Reisetipps Thüringen

Ein Urlaub in Thüringen verspricht erholsame Tage. Die weitläufigen, hügeligen Landschaften und die pittoresken Städte bieten optimale Voraussetzungen, um den Alltag hinter dir zu lassen. Die vielen Schlösser und Burgen werden dich in eine andere Zeit versetzen und die einzigartigen Naturdenkmäler wie die Feengrotten und die Drachenschlucht prägen die Urlaubserinnerungen.

Erholungssuchende können in der Abgeschiedenheit der Naturparks zur Ruhe kommen und in einem mit dem gleichnamigen Prädikat ausgezeichneten „Heilklimatischen Kurort“ etwas für ihre Gesundheit tun. Actionreich geht es hingegen beim Motorbootfahren auf dem „Thüringer Meer“ oder im Winter in der „Skiarena Silbersattel“ – dem größten alpinen Skigebiet Thüringens – zu.

Auch in kulinarischer Hinsicht hat der Freistaat einiges zu bieten. Berühmt ist er vor allem für sein Schwarzbier und seinen Saale-Unstrut-Weißwein. Aber auch die Thüringer Bratwurst, das Thüringer Rostbrätel und die Thüringer Klöße sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Das vielfältige Freizeitangebot macht Thüringen ganzjährig zu einem beliebten Reiseziel. Mit dem „Eisenacher Sommergewinn“, dem Weimarer Zwiebelmarkt oder dem Erfurter Weihnachtsmarkt bietet der Freistaat festliche Höhepunkte.

Lage und Verkehrsanbindung

Thüringen entführt dich in zauberhafte Landschaften mit dichten Wäldern und saftigen Wiesen, malerische Mittelgebirgspanoramen im Sommer wie Winter und Städte mit bekannten Sehenswürdigkeiten. Durch die zentrale Lage in Deutschland sind die Attraktionen und erstklassigen Wellnesshotels des ostdeutschen Bundeslandes bequem und schnell erreichbar.

Mit dem Auto gelangst du über die Autobahnen A4, A9, A38, A71 und A73 zügig in die Erholungsgebiete und Kurorte Thüringens. Falls du über die A71 anreist, führt dich dein Weg durch den Rennsteigtunnel, der mit fast acht Kilometern Länge der viertlängste Straßentunnel Europas ist.

Eine Anreise mit der Bahn ist ebenso komfortabel möglich. Weimar, Eisenach, Gotha, Erfurt, Saalfeld und Jena verfügen über einen ICE-Anschluss. Mit den Regionalzügen der Süd-Thüringen-Bahn, des Mainfranken-Thüringen-Expresses und der Erfurter Bahn erreichst du Ziele im Naturpark Thüringer Wald, das Wintersportzentrum Oberhof, das Thüringer Schiefergebirge und das UNESCO Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald. Als Ausflugsfahrt eignet sich besonders ein Trip mit der Thüringerwaldbahn, die als Überland-Straßenbahn zwischen Tabarz, Friedrichroda und Gotha verkehrt. Das preiswerte Thüringen-Ticket gilt auch für die öffentlichen Busse.

Aus der Luft ist eine Anreise über den Flughafen Erfurt-Weimar (ERF) möglich. Der Airport ist per Stadtbahn und Bus an die Innenstadt und den Hauptbahnhof Erfurts angebunden.

Sehenswürdigkeiten

Der Freistaat weist eine Vielzahl an Naturdenkmälern auf, die zum Teil märchenhaft anmuten. An der Erdoberfläche sind dies vor allem übergroße Bäume und Steinformationen, unterirdisch faszinierende Höhlen.

Drachenschlucht

Die Drachenschlucht bei Eisenach ist ein geologisches Naturdenkmal, das drei Kilometer lang und an der engsten Stelle nur 68 Zentimeter breit ist. Die überhängenden Felsen sind bis zu zehn Meter hoch. Der Sage nach war die Klamm Schauplatz des Kampfes von Ritter Georg mit einem Drachen. Du erreichst die Drachenschlucht am besten über den Parkplatz „Hohe Sonne“ am Rennsteig.

Marienglashöhle

Die Schauhöhle im Thüringer Wald ist größtenteils durch den Gips- und Kupferbergbau entstanden. Der einzige natürlich entstandene Hohlraum ist die Kristallgrotte, die ursprünglich fast vollständig mit farblosen und durchsichtigen Gipskristallen ausgekleidet gewesen ist – dem sogenannten Marienglas. Wenn du dich durch die Stollen führen lässt, erfährst du, wie der Thüringer Wald entstanden ist und entdeckst unter anderem den künstlichen Wasserfall, den Höhlensee und die beeindruckenden Tropfsteine. Die Marienglashöhle liegt zwischen Friedrichroda und Tabarz und ist mit dem Auto über die B 88 oder mit der Thüringerwaldbahn zu erreichen.

Feengrotten

Die Feengrotten bei Saalfeld, am Rande des Schiefergebirges, sind ein ehemaliges Alaunschieferbergwerk und vor allem für ihre farbigen Tropfsteine bekannt. Als „Die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ stehen sie sogar im Guinness-Buch der Rekorde. Bei abendlichen Themenführungen kannst du dich auf die Spuren der Bergleute begeben, für Kinder werden separate Führungen mit der Grottenfee angeboten. Der Abenteuerwald „Feenweltchen“ oberhalb des Bergwerks bietet ebenfalls Spaß für Groß und Klein: Erkunde den magischen Garten der Feenpflanzen, besuche das Feenwipfelschloss und lausche den Klangelementen!

Burgen und Schlösser

In Thüringen gibt es außergewöhnlich viele Burgen und Schlösser, die teilweise auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken können. Einige von ihnen waren Schauplatz historischer Ereignisse oder Wirkungsstätte bekannter Persönlichkeiten, auf deren Spuren du wandeln kannst.

Wartburg
Die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende, aus dem 11. Jahrhundert stammende Wartburg ist am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes gelegen, wo sie sich von Weitem sichtbar über der Stadt Eisenach erhebt. Sie ist nicht nur ein imposantes Bauwerk, sondern auch unmittelbar mit der Geschichte Deutschlands verbunden: Als ehemalige Wohn- und Wirkstätte der heiligen Elisabeth und des Reformators Martin Luther ist sie Entstehungsort der Lutherbibel. Eine Besichtigung führt dich unter anderem in die ehemalige Rüstkammer, die Lutherstube und den Sängersaal, dem Schauplatz des sagenumwobenen Sängerkrieges. Der Eindruck der Wartburg inspirierte Richard Wagner als wirkungsvolle Szenerie zu seiner romantischen Oper „Tannhäuser“. Ein Highlight für Kinder ist der etwa 20-minütige Eselsritt zur Wartburg, der in den Sommermonaten möglich ist.

Schloss Friedenstein
Das Schloss Friedenstein bei Gotha ist der größte Schlossbau Deutschlands aus dem 17. Jahrhundert. Heute beherbergt es eine Vielzahl von Museen und Kunstsammlungen. Berühmt ist es jedoch vor allem für seine Orangerie. Diese wurde im 18. Jahrhundert inmitten der spätbarocken Gartenanlage angelegt, um exotische Pflanzen aufzuziehen, zu sammeln und zu präsentieren. Für Besucher steht die Anlage jederzeit offen.

Schloss Wilhelmsburg
Als Wahrzeichen von Schmalkalden gehört das Schloss Wilhelmsburg zu den bedeutendsten Denkmälern der Renaissance-Baukunst. Die Raumstrukturen mit reicher Wandbemalung und Stuckatur sind ebenso wie die gesamte Anlage selbst weitestgehend erhalten. Die Holzpfeifen-Orgel in der Schlosskapelle gilt als eines der ältesten heute noch spielbaren Instrumente dieser Art in Europa. Beeindruckend sind auch die repräsentativen Festsäle, das Landgrafengemach und die Hofstube mit Öfen von der Renaissance bis zum Jugendstil. Überdies gibt es eine ständige Ausstellung zum Zeitalter der Renaissance zu besichtigen.

Schloss Belvedere
Herzog Ernst August I. von Sachsen-Weimar-Eisenach ließ das Schloss Belvedere im 18. Jahrhundert als Sommerresidenz errichten. Später verbrachte Herzogin Anna Amalia ihre Sommer hier. Das barocke Schloss thront auf einer Anhöhe im Süden von Weimar und ist von einem 43 Hektar großen Park samt Orangerie sowie Lust- und Irrgarten umgeben. Großherzog Carl August betrieb in diesem zusammen mit Johann Wolfgang von Goethe pflanzenkundliche Studien. Auch heute noch wird eine beachtliche Pflanzensammlung zur Schau gestellt. Daneben kann ein Museum für Kunsthandwerk besichtigt werden, in dem unter anderem frühe Porzellane der Manufaktur Meißen zu sehen sind.

Wandern, Winter- und Wassersport

Ob Wassersport, Skifahren oder Wandern – dank der abwechslungsreichen Landschaft ist vieles möglich. Spaziere durch die tiefen Wälder oder verlebe einen erholsamen Badeurlaub an einem der Flüsse oder Seen. Im Winter verwandelt sich der Süden des Bundeslandes in ein Wintersportparadies.

Thüringer Wald

Der Thüringer Wald gehört zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Deutschlands. Er besteht zu großen Teilen aus Landschaftsschutzgebieten und durchzieht den Süden Thüringens. Aktivurlauber kommen hier voll auf ihre Kosten. Auf dem Kamm des waldreichen Mittelgebirges verläuft der „Höhenwanderweg Rennsteig“, der beliebteste Weitwanderweg in Deutschland, der sich im Winter in ein Paradies für Ski-Langläufer entwickelt. Bei Oberhof befinden sich der Rennsteiggarten sowie international bedeutende Wintersportanlagen. Wer hoch hinaus möchte, kann den Großen Inselsberg, den Schneekopf oder den Großen Beerberg besteigen. Berühmt ist auch der Kickelhahn, auf dessen Gipfel das Goethehäuschen thront.

Thüringer Schiefergebirge

Das Thüringer Schiefergebirge schließt sich östlich an den Thüringer Wald an, wo es zwischen Rennsteig und Saale und an den Ufern des „Thüringer Meeres“ gelegen ist. Der Naturpark besticht mit einer großen natürlichen Vielfalt, denn fünf Naturlandschaften mit unterschiedlichen klimatischen und geologischen Bedingungen grenzen hier aneinander. Ebenso wie im Thüringer Wald ist das Klima in den Höhenlagen sehr rau, womit eine für Mitteldeutschland überdurchschnittliche Schneesicherheit einhergeht. Wintersport kann hier vergleichsweise lange ausgeübt werden. In den Kammlagen am Rennsteig werden in der kalten Jahreszeit dementsprechend Loipen für Langläufer gespurt und oberhalb von Steinach befindet sich mit der „Skiarena Silbersattel“ das größte alpine Skigebiet Thüringens. Das Reizklima hat außerdem positive Auswirkungen auf Atemwegserkrankungen und Hautekzeme, sodass einige Ortschaften wie beispielsweise Masserberg mit dem Prädikat „Heilklimatischer Kurort“ ausgezeichnet sind. Rund um Neuhaus am Rennweg, wo die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, sind stellenweise Hochmoore entstanden. In den geschützten Tallagen ist das Klima hingegen mild.

Saale

Die Saale ist der zweitgrößte Nebenfluss der Elbe und schlängelt sich in Thüringen vorbei an weiten Auen und Weinbergen. Wasserwanderungen im Paddel- oder Schlauchboot führen an den Dornburger Schlössern oder den Burgen von Rudelsburg und Saaleck entlang, die majestätisch über dem Fluss thronen. Auch Radfreunde kommen hier auf ihre Kosten; der Saale-Radweg führt immer am Fluss entlang. Familienreisenden sei insbesondere der Abschnitt zwischen Saalfeld und Camburg empfohlen, der überwiegend flach verläuft.

Thüringer Meer

Der Hohenwarte-Stausee wird auch als „Thüringer Meer“ bezeichnet. Er liegt inmitten des Thüringer Schiefergebirges und entstand in den 1930er-Jahren durch Anstauung der Saale. Die Talsperre ist die viertgrößte in Deutschland. Eingebettet in ein waldreiches Tal, kann der Stausee von Booten mit und ohne Motor befahren werden und bietet sich zudem zum Angeln, Tauchen und Schwimmen an.

Kunst und Kultur

Wer seinen Augen noch mehr als malerische Landschaften und prachtvolle Bauten gönnen möchte, hat viele Möglichkeiten. Der Freistaat ist geradezu ein Mekka für Geschichtsinteressierte und kann mit einem facettenreichen Kulturprogramm aufwarten. Ob Mittelalter-Romantik, Traditionshandwerk oder moderne Kunst – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Klassik- und Bauhausstadt Weimar

Kulturinteressierte kommen an Weimar nicht vorbei. Mit seinen zahlreichen Klassikerstätten, Museen, Galerien und Baudenkmälern war es einst Kulturhauptstadt Europas. Zum kulturellen Erbe gehört neben der Tradition der Weimarer Klassik vor allem auch das Bauhaus, das mit der von Walter Gropius gegründeten Kunstschule hier seinen Ursprung nahm. Weimar ist aber auch für bewegungsfreudige Urlauber interessant, denn es liegt am 124 Kilometer langen Ilmtal-Radweg und ist gut in das Wanderwege-Netz eingebunden. So bietet sich beispielsweise das Goethehaus in Weimar als Ausgangspunkt des historischen Goethe-Wanderwegs nach Großkochberg an.

Historische Altstadt in Erfurt

Die Altstadt in Erfurt gehört zu den größten in Deutschland und ist erstaunlich gut erhalten. Der Stadtkern stammt aus dem frühen Mittelalter und wird in mehreren Armen von der Gera durchflossen. Hier konzentrieren sich fast alle Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt – allen voran die Krämerbrücke, die mit Fachwerkhäusern bebaut ist, in denen du Antiquitäten und Kunsthandwerk kaufen kannst. Neben zahlreichen gotischen Kirchen und Klöstern finden sich dort vor allem Bürger- und Handelshäuser aus der Zeit zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert. Als Erhebungen treten der Petersberg samt Zitadelle und der Domberg hervor.

Farbglashütte

Als Geburtsstadt des gläsernen Christbaumschmucks ist Lauscha in Südthüringen weltweit bekannt. Im Familienunternehmen Farbglashütte, das als gesellschaftlicher Mittelpunkt der Kleinstadt gilt, wird seit 1853 auf traditionelle Weise Glas hergestellt. Auf der Erlebnisführung „Dem Glas auf der Spur“ werden dir die Geschichte und die Herstellung des Glases veranschaulicht. Die Qualitätsware der Glasbläser und Glasgestalter kannst du anschließend auch erwerben.

Deutsches Spielzeugmuseum

Das südthüringische Sonneberg und die umgebende Region entwickelten sich ab dem 18. Jahrhundert zu einem der Hauptgebiete der Spielwarenherstellung. So ist es nicht verwunderlich, dass sich hier das älteste Spielzeugmuseum Deutschlands befindet, es wurde 1901 gegründet. Heute verfügt es über etwa 100.000 Objekte, darunter etwa 60.000 Spielzeuge. Dazu zählen die Thüringer Porzellanpuppen aus dem 19. Jahrhundert, früheste Käthe-Kruse-Puppen, Spielzeug aus dem alten Ägypten sowie antikes Spielzeug aus Griechenland und Rom. Faszinierend sind auch die Spielautomaten mit bewegten Figuren.

Feste und kulinarische Highlights

Über das Jahr und das Land verteilt werden in Thüringen verschiedene traditionsreiche Feste begangen, in fast jedem Dorf findet eine alljährliche Kirmes statt.

Eisenacher Sommergewinn

Als eines der größten Frühlingsfeste Deutschlands wird der „Eisenacher Sommergewinn“ in der westlich gelegenen Lutherstadt alljährlich am Samstag drei Wochen vor Ostern gefeiert. Die Ursprünge dieses Brauches gehen bis in das 13. Jahrhundert zurück. Neben dem Festumzug mit über hundert von Pferden gezogenen Wagen gibt es zwei einstimmende Vorabende, mit einer Festwoche und einem großen Volksfest klingt der „Sommergewinn“ aus.

Mühlhäuser Kirmes

Das im Nordwesten gelegene Mühlhausen rühmt sich mit der größten Stadtkirmes in Deutschland, bei der es sich um ein von allen Kirchgemeinden gemeinsam gefeiertes Weihfest handelt. Dieses beginnt am Freitag der letzten Woche im August und endet am Sonntag der darauffolgenden Woche. Jede Gemeinde richtet ein eigenes Kultur- und Veranstaltungsprogramm aus. Veranstaltungsorte sind die Kirmeszelte und Festbuden auf den jeweiligen Festplätzen. Auf dem zentralen Festplatz, dem Blobach, ist ein Rummel aufgebaut. Zum Abschluss gibt es ein großes Feuerwerk.

Weimarer Zwiebelmarkt

Der Weimarer Zwiebelmarkt wird von Einheimischen auch als „Zippelmarkt“ bezeichnet und findet alljährlich am zweiten Oktoberwochenende statt. Ursprünglich ein Markt für Obst und Feldfrüchte, hat er sich inzwischen zu einem der größten Volksfeste in Thüringen gewandelt, das über drei Tage hinweg abgehalten wird. An zahlreichen Ständen in der Altstadt werden hauptsächlich Zwiebelkuchen und Federweißer, aber auch Souvenirs wie kunstvoll geflochtene Zwiebelzöpfe verkauft. Zudem gibt es ein Unterhaltungsprogramm.

Erfurter Weihnachtsmarkt

Der Weihnachtsmarkt in der Landeshauptstadt gilt als einer der größten Deutschlands. Er wird in der Adventszeit auf dem Domplatz errichtet, wo er von dem beleuchteten Ensemble des Erfurter Doms und der Severikirche umgeben wird. In seiner Mitte ragt eine 25 Meter hohe Tanne empor. An über 200 Holzhäusern kannst du kulinarische Spezialitäten wie Erfurter Schittchen, Kunsthandwerk und Weihnachtsaccessoires erwerben.

Die Thüringer Küche

In Thüringen kommt Deftiges auf den Tisch, es wird viel Fleisch gegessen. Berühmt sind vor allem die Thüringer Rostbratwurst und das Rostbrätel. Auch die Thüringer Klöße, die traditionell zum Sonntagsbraten mit Sauerkraut oder Rotkohl serviert werden, solltest du probieren – sie schmecken auch zu Gulasch und Rouladen.

Das bedeutendste Getränk in Thüringen ist das Bier, besonders das Köstritzer Schwarzbier. In Thüringen gibt es viele kleine und mittelständische Brauereien, zu denen teilweise auch eine Schankwirtschaft gehört. Das Weinbaugebiet Saale-Unstrut bringt vor allem Weißweine von erstklassiger Qualität hervor. Die wichtigsten Rebsorten sind Müller-Thurgau und Silvaner, aber auch Weißburgunder und Riesling werden hier produziert.

Wellness in Thüringen

Thüringen weist von Natur aus eine Reihe von Heilmitteln auf, die der Region schon seit dem 18. Jahrhundert einen hervorragenden Ruf bei Erholungssuchenden und Kurgästen einbrachte. Sole, Schwefel, Moor und die heilklimatische Luftqualität fördern die Gesundheit und kommen im Rahmen anerkannter Heilanwendungen zum Einsatz. Freue dich auf ein abwechslungsreiches Entspannungsprogramm!

Thermalbäder

Die Thüringer Bädertradition reicht bis zu 400 Jahre in die Vergangenheit und basiert auf den natürlichen Sole- und Mineralwasserquellen sowie Moor- und Schwefelvorkommen. Die Gesundheitsschätze werden in den Kurorten für medizinische Zwecke und für Entspannung und Erholung eingesetzt. Das Angebot reicht von Kneippkuren und Dampfbädern über Inhalationsanwendungen und Solebäder bis zu Trinkkuren.

Gradierwerke

Salzhaltige Luft wie am Toten Meer kannst du mitten in Thüringen genießen. In den Gradierwerken in Bad Sulza und Bad Salzungen fließt die Sole über meterhohe Dornengestrüppwände und bildet beim Gradiervorgang den gesundheitsfördernden Soledampf.

Mooranwendungen

Vor allem in Bad Lobenstein kommt die wohltuende Wirkung von Moorpackungen zur Anwendung, die Beschwerden des Bewegungsapparates, Stoffwechselstörungen und Hautkrankheiten positiv beeinflussen. Aber auch für die ultimative Entspannung ist ein wärmendes Bad im Moor ideal.

Thüringer Kräuterwellness

Die Natur-Sole, frische Kräuter und Waldmoos werden in Thüringen seit jeher für Heilzwecke und als Zutaten für Naturkosmetik verwendet. Lass dich bei einer Kräuteröl-Massage verwöhnen, entdecke die verjüngende Wirkung von Beauty-Anwendungen mit Thüringer Essenzen und nutze die lindernde Wirkung von Waldmoos bei Atemwegsreizungen.

Aktiv & Vital

Entfliehe in Thüringen dem Alltag und lass es dir bei einem Wellnessprogramm in schönster Natur richtig gut gehen. Auf deinem individuellen Aktiv- und Vitalitätsprogramm können Wandern, Radfahren, Nordic-Walking-Touren, Golf spielen oder Skilanglaufen in der herrlichen Mittelgebirgsregion stehen. Ayurvedische oder entschlackende Kost sowie Entspannung in den Saunalandschaften ergänzen das Rundum-Wohfühl- und Anti-Aging-Paket.

Wellness in den Baumkronen

Ein besonderes Erlebnis für Wellnessurlaub in Thüringen sind die Entspannungsangebote auf dem Baumwipfelpfad im Nationalpark Hanich. Yoga, Klangschalen- und Gong-Meditation zwischen den Kronen der Bäume lassen dich neue Sphären der Entspannung kennenlernen.

Gut zu Wissen

Wellness ist in Thüringen automatisch dabei. Allein das Heilklima und die idyllische Natur wirken Wunder! Worauf du sonst noch achten musst, um dich bestmöglich zu entspannen, erfährst du im Folgenden.

ThüringenCard

Urlauber ohne Auto müssen an ihrem Ferienort in Thüringen nicht auf Mobilität verzichten. Öffentliche Busse und Bahnen bringen dich zu deinem Ausflugszielen. Bei einem längeren Aufenthalt lohnt sich die ThüringenCard, die zum Festpreis nicht nur als beliebig oft nutzbares Fahrticket gilt, sondern auch freien Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten sowie Thermal- und Erlebnisbädern gewährt.

Thüringen mit Kindern

Wenn du deinen Urlaub in Thüringen mit dem Nachwuchs planst, ist ein Hotel mit Sport- und Spielangebot ideal. Ob du dich in Oberhof zum Skifahren einquartierst oder am Rennsteig zum Wandern: In einem Hotel mit Hallenbad, Spa und Spielplatz erholen sich Groß und Klein perfekt. Familienfreundliche Hotels verfügen über genügend geräumige Zimmer mit zwei separaten Schlafbereichen.

Thüringen mit Hund

Im Wanderparadies Thüringen darf dein Hund natürlich nicht fehlen, um dich auf deinen Streifzügen durch Wald und Wiesen zu begleiten. Viele Hotels in Thüringen nehmen gerne auch vierbeinige Übernachtungsgäste auf. Achte auf die Hinweise in unseren Hotelbeschreibungen.

Abendgarderobe

Führt dich Reise in ein 4- oder 5-Sterne-Hotel, solltest du zum Dinner in gepflegter Garderobe erscheinen. Gerade in den altehrwürdigen Kurorten wie Bad Liebenstein ist ein gewisser Dresscode erwünscht.

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