Reisetipps Teneriffa

269 Küstenkilometer machen Teneriffa zur größten Kanarischen Insel. Feinsandige Strände und Naturreservate wie der Teide Nationalpark schaffen eine perfekte Urlaubsumgebung. Das ganzjährig sommerliche Wetter und Tophotels ergänzen die landschaftliche Schönheit. So zählt Teneriffa zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Der Teide Nationalpark ist das älteste Naturschutzgebiet der Kanaren. Benannt ist das von der UNESCO geschützte Areal nach dem höchsten Berg Spaniens: dem Teide. Er misst 3.718 Meter und kann bestiegen werden. Zur Insel gehört außerdem einer der weltweit größten Seehäfen. Viele der bekannten Orte für einen Teneriffa Urlaub befinden sich im Nordwesten, Süden, Südwesten oder Westen. Zu den populären gehören Puerto de la Cruz und Playa de las Americas.

Klima und Reisezeit

Spaniens bevölkerungsreichste Insel Teneriffa liegt rund 250 Kilometer vor der Küste Afrikas und der Westsahara. Auf der größten kanarischen Insel herrschen das ganze Jahr über milde Temperaturen. Im Sommer klettert das Thermometer selten über die 30-Grad-Marke, nachts kühlt es angenehm ab. Der trockene Inselsüden verwöhnt in den Wintermonaten mit Werten von 18 bis 24 Grad. In der Hauptsaison von November bis März genießen viele deutsche Badeurlauber die angenehmen Wassertemperaturen um die 20 Grad. Im grünen Nordosten der Insel herrscht ein feucht-kühleres Klima – der Winter hält auf der Insel des ewigen Frühlings jedoch nur in höheren Lagen von über 500 Metern Einzug. Warme Kleidung, Regenschutz und feste Schuhe gehören ins Reisegepäck von Aktivurlaubern und Inselrundfahrern, die einen Abstecher in die vulkanisch geprägte Natur der Insel planen.

Frühling das ganze Jahr

Teneriffa ist ein beliebtes Winterfluchtziel für deutsche Urlauber. Der späte Sonnenuntergang nach 19 Uhr lässt ausgedehnte Ausflüge und lange Badetage an der sonnenreichen Südküste selbst im Januar / Februar zu. Ab November erblüht die Insel in ihrer ganzen Pracht. Der Norden erstrahlt im roten Blütenmeer der mehrere Meter hohen Weihnachtssterne und selbst die karge Landschaft rund um den Vulkan Pico del Teide ergrünt. Spaniens höchster Berg thront mit 3718 Metern Höhe im Zentrum der Insel und wirkt wie eine Wetter- und Vegetationsscheide. Feuchte Meeresluft staut sich an dem Massiv und versorgt die Landwirtschaft im Norden mit dem notwendigen Regen. Der Nordostpassat bringt im Sommer eine angenehm frische Brise auf die Atlantikinsel, so dass viele Spanier im Juli und August der Hitze auf dem Festland entfliehen und auf Teneriffa Urlaub machen. Eine günstige Reisezeit in der Nebensaison sind aus deutscher Sicht die Monate September, Oktober sowie März bis Mai.

Lage und Verkehrsanbindung

Teneriffa liegt westlich von Gran Canaria und östlich von La Gomera im Atlantischen Ozean. Die Flughäfen Teneriffa Nord und Teneriffa Süd stehen mehrmals täglich auf den Plänen der großen deutschen Fluggesellschaften (vor allem in den Ferienzeiten), wobei Teneriffa Süd häufiger angeflogen wird. Der Direktflug dauert ca. 4 Stunden. Wer die Insel auf eigene Faust erkundet, findet in den ansässigen Leihwagenstationen das passende Auto oder holt dort den reservierten Mietwagen ab, um zu seinem Hotel auf Teneriffa zu gelangen.

Anreise

Wer am nördlichen Flughafen landet, gelangt schnell in die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Die Transferzeit nach Puerto de la Cruz dauert ca. 90 Minuten. Der Südflughafen bedient die Ferienorte Costa Adeje, Los Christianos, Playa de las Americas (Spanisch: Playa de las Américas), Puerto de Santiago und El Medano. An die Costa Adeje, nach Los Cristianos und nach Playa de las Americas fährst du etwa 15 Minuten, nach Puerto de Santiago etwa 45 Minuten. Du reist in klimatisierten Bussen. Die Reiseleiter von Neckermann Reisen informieren dich bereits auf der Fahrt über die Insel und geben wichtige Tipps.

Sehenswürdigkeiten

Raus aus deinem Hotel auf Teneriffa: Vulkanische Natur im Teide Nationalpark erforschen, durch historische Altstädte flanieren oder über gigantische Wasserrutschen gleiten: Der Fächer an Attraktionen ist weit geöffnet und verspricht fantastische Eindrücke für die Tage, die du nicht am Strand verbringst.

Carneval in Santa Cruz de Tenerife

Die ausgelassene Party in der Hauptstadt ist legendär. Über zwei Wochen feiern die Einheimischen das rauschende Fest. Es ist der brasilianische Fasching von Spanien. Heiße Rhythmen erfüllen die Straßen vor den Hotels. Kostümierte Tänzer und Paraden versprühen Glamour und Glitter. Highlight ist die Wahl der Karnevalskönigin am Mittwoch in der ersten Woche.

Besuch in der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife

Santa Cruz de Tenerife befindet sich im Nordosten. Sie ist sowohl Inselhauptstadt als auch eine der Hauptstädte des gesamten Kanarischen Archipels. Als einzige Stadt der Kanaren verfügte Santa Cruz de Tenerife Anfang des 18. Jahrhunderts über ein Handelsabkommen mit Amerika. Auf diese Weise kam die Stadt zu Reichtum und Ansehen. Zu den kulturellen Höhepunkten zählen die barocke Kirche Iglesia de San Francisco oder ein Besuch des kulturhistorischen Museums und der Markthalle. Außerdem verspricht Santa Cruz eine reizvolle Shoppingtour auf der Calle Castillo. Die Straße endet am Hafen mit einem herrlichen Blick auf die avantgardistisch gestaltete Kongresshalle.

Teide Nationalpark

Wer durch den Teide Nationalpark streift, begeht uraltes Terrain und UNESCO-Weltnaturerbe. Die Lavafelder und Formationen des Naturschutzgebietes gestalten die Insel seit Jahrmillionen. Und noch immer rumort vulkanische Energie unter der Erde. Der letzte Ausbruch geschah 1798. Eindrucksvoll ist eine Besteigung des Teide. Oder du eroberst den Gipfel per Seilbahn.

Altstadt von La Laguna

Die Altstadt von Laguna steht auf der Liste zum UNESCO-Weltkulturerbe. Kolossale Kirchen, typisch kanarische Herrscherhäuser mit idyllischen Patios und präzise gestaltete Parkanlagen bestimmen das Stadtbild. Im 17. Jahrhundert erlebte Laguna ihre Blüte und war bis 1732 Hauptstadt.

Los Gigantes

Im Westen der Insel erwartet dich eine gigantische Steilküste. Die Klippen überragen das Meer bis zu 450 Metern. Tipp: Erkunde diesen Teil Teneriffas per Boot. Mit etwas Glück triffst du auf Delfine.

Siam Park

Der Wasserpark im Süden an der Costa Adeje zählt zu den größten Europas. Spektakuläre Rutschen, 3 Meter hohe Wellen im Wellenbad und exotisches Strandfeeling unter Palmen: das perfekte Kontrastprogramm zu langen Tagen am Strand.

Güimar

Die Forscher sind sich noch nicht ganz einig: Sind die sechs, rechteckig angelegten Steinpyramiden bei Güimar im Nordosten Überbleibsel der Kultur der Guanchen oder Zeugnisse des Austausches mit mittelamerikanischen Kulturen – wofür sich der Archäologe Thor Heyerdahl aussprach? Mach dir dein eigenes Bild auf dem Gelände.

Wandern in der Masca-Schlucht im Teno-Gebirge

Inmitten des malerischen Panoramas des Teno-Gebirges liegt das Dorf Masca auf 600 Metern Höhe. Eine Wanderung von dem Dörfchen mit den traditionellen kanarischen Natursteinhäusern hinunter zum Meer gehört zu den schönsten Touren der Insel. Der drei- bis vierstündige Abstieg durch die steile und wilde Schlucht („Barranco de Masca“) führt an Maulbeer- und Mandelbäumen, Dattelpalmen, Agaven und Terrassenfeldern vorbei und mündet schließlich in einer kleinen, felsigen Bucht. Von dort fahren Boot-Taxis entlang einer gewaltigen Steilküste nach Los Gigantes.

Whalewatching an der Südküste

Im Meer rund um Teneriffa lassen sich sehr gut Wale beobachten. Besonders vor der Südküste und in den Gewässern auf dem Weg zur Nachbarinsel La Gomera leben große Kolonien von Grindwalen, darunter viele Muttertiere mit Jungen. Die meisten Bootstouren starten in Costa Adeje, Los Gigantes und Playa de las Americas. Beobachtungssaison ist das ganze Jahr über. Im Frühjahr und Herbst stehen die Chancen gut, auch Delfine vor die Kameralinse zu bekommen.

Strand und Meer

Von golden bis schwarz reicht das Antlitz der Strände. Fast immer bedeckt feiner Sand die Küste. Der einzige weiße Strand befindet sich im Norden, nahe der Hauptstadt – allerdings kam der Sand aus der Sahara.

Los Cristianos

Der prominente Strand von Los Cristianos säumt die Südwestküste. Feiner, goldgelber Sand übersät eine Länge von einem Kilometer. Der Strand ist mit seinem flachen Ufer und ruhigen Wasser perfekt für Familien. Ein breitgefächertes Freizeitangebot sorgt für lückenlose Urlaubsunterhaltung und Wasserspaß. Liegen und Schirme stehen bereit. Die Promenade im Hintergrund ist autofrei.

Playa de las Americas

Die Playa de las Americas befindet sich nur 3 Kilometer nördlich von Los Cristianos. Bars und Restaurants in diesem sehr belebten Küstenort laden zu Erfrischungen, Snacks oder zum Mittagessen ein. In Diskotheken und Clubs treffen sich Feierlaunige aus der ganzen Welt zur Party und nehmen tagsüber das Amüsierprogramm am Strand in Anspruch. An der Nordseite versprechen kleinere Strände ruhigere Stunden.

Costa Adeje

Die kilometerlangen Strände der Costa Adeje begrenzen die Südwestküste und verlaufen über mehrere Kilometer. Die Farbe des Sandes wechselt zwischen Gold und Schwarz. Zu dem Abschnitt zählen die Playa del Duque, die Playa de Fanabe, die Playa de Troya, die Playa del Bobo und die Playa de Puerto Colon. Die feinsandigen Ufer laufen flach ins Meer und eignen sich bestens für einen Familienurlaub.

El Medano

El Medano (Spanisch: El Médano) ist der längste Strand der Insel. Aus dem Fischerdorf entwickelte sich in den letzten Jahren eine stattliche Ferienregion mit allen Annehmlichkeiten. Eine Promenade säumt den 3 Kilometer langen Sandstrand. Surfer schätzen die hervorragenden Windverhältnisse.

Las Teresitas

Der Hausstrand der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife befindet sich im Norden – hier treffen sich die Reichen und Schönen. Zwischen Stadt und Strand liegen 7 Kilometer. Man sagt, es ist der schönste Strand der Insel. Die Besonderheit: Feiner weißer Sand bedeckt die Ufer – alle anderen Strände sind golden oder schwarz. Der Sand stammt aus der Sahara – allerdings trug ihn nicht der Wind nach Las Teresitas, sondern Schiffe. Die Stadtplaner beschlossen in den 70ern eine Kampagne zur Steigerung der Popularität und dazu gehörte das Herbeischaffen von Puderzuckersand aus Afrika, die Anpflanzung von Kokospalmen und die Errichtung eines künstlichen Riffs – sehr zu Freude aller Schnorchel- und Tauchfans.

Playa de la Arena

Der Strand im Nordwesten ist der schönste Lavastrand der Insel. Er nimmt eine 250 Meter lange Bucht ein und gehört zur Gemeinde Puerto Santiago. Viele Besucher schwören auf die heilenden Kräfte des tief schwarzen Sandes. Ein Schild am Strand gibt exakt Auskunft, bei welchen körperlichen Leiden man auf Linderung hoffen kann. Liegen und Schirme stehen zur Ausleihe bereit.

Feste und Events

Die in Spanien weit verbreitete Heiligenverehrung wird auch auf Teneriffa in Form von Festen und Prozessionen häufig begangen. An wichtigen katholischen Festtagen wie Ostern und Fronleichnam sind ganze Dörfer und Städte auf den Beinen. Weltlich feiern die Inselbewohner vor allem den Karneval, der als farbenprächtigster des Landes gilt.

Januar

Rund um das Fest der Heiligen Drei Könige findet ein Handwerksmarkt in Santa Cruz statt, am 5. Januar stehen inselweit Umzüge auf dem Programm. Das Kanarische Musikfestival in der Hauptstadt ist bis in den Februar hinein ein Ohrenschmaus für Klassikliebhaber.

Februar

In diesem Monat fällt in Santa Cruz der Startschuss für den mehrwöchigen Karneval, das mit Abstand populärste Festival auf Teneriffa. Der riesige Straßenumzug und die Wahl der Karnevalskönigin sind die Höhepunkte des bunten Treibens, das einen Vergleich mit Rio de Janeiro nicht scheuen muss.

März

Karnevalsabschlussveranstaltungen und je nach Mondkalender auch schon Osterfeierlichkeiten prägen den Veranstaltungskalender im März.

April

Ostern wird mit prächtigen Prozessionen in der Karwoche auf der ganzen Insel intensiv gefeiert. In La Laguna und San Cristobal finden die größten Umzüge statt. In Tegueste findet Ende April die erste Romeria statt – eine Art Erntedankfest mit Pilgerfahrt und viel Folklore. Dazu gehört der traditionelle kanarische Ringkampf, ein Volkssport auf der Insel.

Mai

Am 3. Mai feiern die Bewohner von Santa Cruz die Gründung ihrer Stadt mit kunstvollem Blumenschmuck. Die Mitte des Monats steht in vielen Dörfern im Zeichen der Fiesta de San Isidro, die dem Schutzheiligen der Bauern gewidmet ist. In Puerto de la Cruz lockt das Straßenfestival der Kunst („Mueca“) mit Musik, Akrobatik, Tanz, Pantomime und vielen weiteren Showeinlagen zahlreiche Besucher an.

Juni

Im Juni finden an Fronleichnam farbenprächtige Prozessionen statt. Vor allem in La Orotava und La Laguna lohnt es sich, den Feierlichkeiten beizuwohnen. Am 23. Juni wird in Puerto de la Cruz der Heilige Johannes gefeiert. Nach einer alten Tradition der Guanchen werden Ziegen im Meer gebadet.

Juli

Etliche Schutzpatron-Fiestas prägen die Sommermonate. Am 2. Sonntag im Juli findet mit dem Fest des Heiligen Benito Abad die bekannteste Romeria Teneriffas statt. Am 16. Juli wird in Puerto de la Cruz und Santa Cruz der Schutzpatronin der Fischer, der Jungfrau Carmen, gedacht.

August

Der 15. August ist zusammen mit dem 2. Februar ein hoher Festtag der Jungfrau von Candelaria, der Schutzheiligen der Kanarischen Inseln. Die Feierlichkeiten in Candelaria beginnen mit einer nächtlichen Pilgerwanderung am 14. August und werden am nächsten Tag mit traditionellen Feiern fortgesetzt. In Garachico begehen die Bewohner und ihre Nachbarn aus umliegenden Dörfern am 16. August die Romeria de San Roque, ein großes Bauernfest.

September

Das Fest zu Ehren Christus in La Laguna ist nicht zuletzt wegen seines großen Feuerwerks sehenswert. Für musikalische Unterhaltung sorgen zwei Tage lang ausgewählte kanarische Folkbands.

Oktober

In der zweiten Woche wird in Adeje die Heilige Ursula im Rahmen einer Romeria verehrt, am 25. Oktober in Buenavista del Norte die Jungfrau Remedios.

November

Am 29. und 30. des Monats sind La Orotava und Puerto de la Cruz Schauplatz des Festes des Heiligen Andreas. Die Erwachsenen erfreuen sich an Weinverkostungen, die Kinder sausen auf Holzbrettern die Straßen hinunter.

Dezember

Das Weihnachtsfest und Silvester werden weitgehend wie in Deutschland gefeiert. Das Freiluft-Weihnachtskonzert des Sinfonieorchesters in Santa Cruz sorgt am 25. Dezember für stimmungsvolle Untermalung.

Kulinarisches

Die typische Küche Teneriffas ist einfach, aber frisch und äußerst schmackhaft. Fisch und Meeresfrüchte stehen in den urigen Garagenlokalen („Guachinches“) abseits der Touristenpfade fast immer auf der Tageskarte. Sie werden mit wenig Fett heiß gebraten und erhalten durch die grüne Mojo-Sauce eine angenehm scharfe Würze. Allgegenwärtige Beilage sind neben Salat die „Papas arrugadas“, kleine, runzlige Kartoffeln, die auch gern als Snack verspeist werden. Nicht mehr ganz so populär ist das Brot „Gofio“. Das einstige Grundnahrungsmittel der Guanchen besteht aus Mais-, Hirse- oder Gerstenmehl. Die Tinerfenos sind auch keine Fleischverächter: Geschmortes Ziegenfleisch, Kaninchen und auf südamerikanische Art zubereitetes Grillfleisch sind weit verbreitet. Deftige Gemüsesuppen und Eintöpfe, scharfe Gerichte mit salzigem Trockenfisch („Sancochos“) und zum Abschluss die Cremespeise „Bienmesabe“ aus Mandeln, Zitronen, Honig und Eiern runden die heimischen Gaumenfreuden ab.

Teneriffas Weine: Wiederentdeckte Köstlichkeit

Ein Glas Wein gehört der südeuropäischen Tradition folgend auch auf Teneriffa zu einem guten Essen. Die einheimischen Tropfen fristeten trotz langer Winzertradition auf der Insel lange ein Schattendasein. Heute sind sie in jedem Restaurant erhältlich, werden mit Gütesiegeln ausgezeichnet und auch auf dem Festland geschätzt. Die Nachfrage ist so groß, dass die Weinwirtschaft den lange dominanten Bananenanbau von Platz eins in der Anbaufläche verdrängte. Die verbreiteten Sorten Listan Negro und Listan Blanco ergeben gute, leichte Tafelweine. In vielen Weinkellern („Bodegas“) lassen sich die Rebsäfte für wenig Geld probieren. Im Weinmuseum in ElSauzal erfahren Interessierte mehr über die jahrhundertealte Geschichte des Weinanbaus auf Teneriffa.

Land und Leute

Teneriffas Vergangenheit als Handelsumschlagplatz zwischen den drei Kontinenten Europa, Afrika und Amerika prägte die Geschichte der Insel und die Bewohner. Die Tinerfenos übernahmen die Traditionen der einstigen spanischen Eroberer, ohne ihre Herkunft zu verleugnen. Das Erbe der Guanchen hat heute nicht nur in Volkskundemuseen, sondern auch im Alltag einen festen Platz. Unter dem Franco-Regime sah das noch ganz anders aus: Damals musste die Zeit vor der spanischen Herrschaft ab 1496 verschwiegen werden. Woher die Guanchen kamen, ist nicht gesichert. Vermutlich stammten die Hirten von Berberstämmen aus Nordafrika ab und siedelten ab dem 3. Jahrhundert vor Christus auf Teneriffa. Geblieben sind von den Guanchen viele festliche Bauernbräuche, Handwerkstraditionen und alte Sportarten wie Steinwurf und Stockkampf, die von den Inselbewohnern bis heute mit Stolz gepflegt werden. Am besten lernst du die Tinerfenos über ihre Traditionen und bei Fiestas kennen.

Der Traditionssport „Lucha Canaria“

Mit dieser alten Form des Ringkampfes lösten die Guanchen Konflikte um Weiden und Vieh auf handfeste, aber faire Art. Jede Partei schickte ihren stärksten Mann in den Kampf und der bessere gewann. Heute finden die Wettkämpfe auf Sandplätzen statt und unterliegen festen Regeln und Ritualen. Technik, Taktik und Kraft entscheiden in verschiedenen Ligen über den Saisonsieger.

Zigarren und Zigaretten: Rauchen hat Tradition

Die 2006 eingeführten Restriktionen und Einschränkungen der spanischen Regierung taten dem seit jeher hohen Tabakkonsum auf Teneriffa keinen Abbruch. Zigaretten („Cigarros“) und Zigarren („Puros“) sind auf der Insel weiterhin spottbillig und werden in Massen konsumiert. Rauchen gehört zum guten Ton und in gehobenen Restaurants kredenzen Kellner feine Zigarren zum Nachtisch. Wundere dich also nicht, wenn dir auch an unvermuteten Orten rauchende Menschen begegnen. Das Schmauchen gehört zu den liebgewonnenen Traditionen der Tinerfenos.

Die närrische Zeit zum Karneval

Während der fünften Jahreszeit im Februar / März und teilweise bis in den April hinein befindet sich Teneriffa im Ausnahmezustand. Die Inselbewohner ziehen auf großen Umzügen in prächtigen Kostümen und begleitet von rhythmischer Musik durch die Straßen. Während Santa Cruz zu den üblichen Karnevalstagen wie Rosenmontag und Faschingsdienstag feiert, werden die Termine an vielen Orten freier gehandhabt. Lokalkolorit erhält der brasilianisch anmutende Karneval in Santa Cruz durch den kuriosen Aschermittwochsbrauch „Beerdigung der Sardine“. Mit viel theatralischer Trauer wird eine überdimensionale Sardine aus Pappe verbrannt.

Sport

Die bergige Landschaft, günstige Windverhältnisse und das relativ warme Meerwasser machen Teneriffa zu einem idealen Terrain für vielfältige Aktivitäten im Wasser und an Land.

Windsurfen / Kite-Surfen / Segeln

Die Insel liegt im Einflussbereich des Nordostpassatwindes und bietet Windsurfern ganzjährig gute Bedingungen für die Ausübung ihres Sports. Könner lassen ihre Bretter an der Südostküste durchs Wasser flitzen, Anfänger sind an der windgeschützten Westküste besser aufgehoben. Beliebte Surfspots sind La Jaquita, El Cabezo, El Medano und die Playa de las Americas. Für Segler gibt es an der Südküste und in Santa Cruz Schulen und Chartermöglichkeiten. Die kanarischen Gewässer gelten als anspruchsvolle Segelreviere.

Surfen (Wellenreiten)

Die Tenerfenos gehen gerne an den entlegenen Buchten der Nordküste dem beliebten Bodyboarding nach, das bei den Einheimischen verbreiteter ist als das Wellenreiten mit klassischen Surfbrettern. Auch an der Playa de las Americas ist der Trendsport anzutreffen. Surfende Urlauber finden sich vor allem am Playa de la Jardin.

Tauchen und Schnorcheln

Vor den Küsten Teneriffas tummeln sich Papageienfische, Thunfische, Schildkröten, Muränen, Barrakudas, Mantarochen, Wale und Delfine. Der Artenreichtum macht die Insel zusammen mit Korallen und Höhlen zum lohnenswerten Revier für Taucher. Ausrüstung und Kurse lassen sich in einer der vielen Tauchschulen an der Süd- und Westküste buchen. Schnorchler sehen an den Felsbuchten der Südküste am meisten, an der Nordküste herrschen dagegen gefährliche Strömungen.

Wandern und Klettern

Die Wander- und Klettergebiete auf Teneriffa lassen keine Wünsche offen. Neben dem Teide-Nationalpark gehören die Schluchtenwanderungen zu den Highlights der Insel. Zahlreiche wilde Barrancos sind von alten Hirtenpfaden durchzogen, die nun als Wanderwege genutzt werden. Küstenwanderungen mit viel Ausblick und Trails durch malerische Täler vervollständigen das Angebot. Beliebtestes Revier für Sportkletterer ist die Schlucht von Arico mit über 200 Routen.

Mountainbiken und Radfahren

Das anspruchsvolle Profil macht die Insel zum beliebten Trainingsort für ambitionierte Rennradfahrer und Mountainbiker. Freizeitradler finden an den Küsten Flachpassagen, an denen allerdings viel Autoverkehr herrscht. Lediglich in den südlichen Urlaubsstädten wie Los Cristianos oder Costa Adeje ist entspanntes Fahrradfahren möglich.

Trail Running

Querfeldeinlaufen abseits asphaltierter Straßen und befestigter Wege erfreut sich zunehmender Beliebtheit unter Läufern. Auf Teneriffa gibt es zahlreiche schöne Trails, auf denen sich die Natur der Insel im Laufschritt erkunden lässt. Ambitionierte Sportler können an einem Wettkampf wie dem Teneriffa Bluetrail-Marathon rund um den Teide teilnehmen.

Golf, Reiten und Tennis

Der Golfsport hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung auf Teneriffa erfahren. Vor allem an der Südküste gibt es eine gute Auswahl schöner Plätze, die gegen eine Platzgebühr öffentlich zugänglich sind. Tennisspielen ist auf vielen Hotelanlagen – meist auf Beton – möglich. Reiten bieten einige Ställe im Süden und Norden an.

Tipps je nach Reisetyp

Die abwechslungsreiche Landschaft und die Vielfalt an Stränden macht Teneriffa sowohl für einen Aktiv- als auch für einen Entspannungsurlaub attraktiv. Auf der Insel gibt es eine große Auswahl an Hotels und Ferienorten für jeden Urlaubertyp.

Familien

Soll es in den Herbst- und Weihnachtsferien in sonnige Gefilde gehen, ist Teneriffa für Familien eine günstige Alternative zu Fernreisen. Die Insel ist in rund viereinhalb Flugstunden erreichbar und bietet vor allem im Südwesten eine perfekte Urlaubsinfrastruktur mit seichten Stränden und familienfreundlichen Hotels. In Costa Adeje, Playa de las Americas und Los Cristianos sorgt ein umfassendes und kurzweiliges Freizeit- und Sportangebot für Spaß und Abwechslung in den Ferien.

Strandurlauber / Pauschalreisende

Strandurlauber erleben auf Teneriffa Badefreuden der ungewöhnlichen Art. Durch den vulkanischen Ursprung der Insel ergänzen dunkle Lavastrände und natürliche Meerwasserpools aus erstarrtem Lavagestein das übliche Sandstrandangebot. Schön angelegte und bestens gepflegte Strände und Uferpromenaden im Süden und Westen machen die Insel ganzjährig zum idealen Pauschalreiseziel für Sonnenhungrige.

Paare

Sportliche Paare finden im Norden und Osten der Insel kleine Buchten mit Surferambiente und im Inselinneren ein exotisches Naturparadies zum Wandern, Klettern und Mountainbiken. Für entspannte Urlaubstage gibt es vor allem an der Nordküste eine große Auswahl kleinerer Hotels in ruhiger Lage, aber auch luxuriöse Romantikhotels im Südwesten.

Singles

Für Alleinstehende ist an den Stränden der Südwestküste immer etwas los – Flirtmöglichkeiten inklusive. Costa Adeje ist dabei etwas ruhiger als Playa de las Americas und Los Cristianos, die zusammen die Partymeile der Insel bilden.

Partygänger

In Playa de las Americas und Los Cristianos haben Nachtschwärmer eine große Auswahl an Bars, Clubs und Unterhaltungsangeboten. Auch tagsüber herrscht an den Promenaden und Stränden reger Betrieb. Kleine Bars direkt am Strand laden zum Cocktailgenuss und Feiern ein.

Luxusliebhaber

Der Anteil an exklusiven Hotels hat auf Teneriffa in den letzten Jahren stetig zugenommen. Luxuriöse Spas und aufwändige Golfanlagen lassen nichts an Komfort vermissen. Besonders in Costa Adeje sowie in Playa des las Americas und Puerto de la Cruz finden sich die ersten Adressen der Insel.

Gut zu wissen

Teneriffa ist ein Reiseziel, das du das ganze Jahr über besuchen kannst – dank dem subtropischen Klima, was den Kanaren den Zweitnamen „Inseln des ewigen Frühlings“ einbrachte. Wer auf Teneriffa landet, stellt die Uhr um eine Stunde zurück.

Einreisebestimmungen und praktische Tipps

Spanien ist Mitgliedsstaat des Schengener Abkommens, so dass bei der Einreise keine Passkontrolle stattfindet. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass muss trotzdem mitgeführt werden. Es gelten folgende Zollfreigrenzen:200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak
1 Liter Spirituosen (über 22% Alkoholgehalt) oder 2 Liter Wein
50 g Parfum oder 0,25 Liter Eau de Cologne
Tabakprodukte, Parfums und Alkoholika lassen sich auf Teneriffa günstiger einkaufen als im Duty-Free-Shop.

Für den Anschluss elektrischer Geräte wie Rasierapparate, Haartrockner oder Smartphones an das Stromnetz ist auf Teneriffa in der Regel kein Adapter notwendig, 2-polige Stecker passen problemlos. Lediglich in älteren Hotels und Unterkünften ist die Mitnahme eines Adapters für Schuko-Stecker in seltenen Fällen notwendig. Frage im Zweifel am besten beim Hotel nach.

Gesundheitstipps

Die ärztliche Versorgung auf Teneriffa ist gut. Gesetzlich Versicherte haben nach Vorlage der europäischen Krankenkarte Anspruch auf kostenlose Behandlung von einem staatlichen Arzt. Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt zusätzlich entstehende Kosten wie beispielsweise für Medikamente. Neckermann Reisen rät in jedem Fall zum Abschluss einer solchen. So hast du außerdem die Wahl zwischen privater oder staatlicher Praxis. Denn private Praxen oder Krankenhäuser weisen in der Regel einen moderneren Standard auf.

Das Gesundheitsamt empfiehlt die Auffrischung aller Standardimpfungen. Leitungswasser ist kein Trinkwasser. Achte stets auf ausreichend Sonnenschutz – vor allem bei Kindern.

Dresscode und Ansprache

In Teneriffa sieht das Hotelpersonal gern über legere Kleidung hinweg – vor allem tagsüber. Zum Dinner am Abend passen elegante Sachen. In Spanien gehört gepflegte Kleidung zum guten Ton – in vielen Regionen überwiegt der klassisch-konservative Stil. So begegnen dir kaum Einheimische in Flip Flops. Trage nach Möglichkeit beim Besuch von Kirchen, Museen oder Restaurants keine offenen Schuhe. Rede Frauen mit „Señorita“ an – Señora ist für ältere Damen gebräuchlich. Frauen begrüßen sich mit Wangenkuss, auch von Männern werden Frauen per Wangenkuss begrüßt. Männer geben einander die Hand zum Gruß.

Trinkgeld

Das Trinkgeld im Restaurant macht etwa 10 Prozent des Rechnungsbetrages aus. Allerdings rundest du nicht wie in Deutschland gebräuchlich die Rechnungssumme auf, sondern zahlst zunächst den Betrag. Nach Herausgabe des Wechselgeldes legst du das Trinkgeld auf den Tisch oder drückst es dem Kellner in die Hand, kurz bevor du gehst.

Bei Taxifahrten rundest du auf. Ein Kofferträger erhält pro Gepäckstück etwa 1 Euro. Für den Zimmerservice gilt die Regel: zwischen 2 und 5 Euro pro Tag – abhängig vom Service und der Zufriedenheit.

Infrastruktur und Verkehrsmittel

Von den Flughäfen fahren Linienbusse preisgünstig nach Puerto de la Cruz, Playa de las Americas und Santa Cruz de Tenerife. Vom zentralen Busbahnhof in der Hauptstadt steuern die grünen Linienbusse alle größeren Ortschaften der Insel zuverlässig an. Vielfahrer sparen mit der Guthabenkarte Bonobus („Tarjeta de Bonobus“) bis zu 50 Prozent. Sie ist auch für die Straßenbahn gültig, die zwischen Santa Cruz und La Laguna verkehrt. Taxis fahren grundsätzlich mit Taxameter, der Preis liegt laut Tarifauskunft der kanarischen Regierung bei 60 Cent pro Kilometer. Hinzu kommt immer die Grundgebühr von mindestens 3 Euro sowie gegebenenfalls ein Nacht-, Feiertags- oder sonstiger Zuschlag. Die Vereinbarung von Festpreisen für Besichtigungsfahrten ist ratsam.

Mietwagen und Fährverkehr auf die Nachbarinseln

Die Preise für Mietwagen beginnen bei 130 Euro pro Woche inklusive Vollkasko. Für die Anmietung genügt die Vorlage des deutschen Führerscheins, als Sicherheit wird häufig eine Kreditkarte verlangt. Auf den gut ausgebauten Straßen gilt außerorts ein Tempolimit von 90 km/h, innerorts 50 km/h. Auf Autobahnen darf höchstens 120 km/h gefahren werden. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

Ein Besuch oder Anschlussurlaub auf den kanarischen Nachbarinseln Gran Canaria, La Gomera, La Palma, Lanzarote, Fuerteventura und El Hierro ist per Fähre problemlos möglich. Von den Häfen in der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife und in Los Cristianos bestehen Verbindungen zu allen Inseln, die häufig sogar mehrmals täglich bedient werden. Die Überfahrt nach Gran Canaria dauert etwa drei Stunden, nach La Gomera eine Stunde. Der Hauptstadthafen ist zudem eine wichtige Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe.

FAQ: Wichtige Fragen zu Teneriffa

Ist ein Urlaub auf Teneriffa zu jeder Jahreszeit möglich? Wann ist Hauptsaison?

Durch das milde Klima ist Teneriffa ganzjährig sowohl für einen Bade- als auch Aktivurlaub geeignet. Für deutsche Urlauber liegt die Hauptsaison im Winter: besonders im Süden der Insel ist es mit Tagestemperaturen über 20 Grad angenehm warm und meist trocken. Im Hochsommer kann es an manchen Tagen sehr heiß werden.

Über welchen Flughafen erfolgt die Anreise von Deutschland aus?

Die Insel verfügt über zwei Flughäfen: Teneriffa-Süd (TFS) und Teneriffa-Nord (TFN). Als Pauschalurlauber landest du meistens auf dem Süd-Airport. Dieser ist bestens an die beliebten Urlaubsorte an der Südküste angebunden. Der Transfer zu deinem Hotel dauert kaum eine Stunde.

Ist der Süden oder Norden für einen Urlaub auf Teneriffa empfehlenswerter?

Der Südwesten der Insel eignet sich perfekt für einen Badeurlaub mit Unterhaltungsangeboten. In Costa Adeje, Los Cristianos und Playa de las Americas findet die ganze Familie Erholung und Spaß. Auch für junge Leute und Partyurlauber ist viel geboten. Der Südosten ist für einen ruhigen Strandurlaub und für geübte Surfer ideal, während der Norden mit der lebhaften Hauptstadt Santa Cruz und der wilden Natur Kulturinteressierte und Aktivurlauber anzieht.

Was gehört ins Reisegepäck für einen Urlaub auf Teneriffa?

Neben den Reisepapieren (Personalausweis genügt), Strandkleidung und Sonnenschutz benötigst du keine besondere Ausstattung für einen Badeurlaub. Die Steckdosen entsprechen der EU-Norm und es ist kein Adapter erforderlich. Für Ausflüge in die mehr als 3700 Meter hohe Vulkanbergwelt brauchst du festes Schuhwerk und eine wärmende Jacke. Planst du Wanderungen in der abwechslungsreichen Natur der Insel, nimm gutes Kartenmaterial mit.

Was kann ich auf Teneriffa im Urlaub unternehmen?

Neben Surfen, Segeln, Tauchen und Schwimmen kannst du in Teneriffas vulkanisch geprägter Natur wunderbare Wanderungen und Fahrradtouren unternehmen. Im Teide-Nationalpark mit dem noch aktiven Vulkan im Zentrum warten Wege jedes Schwierigkeitsgrades auf dich. Ein Ausflug auf Spaniens höchsten Berg ist auch bequem mit der Seilbahn möglich.

Brauche ich auf Teneriffa einen Mietwagen?

Nicht unbedingt. Mit dem sehr gut ausgebauten, öffentlichen Busnetz lassen sich beinahe alle Orte auf der Insel entdecken. Für Vielfahrer lohnt sich eine preisgünstige Guthabenkarte. Entlegenere Ecken erreichst du besser mit einem Mietwagen. Du brauchst keinen internationalen Führerschein.

Welche Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa sind ein Muss?

Interessierst du dich für die alte Kultur der Guanchen, sollten die geheimnisumwitterten Pyramiden von Guimar auf deinem Besichtigungsprogramm stehen. Verpasse bei einem Stadtbummel durch Santa Cruz nicht, einen Blick in die alte Kirche Iglesia de Nuestra Senora de la Concepcion zu werfen. In Puerto de la Cruz laden die Altstadt und der Botanische Garten zu Spaziergängen ein. Naturliebhaber wandern durch den Nationalpark rund um den Teide, beobachten Wale an der Südküste und genießen den Ausblick von der spektakulären Steilküste bei Los Gigantes.

Gibt es dunkle Strände auf Teneriffa?

Den für die vulkanischen Kanareninseln typischen, dunklen Lavasand findest du auf Teneriffa unter anderem am Playa Jardin bei Puerto de la Cruz, bei Los Realejos, Icod de los Vinos, Garachico und Guimar. Eine weitere Besonderheit der Insel sind die Meerwasser-Naturschwimmbecken, die du an verschiedenen Stellen findest.

Wie ist die Notfallversorgung auf Teneriffa?

Der medizinische Standard entspricht der üblichen Versorgung im EU-Land Spanien. Da viele Deutsche auf Teneriffa leben, sprechen zahlreiche Ärzte Deutsch. Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind für dich nach Vorlage der Chipkarte kostenlos.

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