Reisetipps Bali - Insel der Götter

Für den Reisenden gibt es auf Bali viel zu entdecken: weiße Postkartenstrände, bezaubernde Tempelanlagen, mystisches Kunsthandwerk, exotische Kulinarik, abwechslungsreiche Landschaften mit grünen Reisterrassen und nicht zuletzt die herzliche Gastfreundschaft der Menschen. Kein Wunder, dass Bali die von Touristen am häufigsten besuchte Insel ist. Hier finden Sie wertvolle Informationen, Anregungen und Tipps für Ihren Bali-Urlaub mit neckermann-reisen.de.

Klima und Anreise

Auf Bali herrscht ein tropisches Klima mit einer recht hohen Luftfeuchtigkeit. Da das Land am Äquator liegt, sind die Jahreszeiten eher schwach ausgeprägt. Es gibt eine Trockenzeit, die sich etwa von April bis Oktober erstreckt. Die trockensten Monate sind häufig im Juli und August. Der Übergang zur Regenzeit ist dann fließend. Von einem Monsunregen wird Bali in den Monaten März, April, Oktober und November heimgesucht. Wobei sturzbachartige Wolkenbrüche in den Tropen keinen Dauerregen bedeuten. Denn auf Bali scheint im Grunde das ganze Jahr über die Sonne.

So ist das Wetter hier in etwa so unbeständig wie in Deutschland. Selbst während der trockenen Monate kann es zu Regenfällen kommen. Eine zentral gelegene Gebirgskette verteilt den Regen sehr ungleichmäßig auf die einzelnen Regionen. Der Süden erhält jährlich rund 2.000 mm Niederschlag, in den höheren Lagen sind es rund 3.000 mm, wohingegen eine von Regen geschützte Nordküste nur etwa 1.000 mm Niederschlag abbekommt. Auf Meeresniveau sind die Temperaturen im Jahresdurchschnitt bei 24 bis 34 Grad angesiedelt. Von April bis Oktober (Trockenzeit) ist in der Gebirgsregion mit etwa 16 bis 20 Grad und an der Küste mit rund 29 bis 34 Grad zu rechnen. Die Wassertemperatur schwankt im Jahresverlauf zwischen 27 und 29 Grad.

Anreise

Bali liegt rund 12.000 km entfernt von Deutschland. Bei einer Flugreise nach Bali muss man mit rund 17 Stunden rechnen. Meist auch mit einem Zwischenstopp in Städten wie Bangkok, Hongkong oder Singapur. Verschiedene Fluggesellschaften bieten sich für eine Reise nach Bali an. Zu den wichtigsten gehören: Cathy Pacific, Singapore Airlines, Malaysia Airline und Qatar Air. Wer Geld sparen will, sollte zum Beispiel bei der Air Asia anfragen. Die Flieger dieser Airline starten von London aus. Der internationale Flughafen von Bali heißt Ngurah Rai (DPS) und liegt 13 km südlich der Hauptstadt Denpasar. Bitte beachten: Für günstige Flugpreise sollte man möglichst früh buchen und als Abflugtermin den Wochenanfang oder die Wochenmitte wählen. Der Airport Ngurah Rai erhebt bei der Ausreise eine Flughafengebühr von 30.000 Rupiah (rund 1,90 Euro). Diese sollte der Reisende bar bereithalten.

Gesundheitsprophylaxe und Tipps

Manche Reisende haben gesundheitliche Bedenken, wenn es um einen Urlaub nach Asien geht. Auch wenn es auf Bali viele Moskitos gibt, besteht kein Malariarisiko. Zu empfehlen sind allerdings Impfungen (Auffrischungen) gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A. Des Weiteren sollten folgende Ratschläge unbedingt beachtet werden: Wasser sollte immer aus sicherem Ursprung (Flasche) getrunken werden. Nie aus der Leitung! Im Zweifel desinfiziertes oder gekochtes Wasser verwenden. Zum Zähneputzen und Geschirrspülen unterwegs ebenfalls Trinkwasser benutzen! Nahrungsmittel vor dem Verzehr immer schälen, kochen oder desinfizieren! So oft wie möglich Hände waschen – vor allem immer vor dem Essen und nach Toilettenbesuchen. 

Sehenswürdigkeiten

Bali ist mit touristischen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel Tempeln, Geisterhäusern, Vulkanen, Bergseen, Reisterrassen, Kunsthandwerk und Tanzveranstaltungen reich gesegnet. Wegen der zahleichen hinduistischen „Pura“ (Tempel) wird Bali auch die „Insel der Götter“ genannt. Neckermann Reisen ist der ideale Anbieter für perfekt organisierte Pauschalreisen nach Bali.

Pura Tanah Lot

Der „Meerestempel“ Tanah Lot liegt auf einer vom Meer umtosten Felsspitze im Südwesten von Bali. Bei Ebbe kann der Tempel auch zu Fuß besichtigt werden. Tanah Lot ist neben den Reisterrassen das berühmteste Fotomotiv auf Bali. Einen besonders romantischen Ausblick bietet sich bei Sonnenuntergang, wenn die Umrisse des Tempels gegen den orangeroten Himmel kontrastieren. Diese allabendlichen Momente sind hochbegehrt. Tipp: rechtzeitig einen guten Platz sichern! Wer möchte, kann sich am Fuß des Tempels von einem Priester segnen lassen. Das soll Glück bringen! 

Mount Gunung Agung

Die größte Erhebung auf Bali ist der 3.142 m hohe und immer noch aktive Vulkan Gunung Agung. Für die Hindus ist der so genannte „Mutterberg“ ein heiliger Berg. Wer es sich zutraut, kann ihn besteigen. Tipp: am besten gleich im Morgengrauen und mit einem ortskundigen Führer. Einmal oben angekommen, eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf das Umland. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser nicht vergessen! 

Ubud

Die Kleinstadt Ubud liegt mit ca. 30.000 Einwohnern rund 30 km nordöstlich von Denpasar. Sie gilt als das kulturelle Zentrum auf Bali. Die Hauptattraktion in Ubud ist der Palast Puri Saren. Gegenüber steht in einem Lotusblütenteich der Tempel Pura Taman Kemude Saraswati. In Ubud werden verschiedene Kunstfertigkeiten wie Malerei, Textilkunst sowie traditionelle Holzschnitzereien gepflegt. Seit den 1920er Jahren ist der Ort eine Heimstätte für europäische und amerikanische Künstler. Dazu gehört die Schriftstellerin Vicky Baum, die hier den bekannten Roman „Liebe und Tod auf Bali“ verfasste. 

Affenwald

Auf Bali trifft man vielerorts wild lebende Affen an. Manchmal wagen sie sich sogar bis in die Hotelanlagen vor. In den Affenwäldern kann man die lustigen Gesellen näher betrachten. Meist bieten sich den Touristen so genannte „Guides“ an, die allzu penetrante Tiere mit einem kleinen Stock auf Abstand halten – und dafür natürlich bezahlt werden wollen. Die Affen betteln bisweilen recht aggressiv um Futter, das der Tourist wiederum von einem „Guide“ kaufen kann. Bitte beachten: Unbedingt lange Ärmel und lange Hosen tragen! Affen springen mit ihren scharfen Krallen gerne auf die Schultern. Und auf lose Gegenstände wie zum Beispiel Brillen achten! Denn die sind schneller weg als man denkt.

Tanz auf Bali

Sehenswert sind Vorführungen folkloristischer Tänze auf Bali, die in vielen Orten bewundert werden können. So verfügt fast jedes größere Dorf über ein eigenes Tanzensemble, das aus Männern und Frauen besteht. Zum Beispiel bei dem balinesischen Tanzdrama Kecak führen 50 bis 100 Tänzer das Epos Ramayana auf. Beliebte Aufführungsorte für die so genannten Barong-Tänze sind Tempelhöfe oder die Friedhöfe der Dorftempel. Manche Veranstaltungen finden in Vollmondnächten vor einer Kulisse mit Fackeln ausgeleuchteter Dämonenfresken statt.

Pura Besakih

Das wichtigste hinduistische Heiligtum in Indonesien ist der auf rund 950 m Höhe am Südwesthang des Gunung Agung liegende Tempel Pura Besakih. Er gilt für die Einheimischen als der „Muttertempel“ aller balinesischer Tempel. Der riesige Gesamtkomplex umfasst über 200 Gebäude. Dazu gehören mehrstufige Tempeltürme, Schreine sowie offene Pavillons als auch eine Vielzahl geschlossener Gebäude. Der heiligste Tempelbezirk Pura Penataran Agung Besakih befindet sich im Zentrum. Dort wird Gott Sanghyang Widhi Wasa verehrt.

Strand und Meer

Die kleine indonesische Insel Bali hat viele, sehr unterschiedliche Badestrände zu bieten: graue, schwarze, gelbe und weiße Sandstrände. Einige Küstenabschnitte sind sogar steinig oder felsig. Der Tourist muss nur wählen. Wobei die Wahl auch wesentlich davon abhängt, ob man mit kleinen Kindern unterwegs ist oder Wassersport betreiben möchte. Neckermann Reisen bringt Sie sicher an Ihren Traumstrand!

Sanur Beach

Im Westen Balis liegt an der Seeseite des pittoresken Fischerdorfs Sanur die beliebte Sanur Beach. Der Sand besteht aus kleinen Korallkügelchen und schimmert in den Sonnenstrahlen in goldgelben Farben. Da es kaum Strömungen und keine gefährlichen Wellen gibt, zieht der Strandabschnitt gleichermaßen Familien mit Kindern, Angler, Taucher, Schnorchler und Surfer sowie Ruhe suchende ältere Menschen an.

Lovina Beach

Lovina Beach ist eine Touristenregion im Norden von Bali sowie ein rund fünf Kilometer langer Küstenstreifen. Die Bezeichnung „Lovina“ ist ein Neologismus aus den englischen Wörtern „love“ und „Indonesia“ und bedeutet so viel wie „ich liebe Indonesien“. Wie der Name schon verrät, ist hier das süße Nichtstun angesagt. Der Strand ist wegen des Vulkansandes eher gräulich eingefärbt. Das vorgelagerte Korallenriff lädt zum Tauchen und Schnorcheln ein. Wer möchte, kann mit einheimischen Fischern gegen etwas Trinkgeld mit aufs offene Meer fahren.

Tanjung Benoa Beach

Auf der Landzunge der Halbinsel Bukit Badung liegt der Strand Tanjung Benoa Beach. Obwohl der Küstenabschnitt touristisch völlig erschlossen wurde, findet der Reisende noch eine beschauliche Idylle vor. Sehenswert sind der alte Hafen, die Moschee sowie ein hinduistischer und buddhistische Tempel. Für Freunde des Wassersports werden hier Sportarten wie z. B. Wasserskifahren, Schnorcheln und Parasailing angeboten.

Dreamland Beach

Der beliebte Dreamland Beach liegt auf der Halbinsel Bukit Badung und lockt seine Besucher mit einem bezaubernd türkisfarbenen Meer und glasklarem Wasser. Der Strandabschnitt, der einst von Rucksackreisenden und Surfern entdeckt wurde, hat sich mittlerweile zu einem modernen Urlaubsort gemausert. Bei einem Tagesausflug sollte man unbedingt auch den in der Nähe befindlichen Tempel Pura Luhur Ulu Watu besichtigen.

Land und Leute

Bali ist mit rund 3,5 Mio. Einwohnern etwa zweieinhalbmal so dicht besiedelt wie Deutschland. Ein Großteil der Bevölkerung lebt in den Städten im Süden. Die Balinesen auf dem Lande sind von einer den Alltag bestimmenden Religion und starken familiären Solidargemeinschaft geprägt.

Zeit und Sprache

Der Zeitunterschied zwischen Bali und Deutschland beträgt während der Sommerzeit + 6 Stunden und während der Winterzeit + 7 Stunden. Die auf Bali vorherrschenden Sprachen sind Balinesisch und Indonesisch. In Touristengebieten wird in der Regel die englische Sprache verstanden und gesprochen.

Religion

Der Glaube ist fest im täglichen Leben der Menschen verankert. Mit rund 92 Prozent ist der Hinduismus am weitesten verbreitet. Eine geringere Rolle spielen der Islam mit rund 5 Prozent, das Christentum mit rund 1,5 Prozent und der Buddhismus mit 0,5 Prozent. Wobei das mit dem Hinduismus einhergehende Kastenwesen im Vergleich zu Indien etwas lockerer gehandhabt wird. Das heißt, die Kaste der so genannten „Unberührbaren“ ist auf Bali nicht bekannt und Hochzeiten zwischen den Kasten sind ebenfalls erlaubt. Denn das Augenmerk liegt hier auf der Harmonie der Menschen untereinander und nicht auf der Spaltung der Gesellschaft.

Währung

Auf Bali kann beim Tausch von Euro in die indonesische Währung (Indonesische Rupiah) ein besserer Kurs als vergleichsweise mit dem US-Dollar erzielt werden. In größeren Touristenstädten gibt es mittlerweile einige Bankautomaten, die EC-Karten akzeptieren und die Landeswährung gegen Gebühr ausgeben. Ebenfalls sehr verbreitet ist die Akzeptanz gängiger Kreditkarten wie Mastercard und Visa. Wobei hier in der Regel Gebühren von 3 Prozent verrechnet werden.

Besonderheiten & Tipps

Bei Tempelbesuchen sollten Beine und Oberkörper mit Kleidung bedeckt sein. Selbst beim Flanieren durch die Straßen ist darauf zu achten, nicht zu knappe Stücke zu wählen. Gegenstände reicht oder nimmt man in Asien mit der rechten Hand. Die linke gilt als unrein. Zudem sollte man nie mit dem Finger auf Menschen oder Dinge zeigen. Dafür nimmt man den Daumen der rechten Hand. Da für Balinesen der Kopf ein heiliges Körperteil ist, sollte dieser nie berührt werden. Auch nicht bei Kindern. Auf Grund der gegenwärtigen politischen Situation rät das Auswärtige Amt dazu, von größeren Menschenansammlungen, Demonstrationen oder christlichen Feierlichkeiten fernzubleiben.

Einkaufen

Bali ist für Touristen vor allem auch ein großes Einkaufsparadies: Stoffe, Kleidung, Schattenpuppen, Korbwaren, Perlenketten und Kunsthandwerk gibt es in jeder Preiskategorie. Richtig preiswert kann man direkt beim Hersteller oder auf Märkten einkaufen. An solchen Orten sollte man aber auch kräftig um den Preis feilschen. Kleiner Tipp: Vom ersten Angebot des Händlers kann man getrost 50 Prozent abziehen. Günstige Preise erzielt man idealerweise früh am Morgen. Denn auf Bali glaubt man, dass die Umsatzleistung eines Tages an den Erfolg des ersten Handels geknüpft ist. Daher sind die Preise am Morgen meist tiefer. Wohingegen die Händler in den Geschäften für Touristen meist Fixpreise bieten, die wiederum deutlich höher sind. Bitte beachten: Viele so genannte „Antiquitäten“ sind meist keine natürlich gealterten Gegenstände!

Beliebt

#NeckermannReisen bei Instagram