Reisetipps Jamaika – karibischer Traum unter Palmen

Puderzuckersand, farbenprächtige Korallenriffe, glasklares Wasser und entspanntes Karibikflair – Jamaika gehört zu den schönsten Reisezielen, die unser Planet zu bieten hat. Durchwandere urwüchsige Landschaften, genieße einen erfrischenden Rumcocktail am Strand und lass dich von Reggae-Klängen sowie karibischer Lebensfreude inspirieren. Hier findest du Informationen, Anregungen und Tipps für deinen Jamaika-Urlaub mit neckermann-reisen.de.

Klima und Anreise

In der Karibik herrscht ein maritim-tropisches Klima. Durchschnittstemperaturen um die 30 Grad gibt es an der jamaikanischen Küste, wobei Passatwinde für eine angenehme Frische sorgen. In den Bergen ist es kühler. Aufgrund der Nähe zum Äquator gibt es in der Karibik keine großen Temperaturschwankungen und die Sonne scheint rund acht Stunden am Tag. Auch die Wassertemperaturen von über 26 Grad erlauben ein ganzjähriges Badevergnügen. Allerdings ist von Juni bis November Hurrikanzeit und die Sommermonate bringen Temperaturspitzen von über 32 Grad. Die beliebteste Reisezeit für Jamaika ist folglich von Dezember bis April. Besonders begehrt sind die sonnenverwöhnten Inseln der Karibik zwischen Weihnachten und Ostern.

Anreise

Rund vier Kilometer von Kingston entfernt befindet sich der größte Flughafen Jamaikas, der Norman Manley International Airport. Dort landen die meisten Maschinen. Kleinere Flughäfen gibt es noch in Montego Bay und in Negril. Reisende aus Westeuropa benötigen für die Einreise einen Reisepass, der bis zum Ende der beabsichtigten Aufenthaltsdauer (als Tourist sind bis zu 90 Tage visumfrei) gültig sein muss, und ein Weiter- beziehungsweise Rückflugticket. Wenn du über die USA in die Karibik reist, ist die Beantragung einer elektronischen Reisegenehmigung (ESTA) notwendig – und zwar bevor du die Reise in die USA antrittst und mindestens 72 Stunden vor Reisebeginn.

Gesundheitsprophylaxe und Tipps

Als Vorbereitung für deinen Jamaika-Urlaub mit Neckermann Reisen ist es wichtig, deinen Impfstatus zu überprüfen und nach ärztlicher Rücksprache gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Eventuell ist eine Malaria-Prophylaxe sowie eine Hepatitis-Impfung ratsam. Bitte informiere dich rechtzeitig bei deinem Hausarzt oder bei einem Reisemediziner. Sehr wichtig vor Ort ist der Schutz vor Mücken, denn die Tiere können Denguefieber oder Chikungunyafieber übertragen. Körperbedeckende Kleidung, Insektenschutzmittel und ein Moskitonetz bei Nacht können Mückenstiche vermeiden. Wenn du dennoch gestochen wirst, achte auf die Wunde – in tropischem Klima sind Entzündungen nicht zu unterschätzen. Desinfektionsmittel (auch Flüssigdesinfektion für die Hände) und Verbandszeug ist nicht zuletzt aus diesem Grund ein Muss in deiner Reiseapotheke, aber auch an ausreichend Sonnenschutz, Magen- und Durchfallmedikamente solltest du denken. Und auch wenn ein Nickerchen unter Kokosnusspalmen traumhaft anmutet: Herunterfallende Nüsse sind eine ernstzunehmende Sache. In jedem Fall ist eine Auslandsreisekrankenversicherung mit Rückholoption notwendig. Die medizinische Versorgung auf Jamaika hat vor allem in ländlichen Regionen nicht den europäischen Standard.

Für die Ernährung gelten unter anderem folgende Grundregeln: Trinke kein Leitungswasser, sondern nur Wasser sicheren Ursprungs (abgekocht oder Flaschenwasser, das gilt auch für Eiswürfelwasser), nimm nur geschältes oder gekochtes Obst und Gemüse zu dir und lass Fleisch und Fisch gut durchkochen. Und wenn dir Speisen angeboten werden, auf denen sich Fliegen tummeln oder die schon länger in der Hitze gelegen haben könnten – lehne sicherheitshalber ab!

Weitere wichtige und aktuelle Informationen zum Thema Gesundheit, Ernährung und Prophylaxe findest du unter anderem bei reisemedizinischen Instituten oder auf der Website des Auswärtigen Amtes.

Sehenswürdigkeiten

Auch wenn türkisblaues Meer, kilometerlange Strände und Dauersonne zum Baden und Wassersport locken, darf bei deinem Jamaika-Urlaub mit Neckermann Reisen ein kulturelles Besichtigungsprogramm nicht fehlen. Lerne Zeugnisse der bewegten Kolonialgeschichte Jamaikas kennen und begegne beim Sightseeing den Highlights von Kingston.

Kingston

Jamaikas Hauptstadt und Kulturzentrum grenzt an die Berghänge der Blue Mountains und besitzt einen großen Naturhafen. Zwei große Gebiete prägen das Gesicht der Stadt: New Kingston und Downtown. Kingston erzählt die Geschichte der Insel wie kein zweiter Ort und liefert ein unverzerrtes Spiegelbild des heutigen Jamaikas. Relikte des Kolonialerbes gibt es einige, darunter das Devon House aus dem späten 19. Jahrhundert. Und wer sich für die Ikone der Reggae-Musik interessiert, kann im Bob Marley Museum einen Einblick in sein außergewöhnliches und doch einfaches Leben erhaschen. Bunt-turbulent geht es auf dem Craft Market in der Port Royal Street zu. Hier findest du garantiert ein nettes Souvenir für zu Hause. Zur Erholung in ruhiger Umgebung laden der Emancipation Park (imposant: die Skulptur von Laura Facey-Cooper) und der malerische Hope Botanical Gardens ein, welcher auf einer ehemaligen Zuckerplantage gestaltet wurde.

Devon House

Im Herzen von Kingston befindet sich sowohl ein architektonisches Schmuckstück, als auch eine Oase der Ruhe. Erbaut wurde Devon House im englischen Kolonialstil von Jamaikas erstem farbigen Millionär Ende des 19. Jahrhundert. Im Rahmen einer Führung kannst du die Historie und das reizvolle Innere des Hauses kennenlernen. Im Anschluss daran locken die Veranda und der große, mit Palmen und Brunnen gestaltete Garten zum Entspannen und Genießen – denn das Devon House beherbergt heute eine stadtbekannte Eisdiele mit leckeren, erfrischenden Sorten.

National Gallery

Wer eine Kultur und ihre Geschichte kennenlernen möchte, der betrachte das Werk ihrer Künstler – das gilt auch für Jamaika. In der Kingstoner National Gallery wird die umfassendste Ausstellung jamaikanischer Kunst ausgestellt. Besonders spannend sind die zeitgenössischen Strömungen und der Austausch mit der internationalen Kunstszene. Andere Schwerpunkte bilden die Historical Gallery sowie die Werke Edna Manleys, einer bekannten Künstlerin, die sich zeitlebens für Jamaikas afrikanisches Erbe eingesetzt hat. Auf der Rückseite des Gebäudes befindet sich das in diesem Zusammenhang stehende Forschungsinstitut African Caribbean Institute of Jamaica, das unter anderem Wechselausstellungen zur afrojamaikanischen Kultur zeigt.

Port Royal

Während eines Urlaubs in der Karibik darf eine Begegnung mit Piraten nicht fehlen. Spätestens seit den Kino-Hits der „Fluch der Karibik“-Reihe sind die Ho-Ho-Halunken wieder hoch im Kurs. Das malerische Fischerdörfchen auf der dem Kingstoner Hafen vorgelagerten Halbinsel ist Teil der fesselnden Geschichte der Freibeuter. Port Royal war die erste englische Hauptstadt der Insel. Mit Hilfe von gerissenen und tatkräftigen Piraten (der bekannteste unter ihnen, Henry Morgan, wurde später sogar zum Vizegouverneur ernannt) bildete sie ab Mitte des 17. Jahrhunderts ein Bollwerk gegen die Spanier. Aufgrund lukrativer Streifzüge, unter anderem im Namen der britischen Krone, wurde Port Royal bald zu einer der sündigsten, aber auch reichsten Städte der bekannten Welt. Wohlstand und Ansehen der Piraten endeten im Jahr 1670, als es zum Friedensschluss zwischen Großbritannien und Spanien kam. Zweiundzwanzig Jahre später machte ein schweres Erdbeben die Stadt dem Erdboden gleich, und das alte Port Royal versank im Meer. Das Ende der Piraten der Karibik war besiegelt – aber die wahre Legende lebt und fasziniert bis heute.

Rose Hall und Greenwood

Östlich von Montego Bay liegen zwei eindrückliche Zeugnisse der kolonialen Vergangenheit: Hinter der düsteren Fassade des Rose Hall Great House herrschte im 18. Jahrhundert die „Weiße Hexe“ Annie Palmer mit grausamer Hand über ihre Sklaven. Noch heute sollen Geister das palastartige Herrenhaus heimsuchen. Wen das nicht scheut, kann das Haus im Rahmen einer Führung besichtigen.

Das Plantagenhaus Greenwood Great House indes ist keineswegs beklemmend. Allein die original Einrichtung ist sehenswert: Wertvolle Antiquitäten, eine prachtvolle Bibliothek und eine große Sammlung seltener Musikinstrumente vermitteln – in diesem Fall auf positive Weise – den Geist der Kolonialzeit. Der grandiose Panoramablick über die Küste lässt für einen kurzen Moment vergessen, welchen hohen und blutigen Preis der Reichtum der Plantagenbesitzer gekostet hat.

Appleton Rum Estate

Rum gehört zu Jamaika wie der Offbeat zum Reggae. Eine Besichtigung der ältesten Rumbrennerei des Landes sollte also während deines Jamaika-Urlaubs mit Neckermann Reisen nicht fehlen. Auf der 1655 gegründeten Zuckerrohrplantage (die Destillerie der Appleton Rum Estate stammt aus dem Jahr 1749) kannst du auf einer aufschlussreichen Tour erfahren, wie einer der besten Rums der Insel hergestellt wird. Tipp: Komm nicht mit leerem Magen und nimm den angebotenen Hoteltransport in Anspruch. Denn am Ende der Tour darfst du alle Sorten verkosten.

Strand und Natur

Wer von einem Urlaub in der Karibik erzählt, erntet sehnsuchtsvolle Blicke und die Frage: „Ist es wirklich so schön dort?“ Die Antwort kannst du spätestens nach deiner  Reise auf die Insel liefern. Die artenreiche Unterwasserwelt Jamaikas begeistert Taucher und Schnorchler, paradiesische Golfanlagen laden zum Spielen ein und bei einer Wanderung durch die urwüchsige Landschaft der Nationalparks kannst du spektakuläre Naturschätze entdecken. Hier findest du Tipps für deinen Neckermann Reisen Aktiv-Urlaub auf Jamaika.

Strände

An Jamaikas Küste reiht sich ein Traumstrand an den anderen. Bekannt und begehrt sind vor allem die Strände der Nordküste, wo sich auch die meisten Tauch- und Schnorchelreviere befinden. Einer der schönsten Strände liegt jedoch im Südwesten der Insel: Abgelegen und gesäumt von idyllischen Fischerdörfern bieten die drei Strandabschnitte von Treasure Island nachhaltigen Tourismus und authentisches Inselflair. Der neben Ocho Rios und Montego Bay wohl beliebteste Ferienort Jamaikas befindet sich an der Westküste: Wie seine Mitstreiter hat das quirlige, ehemals hippieske Negril alles, was einen aktiven und erholsamen Strandurlaub ausmacht. Der feinsandige, schmale Seven Mile Beach liefert Postkartenmotive und vermittelt Karibik-Feeling pur. Mehrere von Jamaikas Palmenstrandjuwelen liegen an der üppig grünen Ostküste, östlich von Port Antonio: Frenchman’s Cove, Blue Lagoon oder der puderweiche Sandstrand von Long Bay. Dort finden Surfer ideale Bedingungen. Die malerische Bucht von Winnifred Beach konnte sich seine Ursprünglichkeit bis heute bewahren.

Wandern in den Blue Mountains

Viele Wanderwege führen durch die Berg- und Waldregionen Jamaikas. Besonders schön ist die rund sechsstündige Wanderung auf dem Blue Mountains Peak Trail. Die Pracht der tropischen Natur auf dem vulkanischen Gebirge ist überwältigend. Umhüllt von Regen- und Nebelwäldern, vor Augen dichte Farne und bunte Orchideen und im Ohr die exotischen Laute tropischer Vögel – dieses Naturerlebnis bleibt unvergessen. Und wer von den Blue Mountains nicht genug bekommt, der kann – auch zu Hause – ein Schlückchen davon trinken: Der Blue Mountains Coffee zählt zu den besten Kaffeesorten der Welt.

Dunn's River Falls

Zu den größten Attraktionen Jamaikas gehören jene, die die Natur geschaffen hat. So auch die Wasserfälle YS Falls bei St. Elizabeth im Südwesten, die Reach Falls bei Port Antonio und die in üppiges Grün eingebetteten Dunn’s River Falls bei Ocho Rios. Über mehrere Kaskaden aus glattem Kalksteinfelsen stürzt das Wasser 200 Meter tief ins Meer. Die Begehung der Falls ist im Rahmen einer Führung möglich. Ein (be)rauschendes Erlebnis!

Schwimmen mit Delphinen

Eine Erfahrung für sich ist das Schwimmen mit Delphinen – wer es einmal ausprobiert hat, ist begeistert. Auf Jamaika kannst du den Meeressäugern in der Bucht von Montego Bay, Lucea und Ocho Rios begegnen. Bei Ocho Rios, in unmittelbarer Nähe zu den Dunn’s River Falls, befindet sich die Dolphin Cove. In dem maritimen Themenpark darfst du mit Delphinen, Stachelrochen (mit gestutztem Stachel!) und sogar Haien auf Tuchfühlung gehen. Und wer die Bucht selbst erkunden möchte, kann dort schnorcheln oder mit den glasbödigen Kajaks eine Paddelrunde drehen.

Sea Trek

In Dolphin Cove wird auch ein Spaziergang der besonderen Art angeboten: Ausgestattet mit einem speziellen Tauchhelm kannst du unter Wasser auf dem Meeresgrund flanieren und die farbenprächtigen Korallenriffs bestaunen. Mit der Hightech-Konstruktion siehst du zwar aus wie ein angeleinter Außerirdischer mit Nackenkrause, aber der Spaßfaktor erstickt jede Eitelkeit im Keim und zaubert dir ein breites, blubberfreies Grinsen ins Gesicht.

Land und Leute

Reggae, Rastafari und Rum – auf diese Formel lässt sich der rund 11.000 Quadratkilometer große karibische Inselstaat im Commonwealth of Nations nicht reduzieren. Mit der Alten Welt verband Jamaika eine lange und nicht immer glorreiche Geschichte. Im Jahr 1494 nahm Christoph Kolumbus die Insel für Spanien in Besitz und eine jahrhundertelange Kolonialzeit begann. Viel Kriege und Aufstände später erfuhr das Schicksal der vor allem unter britischer Herrschaft leidenden Sklaven und Einwohner eine Wende: Der Emancipation Act von 1833 verbesserte die Lebensumstände der Bevölkerung und im Jahr 1962 erlangte das Land seine Unabhängigkeit. Noch heute spiegelt sich in den Städten, vor allem in Kingston, Jamaikas bewegte Geschichte wider: Reichtum und Armut existieren nebeneinander, konservatives Christentum und die Rastafari-Bewegung prägen das Glaubensbild und die Vermischung von Tradition und Moderne liefert nicht selten ein kulturell gesehen spannendes Ergebnis: Die Musikszene ist weltberühmt (wer kennt ihn nicht, den Meister des Reggae: Bob Marley) und auch im internationalen Leichtathletiksport hat Jamaika ein Wörtchen mitzureden. Usain Bolt, der derzeit schnellste Mann der Welt, kann als Symbolfigur für den jamaikanischen Fortschrittgedanken (jenseits des blühenden Tourismus) verstanden werden.

Sprache

Ein Relikt der Kolonialzeit ist die jeweilige Amtssprache der Karibischen Inseln. Als ehemalige britische Kolonie gilt in Jamaika Englisch als Landessprache. In manchen Teilen der Karibik, so auch in Jamaika, wird zudem das kreolische Patois (oder Patwah) gesprochen. Kreolische Sprachen sind eine Mischung aus kolonialer Muttersprache und afrikanischen Wörtern.

Geld und Währung

Landeswährung ist der Jamaika Dollar (JMD oder J$). 1 Dollar wird in 100 Cent unterteilt. Banknoten gibt es von 50, 100, 500, 1.000 bis 5.000. Auch US-Dollar werden in der Karibik weitestgehend akzeptiert und viele Preisangaben erfolgen in US-Dollar. Geldautomaten findest du in allen größeren Städten der Insel und Kreditkarten werden in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften angenommen. Banken sind weit verbreitet, dort kannst du Geld umtauschen. Auch in vorwiegend touristischen Zentren anzutreffende autorisierte Wechselstuben (Cambio) bieten einen guten Kurs an.

Grundsätzlich solltest du stets ein Auge auf deine Wertsachen haben – wie an vielen beliebten Reisezielen der Welt gibt es auch in Jamaika Langfinger. Lass Reisedokumente und größere Summen im Hotelsafe und bezahle möglichst mit deiner Kreditkarte. Für Ausflüge an den Strand und in ländliche Regionen benötigst du indes ausreichend Bargeld. Bewahre Einkaufsquittungen auf – das gilt vor allem für Souvenirs.

Besonderheiten und Tipps

Entspannt reisen – das kann auf Jamaika wunderbar gelingen. Wichtig ist nur, dass du es selbst bleibst, auch wenn die Uhren und das Pflichtgefühl in der Karibik anders funktionieren als in Deutschland. Folglich solltest du die Lieblingsfloskel der Jamaikaner „soon come“ mit Gelassenheit hinnehmen und sich den Gegebenheiten mit einem Lächeln anpassen. Auch das gehört zum Reisen dazu: Land und Leute so anzunehmen und zu respektieren, wie sie sind, und das eigene Verhalten offen und zwanglos zu spiegeln.

Alles andere als gelassen reagieren die Jamaikaner jedoch, wenn sie ungefragt fotografiert werden oder beim Thema FKK: Nacktbaden und „oben ohne“ ist verpönt. Grundsätzlich sollte der Dresscode dezent und nicht allzu salopp sein. Lass Flipflops, knappe Tops und Badeshorts bitte im Hotel und betrete Restaurants, Sehenswürdigkeiten und andere öffentliche Einrichtung in angemessener Bekleidung. Ein absolutes Tabu ist es, dem Jamaika-Klischee vom unbeschwerten Drogenkonsum zu folgen: Der Kauf und Gebrauch von illegalen Suchtmitteln ist für Touristen verboten und wird empfindlich bestraft.

Für alleinreisende Frauen ist es nicht immer einfach, den Avancen karibischer Männer mit Gelassenheit zu begegnen. Bleibe höflich, aber bestimmt und gehe auf keine Flirtversuche ein. Ein eheringähnliches Schmuckstück am passenden Finger und ein klares: „I’m married“ (Ich bin verheiratet) kann Wunder wirken. Was du als Frau vermeiden solltest, ist das Baden an einsamen Stränden. Und achte beim Stadtbummel darauf, nicht in die entlegenste Ecke zu geraten. Dies gilt im Grunde für alle Besucher, vor allem bei Nacht solltest du vorsichtig sein und Ghettos und einsame Gegenden meiden. Gleichgeschlechtliche Paare sollten von Zuneigungsbekundungen Abstand nehmen: In einem konservativen Land wie Jamaika gilt Homosexualität als absolutes Tabu und kann aggressives Verhalten provozieren. Und noch ein wichtiger Hinweis für deinen Jamaika-Urlaub mit Neckermann Reisen: Lass beim Kauf von Souvenirs bitte die Finger von „Tierischem“: Der Kauf und die Ausfuhr von Produkten aus Korallen, Muscheln, Reptilienhaut oder Schildpatt ist aus Artenschutzgründen in den meisten Fällen verboten.

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