Rom Tipps – zwischen Vatikan, antiken Stätten und italienischem Dolce Vita

Alle Wege führen nach Rom. Zumindest sah man das im Mittelalter so. Die italienische Hauptstadt war damals das wirtschaftliche Zentrum im Mittelmeerraum. Heute ist Rom das Zentrum der christlichen Kirche – mit dem Papst als Oberhaupt. Nach der ersten Besiedlungen und der Vertreibung der Etrusker um 500 v. Chr. wurde Rom zur Republik und mauserte sich in den folgenden Jahren zur Großmacht und zum Kaiserreich. Hier regierten die römischen Herrscher und entwickelte sich das Frühchristentum, aus dem das römisch-katholische Papsttum hervorging. Prächtige Bauten wie das Kolosseum, die Spanische Treppe oder die Sixtinische Kapelle sind faszinierende Überlieferungen ihrer Zeit. Eine Rom-Reise ist ein Ausflug in die Vergangenheit. Doch nicht nur: Edle Boutiquen mit der neuesten klassischen Mode repräsentieren das Hier und Jetzt. Rom ist ein erstklassiges Shoppingerlebnis.

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Klima und Anreise


In Rom herrscht Mittelmeerklima. Kennzeichnend dafür sind warme Sommer, milde Winter und wenig Niederschlag. Die Temperaturen liegen im Hochsommer bei maximal 31 Grad. Eine Stadttour bei großer Hitze ist ziemlich anstrengend. Andererseits versprechen die Besichtigungen der vielen großen Kirchen ausreichend Abkühlung. Im Winter pendeln die Temperaturen je nach Wetterlage zwischen 13 und 4 Grad. Das ist noch immer wesentlich wärmer als zuhause in Deutschland. Die kältesten Monate sind Dezember und Januar.

Die beste Zeit für deine Rom-Reise sind April, Mai, September und Oktober bei frühlingshaften bzw. herbstlichen Temperaturen und weniger Touristenströmen als im Hochsommer.

Anreise

Der Flug nach Rom dauert 1,5 Stunden. Linien- aber auch Charterfluggesellschaften bedienen die Route mehrmals täglich von den großen deutschen Flughäfen aus. Wenn du rechtzeitig buchst, profitierst du von Frühbuchertarifen. Für eine Bahnreise musst du je nach Verbindung zwischen 16 und 18 Stunden einplanen. Angenehm und kurzweilig ist die Fahrt im Nachtzug. Mit dem Auto benötigst du ab München rund 9,5 Stunden, ab Berlin 15 Stunden.

Gesundheitsprophylaxe und -tipps

Die Wasserqualität Italiens wird von der EU überwacht und hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Dennoch solltest du Leitungswasser nicht trinken und lieber Flaschenwasser im Supermarkt kaufen. Eine Besonderheit Roms sind die über das Stadtzentrum verteilten Trinkwasserbrunnen. Die Qualität ist sehr hoch – was unter anderem daran liegt, dass das Wasser permanent durchläuft. Das Brunnenwasser kannst du ohne Bedenken trinken.

Trotz des europäischen Versicherungsabkommens, was gesetzlich Versicherten die kostenlose medizinische Versorgung in staatlich registrierten Institutionen zusagt, rät Neckermann Reisen zum Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Damit sind die Kosten für alle Behandlungen oder Medikamente in jedem Fall gedeckt. Vermutlich musst du einen Arztbesuch zunächst bar bezahlen – erhälst den Betrag nach der Rückreise jedoch erstattet. Der medizinische Standard ist insgesamt gut. Es gibt Krankenhäuser und zahlreiche Arztpraxen. Apotheken erkennst du an einem grünen Kreuz.

Sehenswürdigkeiten


Die Sehenswürdigkeiten Roms sind anbetungswürdig. So viele achtbare, ehrwürdige und vor allem schöne Gebäude auf einen Fleck: Das ist selten auf der Welt. Erlebe das besondere Flair einer Stadt, deren religiöses Wesen tiefer nicht sein könnte.

Kolosseum

Mit dem Besuch des Kolosseums befindest du dich im größten antiken Amphitheater der Welt. 72 n. Chr. begannen die Bauarbeiten, die sich mehrere Jahre hinzogen. Noch heute dienen Konstruktion und Anordnung vielen Stadien-Architekten als Vorlage. Das Kolosseum ist Zeugnis der hochentwickelten Baukunst der Römer. Die Arena war Schauplatz von Gladiatorenkämpfen und nachgestellten Seeschlachten. 50.000 Zuschauer konnten die grausamen Spektakel mitverfolgen. Das Kolosseum erreicht einen Umfang von 527 Metern und ist 48 Meter hoch. Tipp: Wer die lange Warteschlange umgehen möchte, kauft das Ticket im Voraus.

Petersdom und Petersplatz

Ein Besuch von Petersplatz und Petersdom gehört zu einer Rom-Reise wie Tomaten an eine Bolognese-Sauce. Der Petersplatz ist sozusagen der Vorraum des Petersdomes. 100.000 Menschen füllen den Platz, wenn der Papst an Weihnachten und Ostern seinen Segen spricht.

Der Petersdom ist das Zentrum der römisch-katholischen Kirche. 60.000 können dabei sein, wenn der Papst seine Messen hält. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1506 und dauerten über 100 Jahre.

Die Kuppel erreichst du über 537 Stufen. Wer es bis nach oben schafft, dem liegt Rom zu Füßen. Herzstück des Doms ist das Grab des Heiligen Petrus – vor der Errichtung befand sich das Grab außerhalb der Stadt. Um das Petrusgrab gruppieren sich die Ruhestätten der Päpste.

Im Nordwestflügel sieht man gelegentlich Pilger vor der Statue des Heiligen Petrus niederknien und seine Füße küssen.

Spanische Treppe

Der Platz am Fuß der Treppe heißt Piazza di Spagna – ihm verdankt die Freitreppe ihren Namen. Sie zählt zu den größten der Welt. Papst Innozenz XIII. stieß den Bau an. In Frankreich hatte er damit einen eifrigen Unterstützer, da Ludwig XII. die Kirche auf dem Berg finanziert hatte und der wilde Hügel unterhalb keinen würdigen Zugang darstellte. Jedoch sah Ludwig XIV. in der Treppe ein französisches Denkmal, was den Machtansprüchen des Papstes völlig widersprach. Die Inschrift Opus Autem Vario Rerum Interventu spiegelt den Konflikt. Die Übersetzung bedeutet so viel wie: Verschiedene Dinge behinderten die Arbeiten. Schließlich setzte sich Rom durch und der Bau erfolgte im italienischen Stil. 1725 wurde die Treppe eingeweiht – der französische König musste sich mit einer Gedenktafel begnügen. Tipp: Es ist verboten, auf der Treppe zu essen und zu trinken.

Trevi-Brunnen

Der berühmteste Brunnen Roms liegt im Stadtteil Trevi. Er ist 50 Meter breit und erreicht an der höchsten Stelle 26 Meter. Einige Besucher kennen ihn aus dem Film „La Dolce Vita“ von Federico Fellini. Der barocke Brunnen ist das Ende eines Aquädukts, dem das antike Rom die Wasserversorgung verdankte. Er entstand zwischen 1732 und 1762. Ein Ausschnitt des Brunnens gehört zur Fassade des Palazzo Poli. Im Zentrum des Wasserspiels regiert der Meeresgott Neptun.

Man sagt, dass es Glück bringt, eine Münze über die rechte Schulter in den Brunnen zu werfen. Ein Wurf bedeutet, dass man nach Rom zurückkehrt, zwei Würfe bedeuten, dass man sich in einen Italiener oder eine Italienerin verliebt, drei Würfe verheißen, dass man seine Liebe heiratet. Mitarbeiter fischen die Münzen regelmäßig aus dem Brunnen. Angeblich kommen pro Jahr 600.000 Euro zusammen.

Das Pantheon

Das Pantheon gehört zu den am besten erhaltenen Bauwerken der römischen Antike und ist eines der ältesten Betonmonumente der Welt. Seine Architektur beeinflusste den Bau vieler anderer Gebäude, beispielsweise des Kapitols in Washington. Markant sind die Tempelfassade und die Zementkuppel. Sie steht symbolisch für die Verbindung zum Himmel, zur Sonne und zu den Sternen. Ursprünglich war das Pantheon ein Tempel für die Götter. Seit 609 ist es eine katholische Kirche.

Villa Borghese

Die Villa Borghese ist eine große Parkanlage. Zum Ensemble gehören akribisch gepflegte Gärten und mehrere Häuser – darunter das Capitol, in dem die Galleria Borghese untergebracht ist. Sie ist eine der wertvollsten Kunstsammlungen der Welt.

Die Villa Borghese war die Sommerresidenz der borghesischen Fürsten.

Heute besuchen Einheimische und Touristen den Park zum Spazieren und Erholen.

Vatikanische Museen und Sixtinische Kapelle

Bring Geduld mit, wenn du die Sixtinische Kapelle besuchst. So viele Menschen aus der ganzen Welt strömen täglich hinein, um sich davon zu überzeugen, dass die himmlische Deckenmalerei von Michelangelo kein Traum ist. Zu den berühmtesten Fotomotiven zählt der Bildausschnitt von der Erschaffung Adams.

Die Sixtinische Kapelle ist Teil der Vatikanischen Museen. Hier wird das Konklave abgehalten.

Die Vatikanischen Museen beherbergen eine der umfangreichsten Sammlungen an Kultur- und Kunstschätzen. Die päpstliche Kunstsammlung wird im Musei Vatikani aufbewahrt.

Am letzten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei.

Erleben und Genießen


Erlebe das Flair der einzigartigen Stadt am Tiber! Jeder Quadratmeter atmet Geschichte. Es ist unbedingt zu empfehlen, die bedeutenden Monumente der Stadt zu Fuß zu erkunden. Denn auf nur einhundert Metern, die du nicht zu Fuß gehst, entgeht dir meist die Entdeckung gleich mehrerer großartiger Zeugnisse von Architektur und Kunst, die man andernorts als Highlight aufwendig bewerben würde.

Zwischen atemloser Bewunderung der großen Monumente und den unzähligen überraschenden Fundstücken genießt du die Atmosphäre in Parks und auf offenen Plätze, die Küche und im Sommer gelato – das hervorragende italienische Eis.

Forum Romanum: Das Herz eines antiken Weltreichs

Viele Besucher beeindruckt bei ihrer ersten Reise nach Rom, dass Hotels oft in unmittelbarer Nähe zu den großen, historischen Stätten gelegen sind. Das Herz des antiken Römischen Reiches schlug auf dem Forum Romanum zwischen Palatin und Kapitol. Der große Augustus gab dem Platz sein prunkvolles Aussehen. Hier endete Cato der Ältere seine Rede mit dem berühmten „Carthaginem esse delendam“.

Nach dem Zusammenbruch des Reiches wurde der antike Mittelpunkt des Reiches als Steinbruch und Kuhweide gebraucht. Im 18. Jahrhundert neu entdeckt und ausgegraben, können wir heute seine zahllosen säkularen und religiösen Monumente bestaunen.

Kunstschätze an jeder Ecke

Italien ist die Wiege der europäischen Kunst und Rom ist die Mitte Italiens. In keiner anderen Stadt begegnet man so häufig und selbstverständlich den Werken der größten Meister von Malerei, Skulptur und Architektur.

Die Genies Michelangelo und Leonardo da Vinci, der exzentrische Caravaggio, Meister wie Tizian, Rafael, Bernini und ihre Schüler sind hier mit einer Selbstverständlichkeit gegenwärtig, die auf positive Weise fassungslos machen kann. Die Sammlungen des Vatikanischen und Kapitolinischen Museums und der Galleria Borghese beinhalten einen verschwenderischen Reichtum an Kunstschätzen von unschätzbarem Wert. Und sie sind zugleich selbst Zeugnisse einer anbetungswürdigen Baukunst.

Aber nicht nur in den einmaligen Ausstellungsstücken der Sammlungen und Museen begegnet dem Kenner Meisterwerk um Meisterwerk. Mit ungezählten Statuen, Brunnen und kunstvollen Gebäuden, mit Fresken, Deckengemälden und Altären in den unzähligen Kirchen und Palästen haben sich die Meister tief im Bild der Stadt selbst verewigt.

Der kleinste Staat der Welt

Mitten in Rom befindet sich hinter unüberwindlichen Mauern die geheimnisvolle Welt des Vatikans. Seine Mythen sind für das Auge des Besuchers unsichtbar. Wohl aber können einige seiner größten Schätze ganz nah in Augenschein genommen werden.

Der Petersdom ist die größte und prächtigste Kirche der Christenheit. Unter der Kuppel, deren Entwurf auf Michelangelo zurückgeht, befällt den Besucher atemloses Staunen. Atemberaubend ist auch der Ausblick über die Ewige Stadt von seiner Spitze aus.

Die Sixtinische Kapelle hat architektonisch wenig Reizvolles zu bieten. Doch sie ist der Ort des Konklave und beherbergt einige der berühmtesten Kunstschätze der Welt. Michelangelos Deckenfresken mit der Erschaffung Adams und das Altarbild des Jüngsten Gerichts sind für viele Kunsthistoriker der mit nichts vergleichbare Höhepunkt einer ganzen Epoche.

Ausgrabungen an jeder Ecke

Wie keine andere Stadt eignet sich Rom für eine ungeplante Schatzsuche auf gut Glück. Fast jede Gasse der Altstadt beherbergt eine oder mehrere archäologische Ausgrabungsstätten, die unterschiedlichste Zeugen vergangener Epochen zu Tage bringen.

Ob Zufallsfund bei Ausschachtungsarbeiten oder gezielte Grabung: Hier baut die Gegenwart im Wortsinn auf den Spuren der Geschichte. Unzählige kleine, einfach gestaltete Museen bieten Archäologie zum Anfassen. Andere Funde präsentieren sich als perfekt inszenierte Show, wie die lohnenswerten „Domus Romane“ – die römischen Häuser unter dem Palazzo Valentini.

Es geht allerdings auch anders. Vor allem, wenn Fundstellen außerhalb des touristisch erschlossenen Zentrums liegen und gewinnbringende Immobilien schon auf Baubeginn warten. Wegen bürokratischer Knoten und chronischem Geldmangel konnte so manche Fundgrube nur erhalten werden, indem man sie kurzerhand wieder zuschütten ließ.

Trastevere

Auch die Gegenwart lädt in der Tibermetropole zum Schlendern und Genießen ein. Ursprünglich und lebendig ist das Viertel Trastevere auf der westlichen Tiberseite zum Touristenmagnet geworden. Dank der uralten Gassen, sympathischen Cafés und Restaurants und lebendigen Gastfreundschaft kehrst du nach einem Abendspaziergang durch diesen Teil von Rom zum Hotel immer erst reichlich spät zurück.

Nachts hat das Leben auf den Straßen von Trastevere solche Ausmaße angenommen, dass hier eine ungewöhnliche Maßnahme für ungestörte Atmosphäre sorgen soll: eine verkehrsberuhigte Zone für die Nacht.

Der Badeort Ostia

An heißen Sommertagen ist ein Tag am Meer eine willkommene Abwechslung. Das traditionsreiche Seebad Ostia ist von der Metrostation Piramide aus mit der S-Bahn in 45 Minuten zu erreichen. Meiden solltest du allerdings Wochenenden und Feiertage, um sich den Strand nicht mit der halben Stadt zu teilen.

Ausflüge


Du hast alle Attraktionen Roms gesehen und noch immer Zeit? Dann empfiehlt Neckermann Reisen verschiedene Ausflüge. Zu den schönsten zählt die Tour ans Meer. Die Strände erreichst du mit dem Auto schon nach einer halben Stunde.

Tivoli

Das Städtchen Tivoli befindet sich 32 Kilometer östlich von Rom. Viele Besucher kommen, um die prachtvollen Villen Villa d’Este und die 6 Kilometer entfernte Villa Adriana zu sehen. Unterhalb der Villa d’Este mit ihren kunstvoll bemalten Räumen steigt eine meisterliche Gartenlandschaft sanft den Hang hinab. Populär sind die über 500 Brunnen auf dem Gelände. Ihre Konstruktionen bilden einmal kreisrunde Wasserspiele und schießen an anderer Stelle als kraftvolle Fontänen empor. Die Allee der hundert Brunnen steht sogar auf der Liste zum UNESCO-Weltkulturerbe. Gebäude und Garten entstanden Anfang des 16. Jahrhunderts auf Betreiben des damaligen Statthalters von Tivoli.

Die Villa Adriana, auch Hadriansvilla genannt, war Sommersitz und Altersresidenz von Kaiser Hadrian. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe. Noch nie zuvor und nie wieder danach ließ ein römischer Kaiser ein derart aufwendiges Areal für sich anlegen. Vielen barocken Gartenanlagen dient die Parklandschaft als Vorlage. Im Museum der Villa siehst du im Modell, wie die Anlage zu Hadrians Zeiten aussah.

Cerveteri

Der Ort Cerveteri liegt 44 Kilometer westlich von Rom. Eindrucksvoll sind die Gräber der Etrsukser aus dem 9. Jh. v. Chr. Sie liegen auf einem Hügel und haben ganz verschieden Ausmaße und Formen. Eine Besonderheit sind die riesigen Hügelgräber. Hier konnten gleich mehrere Familien beigesetzt werden. Viele Grabkammern stehen offen und können besichtigt werden. Die Fresken im Inneren sind wichtige Zeugnisse der etruskischen Kultur. Die UNESCO setzte die Nekropole von Cerveteri auf die Liste zum Weltkulturerbe.

Strand von Fregene

Fregene liegt am Tyrrhenischen Meer, ca. 30 Kilometer von Rom entfernt. Mit dem Auto schaffst du die Strecke in etwas mehr als einer halben Stunde. Der prominente Strand der Römer erstreckt sich über 4 Kilometer – feiner Lavasand bedeckt die Fläche. Die Villen, Hotels, Restaurants und Cafés im Ort strahlen Eleganz und Luxus aus. Sowohl Römer als auch Touristen schätzen Fregene als Ort zum Erholen und Entspannen.

Strand von Ladispoli

Ladispoli befindet sich etwa 40 Kilometer westlich von Rom am Meer. Der Sand ist dunkel, der Strand ist kilometerlang. Es gibt Strandabschnitte mit Sonnenliegen und Schirmen, aber auch einen freien Strand. Entlang der Promenade warten Geschäfte, Hotels und Restaurants auf Besucher. Die Römer kommen vor allem an den Wochenenden zum Strand.

Ostia

30 Kilometer von Rom entfernt liegt Ostia an der Mündung des Tiber. Zur Zeit des ersten Weltkrieges plante man Ostia als Badeort für die Römer. In den 60ern war der Strand eine Topadresse für den Jetset, Stars und Prominente. Nach drei Jahrzehnten relativer Bedeutungslosigkeit brachten gewaltige Investitionen die Stadt in 90ern auf Vordermann. Jetzt kommen viele junge Leute zum Chill-Out und tanzen die Nächte durch.

Ostia Antica

5 Kilometer weg von Ostia liegt die Ruinenstadt Ostia Antica – eine archäologische Stätte der römischen Zeit. Sie gehört mit Pompeji zu den am besten erhaltenen römischen Städten. Damals war Ostia die Hafenstadt des antiken Rom. Links und rechts der vormaligen Straßenzüge siehst du Reste von Wohn- und Geschäftshäusern, Speichern, Statuen, Thermen und einem Amphitheater. Schnell entsteht ein Eindruck vom Leben in der einst florierenden Handelsstadt.

Tipps für den Kurzaufenthalt


Für alle, die ein Faible für Kunst und Geschichte haben, ist Rom die Stadt der Städte. Und so gibt es eigentlich nur einen Tipp, den man dem Kurzurlauber unbedingt ans Herz legen will: Komm wieder!

Für den Reisenden, der seinen ersten Besuch als Kurztrip geplant hat, hier noch einiges, das du in drei Tagen gesehen haben musst:

Genusskultur auf der Spanischen Treppe

Die Spanische Treppe ist einer der bekanntesten Orte der Stadt und eine der großen Sehenswürdigkeiten, für die du nicht lange anstehen musst. Einheimische und Touristen teilen sich die 138 Stufen als willkommene Sitzgelegenheit und genießen die lebendige Atmosphäre rund um die Piazza di Spagna mit ihren Künstlerhäusern und bekannten Boutiquen.

Die Hügel als Aussichtspunkte

Ein unbestrittenes Must See ist der Ausblick über die Dächer der Stadt, die mit ihren Monumenten, Kuppeln und Türmen ein unbeschreibliches Panorama bietet. Rom bei Sonnenuntergang ist ein Bild, das du nie mehr vergessen wirst.

Großartige Blicke gibt es von vielen Bauwerken, die vielfach mit Aussichtsterrassen ausgestattet sind. Von der Kuppel des Petersdoms hast du einen unschlagbaren Rundblick. Aber noch schöner und ohne Eintritt und Wartezeit genießt du den Ausblick von einem der römischen Hügel. Der Palatin gehört zu den ursprünglichen sieben Hügeln und ist leicht zu erreichen. Der Gianicolo hinter der Vatikanstadt ist ebenfalls leicht erreichbar und berühmt für seine Aussicht. Ein Klassiker, den jeder Romkenner einmal gesehen haben muss, ist der Sonnenuntergang von der Terrasse des Pincio, die du wunderschön über die Spanische Treppe und die Via Trinita die Monti erreichst.

Abschied an der Fontana di Trevi

Schließlich endet ein Besuch der Ewigen Stadt traditionell mit dem Münzwurf in den Trevibrunnen. Wirf die Münze rückwärts über die linke Schulter. Dann hast du nicht nur einen Wunsch frei, sondern auch die Garantie, dass du die Stadt wiedersehen wirst!

Stadt und Leute


Die Römer präferieren den klassischen Schick. Das wird jedem Rombesucher schnell klar. Auch der Besuch der meisten Restaurants und Bars steht unter diesem Motto. Nicht zuletzt machen die vielen kleinen Edelboutiquen unmissverständlich klar, worauf es in Rom ankommt: Eleganz geht vor Mode.

Menschen und Gastfreundschaft

Fast 3 Millionen Menschen leben in Rom. Sie identifizieren sich stark mit ihrer Stadt. Überhaupt ist es in Italien üblich, sich innerlich eher mit der Region oder Kommune zu verbünden als mit Gesamtitalien. Entsprechend stolz sind die Römer, Hauptstädter zu sein. Selbstbewusstsein und adäquates Auftreten spielen eine wichtige Rolle im Alltag. Perfekt gestylt, nicht modisch, sondern eher klassisch und stoisch gelassen ertragen die Einheimischen volle öffentliche Verkehrsmittel, Straßen oder Geschäfte. Sie sind es gewohnt und wenn kein Platz ist, schaffen sie sich welchen, aber ohne es böse zu meinen.

Die Römer sind selbstverständlich ausgewiesene Kenner des Dolce Vita. Gute Restaurants und gutes Essen gibt es an jeder Ecke, dazu die typischen Bars. Man steht am Tresen auf einen schnellen Espresso und ein paar Worte mit dem Barbesitzer und zieht dann weiter seiner Wege. Zum Mittagessen füllen sich die Restaurants. Bei mehreren Gängen und häufig sogar einem Glas Wein gilt diese Mahlzeit als wichtigste.

Einkaufen

Die Römer bevorzugen klassische Kleidung. Modisch ausgeflippter Stil ist nicht ihr Ding. Darum findest du in Rom überwiegend Geschäfte mit eleganter Mode und klassischen Outfits. Kaum ein Besucher verlässt Rom ohne gefüllte Shoppingtüte. Hier sitzt du schließlich in der ersten Reihe. In den Geschäften rund um die Piazza di Spagna, unterhalb der Spanischen Treppe, hängt edle Designerkleidung: von Armani bis Versace. Ebenso in den Läden der Via Condotti. Hier arbeiten exklusive Schneider in antiken Palästen. Nebenan in der Via del Babuino gibt es zahlreiche Antiquitätenläden mit Möbeln und Lampen – ein guter und passender Kontrast zum modischen Angebot.

Alternatives Shopping verspricht die Via del Corso in der Altstadt – hier wechseln sich kleine Läden mit Kaufhäusern ab und die Preise sind wesentlich günstiger. Ebenso auf der Via del Tritone, der Via Nazionale und der Via Cola di Rienzo. Einige Geschäfte haben über die Mittagszeit geschlossen, andere sind den ganzen Tag offen.

Gut zu wissen


Ein Besuch der Ewigen Stadt ist eine fantastische Erfahrung. Mit den folgenden Tipps möchte Neckermann Reisen die Hotelsuche und die Reiseplanung für Rom noch einfacher und komfortabler machen.

Saison und Reisezeit

Rom begrüßt das ganze Jahr über zahllose Touristen. Das mediterrane Klima ist mild und im Sommer trocken. Das schönste Klima herrscht im Frühling und im Herbst. Im Juli kann es Hitzeperioden mit weit über dreißig Grad geben. Spaziergänge sind dann nicht unbedingt ein Vergnügen, aber Abkühlung bieten die vielen Kirchen, Innenhöfe und sehenswerten Gebäude. Die Winter erleben mehr Niederschlag und sind im Durchschnitt wesentlich milder als das deutsche Wetter.

Hotelkategorien und Service

Dem Reisenden begegnet in Rom ein Hotelangebot, das grundsätzlich sehr zufrieden stellt. Drei und vier Sterne entsprechen dabei einem guten und gehobenen Standard. Bemerkenswert ist, dass du auch bei einer Unterkunft im historischen Zentrum ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erlebst.

Einige Punkte solltest du bei der Planung des Urlaubs in Rom und der Hotelsuche allerdings berücksichtigen. So können die Zimmer bei günstigeren 4-Sterne-Hotels in Rom durchaus kleiner sein, als erwartet. Platz ist ein rares Gut, doch du wirst durch eine fantastische Lage in nächster Nähe zu den historischen Stätten entschädigt.

Im heißen Sommer wirst du mit Klimaanlage oder bei offenem Fenster schlafen wollen. Frag nach, ob dein Hotel an einer größeren Straße liegt: Bei Zimmern zur Vorderseite kann der Verkehrslärm erheblich sein. Dafür versprechen hoch gelegene Zimmer oft einen fantastischen Ausblick.

Besonders empfehlenswert sind die vielen kleinen familiengeführten Hotels, die du über Neckermann Reisen einfach buchen kannst. Hier erlebst du authentische Persönlichkeit und einen ehrlichen, herzlichen Service. Zur Verständigung ist allerdings oft Englisch nötig.

Rom mit Hotel und Mietwagen

Es ist natürlich möglich, in Rom zum Hotel auch einen Mietwagen zu buchen. Empfehlen möchte man das aber nicht. Verkehrschaos, Staus und Parkplatzprobleme wiegen den Aspekt der Bequemlichkeit mehr als auf.

Günstiger ist es da, sich das Hotel in Rom möglichst in der Nähe der interessanten Ziele auszuwählen. Du interessierst dich in erster Linie für den Vatikan oder die Gegend um das Kolosseum und das Forum Romanum? Dann wähle ein gutes Hotel in fußläufiger Nähe.

Unterkünfte, die weit außerhalb des Zentrums liegen, sind eher für Kenner der Stadt zu empfehlen. Eine ungünstige Verkehrsanbindung kann täglich Stunden kosten. Und wegen häufiger Baustellen werden günstig gelegene Bushaltestellen manchmal gar nicht bedient.

Schlange stehen und Onlinebuchung

Eine Erfahrung, von der fast jeder Besucher berichten kann, sind unglaublich lange Wartezeiten bei Highlights wie dem Vatikanischen Museum oder dem Petersdom. Tipp: Besuch diese Orte zu ungewöhnlichen Zeiten, unter der Woche und möglichst früh. Und nutze den unschätzbaren Vorteil der Onlinebuchung, die für viele Sehenswürdigkeiten zur Verfügung steht.

FAQ: Wichtige Fragen zu Rom

Wo liegt der Flughafen von Rom?

Der Flughafen Rom Fiumicino ist der größte Airport bei Rom und der größte Italiens. Er liegt 34 Kilometer westlich der Innenstadt. Busse und Züge verbinden den Flughafen mit dem Zentrum.

Welche Sehenswürdigkeiten sind die bekanntesten von Rom?

Rom weist eine beachtliche Dichte an Sehenswürdigkeiten auf. Plane für einen Besuch der Stadt möglichst mehrere Tage ein und bummele durch ein einzigartiges Freilichtmuseum. Zu den Sightseeing-Highlights zählen das Kolosseum, das größte Amphitheater der römischen Antike, das Forum Romanum, einst politisches Zentrum des antiken Rom, die Spanische Treppe, der Circus Maximus, der größte Zirkus des antiken Rom, der Petersdom, das Pantheon, die Sixtinische Kapelle, der Trevi Brunnen, die Vatikanischen Museen und die Piazza Navona neben all den Gassen, Straßencafés und Restaurants.

Wofür ist Rom bekannt?

Rom ist die Hauptstadt Italiens und Sitz des Papstes. Rom ist für die vielen antiken und barocken Sehenswürdigkeiten bekannt, von denen viele unter UNESCO-Schutz stehen. Außerdem trägt Rom den Zweitnamen „Ewige Stadt“. Nach dem Gründungsmythos zog eine Wölfin die Zwillinge Romulus und Remus auf, die von König Amulius ausgesetzt worden waren. An der Stelle, an der ein Hirte die Kinder fand, wollten die erwachsenen Brüder eine Stadt gründen. Sie gerieten jedoch über den Standort und die Höhe der Stadtmauer in einen erbitterten Streit, bis schließlich Romulus seinen Bruder erschlug.

Wie ist das Wetter in Rom?

Im Rom herrscht mediterranes Klima. Kennzeichnend sind die warmen Sommer und milden Winter. Im Juli und August erreicht das Quecksilber 30 Grad, im Winter sinkt es selten unter 5 Grad. Der meiste Regen fällt in den Wintermonaten.

Wann ist die beste Reisezeit für Rom?

Beste Reisezeit sind die Monate April, Mai, September und Oktober bei angenehmen Temperaturen.

Ab wann fährt die Metro in Rom?

Die öffentliche Metro fährt ab 5.30 Uhr.

Bis wann fährt die Metro in Rom?

Unter der Woche fährt die letzte Metro um 23.30 Uhr, am Samstag um 0.30 Uhr.

An welchem Fluss liegt Rom?

Rom breitet sich links und rechts des Tiber aus.

Warum heißt Rom auch „Ewige Stadt“?

Die lange Geschichte der Stadt und die Prophezeiung der Ewigkeit durch den Gott Jupiter in der „Aeneis“, einem Werk des Dichters Vergil, brachten Rom unter anderem den Namen „Ewige Stadt“ ein.

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