Reisetipps Frankreich – die Vielfalt von Kultur und Natur erleben

Der Zauber Frankreichs ist zeitlos. Kaum ein anderes Land in Europa bietet so viele Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Urlaub. Im Frankreich Urlaub erwarten Sie die Weltstadt Paris, berühmte Sehenswürdigkeiten, pulsierende Städte und idyllische Dörfer, raue Küsten und sonnige Mittelmeerstrände sowie vielfältige Landschaften und eine Küche auf Feinschmeckerniveau. Genuss, Kultur und Savoir-vivre werden hier nicht nur gepredigt, jeglicher Ausdruck von Lebensfreude wird gekonnt zelebriert.

Klima und Anreise

In Frankreich herrscht vorwiegend gemäßigtes Klima mit drei Zonen: Mittelmeer, Kontinental und Atlantik. Im eher kühlen Nordwesten fällt viel Regen und nicht selten suchen Stürme die Atlantikküste heim. Am Südatlantik ist es deutlich wärmer, und in den Mittelmeerregionen erreichen die Temperaturen im Sommer 30 Grad. Die Winter sind relativ mild, ab und an bläst der Fallwind Mistral kalte Luft nach Südfrankreich. Im östlichen Teil des Landes sind die Winter mit bis zu minus 10 Grad kalt, und im Sommer kann das Wetter von schwül-warm bis zuweilen stürmisch wechseln.

Die beliebteste Reisezeit ist im Frühjahr. Aber auch im Herbst fahren viele Urlauber in die begehrten Ferien-Regionen, die während der Hauptreisezeit (nationale Ferien) sehr gut besucht sind. Von Juni bis Anfang August bietet der Süden heiße Tage mit vielen Sonnenstunden. Im Winter zieht es zahlreiche Wintersportler in die schneebedeckten Höhen der französischen Alpen.

Anreise

Frankreich ist mit dem europäischen Verkehrsnetz bestens verbunden. Alle großen deutschen Fluggesellschaften bieten Flüge nach Frankreich an. Die meisten Flüge gehen nach oder über Paris, teilweise werden auch kleinere Städte direkt angeflogen. Von Frankfurt nach Paris fliegen Sie circa eine Stunde, von München eineinhalb und von Berlin rund zwei Stunden. Nach Marseille dauert ein Flug von München eineinhalb bis zwei Stunden.

Die Anreise mit dem Zug bietet sich für Paris und die nordöstlichen Regionen an. Der TGV braucht von Stuttgart nach Paris rund dreieinhalb Stunden, von München dauert die Reise über sechs, der ICE aus Frankfurt benötigt circa vier Stunden, und von Berlin aus sind es rund neun Stunden.

Mit dem Auto führt der schnellste Weg aus Norddeutschland über Aachen und Belgien (A1) oder über Trier und Luxemburg zur A4. Aus dem südlichen Raum empfiehlt sich die A4 über Straßburg. Hinweis: Die Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig (péage). Aber es gibt auch zahlreiche Abschnitte, die kostenfrei sind. Die Gebühren von etwa sieben Cent pro Kilometer werden meist bei der Abfahrt von der Autobahn fällig.

Gesundheit und Tipps

Die europäische Gesundheitskarte (EHIC) ist wie in allen EU-Ländern auch in Frankreich gültig (und weitestgehend in der normalen Gesundheitskarte integriert, im Zweifelsfall bitte prüfen). Die meisten Behandlungen und Medikamente sind damit abgedeckt. Dennoch ist es in Frankreich nicht unüblich, dass Sie die Kosten vor Ort bar begleichen müssen. Diese werden in der Regel gemäß der deutschen Gebührenordnung von Ihrer Krankenkasse erstattet.

Vor allem in den Mittelmeerregionen und im Gebirge ist die Sonnenstrahlung um ein Vielfaches erhöht. Achten Sie deshalb auf einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor.

Sehenswürdigkeiten

Kultur und Natur pur – so könnte der Leitspruch Ihres Frankreich-Urlaubs mit Neckermann Reisen lauten, denn Frankreichs Sehenswürdigkeiten sind nicht selten mit der landschaftlichen Schönheit und Besonderheit ihrer Umgebung verbunden. Entdecken Sie faszinierende Bauwerke und charakteristische Provinzen und erliegen Sie dem Charme von Paris.

Paris

Paris ist ein Traum-Reise-Ziel. Als moderne Weltmetropole, einflussreiches Kunstzentrum sowie kultureller Schmelztiegel bietet Frankreichs Hauptstadt Attraktionen der Extraklasse. Sehenswürdigkeiten wie das Wahrzeichen der Stadt, der Eiffelturm, oder die Kirchen Sacré Cœur und Notre Dame sowie das Kunstmuseum Musée du Louvre sind weltbekannt. Mindestens ebenso berühmt ist die romantisch-lebhafte Atmosphäre der Boulevards und Straßencafés. Was bei Ihrem Paris-Urlaub nicht fehlen darf, ist ein Ausflug nach Versaille: Die barocke Schlossanlage mit ihren prächtigen Gärten gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein absolutes Highlight.

Kathedrale von Chartres

Das rund 90 Kilometer südwestlich von Paris gelegene Städtchen Chartres beherbergt in seinem mittelalterlichen Kern einen der prächtigsten Sakralbauten Europas: die Cathédrale Notre Dame de Chartres aus dem 13. Jahrhundert. Mit ihren hohen Türmen, den 176 Buntglasfenstern und den mit Skulpturen geschmückten Portalen entspricht sie mustergültig dem gotischen Ideal der Verherrlichung Gottes durch die Baukunst. Bereits im 9. Jahrhundert galt der Zweck des Vorgängerbaus dem Schutz einer Reliquie, die heute in der Schatzkammer aufbewahrt wird: Der Schleier, den die Jungfrau Maria bei der Geburt Jesu getragen haben soll.

Das Loiretal

Das Loiretal ist eines der beliebtesten Reise-Ziele des Landes. Die sanfte Landschaft mit den von prachtvollen Baudenkmälern gesäumten Flüssen wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Bereits die Römer nutzten die Loire als wichtigen Transportweg.

Die ersten Festungen wurden im 9. Jahrhundert gebaut, und während der Renaissance entstanden verschwenderisch schöne Herrschaftssitze. Hunderte von Schlössern und Burgen sind Zeugnisse der aristokratischen Geschichte Frankreichs und hinterlassen einen unvergesslichen Eindruck von der Größe der französischen Baukunst. Für die Besichtigung bietet sich eine Tour mit dem Auto an, aber auch für Radtouren ist diese Urlaubs-Region bestens geeignet.

Bretagne und Normandie

Die Bretagne und Normandie bilden Frankreichs Nordwesten und sind vor allem wegen ihrer langen Strände, zerklüfteten Küstenlandschaft und den malerischen Fischerorten bekannt. Auch in diesem Teil Frankreichs werden Traditionen hochgehalten. Vor allem die Bretonen legen Wert auf ihr keltisches Erbe und pflegen zunehmend auch die bretonische Sprache. Auch in dem von Landwirtschaft dominierten Landesinneren herrscht eine rustikale Atmosphäre. Einige der über 1.000 Käsesorten Frankreichs werden hier produziert, so zum Beispiel Camembert und Brie. Besonders sehenswert sind das felsige Eiland des Mont St-Michel, der Wandteppich von Bayeux aus dem 11. Jahrhundert, der die normannische Eroberung Englands zeigt, sowie die üppig-bunten Gärten des impressionistischen Malers Monet in Giverny. Für Geschichtsinteressierte ist die Besichtigung der Landungsstrände der „Operation Overload“ ein Muss: Am Morgen des 6. Juni 1944, dem D-Day, fand an der normannischen Küste die Invasion der alliierten Truppen statt. Die Stätten können während der Reise-Saison auch im Rahmen einer geführten Tour besichtigt werden.

Mont St-Michel

Wie ein magischer Sagenort erhebt sich der Fels mit der Abbaye de Mont-St-Michel aus der Gischt des Ärmelkanals, nur ein bei Ebbe begehbarer schmaler Damm verbindet ihn mit dem Festland. Die Felseninsel galt bereits im 8. Jahrhundert als heiliger Ort, und im 11. Jahrhundert erbauten Benediktinermönche darauf die imposante Kirchenfestung und Pilgerstätte. Heute ist der Mont St-Michel immer noch Pilgerort und eine der größten Attraktionen Frankreichs.

Marseille

Marseille ist die wild-schöne Schwester des eleganten Paris. Einst verrufen, präsentiert sich die Kulturhauptstadt Europas von 2013 heute in neuer Pracht und fasziniert mit einer einzigartigen Atmosphäre. Als Tor zum Mittelmeer und Afrika besaß Marseille schon immer den rauen, authentischen Charme einer Hafenstadt. Entsprechend bunt und lebhaft geht es auf den Straßen und Märkten zu. Charakteristisch für Marseille sind die Corniches, die Küstenstraßen, und natürlich der größte und älteste Hafen Frankreichs, der Vieux Port.

Strand und Natur

Naturliebhaber und Outdoor-Fans haben in Frankreich die Qual der Wahl. Ein Luxusproblem, denn egal für welche Region und Aktivität Sie sich entscheiden: Frankreichs Naturschätze sind alle eine Reise wert. Hier finden Sie Anregungen und Tipps für Ihren Frankreich-Urlaub mit neckermann-reisen.de.

Die Vulkane der Auvergne

Den französischen Alpen im Südosten vorgelagert, beeindruckt das dünn besiedelte Zentralmassiv mit einer urgewaltig schönen Landschaft. Längst sind die mittlerweile mit Pflanzen bewachsenen Vulkane erloschen, aber in der Tiefe sprudeln immer noch Quellen, die von Thermalbädern oder Trinkwasserfirmen wie Vichy und Volvic genutzt werden. Das größte Naturschutzgebiet Frankreichs besteht aus zwei riesigen Nationalparks und ist ein Paradies für Outdoor-Aktivisten wie Wanderer, Wintersportler, Mountainbiker oder Paraglider.

Provence

Die Landschaft der Provence ist paradiesisch: Urige Bauerndörfer, duftende Lavendelfelder und fruchtbare Hügel und Täler erstrahlen in leuchtenden Farben, die schon Maler wie Van Gogh verzaubert haben. Das Gebiet gehört zu den beliebtesten Reise-Zielen Südfrankreichs. Mit Boule-Spielern auf dem Dorfplatz über das schöne Wetter schwatzen, im Café Köstliches aus frischen regionalen Zutaten genießen, dazu ein Glas Pastis – das ist Frankreich-Urlaub pur! Eine Sehenswürdigkeit dürfen Sie nicht verpassen: die Altstadt von Avignon mit dem gotischen Palais des Papes. Noch heute vermittelt das UNESCO-Weltkulturerbe den Glanz des Mittelalters, als Avignon über hundert Jahre lang Sitz der Päpste war.

Französische Riviera

Neben der Provence und Languedoc-Roussillon ist die Côte d’Azur bevorzugtes Reise-Ziel für Bade-Urlauber und Sonnenhungrige. Die herrliche Küstenlandschaft, das türkisblaue Wasser, das milde Klima und die heißen Sommer, aber auch die mediterrane Lebensart der Mittelmeerregion sind anziehend. An der „Azurküste“ feiert sich der internationale Jet-Set, und im Sommer legen riesige Yachten an den Häfen von St. Tropez, Cannes, Nizza und dem benachbarten Fürstentum Monaco an. Schlichtweg köstlich ist die cuisine du soleil: aromatische Gerichte aus sonnenverwöhnten Produkten der Region.

Korsika

Die Mittelmeerinsel ist geografisch wie historisch Italien näher als Frankreich: Erst 1769 wurde Korsika französische Provinz. Raue Klippen, herrliche Sandstrände und abgelegene Buchten versprechen einen erholsamen Bade-Urlaub jenseits des Riviera-Trubels. Die ursprüngliche Schönheit des bergigen Inselinneren ist ideal für Wanderungen und bietet mit Höhen über 2.000 Metern, Wäldern und Weiden sowie klaren Flüssen und Seen ein Naturerlebnis der besonderen Art. Wer Zeit, Erfahrung, Ausrüstung und Kondition mitbringt, kann die Insel von Juni bis Oktober auf dem Fernwanderweg GR20 erforschen. Für weniger Geübte empfiehlt sich ein Streckenabschnitt der insgesamt 168 Kilometer langen Route.

Land und Leute

Frankreichs Facettenreichtum zeigt sich nicht nur in regionaler und landschaftlicher Hinsicht – vom atlantisch kühlen Norden über das kosmopolitische Paris, vom schneereichen Alpengebirge im Osten bis zu den sonnigen Regionen am Mittelmeer –, sondern auch in den Charakterunterschieden der jeweiligen Bewohner. So leben und denken die Bretonen anders als die mediterran geprägten Menschen in der Provence, und den Großstädtern in Paris wird eine gewisse Distanziertheit zum Rest der Nation nachgesagt. Was die Franzosen verbindet, ist die Liebe zum eigenen Land und die Wertschätzung von Stil und Umgangsformen.

Kultur

Die Franzosen sind stolz auf ihre Geschichte und Kultur. Allein Frankreichs kunsthistorischer, literarischer oder modischer Einfluss ist enorm. Ebenfalls prägend ist die Ess- und Trinkkultur des Landes. Die französische Küche weiß mit Finesse und feinen Aromen Gourmets aus aller Welt zu begeistern. Aber auch die ursprüngliche Lebensart ländlicher Regionen hat ihren ganz besonderen Charme. Dazu gehört natürlich auch die Weinbautradition, die seit Jahrhunderten internationale Standards setzt und Frankreich zum zweitgrößten Weinproduzenten der Welt macht.

Sicherheit und Etikette

Vor allem Südfrankreich (Marseille und Nizza), aber auch größere Touristenzentren wie Paris sind bei Taschendieben beliebt. Bitte achten Sie auf Ihre Wertsachen und lassen Sie nichts im Auto. Im Sommer herrscht in Südfrankreich aufgrund der trockenen Vegetation erhöhte Brandgefahr. Bitte werfen Sie keine Zigarettenkippen weg – auf diese Weise sind schon viele Brände entstanden. Und noch ein Hinweis für diese Urlaubs-Region: Am Mittelmeer verführen Sonne und Hitze zu lässiger Strandbekleidung. Die sollte jedoch tatsächlich nur am Strand getragen werden und nicht in der Stadt oder im Restaurant. Vor allem in Orten wie Cannes oder Nizza legt man – wie in ganz Frankreich – großen Wert auf das äußere Erscheinungsbild.

Trinkgeld

Das Geben von Trinkgeld wird in Frankreichs Gastronomie in der Regel wie folgt gehandhabt: Meistens ist das „pourboire“ mit 15 Prozent in der Rechnung enthalten, einen entsprechenden Vermerk finden Sie auf der Rechnung. Waren Sie mit dem Service sehr zufrieden, können Sie gerne noch ein paar Münzen auf dem Tisch liegenlassen. Aufgerundet wie in Deutschland wird eher nicht.

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