Reise- und Sicherheitshinweise

Reisehinweise und Länderinformationen


Sicherheit des Reiselandes

Reise-und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Für Thomas Cook hat die Sicherheit und Gesundheit seiner Kunden und Mitarbeiter absolute Priorität. Sobald sich in den Urlaubsdestinationen von Thomas Cook außergewöhnliche Ereignisse zutragen, die sich auf die Sicherheit oder Gesundheit auswirken oder auswirken könnten, reagiert Thomas Cook umgehend. Als Maßstab orientiert sich Thomas Cook in Deutschland dabei an den Informationen des Auswärtigen Amtes.

Das Auswärtige Amt bewertet permanent die Sicherheitslage aller Länder und informiert Reisende auf seiner Website mit Reise- und Sicherheitshinweisen, die ständig aktualisiert werden.

Sollten aktuelle Reisehinweise des Auswärtigen Amtes eine von Thomas Cook angebotene Urlaubsregion betreffen, werden die Gäste hierüber von Thomas Cook informiert. Sollte das Auswärtige Amt vor allen nicht notwendigen Reisen in eine Region oder ein Land aus dem Angebot von Thomas Cook warnen, werden alle Reisen dorthin gestoppt und vor Ort befindliche Gäste schnellstmöglich aus dem betroffenen Gebiet zurückgeholt.

Thomas Cook empfiehlt allen Reisenden, sich vor ihrer Reise auf den Seiten des Auswärtigen Amtes über ihr Reiseziel zu informieren.

Hier geht es zu den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.



Sicherheit im Hotel und unterwegs

Im Urlaub sind manche Dinge anders als zu Hause. Im Interesse ihrer eigenen Sicherheit und der ihrer Mitreisenden, sollten Gäste die Informationen und Aushänge zur Sicherheit, die sie von Thomas Cook, seinen Agenten oder Dienstleistern vor der Reise, während des Fluges und nach der Ankunft am Zielort bzw. im Hotel erhalten, aufmerksam durchlesen und beachten.

Pools und Wasseranlagen
Baden im Pool und Spaß auf der Wasserrutsche gehört für viele Gäste zum Urlaub dazu. Jedoch ist nicht an allen Pools eine Badeaufsicht anwesend. Gäste sollten sich deshalb unbedingt mit den Gegebenheiten des Pools vertraut machen, bevor Sie den Pool benutzen und Kinder zu jeder Zeit beaufsichtigen. Nach Einbruch der Dunkelheit und dem Genuss von Alkohol sollten Gäste den Pool keinesfalls benutzen.
Einige Wasserrutschen und andere Wasseranlagen sind für Kinder, ungeübte Schwimmer, Schwangere oder Personen mit bestimmten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht geeignet. Vor dem Benutzen der Einrichtungen sollten Gäste sorgfältig überprüfen, ob sie die Voraussetzungen zur Nutzung der Anlagen erfüllen.

Balkone
Im Ausland gelten oftmals andere Sicherheitsstandards und -vorschriften für die Konstruktion und Höhe von Balkonen, deren Festlegung und Umsetzung den lokalen Behörden des jeweiligen Landes sowie dem entsprechenden Dienstleister obliegt. Thomas Cook hat sich im Interesse seiner Gäste dazu entschieden, eine Mindesthöhe von 1,10 Metern für Balkongeländer in den Hotels festzulegen, mit denen Thomas Cook zusammenarbeitet. In Hotels, welche diese Vorgabe derzeit noch nicht erfüllen oder in Destinationen, wo auf dem Balkon aufgrund der Lage und des Designs des Hotels besondere Vorsicht geboten ist - zum Beispiel auf den Malediven, wo es häufig Überwasserbungalows gibt - werden Gäste auf Besonderheiten von Konstruktion und Höhe des Balkons hingewiesen. Thomas Cook rät allen Gästen, sich im Interesse ihrer eigenen Sicherheit nicht an oder über die Brüstung zu lehnen und Kinder auf dem Balkon niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

Sicherheit von Geräten und Erkennen von Gefahren
Fehlerhafte Geräte bergen hohe Risiken, vor allem, weil Defekte und die damit einhergehende Gefährdung, beispielsweise durch den Austritt von Gasen, oft nicht erkannt werden, da man diese weder sehen, riechen oder schmecken kann.Thomas Cook verfolgt den Grundsatz, keine Unterkünfte mit Gas-Wassererhitzern in Innenräumen auszustatten. Gäste, die in ihrer Unterkunft dennoch einen Gas-Wassererhitzer vermuten, werden gebeten, Thomas Cook unverzüglich darüber zu informieren.

Im Folgenden informiert Thomas Cook über die Risiken und wichtigen Symptome, die auf eine mögliche Gefährdung hinweisen.

Kohlenmonoxid
Ein besonders gefährliches Gas, aufgrund von Defekten austreten kann, ist Kohlenmonoxid (CO). Kohlenmonoxid ist giftig und man kann es weder sehen, schmecken oder riechen. Es entsteht bei der unvollständigen Verbrennung verschiedener Brennstoffe, wie Kohle, Holz, Holzkohle, Öl, Kerosin, Propan und Erdgas.

Anzeichen für Kohlenmonoxid
Da Kohlenmonoxid geruch- und geschmacklos sowie unsichtbar ist, ist es wichtig, die Anzeichen für ein Auftreten von Kohlenmonoxid zu kennen. Jedes unten angegebene Beispiel kann auf das Entstehen von Kohlenmonoxid durch ein fehlerhaftes Gerät hinweisen:
• Eine schwache oder „träge“ gelbe oder orangefarbene Herd- oder Gasboiler-Flamme – die Flamme muss hell, lebendig und blau sein
• Dunkle Verfärbungen oder schwarze Flecken auf Geräten oder in ihrem Umkreis
• Eine ständig erlöschende Zündflamme
• Starke Kondensation im Zimmer und an den Fenstern

Symptome einer Kohlenmonoxid-Vergiftung und richtiges HandelnDie ersten Symptome einer leichten bis mittelstarken Kohlenmonoxid-Vergiftung sind grippeähnlich, gehen jedoch ohne Fieber einher. Dazu gehören Kopfschmerzen, Erschöpfung, Atemnot, Übelkeit und Schwindelgefühl. Eine hochgradige Kohlenmonoxid-Vergiftung führt fortschreitend zu schwereren Symptomen, wie Erbrechen, Orientierungslosigkeit, Verlust der Muskelkoordination oder Bewusstlosigkeit.
Die Schwere dieser Symptome ist sowohl von der Kohlenmonoxid-Menge als auch der Dauer der Einwirkung abhängig. Bei einer sich langsam aufbauenden Kohlenmonoxid-Exposition können Betroffene und Ärzte die leichten bis mittelschweren Vergiftungssymptome als Zeichen einer Grippe deuten, was vermeidbare und tragische Konsequenzen nach sich ziehen kann. Bei einer schnellen, hochgradigen Kohlenmonoxid-Exposition können Betroffene schnell die Orientierung sowie die Kontrolle über ihre Muskeln verlieren, ohne erst mildere Symptome wahrgenommen zu haben.

Gäste, die Symptome einer Kohlenmonoxid-Vergiftung verspüren, sollten sich sofort ins Freie begeben und sich unverzüglich an einen Arzt wenden. Der Arzt sollte über den Verdacht einer Kohlenmoxid-Vergiftung informiert werden.

Ausflüge und Freizeitaktivitäten
Einige Urlaubsaktivitäten können ein bestimmtes Maß an persönlichem Risiko beinhalten. Dazu gehören Gefahren der natürlichen Umgebung, beispielsweise im Gebirge oder auf dem Wasser, aber auch viele beliebte Freizeit-Aktivitäten wie Wassersport, Wasserrutschen, Schlittenfahren, Rodeln oder das Fahren mit Schneemobilen. Sie alle bergen eine gewisse Verletzungsgefahr und somit ein Risiko für die Gesundheit und Sicherheit der Gäste.
Thomas Cook überprüft alle Dienstleister auf ihre Zuverlässigkeit und Erfüllung seiner hohen Sicherheitsstandards. Die Kunden erhalten von Thomas Cook oder dem beauftragten Dienstleister im Rahmen der von ihnen gebuchten Aktivitäten genaue Anleitungen und Einweisungen, um die möglichen Risiken bei der Ausübung der Aktivität auf ein Minimum zu reduzieren. An diese Sicherheitsinstruktionen sollten sich Gäste strikt halten. Bei Vertragsschluss mit Thomas Cook bestätigen Gäste, dass sie über die Risiken aufgeklärt wurden, die Risiken im Rahmen der Ausübung der Aktivitäten übernehmen und für ihre eigenen Handlungen verantwortlich sind.

Gäste, die sich während ihres Urlaubs für die Teilnahme an einer Aktivität oder deren Fortsetzung nicht bereit oder nicht in der Lage fühlen, sollten unverzüglich ihren Reiseleiter benachrichtigen. Es besteht keine Verpflichtung, dass Gäste an Aktivitäten, die Bestandteil ihrer Urlaubsbuchung sind, teilnehmen oder diese abschließen und Gäste sollten ihre Entscheidungen stets im Sinne ihrer eigenen Gesundheit und Sicherheit treffen. Thomas Cook empfiehlt seinen Gästen darüber hinaus zu überprüfen, ob Ihre Reiseversicherung für ihre geplanten Aktivitäten geeignet ist.

Gästen, die Serviceleistungen vor Ort bei einem anderen Dienstleister oder lokalen Betreiber buchen möchten, sollten sie sich mit dem Anbieter, den geltenden Bedingungen und ausgehändigter Literatur bzw. Dokumentation vertraut machen.

Allgemeine Verhaltensregeln und Tipps
Urlaub zu machen heißt auch, andere Menschen sowie fremde Kulturen und Traditionen kennenzulernen. Reisende sollten den Menschen vor Ort stets respektvoll begegnen und sich vor der Reise mit wichtigen Verhaltensregeln und lokalen Besonderheiten in ihrem Urlaubsland vertraut machen. Alle wichtigen Informationen dazu finden sich in den Reiseunterlagen. Gäste werden gebeten, diese aufmerksam durchzulesen und die darin enthaltenen Verhaltenshinweise zu befolgen.

Viele Verhaltensweisen, die für einen selbst zum normalen Alltag gehören, sind in anderen Ländern nicht akzeptiert – beispielsweise das Austauschen von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit, Sonnenbaden oben ohne oder das offene zur Schau stellen von Tattoos. Es ist daher wichtig, sich im Vorfeld zu informieren, um einen ungewollten Fauxpas zu vermeiden. Unbedachte Fehltritte können in manchen Ländern drastische Strafen nach sich ziehen, von Geldstrafen, über Ausweisung bis hin zu Gefängnisstrafen.

Gegen Personen und Eigentum gerichtete Kriminalität ist überall in aller Welt möglich. Thomas Cook rät Reisenden, Schmuck und Wertsachen nicht offen zur Schau zu tragen und nicht sichtbar im Zimmer liegen zu lassen. Die meisten Hotels verfügen über einen Safe im Zimmer oder an der Rezeption. Dort sind Wertsachen und wichtige Dokumente am sichersten verwahrt.

Nicht überall auf der Welt ist der Verkehr so gut geregelt wie in Europa. Thomas Cook rät Gästen im Urlaub zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr, insbesondere beim Überqueren von Straßen.

Verhalten bei Naturkatastrophen
Bei drohenden Naturereignissen in Urlaubsregionen, beispielsweise einem herannahenden Hurrikane, gibt Thomas Cook seinen Gästen wichtige Tipps zum richtigen Verhalten und hält stetig den Kontakt zu ihnen.In der gesamten Karibik herrscht jedes Jahr zur Hurrikane-Saison ein gewisses Risiko, dass die Tropenstürme auf Land treffen. Thomas Cook sowie die Behörden und Hotels in den betroffenen Regionen haben Notfallpläne für den Fall, dass ein Hurrikane eintrifft. Gästen wird empfohlen, den Anweisungen ihres Reiseleiters und des Hotelpersonals sowie der örtlichen Behörden Folge zu leisten. In der Regel können Gäste den Hurrikane am sichersten in ihrem Hotel abwettern, indem sie auf ihrem Zimmer bleiben oder eine ausgewiesene Schutzzone im Hotel aufsuchen. Thomas Cook informiert seine Gäste laufend über die aktuellen Entwicklungen - über die Reiseleitung vor Ort, den Connected Service oder SMS Assist – und leitet die erforderlichen Maßnahmen ein, um den Gästen zu helfen und sie sicher zurück nach Hause zu bringen.