarkt und Bio-Essen

Berlin hat viel Grün. Nahezu an jeder Ecke der Stadt findet man Parks, Rasen und andere kleine Grünflächen. Eine davon ist der Boxhagener Platz, von den Einheimischen „Boxi“ genannt, der im berühmten Kiez rund um die Simon-Dach-Straße liegt: in Friedrichshain-Kreuzberg, einem der jüngsten, kreativsten und aufregendsten Bezirke von insgesamt zwölf Stadtbezirken der Metropole Berlin. Hier reihen sich Bars, Clubs, Restaurants, witzige Läden aneinander – das ist Berlin pur, hip und alternativ.

Was ist besonders an diesem Platz? Zum einen die freundliche Atmosphäre und die vielen spielenden Kinder an den Wochenenden. Samstags verwandelt sich der Weg um den Park in einen Markt für frische Biolebensmittel, einheimische Spezialitäten und Snacks. Sonntags ist Flohmarkt am „Boxi“. Zwar ist dieser Flohmarkt nicht so groß wie der im Mauerpark, dafür aber charmanter und individueller mit einheimischen Künstlern und Straßenmusikern.
Tipp: Den Sonntag bei einem Brunch in der Simon-Dach-Straße zu beginnen und dann zum Flohmarkt zu gehen.

© visitBerlin, Foto: Philip Koschel

© visitBerlin, Foto: Philip Koschel

 

Boxhagener Platz: Gabriel-Max-Straße 10, Friedrichshain.
Lebensmittelmarkt: Samstag, 8 bis 13.30 Uhr
Flohmarkt: Sonntag, 10 bis 18 Uhr

2. Flughafen Tempelhof

Der Tempelhofer Flughafen, eines der längsten Gebäude Europas, ist ein Ort der Geschichte wie kaum anderer. Hier hat sich schon Indiana Jones mit seinem Dad an Bord eines Zeppelins geflüchtet. Danach rettete er den Berlinern zu Zeiten der Luftbrücke das Leben. Der Flughafen wurde zwar 2008 geschlossen, bleibt aber ein besonderes Symbol für die Geschichte der Hauptstadt.

©visit Berlin: Scholvien

©visit Berlin: Scholvien

 

Führungen im Flughafengebäude

Im größten Baudenkmal Europas gibt es viel zu entdecken: Die beeindruckende Haupthalle selbst natürlich, Hangars und Nebengebäude aber auch viele verborgene Orte wie Bunker, Kellergewölbe und das Tunnelsystem unter dem Flughafen, oder die Basketballhalle, die nach dem Zweiten Weltkrieg von den US-amerikanischen Alliierten oberhalb der früheren Abflughalle eingerichtet wurde.

Und man versteht dabei, wie dieses Gebäude erstmals alle Anforderungen eines modernen Großflughafens vereinte. Zum Zeitpunkt der Entstehung in den 1930er Jahren war dieser Flughafen einzigartig und ist in zahlreichen Bestandteilen Vorbild für moderne Flughafenanlagen geworden. Der britische Architekt Lord Norman Foster bezeichnete den Flughafen Tempelhof wiederholt sogar als „Mutter aller Flughäfen“.

Nach der Tour kann man einen schönen Spaziergang auf dem ehemaligen Rollfeld unternehmen:
Heute bietet das ehemalige Flughafenareal eine sechs Kilometer Fahrrad-, Skater- und Jogger-Strecke, zweieinhalb Hektar Grillfläche, eine rund vier Hektar große Hundewiese sowie einen riesigen Picknick-Bereich für alle Besucher. Unbedingt einen oder gleich mehrere Drachen oder die Inline-Skates mitnehmen. Am besten beides, und sich vom Wind über die Rollbahn ziehen lassen. Kostenloser Spaß!

©visit Berlin: Arthur Selbach

©visit Berlin: Arthur Selbach

 

3. Strandbad Wannsee

…. Pack die Badehose ein…. Ja, das ist es, das besungene Strandbad Wannsee: Seit mehr als 100 Jahren der Ort für Badekultur in Berlin mit über 1.275 Meter Sandstrand, Strandkorbverleih, Wasserrutsche, Bootsverleih, Kinderspielplatz, riesigen Liegeflächen am Strand und im Park, Platz für bis zu 30.000 Badegäste und eine Uferpromenade zum Flanieren. Für Nacktbader gibt es einen abgetrennten FKK-Bereich. Wer keine Lust hat sein Essen selbst mitzubringen, wird in den unzähligen Kiosken gut versorgt. Hier fehlt nischte! Und wenn es wirklich mal richtig heiß wird in Berlin empfehle ich sich ein paar Stunden gerade dorthin zu begeben und sich die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen.

©visit Berlin: Scholvien

©visit Berlin: Scholvien

 

©visit Berlin: Scholvien

4. Markthalle Neun

Dieser historische Wochenmarkt findet langsam ins moderne Berliner Leben. Nachdem er fast einer deutschen Supermarktkette zum Opfer gefallen wäre, wurde er von Anwohnern gerettet und in einen Markt verwandelt, der für die Multikulti-Gesellschaft und die Slow Food-Bewegung der Stadt steht. Mittlerweile bietet der Markt eine köstliche Auswahl, auch für die heikelsten Esser, und steht für nachhaltige Nahrungsherstellung.

Wählen Sie aus Fleisch- und vegetarischen Gerichten oder genießen Sie ein aromatisches helles Bier. Auf was auch immer Sie Lust haben, hier werden Sie bestimmt nicht enttäuscht. Freitags können Sie in Ruhe durch die Budengassen spazieren und mit den Verkäufern plauschen. Am Samstag geht es dagegen lebhaft zu.

©visitBerlin, Foto: Philip Koschel

©visitBerlin, Foto: Philip Koschel

 

Eisenbahnstraße 42/43, Freitag 12-20 Uhr und Samstag 10-18 Uhr.

5. Neukölln

Dem Trendbewussten Berlin-Besucher empfehle ich abseits der ausgetretenen Pfade eine Stippvisite nach Neukölln, der vielfach geschmähte „Problembezirk“ steht jetzt im Fokus der Gentrifizierung: Lange Zeit war Neukölln als Problembezirk verschrien. Mittlerweile zieht der Berliner Stadtteil jedoch immer mehr junge hippe Leute an. Die besten Ecken zum Essen, Ausgehen und Bummeln im angesagten Kiez gibt es hier im Überblick.

Essen in Neukölln

Baskische Küche und ausgezeichnete Weine gibt es im „Txokoa“ in der Weserstraße: Gastrobar 
Txokoa„, 
Weserstraße.

Wer doch einen Burger vorzieht, kann ins „Berlin Burger International“ in der Pannierstraße gehen. Man kann es sich entweder in dem so winzigen wie einladenden Raum schmecken lassen, oder draußen auf dem Bürgersteig an den gemütlichen Holztischen sitzen. Für Vegetarier gibt’s Burger mit Gemüse-Varianten.

Dessert gewünscht? Das sollte man im Eiscafé „Fräulein Frost“ in der Friedelstraße probieren. Genießen Sie außergewöhnlichen Eisköstlichkeiten wie Sahnemohn, Erdbeerbasilikum und Buttermilchorange oder die leckeren Blaubeerwaffeln.

Ausgehen in Neukölln

Zu alteingesessenen Kiez-Kneipen wie „Zum lustigen Alfons“ in der Reuterstraße haben sich trendige Cocktailbars wie zum Beispiel das Tier in der Weserstraße gesellt. Kurioser Hingucker: Hier wacht eine Katze in Dauerschleife auf dem alten Schwarz-Weiß-Fernseher über der Bar. Ein weiterer Anlaufpunkt zum gediegenen Abstürzen ist das „Bürkner Eck“ in der Hobrechtstraße: Es gibt einen langen Holztresen, warmes Licht, unaufdringliche Barkeeper und Drinks, die es in sich haben.

Noch mehr Kiez-Kultur erleben? ImHeimathafen Neukölln in der Karl-Marx-Straße finden regelmäßig interessante Veranstaltungen statt. Der alte Ballsaal und das zugehörige Studio bieten eine Bühne für Poetry-Slams, Konzerte und Kiez-Projekte. Hier herrscht eine einzigartige Atmosphäre!

Bummeln in Neukölln

Mitten in der Hipster-Meile Friedelstraße befindet sich der charmante Kaufladen der jungen Schneiderin Jutta Pfeifer. Zu überraschend günstigen Preisen gibt es hier Damenkleider und Trendstücke von jungen Modelabels. Angesagte Streetwear findet man zum Beispiel im Treches in der Weserstraße. Das Tolle: Das gesamte Sortiment in den kontrastreichen Farben wird in und um Berlin gefertigt. Schlendern und Feilschen kann man auch prima auf demTürkenmarkt am Landwehrkanal (Maybachufer ab Kottbusser Brücke). Er ist eine Mischung aus türkischem Basar und Laufsteg für Trendsetter. Von Tomaten über Taschen bis zur Leinwand findet man hier alles, was das Herz begehrt. Am Maybachufer finden außerdem an den Wochenenden regelmäßig Flohmärkte statt.

Wer weiter eher gemächlich unterwegs sein möchte, dem rate ich einen Ausflug zur:

6. Zitadelle Spandau – die Renaissance-Festung

Eine der am besten erhaltenen Renaissancefestungen in Europa. Während des Zweiten Weltkrieges wurden sie vom Militär genutzt. Die Festung ist eine architektonische Besonderheit: Sie besteht aus einem Quadrat, das komplett von Wasser umschlossen wird. Als Veranstaltungsort für viele Events wie Konzerte, Mittelalter-Festivals und Ausstellungen ist die Zitadelle ein Insidertipp für diejenigen, die dem Treiben der Stadt für einen Tag entfliehen wollen. Die ehemaligen Waffenhäuser, ein nettes Museum und der Juliusturms sind definitiv einen Besuch wert. Am Ende des Tages sollten Sie noch einen Stopp in der historischen Taverne einlegen, wo man rustikale Atmosphäre beim Essen mit den Händen genießen kann. Die Zitadelle Spandau bietet außerdem viele Aktivitäten für Kinder an, vor allem im Sommer: Mittelalter-Entdeckungstouren, Kunstbastion, Puppentheater etc.

©visitBerlin: Wolfgang Scholvien

©visitBerlin: Wolfgang Scholvien

7. Strandbar Mitte

… ist die Mutter aller Strandbars. Eröffnet wurde sie 2002 als erste Strandbar in ganz Deutschland vor der historischen Kulisse des Bodemuseums. Seitdem hat das mediterrane Flair an der Spree Einzug gehalten. Cocktails, Palmen und Strandkörbe, Partys mit Salsa, Tango und ChaCha – alles da.

©visit Berlin: Fragasso

©visit Berlin: Fragasso

 

8. Friedhof am Olympiastadium

Der Friedhof Heerstraße gilt als einer der schönsten Friedhöfe Berlins und wurde 1924 eröffnet. Er liegt direkt am Olympiastadions, so dass man am besten mit der U2 bis zur dortigen Station fährt. Dann praktisch am Stadion vorbei und man sieht schon den Friedhof. Am Eingangstor zur Trakehner Allee – ist ein Hinweis, dass man das Tor wegen Wildschweingefahr schließen möge. Eichhörnchen reichen wohl nich´? Wa?

Landschaftlich ist der Friedhof eine sehr beeindruckende Anlage. Mit einem See und altem Baumbestand und nicht immer einfachen Wegen. Die Anlage gilt als „Promi“-Friedhof, wobei es sich um tatsächlich um prominente (=hervorragende) Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Kunst und Kultur und Wissenschaft handelt. u.a.:

  • Horst Buchholz (Schauspieler)
  • Evelyn Künneke (Sängerin)
  • Loriot (Früher war mehr Lametta)
  • Joachim Ringelnatz (Schriftsteller)
  • „Bubi“ Scholz (Boxer)
  • Willibald Pschyrembel (der mit dem Lexikon)

Essen und Trinken in Berlin

Reisen macht hungrig. In Berlin gibt es ca. 4650 Restaurants, rund 900 Kneipen und 190 Bars und Diskotheken. Dazu mehr Dönerläden als in Istanbul. Alles klar? Sie könnten dann fast 14 Jahre jeden Abend irgendwo anders Essen gehen. Empfehlungen abzugeben fällt einem dann doch schwer. Daher ein paar ganz witzige Empfehlungen für den kulinarischen Boxenstopp:

1. Kosher: (ehem. Jüdische Mädchenschule Berlin)

Das Essen im Restaurant und im Deli ist köstlich, die Bar gemütlich und einladend, der Innenhof im Sommer wunderschön, die verschiedenen Galerien und das Museum sind interessant und das Gebäude mit seiner Vergangenheit und der gelungenen Sanierung ist sehr, sehr beeindruckend. Auguststraße 11-13, D-10117 Berlin, Mitte.

2. Russisch: Restaurant Pasternak (Prenzlauer Berg)

Am Wasserturm residiert schon seit Jahren das Restaurant Pasternak – eine echte russische Institution: Dunkle Holzmöbel, weiße Tischdecken und gedämpfte Farben sorgen für ein zurückhaltend-elegantes Ambiente. Die Karte des Pasternak unterscheidet bei manchen Gerichten zwischen „schwäbischen“ und „russischen“ Portionen. Neben russischen Klassikern wie Blini, Pelmeni und mehreren Schaschlik-Varianten gibt es in dem Restaurant auch jüdische Spezialitäten.
Knaackstraße 22/24, 10405 Berlin, Prenzlauer Berg.

3. Türkisch / Orientalisch: Osmans Töchter

Hier gibt es  traditionelle Speisen der anatolischen Kochkunst vereint mit Rezepten aus dem Mittelmeerraum. Das schöne orientalische Restaurant in Prenzelberg ist stilvoll eingerichtet und bietet auch genug Platz für größere Gruppen.
Pappelallee 15, 10437 Berlin, Prenzlauer Berg.

4. Chicken originell und orientalisch

Leckeres Essen gibt es aber auch für wenig Geld: z.B. im Hühnerhaus 36 in Kreuzberg. Laut Meinung einiger Kollegen werden dort sogar die leckersten Hähnchen der ganzen Stadt zubereitet. Das halbe Hähnchen mit Beilage kostet € 4,90, im Hintergrund dudelt orientalische Musik, und die Schlangen, die sich vor dem Tresen bis tief in die Nacht bilden, sprechen für sich.
Skalitzer Str. 95 A, 10997 Berlin, Kreuzberg

5. Italienisch: Al Contadino Sotto Le Stelle

Der Italiener in der Auguststraße ist eine kleine gastronomische Perle mitten in Mitte. Seit 1997 bietet er traditionell italienische Feinkost in gemütlicher Atmosphäre an und hat eine sehr große und gute Weinkarte. Der Antipasti-Teller ist ein absoluter Traum, ganz besonders die Caponata di melanzane (Auberginen in Tomatensauce und Mandeln).
Auguststr. 36, 10119 Berlin, Mitte.

6. Asiatisch

Viet Bowl

Das Viet Bowl hat sich neben der Filiale in Mitte auch im Friedrichshain niedergelassen. Das Restaurant nahe der Petersburger Straße ist klein, bunt, modern und meist gut besucht. Die Preise für die leckeren, wenn auch nicht besonders vielseitigen Gericht, sind fair. Straßmannstr. 41, 10249 Berlin, Friedrichshain.

Kimchi Princess

Das Kimchi Princess ist wohl mittlerweile das bekannteste koreanische Restaurant in Berlin, zumindest beim jungen Publikum. Modernes Interieur mit langen Bänken für die Berliner Hipster-Szene. Das Preis-Leistungsverhältnis und die Wartezeiten sind entsprechend.
Skalitzer Str. 36, 10999 Berlin, Kreuzberg.

Chay Village

Im Chay Village ist das Essen ausschließlich vegetarisch, zu 80 Prozent sogar vegan und mit authentischem Geschmack. Unter den Vorspeisen begeistert der Salat Nom Thap Cam mit eingelegtem Kohlrabi, Karotten, Erdnüssen und Kräutern. Empfehlenswert das rote Curry „nach altem Familienrezept“ und die Suppe mit dicken Reisbandnudeln, Tofu, Sojafilets, Zitronengras, Curry und Ingwer. Das Ga Chay Sot Lac, ein Sojaschnitzel in vegetarischer „Austernsauce“ mit Saisongemüse und Erdnüssen schmeckt aufregender als es klingt und ist auch für eingefleischte Esser interessant (Haha, Kalaueralarm). Das kleine Lokal ist oft sehr voll. Aber Warten lohnt sich.
Eisenacher Straße 40, 10247 Berlin, Schöneberg.

7. Alternativ und Alles: Street Food auf Achse

Street Food Markt ist jeden zweiten Sonntag im Monat, von 11 bis 17 Uhr, in der KulturBrauerei im Prenzlauer Berg. Street Food auf Achse soll besonders den in Berlin und Umgebung beheimateten tollen, außergewöhnlichen, farbenfrohen und vor allem mit Liebe und Profession kochenden Food-Trucks eine Plattform bieten. Neben den Angeboten der Trucks wird selbstverständlich auch in Ständen geköchelt, gebrutzelt und experimentiert. Streetfood Thursday in der Markthalle Neun:
Jeden Donnerstag von 17 bis 22 Uhr. Der Reiz der Sache liegt natürlich darin, für wenig Geld viele Kleinigkeiten aus den verschiedensten Ecken der Welt zu probieren.
Sredzkistraße 1, 10435 Berlin, Prenzlauer Berg.

8. Nachspeise

Lass uns Freunde bleiben

Ich mag den Namen einfach :-). Spartanisch eingerichtete Café/Bar mit viel Atmosphäre. Gutes Frühstück, hervorragender Kaffee, dazu noch eine große Kuchen-Auswahl. Abends trifft sich hier die Nachbarschaft, die keine Lust auf die Kastanienallee hat. Beliebten Anlaufstelle für Jung und Alt.
Chorinerstr. 2. 10119 Berlin, Prenzlauer Berg.

Literaturhaus Berlin

Idyllisch unweit vom Kurfürstendamm gelegen findet man die stilvolle Gründerzeitvilla inmitten des hauseigenen Gartens, in einer ruhigen Seitenstraße des Ku´damms. Hinsetzen, genießen und den Gästen zusehen, „Tout“ Berlin gibt sich hier ein Stelldichein. Ansonsten ist das Literaturhaus EIGENTLICH eine öffentliche Institution der Kulturförderung des Landes und bietet dem Publikum Informations- und Austauschmöglichkeiten durch Lesungen, Buchpräsentationen, Diskussionen, Vorträge, Tagungen, Aufführungen und Ausstellungen.
Fasanenstrasse 23, 10719 Berlin, Charlottenburg.

Berlin Homemade Icecream

Direkt am Kleistpark, versteckt sich das kleine Eiscafé Berlin Homemade Icecream. Hier gibt es ausschließlich selbst hergestelltes Eis, das an keinen anderen Anbieter in der Stadt geliefert wird. Die Klassiker sind ebenso empfehlenswert wie ausgefallenere Sorten, etwa schwarzer Sesam oder Pekannuss. Auf künstliche Aromen wird verzichtet. Hoher Suchtfaktor!
Elßholzstraße 10, 10781 Berlin ,Schöneberg.

9. Wenn der kleine Hunger kommt: Curywurst vom Feinsten

Hier meine Top 3 Tipps:

Bier´s Kudamm 195

Mein erster Stopp, wenn ich mit dem Auto nach Berlin komme, egal zu welcher Uhrzeit. Currywurst und Champagner. Das Bier‘s Kudamm 195 war die erste Gaststätte, die die Currywurst salonfähig gemacht haben, quasi die Urmutter aller Currywurst-Etablissements. Currywurst und Champagner werden hier seit 42 Jahre serviert. Zur Wurst und der legendären hausgemachten scharfen Sauce schlürfen die Nachtschwärmer wie Heiner Lauterbach, Rolf Eden oder dereinst auch Harald Juhnke, edlen Dom Perignon. Selbst Gerhard Schröder legte gern hier einen Stopp ein.

Meine Empfehlung: Currywurst „ohne“ (Darm) mit Fleischspieß und „scharf“ (..er Sauce), dazu ein Schultheiss – großes Kino. Ku´damm 195 (wer hätt´s gedacht?), 10707 Berlin, Charlottenburg

Krasselt’s Imbiss

Diesen Imbiss gibt es seit 45 Jahren, und er ist längst eine über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Institution. Die Telefonnummer des Imbiss‘ besitzt übrigens nur die Feuerwehr, denn nur sie dürfen exklusiv Vorbestellungen abgeben. Die Wurst wird stilecht mit einem Holzspieß serviert. Die Zwiebeln sind klein geschnitten und roh. Die delikate Soße wird vom Chef selbst zubereitet. Auch sehr zu empfehlen.
Steglitzer Damm 22, 12169 Berlin, Steglitz

Konnopke’s Wurstimbiss

Eine der ältesten und beliebtesten Frittenschmieden in Ostberlin. Das Familienunternehmen hat  2010 seinen 80. Geburtstag gefeiert. Liegt direkt unter den U-Bahn-Gleisen in der Nähe der Station Eberswalder Straße. Ich war, ehrlich gesagt, ein wenig enttäuscht, war das Geschmackserlebnis doch ein recht durchschnittliches. Dafür hat der Imbiss (Ein alter Eisenbahnwagon) und die Lage sehr viel Ambiente.
Schönhauser Allee 42 (unter der Hochbahn), 10435 Berlin, Prenzlauer Berg


Bars / Nightlife in Berlin

Eine sehr umfangreiche Übersicht über das Nachtleben in Berlin bietet „THE CLUBMAP”. Dies ist ein redaktionelles Online Magazin, dass täglich über die Berliner Clubszene und aktuelle Partys informiert. Da findet man umfangreiche Informationen für jeden Geschmack.

©visit Berlin Scholvien

©visit Berlin Scholvien

 

Ansonsten nachfolgend einige Klassiker:

1. Oranienburger Straße

Glamour, Stars und coole Locations – das ist die Gegend rund um die Hackeschen Höfe und die Oranienburger Straße. Ein Top-Ausgeh-Ort für alle Berlin-Besucher. Wer im Sommer vom Monbijouplatz bis zur Friedrichstraße spaziert, läuft beinahe durch eine einzige Open-Air-Party. Hier reiht sich eine Bar an die nächste. Hier findet jeder, was er will. Das Viertel ist ein idealer Ausgangspunkt für das Berliner Nachtleben, denn hier finden sich zahlreiche beliebte Restaurants, Bars und Clubs.

2. Ballhaus Berlin

Auch recht einmalig in seiner Art ist dieses Berliner Tanzlokal (erbaut 1905). Schon in den 20er Jahren war die Chausseestraße in Berlin-Mitte eine Vergnügungsmeile mit diversen Tanzpalästen. Das Ballhaus Berlin ist der einzige Tanzpalast, der noch aus dieser Zeit in der Chausseestraße erhalten geblieben ist. Cool ist auch die „antike Flirttechnik“, die nummerierten Tische mit den Telefonen aus dern 50er Jahren. Tatsächlich fühlt man sich hier auch wie in einem 50er-Jahre-Film, verursacht durch Kronleuchter, Stuck und die grün-weißen Tapeten auf der Empore.
Chausseestr. 102, 10115 Berlin, Mitte.

3. Der Spiegelsaal in Clärchens Ballhaus

Alfred Döblin verewigte den Spiegelsaal des ältesten Ballhauses Berlins in seinem Roman „Berlin Alexanderplatz“. Später kamen die Größen der Nazis und auch Tom Cruise drehte hier für seinen Stauffenbergfilm. Donnerstagabends findet das sog. Gipsy Restaurant statt: Mitten im Saal spielt die Sinti Swing Band, die Leuchter lassen die Wände in Orange und Grün aufschimmern und die blinden Spiegel erinnern sich an ihren früheren Glanz. Auguststr. 24, 10117 Berlin, Mitte.

Berlin_Restaurant_Clärchens_Ballhaus

©visitBerlin, Foto: Philip Koschel

©visitBerlin, Foto: Philip Koschel

4. AMANO Bar

Mittlerweile ist die Hotel und (Raucher-)Bar eine feste Größe im Nachtleben der Stadt mit exzellenten Cocktails, freundlichem Service und edlem Interieur. Auguststraße 43, 10119 Berlin, Mitte

5. Monkey Bar

Cool, cooler, Monkey Bar. Die Rooftop Bar im 10. Stock des 25hours Hotel. Industrial Design trifft auf Dschungel: Grandiose Getränkeauswahl, gläserne Wände mit einem fantastischem Ausblick auf die Stadt – über die Gehege des Zoos und den Tiergarten kann man bis hin zur Siegessäule blicken. Mit etwas Glück können Sie von dort oben die Orang-Utans beim „Abhängen“ beobachten. Die Monkey Bar mittlerweile eine der Hot Spots in der Stadt. Abends sehr lange Wartezeiten. Das muss man wollen. Aber es lohnt sich. Gehen Sie am besten tagsüber oder schon am sehr frühen Abend dort hin.

Eingang 25hours Hotel Bikini Berlin, Budapester Straße 40, 10787 Berlin, Charlottenburg.

6. Victoria Bar

Gehobenes Ambiente, hochwertige Cocktails und exzellenter Service: Die Victoria Bar ist etwas für erfahrene Genießer mit Anspruch. Die Happy Hour zwischen 18:30 und 21:30 Uhr macht die ungewöhnliche Lage in der eher unfeinen Potsdamer Straße wett. Spätestens beim Betreten der Bar, die in klassischen grünbraunen Töne gehalten ist, setzt die Entspannung ein. Neben den höchstprofessionell gemixten Drinks, kann der hungrige Besucher übrigens noch spätabends internationale Gerichte bestellen.
Potsdamer Straße 102 • 10785 Berlin, Schöneberg

7. Green Door

Hinter einer diskreten grünen Tür mit Spion befindet sich direkt am Winterfeldtplatz diese kultivierte Bar. Um die heiligen Hallen betreten zu dürfen, muss man an der Tür klingeln, erst dann darf man die exquisit durchgestylte Bar betreten. Drinnen erwarten einen entspannte Gäste und ein stilvolles Interieur mit interessanten Tapeten.

Winterfeldstr. 50, 107418 Berlin, Schöneberg


Einkaufen / Shopping in Berlin

Shoppen mal anders geht wunderbar rund um den Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg oder um den Boxhagener Platz in Friedrichshain. Kleine Geschäfte mit eigener Note, vom eigenen Modelabel bis zu handgestrickten Puppen – alles da. Und diese Waren gibt es garantiert nirgendwo anders.

Die Straßen nahe dem Hackeschen Markt beherbergen vielen kleine Boutiquen aber auch Cafés und gute Restaurants.

Ansonsten empfehle ich folgende Blogs, welche das Thema Shopping Guide-technisch sehr ansprechend für Berlin aufbereiten:

Meine Quick-Tipp fürs stilsichere Modemitbringsel:

UNIQLO

Klingt wie die Sanitäre Anlage in einer Hochschule ist aber ganz was anders.
Eine der gehyptesten Modeketten der Welt hat seinen ersten Store in Deutschland eröffnet. Der ungewöhnliche Name des Ladens (sprich: JUniclo) leitet sich von einem Zusammenschluss der Wörter „unique“ und „clothing“ also für „einzigartige Kleidung“ ab. Die Modefirma wurde in Japan gegründet und expandiert seitdem in viele Länder dieser Welt. Coole Basics in guter Qualität zu einem erfreulichen Preis-Leistungs-Verhältnis. Tauentzienstr. 7b, 10789 Berlin, Mitte.

und:

Box off Berlin

Erste Hilfe gegen langweilige und hässliche Souvenirs. Box off Berlin bietet nur pfiffige und schöne Produkte speziell von Berliner Designern an, u.a. den “Plattenbau zum Selberbauen”. Der Laden liegt nur ca. 150 Meter von Checkpoint Charlie entfernt, ein Heißgetränk gibt es im angeschlossenen Café. Zimmerstr. 11, 10969 Berlin, Mitte.


Entertainment

Berlin verfügt mit 175 Museen über mehr Museen als Regentage und kommt auf mehr als 50 Theater sowie rund 300 Kinosäle.

1. Museen in Berlin

Richtig, sie kommen nach Berlin der Mussen wegen, klar, logo, ganz klar :-). Berlin hat neben Frankfurt die umfangreichste Museeumslandschaft. Wäre eine Schande nicht mindestens eines zu besuchen.

Meine Empfehlungen:

Story of Berlin

Liegt auf dem Kurfürstendamm und ist ein „Museum“ für Leute, die nicht gerne ins Museum gehen. Sehr gut gemacht, sehr kurzweilig und am Ende – das lässt sich leider nicht verhindern – hat man sogar was gelernt. Das Erlebnismuseum zeigt auf rund 6.000 m² einen wortwörtlichen, spannenden Spaziergang durch 800 Jahre Berliner Geschichte. In 23 Themenräumen – jeder individuell gestaltet, begehbar und mit moderner Multimediatechnik ausgestattet – wird die Alltagswelt der Berliner Bevölkerung für jeden erlebbar. Ein Höhepunkt ist die Führung durch einen originalen Atomschutzbunker unter dem Kurfürstendamm, der noch heute im Ernstfall 3.592 Menschen Schutz bieten kann.

 ©Bild Story of Berlin

©Bild Story of Berlin

 

Neues Museum auf der Museumsinsel in Berlin

Wer sich eigentlich kein Museum in Berlin anschauen mag, dam sei trotzdem dieses Museum an’s Herz gelegt.
Zum einen ist das Neue Museum ist Teil des Weltkulturerbes Berliner Museumsinsel das zwischen 1843 und 1855 gebaut wurde. Bis 2009 atemberaubend neu errichtet.

©Polyphemus

©Polyphemus

 

Zum Anderen beherbergt das Museum eines der schönsten Kunstwerke der Welt, die Büste der Nofretete. Man sollte nicht meinen, dass man sich in ein Stück bemaltes Gips verlieben kann aber hier funktioniert das.

© visitBerlin, Foto: Günter Steffen

© visitBerlin, Foto: Günter Steffen

2. Theater

Oper, Theater, Konzerte, Musicals – das Angebot ist höchst umfangreich. Am besten Sie informieren sich über diese Website:

Meine Lieblinge sind folgende:

Tipi am Kanzleramt

Die Zeltbühne bietet ganzjährig Vergnügen der feinsten Art mit Programmen aus Bereichen wie Chanson, Cabaret, Varieté aber auch Tanz, Artistik, Musical und Comedy. Das Tipi verfügt über einen wunderbaren Theaterraum, exquisite Gastronomie und jede Menge Namen auf der Bühne – von Tim Fischer über Gayle Tufts, Götz Alsmann, Gitte Haenning und Ulrich Tukur. Hip-Hop-Artisten aus Australien, „Cabaret – Das Musical“ oder der venezianische Verwandlungsstar Ennio sind regelmäßig im TIPI zu Gast.

©Tipi am Kanzleramt

©Tipi am Kanzleramt

©Tipi am Kanzleramt

©Tipi am Kanzleramt

 

Friedrichstadtpalast Berlin

Abgefahrene Show-Unterhaltung mit über 100 Künstlern: Sänger, Tänzer, Musiker, Artisten. Die aktuelle Show „THE WYLD“ ist angeblich die aufwendigste Show außerhalb von Las Vegas.

©Friedrichstadtpalast

©Friedrichstadtpalast

Die Bühnenbilder, die Show-Acts und die Kostüme sind einsame Klasse. Hard CoreEntertainment, sollte man nicht verpassen.

Wintergarten Berlin

An das mondäne Nachtleben der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts will das Wintergarten Varieté anknüpfen. In den Räumlichkeiten sind Originalrequisiten in saalhohen Vitrinen aus der Sammlung von Bernhard „Roncalli“ Paul ausgestellt. Insgesamt hat dieses Theater ein wirklich tolles Ambiente mit Spiegeln, Holz, dunkelrotem Samt, einem legendären künstlichen Sternenhimmel. Vor und während der Show steht auch ein ansprechendes Gastronomisches Angebot zur Verfügung.

©Wintergarten Berlin

©Wintergarten Berlin

…. und auch ein wirklich schönes Filmtheater in ganz klassischen Sinne empfehle ich. Ein Filmerlebnis wie zur goldenen Zeit der Lichtspielhäuser, die:

Die Astor Film Lounge

Die Astor Film Lounge ist die erste Film Lounge Deutschlands in einem denkmalgeschützten Kinosaal, direkt am Ku’damm. Verstellbaren Ledersesseln, großer Reihenabstand, ein Service-Team verwöhnt die Besucher direkt am Platz mit Finger Food und Cocktails. Das ist Kino der besonderen Art. Dazu ein romantischer oder komischer Film und die schlechte Laune hat keine Chance mehr. Die Astor Filmlounge ist mit Sicherheit eines der schönsten Kinos in Deutschland.

 ©Astor

©Astor

 


Berlin-Events

Berlin bietet tausende von Events,  hier eine kleine Auswahl:

Karneval der Kulturen: Buntes viertägiges Straßenfest mit einem großen Karnevalsumzug an Pfingstsonntag; am Pfingstsamstag findet ein eigenständiger Kinderkarneval statt.

Fête de la Musique: Internationaler Tag der Musik mit Musikprogramm aller Genres in der ganzen Stadt.

„48h Neukölln“: Kunstfestival im nördlichen Teil des Berliner Bezirks Neukölln mit zahlreichen Veranstaltungen.

Bild ©Schamuhn

Bild ©Schamuhn

Botanische Nacht: Für das Sommerfest werden die Wege im Botanischen Garten auf insgesamt 16 km Länge aufwendig illuminiert. Dazu gibt es Theater, Konzerte, Literatur und mehr.

Internationales Bierfestival: Die Berliner Biermeile findet an traditioneller Stätte mitten in Berlin an der Karl-Marx-Allee statt. Auf 2,2 Kilometern werden rund 320 Brauereien aus 86 Ländern mit 2.000 Bierspezialitäten erwartet. Für Unterhaltung sorgen auf 20 Bühnen Künstler aus dem In- und Ausland.

Pop-Kultur: Unter dem Namen „Pop-Kultur“ findet das Festival als Nachfolger der Berlin Music Week erstmalig unter der Ägide des Musicboard Berlin im Club Berghain statt.

Pyronale: Die Pyronale bietet Feuerwerkskunst der Weltklasse: Sechs Mannschaften wetteifern mit fantasievollen Kreationen und atemberaubenden Effekten um die Gunst der Zuschauer.

Berlin Lichterfest: Das Lichterfestival präsentiert kreative Illuminationen von öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen und zahlreichen weiteren Orten in ganz Berlin.

Internationales Kurzfilmfestival: Berlins größtes Kurzfilmfestival zeigt Wettbewerbe in verschiedenen Sparten, Genres und Themenschwerpunkten


Top Austellungen

ZERO: Umfassendste Ausstellung zur größten internationalen Künstlerbewegung der Nachkriegszeit – Zero.
Über 175 Werke von 1957 – 67 zeigen das Spektrum der Medien, mit denen die Künstlerbewegung arbeitete, darunter Werke von Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker.

ImEx (Impressionismus – Expressionismus): Ausstellungsprojekt zum französischen Impressionismus und dem deutsch-existentialistischen Expressionismus.

The Botticelli Renaissance: Ausstellung in Kooperation mit dem Londoner Victoria & Albert Museum. Gezeigt werden Werke des berühmten Renaissance-Künstlers Sandro Botticelli (1445-1510) mit Hauptwerken der europäischen Kunstgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts


Weihnachtsmärkte in Berlin

Weihnachstmarkt an derKaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche / Kurfürstendamm

A Very British Christmas
St. George’s Church, Preußenallee

Holy Heimat
Neue Heimat (Revaler Str. 99) / Warschauer Straße

Nowkoelln Weihnachtsmarkt
Umspannwerk Kreuzberg, Ohlauer Str. 43 / Schönleinstraße

WeihnachtsZauber Gendarmenmarkt
Gendarmenmarkt

Nostalgischer Weihnachtsmarkt
Schlossplatz (Unter den Linden/Karl-Liebknecht-Straße) 100, 200

©visit Berlin: Scholvien

©visit Berlin: Scholvien

 


Ein Wort zum Schluss:

Berlin ist so ungeheuer vielfältig, spannend, witzig, überraschend, nervig, elegant wie prollig und einfach eine der interessantesten Städte der Welt. Und es ist fast unmöglich einen City-Guide zu schreiben, der auch nur zum Bruchteil dieser Stadt gerecht wird.

Welche sind deine Top Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps? In unserem Blog kannst du deine Insider-Tipps sowie Feedback zum Artikel abgeben.

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