Reisetipps Sri Lanka – Tempel & Traumstrände

Mit einem Lächeln begrüßen die Einwohner Sri Lankas ihre Gäste – und Land und Leute bieten gute Gründe, diese Begrüßung zu erwidern: Türkisblaues Wasser, palmengesäumte Sandstrände, urwüchsige Vegetation und eine faszinierende Kultur machen Sri Lanka zum Top-Reise-Ziel. Bade im Sri Lanka Urlaub im Indischen Ozean, lass dich bei einer Ayurveda-Kur verwöhnen oder erkunde eindrucksvolle Stätte der sri-lankischen Geschichte.

Klima und Anreise

Auf Sri Lanka herrscht ein tropisches Klima. An der Küste ist es das meiste Jahr über mit 30 Grad und mehr sehr warm, in den Berglagen ist es frischer. Bestimmt wird das Wetter zudem vom Monsun, der in der Regenzeit dem Land durchgehend Niederschläge beschert. Deutlich angenehmer wird es von Juli bis Oktober, auch wenn der Regen sich nicht ganz verabschiedet, ist es mit durchschnittlich 28 Grad behaglicher. Da das Wetter starke regionale Unterschiede aufweist und Schwankungen ausgesetzt ist, ist es bei der Urlaubsvorbereitung wichtig, sich je nach individuellen Vorlieben über die Wetter- und Wasserbedingungen der einzelnen Regionen zu erkundigen. Der Norden wird beispielsweise bevorzugt im November und Dezember bereist. Während dieser Monate herrscht an der Ostseite Regenzeit, auf der Westseite hingegen schüttet es vor allem im Mai und April.

Anreise

Direktflüge nach Sri Lanka gibt es nur vereinzelt (meist über Frankfurt), in der Regel machen Flüge aus Deutschland Zwischenstopps, die sich örtlich je nach Fluggesellschaft unterscheiden. Aus Europa angeflogen wird bislang der Bandaranaike International Airport in Katunayake, rund fünfunddreißig Kilometer nördlich von Colombo. Auf dem seit 2013 geöffneten Mattala Rajapaksa International Airport bei Hambantota landen vorwiegend Maschinen aus anderen asiatischen Ländern. Vom Flughafen bringt dich ein Hotel-Transfer zu deiner Neckermann Reisen Unterkunft.

Für die Einreise nach Sri Lanka benötigst du einen Reisepass, der sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Auch Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Zudem ist ein gebührenpflichtiges Visum Pflicht, das du vorab als „Electronic Travel Authorization“ (ETA) unter www.eta.gov.lk oder bei der Auslandsvertretung Sri Lankas beantragen und bei der Einreise vorweisen musst. Gültig ist das Touristenvisum für einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen. Ein Rück- oder Weiterflugticket ist ebenso vorzuweisen. Aktuell muss für die Nordregion (Northern Province) eine Einreisegenehmigung beantragt werden (Stand November 2014). Teilweise wurde ausländischen Besuchern die Einreise sogar verweigert. Bitte informiere dich vorab beim Auswärtigen Amt, da die jeweils gültige Regelung sich ändern kann. Dort findest du neben Informationen zum Thema Einreise weitere aktuelle, detaillierte und wichtige Reise- und Sicherheitshinweise zu Sri Lanka.

Gesundheitsprophylaxe und Tipps

Das Wasser in Sri Lanka hat keine Trinkwasserqualität. du solltest deshalb nur geprüftes und abgepacktes (möglichst kohlensäurehaltiges) Wasser trinken und auch zum Zähneputzen verwenden. Sonnenschutz ist essentiell, und einem genussvollen Bad im Meer sollte eine vorherige Erkundigung über Strömungen, Riffe und sonstige örtliche Gegebenheiten vorhergehen. Ein Schutz gegen Mücken ist ebenfalls zu empfehlen, da durch Stiche Dengue-Fieber übertragen werden kann. Das Tragen langer Kleidung nach Sonnenuntergang sowie der Einsatz von Mückenspray und Moskitonetz sind entsprechende Maßnahmen.

Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Krankenrücktransport ist dringend zu empfehlen. In diesem Zusammenhang solltest du während der Reise deine Kreditkarte bei dir führen – viele Ärzte und Krankenhäuser verlangen trotz Versicherung die Vorauszahlung der Behandlungskosten mit der Kreditkarte. Für Ärzte- und Klinikempfehlungen kannst du dich an die diplomatischen Vertretungen in Colombo wenden.

Den Impfschutz rechtzeitig vor Abreise zu prüfen und nach ärztlicher Absprache aufzufrischen, ist vor einer Reise grundsätzlich wichtig. Für den Aufenthalt in Sri Lanka werden neben den Standardimpfungen unter anderem eine Hepatitis A und B Impfung empfohlen. Für eine Reise in tropische Länder ist in jedem Fall eine vorherige und rechtzeitige Beratung bei reise- und tropenmedizinischen Stellen unabdingbar. Dort erfährst du alle wichtigen, aktuellen und ausführlichen Informationen zum Thema Gesundheit, ärztliche Versorgung, Prophylaxe oder Ernährung. So kannst du dich individuell auf deine Reise vorbereiten und deinen Sri Lanka-Urlaub mit Neckermann Reisen rundum genießen.

Sehenswürdigkeiten

Sri Lanka heißt frei übersetzt „strahlend schönes Land“ – zu Recht. Aber die Insel ist nicht nur landschaftlich ein Traum, auch die Vielfalt und Einzigartigkeit des kulturellen Erbes beeindrucken und wirken noch lange nach.

Colombo

Zwischen Kolonialzeit und Moderne: Wer das urbane Leben des heutigen Sri Lanka kennenlernen möchte, darf einen Besuch der Hauptstadt Colombo nicht verpassen. Seit Ende des Bürgerkrieges im Jahr 2009 hat sich die Stadt herausgeputzt und begrüßt mit wachsender Lebhaftigkeit Besucher aus aller Welt. Nach einer entspannten Sightseeing-Tour (sehenswert: das volkskundliche Nationalmuseum im viktorianischen Prachtbau) kannst du im Viertel Cinnamon Gardens einen Einkaufsbummel machen, im kontrastreichen Stadtteil Colombo-Fort ein Café besuchen oder das multikulturelle Flair des Basarviertels Pettah genießen. Treffpunkt für Jung und Alt, Urlauber wie Einheimische, ist die Grünfläche und Uferpromenade Galle Face Green am Rande des modernen Finanzzentrums. Den Sonnenuntergang kannst du auf der Hotelterrasse des angrenzenden berühmten Galle Face Hotel mit einem eleganten Drink in der Hand stilecht genießen.

Goldene Tempel von Dambulla

Dambulla liegt im Inselzentrum und beherbergt ein UNESCO-Weltkulturerbe: die größte Tempelanlage des Landes. Die an einem Bergrücken befindlichen Höhlentempel und das dazugehörige Kloster sind bei den Einheimischen auch unter dem Namen „Goldenes Kloster“ (Rangiri Vihara) bekannt. Ihre Geschichte liegt über 2.000 Jahre zurück, und in den letzten Jahrzehnten hat die buddhistische Stätte umfassende Renovierungen erfahren. Hinweis: Vermeide Blitzlicht beim Fotografieren, um die empfindlichen Malereien zu schützen.

Zahntempel in Kandy

Kandy liegt im Herzen des Berglandes und war Hauptstadt des letzten singhalesischen Königreichs. Heute ist es kulturelles Zentrum der Region sowie Ausgangspunkt für die Erkundung des Berglandes und hat etwas Außerordentliches zu bieten. Im Tempel Dalada Maligawa am Rand des bewaldeten Senkadagala-Hügels wird eine besondere Nationalreliquie verehrt: der linke obere Eckzahn Buddhas. Drei Mal am Tag findet eine Puja-Zeremonie (Ehrerweisung) statt, und im Juli und August werden in Kandy zwei Wochen lang die Esala Perahera abgehalten: schillernde Prozessionen zu Ehren der Reliquie. Seit 1988 ist der Tempelbezirk UNESCO-Weltkulturerbe. Kandy ist zudem Ausgangsort für Ausflüge in den mit über sechzig Hektar größten und schönsten botanischen Garten des Landes: Peradeniya.

Galle

Den legendären Charme der Kolonialzeit versprüht das Hafenstädtchen Galle im Südwesten der Insel. Hier sind die Spuren der Portugiesen, Holländer und Briten noch unverwischt, und viele der rund 400 kolonialen Gebäude scheinen die Jahrhunderte nahezu unverändert überstanden zu haben. Beim Flanieren auf der Festungsmauer (Fort und Altstadt gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe) kannst du prachtvolle Villen bestaunen und die Bastionen samt Leuchtturm erkunden. Und nirgends mundet der High Tea besser als auf einer der eleganten Hotelveranden. Tipp: Auf dem Court Square stößt du auf einen „Zeitzeugen“, den über 250 Jahre alten Mara-Baum aus der Zeit der holländischen Herrschaft.

Kulturelles Dreieck: Anuradhapura, Polonnaruwa und Sigiriya

Im Hinterland befindet sich ein historisches und archäologisches Schmuckkästchen: die ehemaligen, unweit voneinander liegenden Königsstädte Anuradhapura und Polonnaruwa sowie die Felsenburg Sigiriya. Alle drei Stätten zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe und gehören zu den beliebtesten Attraktionen der Insel. Weitläufige Tempelruinen, urwüchsige Natur und Palastreste vermitteln die Geschichte Sri Lankas hautnah. Nach Anuradhapura strömen unzählige Pilger zum 2.300 Jahre alten Bodhi Baum, der ein Ableger des Baumes sein soll, unter dem Buddha Erleuchtung fand. Auf einem aus dem Sumpfgebiet ragenden, 200 Meter hohen Monolithen thront die geschichtsträchtige Festung Sigiriya aus dem Jahr 473. Der sagenhafte Panoramablick lohnt den nicht gerade unbeschwerlichen Aufstieg über die schmalen Treppen.

Badulla

Zu den heiligsten Pilgerorten Sri Lankas gehört der Mahiyangana-Tempel in Badulla. Das Heiligtum stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. und soll Buddha selbst als Rast- und Meditationsort gedient haben. Die Hauptstadt der Teeprovinz Uva liegt auf der Ostseite des Hochlands und ist das Tor zur Ostküste. Der Tee aus dieser Region gilt als einer der besten des Landes. Eine weitere Attraktion Badullas sind die rund fünf Kilometer nördlich gelegenen Dunhinda-Wasserfälle, die aus etwa sechzig Metern Höhe in die Tiefe stürzen.

Strand und Natur

Das Rauschen der 28 Grad warmen Ozeanwellen im Ohr, den Blick auf den sonnengetünchten Horizont gerichtet und in der Hand ein frisch-fruchtiger Kokosnussdrink – so sehen Urlaubsträume aus! Sri Lankas Landschaft macht sie wahr und aus deiner Reise ein unvergessliches Erlebnis.

Die Westküste

Aus dem Flieger, ab ins Wasser! Der Fischerort Negombo liegt nördlich von Colombo und ist nur zehn Kilometer vom Internationalen Flughafen in Katunayake entfernt. Die rund fünfzehn Kilometer lange Lagune bietet mit acht Kilometern Sandküste, Lokalen und einem großen Fischmarkt allerhand Abwechslung und ist bei Feriengästen sehr beliebt.

Südlich von Colombo, inmitten von tropischer Landschaft, liegt der lebhafte Ferienort Bentota. An dem schmalen Küstenstreifen mit endlos langen Palmenstränden befinden sich viele Urlaubsresorts. Ein vitalisierender Besuch in einem der Ayurveda-Zentren rundet deinen Sri Lanka-Urlaub mit Neckermann Reisen ab. Ähnlich aufgebaut ist der Strandabschnitt bei Beruwala.

Die Südküste

Am Hikkaduwa Beach im Südwesten geht es relaxt zu. Hikkaduwa versprüht den Charme der längst vergangenen Hippie-Ära und ist einer der beliebtesten Badeorte der Insel. Der Strand bietet Erholung sowie aktives Freizeitvergnügen (unter anderem lädt das Korallenriff zum Tauchen und Schnorcheln ein), und die heitere Betriebsamkeit in den Strandbars macht Laune. Im Süden und Osten der Insel sind die Strände ruhiger. Besonders schön: der Kirinda Beach in der Nähe des grandiosen Yala-Nationalparks oder der goldsandige Rekawa Beach sowie die Traumbucht von Mirissa.

Surfen am Arugam Bay

Am Arugam Bay brechen gewaltige, meterhohe Wellen, die jedes Surfer-Herz höher schlagen lassen. Für viele gilt der Strand als einer der besten Surfspots der Welt. Vor allem während der Hochsaison von April bis Oktober pilgern zahlreiche Wassersportler an den rund 1.500 Meter langen Strand im Südosten der Küste. Badegäste sollten Arugam Bay aufgrund der starken Strömungen mit Vorsicht genießen.

World's End im Nationalpark Horton Plains

Hier ist die Welt zu Ende – nun, nicht ganz. Aber der Blick vom Felsplateau World’s End in über 1.000 Meter Tiefe ist in jedem Fall atemberaubend und lässt Sie die restliche Welt für einen Moment vergessen. Üppige Wälder, herrliche Wasserfälle, endlose Teeplantagen und imposante Hügel machen den Horton Plains National Park im kühleren Hinterland der Insel aus. UNESCO-Weltnaturerbe wurde das Gebiet nicht nur wegen der grandiosen Landschaft, auch der Wildtierbestand ist besonders: Hier leben Exoten wie Leoparden, endemische Hochlandvögel, Sambarhirsche oder Lippenbären. Die Wanderung nach World’s End führt vom Eingang des Parks aus rund vier Kilometer auf kleinen Wegen durch seltene Nebelwälder und tropische Vegetation. Tipp: Starte deinen Ausflug (gut ausgerüstet!) am frühen Morgen. Die Sicht kann aufgrund des Dunstes gegen Mittag abnehmen.

Land und Leute

Eine zentrale Rolle im Leben der Sri Lanker nimmt die Religion ein. Um das Jahr 247 v. Chr. hielt der Buddhismus Einzug auf der Insel, und heute ist Buddhas Lächeln in Sri Lanka allgegenwärtig: In geschätzten 70.000 kleinen und großen Tempeln wird dem Lehrer und Lotsen von rund siebzig Prozent der Bevölkerung gehuldigt, und in etlichen Klöstern widmen buddhistische Mönche Leben und Geist der Lehre des „Erleuchteten“. Der Schutz der buddhistischen Lehre ist sogar in der Verfassung der rund 20,3 Millionen Einwohner zählenden Republik verankert. Nicht zuletzt aus religiösen Gründen werden Höflichkeit und Gastfreundschaft in Sri Lanka großgeschrieben. Gäste können sich revanchieren, indem sie die ausgesprochene Freundlichkeit der Einwohner in gleichem Maße erwidern.

Sprache

Die größte ethnische Gruppe in Sri Lanka sind die Singhalesen, und Singhalesisch (Sinhala) ist eine der Amtssprachen. Eine weitere Nationalsprache ist Tamil, die vorwiegend von den rund sechzehn Prozent Tamilen gesprochen wird. Unter der Kolonialherrschaft der britischen Krone war Englisch Amtssprache. Es wird auch heute noch von einer Vielzahl der Bevölkerung gesprochen.

Das wichtigste Kommunikationsmittel in Sri Lanka ist jedoch das Lächeln! Auch wenn eine Situation unangenehm ist oder auf einen Konflikt zusteuert, bleiben die Bewohner ruhig, höflich und lächeln. Lautes, dominantes Gebaren und Kritik sind verpönt und führen selten zum Ziel. Wenn du jedoch von Händlern und Touristenschleppern bedrängt wirst, kannst du ein bestimmtes „Epa“ von dir geben. Das heißt so viel wie „Ich will das nicht“ und weist die verständlicherweise geschäftstüchtigen Gastgeber in respektvolle Schranken.

Geld und Währung

Offizielle Landeswährung ist die Sri Lankan Rupie (LKR oder Rs.), die in 100 Cent unterteilt wird. Achte darauf, stark verschmutzte Scheine nicht anzunehmen – ihre Aufnahme wird oftmals verweigert. An vielen Geldautomaten (ATM) kannst du mit deiner Kreditkarte oder teilweise mit der EC-Karte (Maestro) mittels PIN gegen Gebühr Geld abheben. Vor der Reise solltest du deine Bank informieren, denn in Sri Lanka ist Kreditkartenbetrug nicht selten. Unnötige Sperrungen deiner Karte aufgrund des Verdachtes des Kartenmissbrauchs können so vermieden werden. In jedem Fall empfiehlt es sich, immer ausreichend Bargeld mit sich zu führen und die Kreditkarte beim Bezahlen nicht aus den Augen zu lassen. Akzeptiert wird diese in vielen Hotels, größeren Restaurants und Geschäften, allerdings nicht immer gerne, denn der Verkäufer muss für diese Zahlungsweise hohe Gebühren entrichten.

Sicherheit

Seit 2009 ist der Bürgerkrieg zwischen Singhalesen und Tamilen zu Ende. Die Regionen im Norden und Osten blühen wieder auf, und auch der lange Jahre abwesende Tourismus kehrt langsam dorthin zurück. Seit Anfang 2014 kommt es jedoch wieder vermehrt zu Spannungen in der nördlichen Region (Northern Province). Sicherheitsmaßnahmen wurden verschärft und ein Einreisestopp verhängt. In jedem Fall ist es notwendig, sich vor einer Reise in diese Gebiete über die aktuelle Sicherheitslage und notwendigen Vorbereitungen sowie Reisegenehmigungen zu erkundigen. Aktuelle, detaillierte und wichtige Reise- und Sicherheitshinweise zu Sri Lanka erhälst du bei der sri lankischen Auslandsvertretung und beim Auswärtigen Amt.

Besonderheiten und Tipps

So mancher Urlauber hat sich schon aus Unwissenheit mit einer ganz alltäglichen Geste strafbar gemacht: Mit dem Rücken vor religiösen Stätten, Buddha-Figuren und -Bildnissen zu posieren und fotografieren ist auf Sri Lanka strengstens verboten. Grundsätzlich ist die Religion ein sensibles Thema. Respektvolles, zurückhaltendes Verhalten wird von den Gästen in jedem Fall erwartet (bitte auch keine Störungen während der Andacht). Eine Missachtung ist keine Bagatelle und wurde bereits in nicht wenigen Fällen mit Inhaftierung geahndet. Als grober Verstoß gegen die Sitten wird das beschuhte Betreten eines Tempels angesehen. Zudem sollten Kopfbedeckungen abgenommen werden, und knappe Bekleidung (Knie und Schultern müssen bedeckt sein) gilt allerorten als respektlos. Wenn du in eine Wohnung eingeladen wirst, solltest du vorher ebenfalls die Schuhe ausziehen. Mit Zuneigungsbekundungen in der Öffentlichkeit musst du dich bitte zurückhalten, auch wenn die Romantik bei der Paar- oder gar Hochzeitsreise dabei ein wenig zu kurz kommt. Und obwohl in den meisten westlichen Ländern ein Handschlag zur Begrüßung als höflich gilt, solltest du es in Sri Lanka (vor allem bei Mönchen!) bleiben lassen. Der richtige Weg ist hier das Händefalten auf Kopfhöhe und die anschließende, von einem „ayubowan“ (sprich: ajuboan) begleitete, leichte Verneigung. Der Einsatz der linken Hand ist in jedem Fall tabu, auch beim Essen. Sie gilt als unrein.

 

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