Berlin Tipps

In Berlin schlägt das Herz von Deutschland. Die Hauptstadt präsentiert sich offen, engagiert, kulturell umtriebig und modern. Nimmermüde trägt sie geschichtliche Ereignisse und Umbrüche auf dem Rücken. Sie steht Pate für die Geschichte Deutschlands und gibt den politischen Takt vor. Von der Berliner Mauer blieben nur einzelne Teile erhalten, das Brandenburger Tor hingegen zeigt sich in ganzer Pracht: der Ort, an dem sich 1989 die deutsche Wiedervereinigung Bahn brach. Berlin begeistert seine Besucher mit einer umwerfenden Multi-Kulti-Szene, klassischer sowie zeitgenössischer Architektur, Shopping-Highlights und kulturellen Vorstellungen aller Couleur. Ein Wochenende reicht nicht aus, um die Stadt für sich einzunehmen, ist aber allemal ein guter Anfang. Es gibt unendlich viele Gründe, mal wieder Urlaub in Berlin zu machen. Lerne die Hauptstadt auf einer Berlin-Reise mit Neckermann Reisen kennen. Hier findest du alle wichtigen Informationen und Tipps.

Klima

Berlin ist immer ein guter Plan. Mit den kulturellen Annehmlichkeiten der Stadt bist du vom Wetter unabhängig. Dennoch hat jede Jahreszeit ihre Besonderheiten und Events für deinen Berlin Urlaub.

Die beste Reisezeit

Die ideale Reisezeit für deinen Berlin Urlaub ist immer. Die Hauptstadt verspricht zu jeder Jahreszeit attraktive Orte und Beschäftigungen. Schön ist ein Bummel über einen der vielen Berliner Flohmärkte, wenn die Frühlingssonne ihre Strahlen zur Erde schickt. Dann öffnen auch die ersten Biergärten und die Zeit der Festivals beginnt – Highlight ist der Karneval der Kulturen zu Pfingsten. Fernsehturm und Kirschblüte: vielleicht das neue Foto in deinem Album? Im Sommer ist Draußen-Zeit: auf den Spreewiesen lümmeln, am Kanal sitzen und die Nächte durchplaudern, auf Open-Air-Festivals tanzen, bis die Sonne aufgeht. Pack dir unbedingt die Badehose ein und dann nichts wie raus zu den Strandbädern von Wannsee oder Müggelsee. Der Berliner Herbst löst die Hitze des Sommers ab: Zeit für Wellnesstage in außergewöhnlichen Spas, einen Spaziergang durch die Parks oder den Grunewald, Kaffeetrinken am Prenzlauer Berg oder einen Streifzug durch die Hallenflohmärkte. Im Dezember bitten die Weihnachtsmärkte zum Glühweintrinken, das Winterbadeschiff auf der Spree zum Schwimmen in futuristischem Ambiente und die vielen Museen zum Besuch im Warmen.

Lage und Verkehrsanbindung

Inmitten der Weiten Brandenburgs liegt die größte Stadt Deutschlands umgeben von Wasser und Wald. Auf einer Fläche, die größer ist als das Stadtgebiet von New York City, verbinden sich Alt und Neu, Ost und West, Schön und Hässlich, Arm und Reich zu einer Mischung, die man nicht verstehen muss. Am besten stürzt man sich kopfüber hinein.

Wer hier ankommt, der tut das genauso gut mit dem Auto, auf der Schiene, mit dem günstigen Fernbus oder kurzentschlossen mit dem Flugzeug. Alle Wege, um hier anzukommen, sind sich eigentlich gleich. Denn schon auf dem Weg zum Hotel in Berlin behandelt die ruppige Dame an der Spree alle gleich: Wer nicht Taxi fährt, steigt zusammen mit allen anderen in die S-Bahn oder U-Bahn ein.

Anreise

Berlin erreichst du problemlos mit Auto, Bahn oder Flugzeug. Wer seine Städtereise frühzeitig plant, sichert sich einen günstigen Flug. Ein Auto benötigst du in Berlin nicht. Um zu den wichtigsten touristischen Hotspots zu gelangen, nimmst du stattdessen U-Bahn, S-Bahn oder die typischen Doppeldeckerbusse, von denen sich einige, wie die Linie 100, auch für besonders günstige Stadtrundfahrten anbieten.

Anreise per Flugzeug: 

In Berlin stehen dir zwei internationale Flughäfen zur Verfügung. Berlin-Tegel liegt im Nordwesten der Stadt und ist mit zahlreichen Bus- und Expressbuslinien der Berliner Verkehrsbetriebe optimal an das Stadtzentrum angebunden. Die Haltestellen findest du direkt vor Terminal A und B. Nach einer Fahrt von rund 20 Minuten erreichen Sie den Bahnhof Zoo in der City West mit der Linie X9. Bis zum Alexanderplatz bringt dich der TXL-Bus in etwa 30 bis 40 Minuten.

Der Flughafen Berlin-Schönefeld ist im Südosten angesiedelt, etwas außerhalb der Stadt, an der Autobahn 100. Hier hast du direkten Anschluss an zahlreiche Regionalzüge und S-Bahn-Linien. Jeweils im 20-Minuten-Takt gelangst du mit der S9 und der S45 zum Umsteigebahnhof Ostkreuz. Elf Bus-, Expressbus- und Nachtbuslinien bringen dich in viele Teile der Metropole.

Anreise per Bahn:

Mit dem ICE erreichst du die Bundeshauptstadt ebenfalls sehr schnell und komfortabel. Aus Norden bestehen über Hamburg, aus Westen über Hannover und aus Süden über Leipzig mehrfach täglich Zuganbindungen. Im ICE-Takt angefahren werden dabei vorzugsweise der Berliner Hauptbahnhof, der Ostbahnhof sowie der Bahnhof Berlin-Spandau.

Anreise per Auto:

Von Hamburg aus führt die Autobahn A24 bis in die Metropole. Aus der Region Frankfurt am Main solltest du die Europastraße 40 nutzen, die nahe Gera auf die Autobahn 9 trifft – die beste Verbindung von Süden über Leipzig nach Berlin. Zu Stoßzeiten am frühen Morgen und am frühen Abend kommt es auf den wichtigsten Verkehrsverbindungen häufig zu Staus. Meide diese Zeiten für Ihre An- und Abfahrt mit dem Auto.

Unterwegs in Berlin

Es gibt viele Städte, in denen die öffentlichen Verkehrsmittel eine besondere Bedeutung haben. New York hat das Taxi, London die roten Busse, Moskau die qualmenden Sammeltaxis. Wenn der Berlin-Urlauber an seine Reise zurückdenkt, wird ihm mit Sicherheit auch das Bild der U-Bahn vor Augen kommen.

Die ratternden Stadtzüge sind weder besonders hübsch noch übermäßig eindrucksvoll. Und trotzdem prägen sie einen Kurztrip oder einen ausgiebigen Städteurlaub. Hier läuft ein großer Teil des Berliner Alltags ab. Wer von seinem Hotel in Berlin einen beliebigen Punkt erreichen will, orientiert sich zwangsläufig zur nächsten U-Bahnstation.

Der öffentliche Nahverkehr sorgt für eine angenehme Konstante in der so dynamischen Stadt. Du möchtest wissen, wie lange es dauert, um von der Tür des Hotels die wichtigsten Berliner Sehenswürdigkeiten zu erreichen? Egal, woher du kommst und wohin du willst, es dauert immer 45 Minuten.

Sehenswürdigkeiten und Highlights


So viele Menschen die Hauptstadt ins Herz geschlossen haben, so viele machen einen großen Bogen um sie. Die meisten Kenner sind sich einig: Berlin ist nicht einfach, aber Berlin kann man lernen. Erlebe eine authentische Kultur, die dem Rest der Welt gern einen Schritt voraus ist – oder ihn selbstbewusst links liegen lässt. Die intensive Mischung aus Hoch- und Subkultur hat etwas Ehrliches. Die Stadt kann wunderschön sein und zeigt sich eine Ecke weiter seltsam verbaut, zwei Ecken weiter rau, kantig und faltig. Wer den Charme und die Schönheit Berlins einmal für sich entdeckt hat, der wird nicht wenig davon mit nach Hause nehmen.

Pariser Platz, Brandenburger Tor und Reichstag

Als einer der schönsten Plätze Berlins gilt der Pariser Platz, dessen Flair imposante Stadtvillen, noble Luxushotels und die Botschaften der USA und Frankreichs bestimmen. Weltbekannt und eines der Hauptwahrzeichen der Bundeshauptstadt ist das hier erbaute Brandenburger Tor. Angelehnt an die Propyläen der Akropolis von Athen, ist der Bau von 1791 mit seinen dorischen Säulen und der Quadriga Schauplatz großer Feste in Berlin, wie der gigantischen Feier zur Wiedervereinigung. Durchschreitest du das Tor, gelangst du zum Platz der Republik, für welchen das 1894 vollendete Reichstagsgebäude die Kulisse bildet. Ab 1990 umfassend saniert und mit der weithin sichtbaren Kuppel versehen, tagt hier seit 1999 der Bundestag. In der Parlamentskuppel ist ein spiralförmiger Wendelgang eingefügt, der Besuchern erlaubt, den gesamten Plenarsaal zu überschauen. Nur wenige Schritte Richtung Potsdamer Platz fällt dein Blick auf die schwarzen Betonquader des Holocaust-Mahnmals, das an ermordete Juden in Deutschland und Europa erinnert.

Potsdamer Platz

Es wurde jahrelang gelärmt, gebohrt und nach oben gezogen. Nun ist es fertig, das Potsdamer Quartier: 19 Gebäude, 10 Straßen und 2 Plätze bilden ein urbanes Ensemble aus Wohnhäusern, Büros, Theatern, Kinos, Gesundheitszentren, Geschäften, Bars und Restaurants. Täglich bewundern über 100.000 Menschen die geballte, zu Stein gewordene Energie der Nachwendezeit.

Checkpoint Charlie und historische Mitte

Einer der spannendsten Orte innerdeutscher Geschichte ist der ehemalige Grenzübergang Friedrichstraße, wo dich heute bei einer Städtereise nach Berlin das Mauermuseum erwartet. Aus zahlreichen berühmten Spionageromanen bekannt, in etlichen Kinoerfolgen nachgestellt, ist die Sonderpassage für die alliierten Streitkräfte nach Ost-Berlin unter dem Namen Checkpoint Charlie berühmt geworden. Seine große Bekanntheit bezieht der Grenzübergang aus den Verfahren zum Agentenaustausch zur Zeit des Kalten Krieges. Nur wenige Gehminuten entfernt, begrüßen dich die Türme des Französischen und des Deutschen Domes, die das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt flankieren. Hier befindest du dich in der sogenannten historischen Mitte Berlins.

Siegessäule

Mitten im Tiergarten überragt die Siegessäule die Landschaft. Besonders schön ist ihr Anblick bei blauem Himmel. Auf der Spitze grüßt die römische Siegesgöttin Viktoria. Die fast 70 Meter hohe Säule wurde 1873 gebaut und erinnert an die preußisch-deutschen Kriege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich. Ihr ursprünglicher Platz war der Königsplatz vor dem Reichstagsgebäude, bis die Nazis sie1938 in den Tiergarten umzogen. Mit den Jahren avancierte die Säule zur Partykulisse – jeder kennt die Bilder von der Love Parade. Über 285 Stufen gelangst du nach oben. Es erwartet dich ein kolossaler Blick über den Tiergarten und weite Teile der Stadt.

Museumsinsel und Alexanderplatz

Auf halbem Weg zwischen Gendarmenmarkt und Alexanderplatz liegt die Museumsinsel, die von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützt wird. Die fünf Museen beherbergen Kulturgüter von unschätzbarem Wert. Während das Pergamonmuseum mit dem berühmten gleichnamigen Altar aufwarten kann, schmückt das Neue Museum die Büste der Nofretete. Doch auch das Alte Museum, das Bode-Museum und die Alte Nationalgalerie solltest du bei deiner Städtereise nach Berlin nicht versäumen. Vor dem Alten Museum lädt der Lustgarten, der vom Berliner Dom dominiert wird, zu einer kleinen Rast ein. Vorbei am Berliner Dom über die Spree kannst du bereits den Alexanderplatz, kurz Alex genannt, ausmachen. Hier ragt der Berliner Fernsehturm imposante 368 Meter in die Höhe. Doch auch das Rote Rathaus, der Sitz des Berliner Bürgermeisters, oder das historische Nikolaiviertel in der direkten Umgebung des Platzes sind einen Besuch wert.

Zoo, KaDeWe und Gedächtniskirche

Der Zoologische Garten Berlin im Ortsteil Tiergarten begeistert nicht nur Kinder. Er gilt als der artenreichste Tierpark der Welt, der in seinen Gehegen und dem Aquarium mehr als 1.600 Spezies mit über 20.000 Exemplaren eine Unterkunft bietet. Von seinem Eingangstor aus siehst du bereits die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Aufgrund seiner beschädigten Spitze wird das Gotteshaus auch „Hohler Zahn“ genannt und fungiert heute als Kriegsmahnmal für den Frieden. In unmittelbarer Nähe kannst du nicht nur im weltberühmten Kaufhaus KaDeWe shoppen, sondern auch am Ku‘damm durch die unzähligen exklusive Boutiquen bummeln.

Mauer und East Side Gallery

Mauer und East Side Gallery sind zeitgeschichtliches Pflichtprogramm. Inzwischen zählt auch die Latte Macchiato in Prenzelberg zu den Dingen, die der Tourist nach dem Einchecken ins Hotel in Berlin unverzüglich zu erledigen hat. 

Hackesche Höfe

Seit 1972 stehen die Hackeschen Höfe unter Denkmalschutz. Das Quartier aus Büros, Wohnungen, Geschäften, kulturellen Institutionen, Cafés und Restaurants stellt das größte geschlossene Hof-Areal Deutschlands dar. Seit dem Fall der Berliner Mauer avancierten die Höfe zum Szene-Treff für Besucher und die Berliner selbst. Die Umgebung der Höfe schloss sich diesem Ruf an – das gesamte Viertel gilt als feste Größe im Berliner Nachtleben.

Shopping

Der Kurfürstendamm ist Berlins prominenteste Einkaufsmeile, wenn du im Urlaub in Berlin shoppen möchtest. Er streckt sich über 3,5 Kilometer im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Kaufhäuser, die Big Player der Modeketten, aber auch Luxusboutiquen und Flagship-Stores reihen sich hier aneinander. Restaurants und Cafés lockern die Szenerie auf.

Gleich um die Ecke liegt das KaDeWe – das größte Warenhaus Europas und Adresse für Luxus-Shopping. Beinahe genauso lang ist das Einkaufsrevier Friedrichstraße. Es verbindet die Stadtbezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Große Marken beteiligen sich hier am Shopping-Reigen, ebenso wie Geschäfte kleinerer Labels, Schmuck- und Accessoires-Läden. Prominenter Zugang der jüngsten Zeit: die Galeries Lafayette, ein Topspot für exklusive Trends und teure Marken.

Auf der Hälfte der Friedrichstraße steht der legendäre Grenzübergang Checkpoint Charlie. Der Hackesche Markt liegt in Berlin Mitte. Im kreativen Viertel dominieren vor allem kleine Läden und Manufakturen. Fashion Stores und Designerläden mischen sich darunter und ergeben eine wohltemperierte Mischung an Shoppingevents.

Die Schlossstraße gilt als zweitwichtigste Shoppingachse. Sie liegt im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Zuwachs erhielten die ansässigen Läden und Kaufhäuser in den letzten Jahren durch die Shopping-Mall „Das Schloss“, das „Forum Steglitz“ und das „Schloss-Straßen-Center“. Das „Naturkaufhaus“ in der Mitte verfolgt ein anderes Konsum-Konzept. Gehandelt werden ausschließlich Fair-Trade-Produkte.

Die kleinen Läden und Cafés der Schönhauser Allee am Prenzlauer Berg bitten zum alternativen Shoppingtrip – wobei Besucher auch hier auf der größten Einkaufsstraße des Oststadtteils die üblichen Labels finden.

Hochkultur hier und heute

Wo die Museumsinsel den Werken vergangener Hochkultur gewidmet ist, durchzieht das Kulturforum ein lebendiger, zeitgenössischer Geist. Vor allem die Neue Nationalgalerie beeindruckt regelmäßig mit zeitgenössischen Ausstellungen von Weltrang. Weltweite Anerkennung erfahren auch die Berliner Philharmoniker, deren Haus ein Hauptbestandteil des Forums ist.

In Berlin residieren das Deutsche Schauspielhaus, die Deutsche Oper, die Staatskapelle Unter den Linden und Dutzende anderer großer, kleiner und sehr kleiner Bühnen. Kulturtouristen müssen ihr Hotel in Berlin nur fünf Minuten hinter sich lassen und sehen sich vor der Qual der Wahl.

Dabei locken nicht nur die großen Bühnen. Die Off-Szene ist hier so umtriebig wie in keiner anderen deutschen Stadt. Hinterhofbühnen, spannende Projekte und extravagante Aufführungsorte stehen für Kulturerlebnisse der unerwarteten Art. 

Musik, die laut ist

Berghain, Watergate, Tresor und Prince Charles – die Liste angesagter Locations in der Berliner Clubszene ist länger als die längste Nacht.

Wer nicht selber tanzen will, muss an keinem Abend der Woche zu Hause bleiben. Während die Berliner Konzerthallen täglich Namen von internationalem Rang versammeln, sind es die kleinen Veranstaltungsorte, wo sich aus der DNA der Gegenwart die Stile von morgen entwickeln. 

Kiezspaziergänge

Diese Stadt lebt von ihrem eigenen Verständnis von Nachbarschaft. Kiez ist da, wo man den guten vom schlechten Bäcker unterscheiden kann, wo man beim Spazierengehen immer ein oder zwei bekannte Gesichter sieht. Jeder Berliner Stadtteil hat seinen eigenen, ganz individuellen Reiz.

Zugegeben, nicht jede Ecke empfiehlt sich als Sehenswürdigkeit. Spaziergänge durch die Schönhauser Allee, das Prenzlauer Bötzowkiez oder die Bergmannstraße geben mehr Eindrücke her als alle Blogposts zur Gentrifizierung. Außerhalb der Flaniermeilen lassen sich wie in Marzahn Ecken im Aufbruch entdecken, die authentisches Flair versprühen. Und da ist noch Kreuzberg, wo der herbe Charme sich auf allerschönste Art und Weise als romantische Touristenfalle neu interpretiert. 

Kultur und Events

Berlin ist ein Rummelplatz der Kulturen: Ein paar Tage Berlin Urlaub reichen nicht, um alle Theater, Museen, Restaurants und Events unter einen Hut zu bekommen. Das Gute ist: Die Auswahl ist so groß, dass jeder Topf seinen Deckel findet.

Deutsches Theater

Hier spielen die Klassiker von Shakespeare, Ibsen und Tschechow, aber auch moderne Stücke – vorgetragen von einem großartigen Ensemble. Der Geist meisterlicher Schauspielkunst lebt in dem klassizistischen Bau seit seiner Gründung 1849. Drei Bühnen versammeln sich hier unter einem Dach: das Große Haus (600 Plätze), die Kammerspiele (230 Plätze) und die Blackbox (80 Plätze).

Volksbühne

Die Volksbühne liegt am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte. Das kulturelle Aufgebot reizt vornehmlich ein junges Publikum zwischen 18 und 35 Jahren. Gewöhnungsbedürftig und selten klassisch präsentieren sich die experimentierfreudigen Aufführungen.

Pergamonmuseum

Berlins größtes Museum befindet sich auf der Berliner Museumsinsel. Drei Ausstellungen unter einem Dach: die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Das Haus entstand zwischen 1910 und 1930. Weltberühmt sind die Rekonstruktionen architektonischer Meisterstücke wie dem Pergamonaltar, dem Markttor von Milet und dem babylonischen Ischtar-Tor.

Deutsches Historisches Museum

Im barocken Zeughaus unter den Linden erzählen 8.000 Exponate 2.000 Jahre deutsche Geschichte. Zur Dauerausstellung gesellen sich regelmäßige Sonderausstellungen. Das Zeughaus ist das bedeutendste barocke Gebäude Berlins. Der zweite Teil des Museumskomplexes kleidet sich sehr zeitgenössisch. Glas dominiert die Fassade der Ausstellungshalle. Die Dauerausstellung ist im Zeughaus untergebracht – auf einem chronologisch sortierten Rundgang erlebst du die Meilensteine der deutschen Geschichte, begleitet von Video- und Audio-Installationen. Der moderne Bau beherbergt die Sonderausstellungen.

„Konnopke’s Imbiß“

Eine Currywurst bei Konnopke ist ein Muss. Die kultige Wurst ist die beste Berlins und der Imbissstand legendär. Er war der erste Currywurststand Ostberlins und verkauft seit 1960 Currywurst. Die Imbissbude steht im Stadtteil Prenzlauer Berg, in der Nähe der Kreuzung Schönhauser Allee und Danziger Straße. Der Speise und Umgebung angemessen steht man vor der Bude herum und verdrückt die deftige Wurst, die laut Konnopke einem alten Familienrezept entspringt, im Stehen. Die Sauce gibt es in fünf Schärfen: von himmlisch bis höllisch scharf. Neben Currywurst hat Konnopke auch Bratwurst, Nudelsalat und Bouletten im Angebot.

Karneval der Kulturen

Jedes Jahr um das Pfingstwochenende ist die ganze Stadt auf den Beinen. Der Karneval der Kulturen steht an. Ein Multi-Kulti-Fest der Extraklasse. Der Kreuzberger Kiez ist Gastgeber. Mit Umzügen, Paraden, Musik, Ausstellungen, kulinarischen Märkten und Handwerkspräsentationen bekennen sich Gastgeber und Besucher zu Weltoffenheit, gegenseitigem Respekt und Toleranz.

Größte Silvesterparty Deutschlands

Silvester noch nichts vor? Prima. Dann rüste dich für die größte Open-Air-Party des Landes während deines Berlin-Urlaubs. Bei jedem Wetter, versteht sich. Denn ob es in der Silvesternacht regnet, schneit oder sogar stattliche Plusgrade herrschen – interessiert in Berlin keinen müden Geist. Gefeiert wird in allen Lebens- und Wetterlagen. Wo? Auf der Partymeile zwischen Brandenburger Tor und Siegestor. Auf den Bühnen spielen berühmte Bands und um 24 Uhr begrüßt ein gigantisches Feuerwerk das neue Jahr.

Ausflugstipps in und um Berlin

Fürs lange Wochenende oder einige Urlaubstage schnell mal ein Hotel in Berlin zu buchen, ist eine klasse Idee. Egal, was dein Stil ist: Berlin hat es im Überfluss. Die charmante Hauptstadt lockt mit einem überreichen Kulturangebot. Jenseits der ausgetretenen Pfade ist sie täglich für Überraschungen gut. Hier noch einige Tipps, wie du deinen Kurztrip um außergewöhnliche Highlights bereicherst.

Die kulinarische Weltreise

In Berlin gibt es Multi-Kulti überall, auch auf dem Teller. In kaum einer anderen Stadt kannst du so vielfältig und international essen – zum besten Preis. Wer seine Berührungsängste außen vor lässt, erlebt jeden Mittagsimbiss als Entdeckungsreise.

Platz Eins der Charts bei den Mahlzeiten für zwischendurch ist eine eigene Berliner Sehenswürdigkeit und ein Paradebeispiel für die Völkerverständigung. Die Currywurst ist eine deutsch-indische Koproduktion. Wobei der Berliner Anteil allen Gerüchten zuwider der bei weitem größte ist.

Ob die bei Konnopke in Kreuzberg wirklich die beste überhaupt ist, darüber streiten Berliner nicht. Wo es das beste Essen auf die Hand gibt, das ist hier eine zentrale Glaubensfrage. Und was Glaube und Weltanschauung angeht, die bleiben spätestens seit dem Alten Fritz jedem selbst überlassen. 

Tag am See: Wannsee und Müggelsee

Was macht der Berliner, der den Sommer in seiner Stadt gebührend genießen will? Er verlässt sie. Aber nur bis zum nächsten See. Davon gibt es rund um die Stadt jede Menge große und kleine. Welcher der schönste ist, lässt sich gar nicht so leicht sagen. Der Müggelsee ist jedenfalls der größte. An seinem Ufer gibt auch das schön erhaltene Fischerdorf Rahndorf ein gutes Ausflugsziel ab.

Beliebtes Ausflugsziel der Berliner und ihrer Gäste ist der Ortsteil Wannsee, der dank seiner Lage zwischen mehreren Seen zum Naherholungsgebiet avancierte. Hier stehen zahlreiche Strecken für Wanderungen und Fahrradausflüge zur Auswahl und in den Sommermonaten laden die Seen zum Baden und zu Bootfahrten ein.

Berliner Olympiastadion

Als Fußballfreund willst du sicherlich einen Blick in das Olympiastadion werfen, wo die Olympischen Spiele 1936 stattfanden und die Hertha ihre Heimspiele in der Bundesliga austrägt. Du findest das heute 77.649 Zuschauer fassende Vielzweckstadion im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf als Teil des Olympiageländes, zu dem unter anderem die Olympiareitsporthalle und das olympische Hockeystadion gehören.

Sanssouci in Potsdam

Potsdam wird wegen seiner imposanten Schlösser und herrschaftlichen Häuser gern für einen Ausflug genutzt. Hier ist das Hohenzollernschloss Sanssouci zu sehen. Das vom Preußenkönig Friedrich II. nach eigenem Entwurf 1747 errichtete Sommerschloss im Stil des Rokoko ist im Ostteil des gleichnamigen Parks angesiedelt. Die Neue Orangerie wurde 1864 vollendet und grenzt im Norden an den Sanssouci-Park. Hier überwintern die tropischen Pflanzen der Parkanlage und ein Teil des Schlosses dient musealen Zwecken.

Filmstudios in Babelsberg

Sehenswert ist der Park Babelsberg in Potsdam, der die Handschrift mehrerer Gartenbaukünstler trägt. Sie verwandelten das hügelige Gelände am zur Havel gehörenden Tiefensee in eine Parkanlage. Als Cineast wirst du das Studio Babelsberg bei deiner Städtereise nach Berlin besuchen wollen. Es ist das älteste Großatelier-Filmstudio der Welt und das größte in Europa. Hier wurden viele Kassenschlager und weltberühmte Filme abgedreht, wozu auch die Kinoschlager „Das Bourne Ultimatum“ oder „Operation Walküre“ gehören.

Gut zu wissen

Wer ein Faible für Städte hat, dem sollte es ein leichtes sein, Berlin lieben zu lernen. Mancher braucht dazu ein oder zwei Jahre. Aber die meisten packt es irgendwann zwischen dem zweiten und dem dritten Tag.

Saisons

Für den Kulturtouristen jeder Couleur ist die Saison unerheblich. Spannender sind da die Daten der vielen großen und kleinen Festivals und Biennalen. Von Open Airs abgesehen, findet Kultur in überdachten Räumen statt. Da ist das Wetter von untergeordneter Bedeutung.

Aber Berlin ist auch draußen schön. Überall ist Wasser, das zum Schlendern, Sitzen und Lesen einlädt. Am besten mit einem koffeinhaltigen Heißgetränk in der Hand. Die Stadtteilparks können sich zwischen edel gepflegt und rau vernachlässigt meist nicht so recht entscheiden und sorgen gerade damit für original Berliner Atmosphäre.

Wer sein Hotel in Berlin zum Ausgangspunkt spontaner Streifzüge machen möchte, ist gut beraten, den nasskalten Winter außen vor zu lassen. Frühlingsfrische, Sommerhitze und Herbstromantik geben der spannenden Hauptstadt einen besonders verführerischen Charakter. 

Currywurst, Bullette und Döner

Einige kulinarische Spezialitäten gehören zur Bundeshauptstadt wie das Brandenburger Tor oder der Alex und sind ein Stück Berliner Identität. Dazu gehört allen voran die Currywurst. Hier findest du einige sehr gute Stände mit ausgezeichneter Currywurst bis hin zu Spezialkreationen, bei denen die beliebteste Wurst der Berliner mit Blattgold belegt ist. Der Spezialität wurde in der Hauptstadt sogar ein eigenes Museum gewidmet. Daneben lässt sich die Berliner Bulette kalt oder heiß, im Brötchen, solo oder mit Beilagen in nahezu jeder Gaststätte bestellen. Aus der Bundeshauptstadt stammt zudem der Döner Kebab, der in Berlin vermutlich am Bahnhof Zoo von einem zugewanderten Türken kreiert wurde und von hier aus ganz Deutschland erobert hat.

U-Bahn statt Auto

Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen, ist die Nutzung der Nahverkehrsmittel ratsam, denn Parkplätze sind rar, besonders im Stadtzentrum. Bei Verstößen drohen empfindliche Strafen. Besser: Mit Straßenbahn, Bus und Bahn lassen sich bequem die zentralen Punkte anfahren. So erreichst du auch leicht die beliebtesten Einkaufsmeilen der Stadt wie den Kurfürstendamm, die Friedrichstraße oder die Einkaufszentren Alex, Bikini sowie die neue Mall of Berlin.

Berlin mit kleinen Kindern genießen

Auch Familien mit kleineren Kindern wird es in Berlin nicht langweilig. Attraktionen wie das Legoland Discovery Centre am Potsdamer Platz, die beiden Tierparks oder das SEA LIFE Aquarium mit dem berühmten AquaDom sorgen für spannende Unterhaltung. Daneben haben sich zahlreiche Museen auf kleine Gäste spezialisiert, beispielsweise das Labyrinth Kindermuseum oder das MACHmit! Museum. Zu den Museumsklassikern für Jung und Alt zählen das Technikmuseum oder das Naturkundemuseum mit dem weltweit größten aufgebauten Dinosaurierskelett.

Hotelkategorien und Qualität

Niemand muss sich auf der Suche nach dem passenden Hotel in Berlin auf den Kopf stellen. Die Stadt ist eine der beliebtesten Reisestädte in Europa und bietet eine Fülle von Unterkünften in jedem Stil und jeder Preislage. Selbstverständlich kannst du unzählige renommierte, sympathische und interessanteste Berliner Hotels einfach mit Neckermann Reisen buchen.

Lust auf Luxus und das ganz Besondere? Wohne Unter den Linden und genieße das berühmteste Hotel Deutschlands: Das Adlon Kempinski kannst du bei Neckermann Reisen buchen.

Mitte oder Friedrichshain, einen Fußweg von der Museumsinsel oder im Bermudadreieck zwischen den angesagtesten Clubs: Dein Hotel in Berlin hält exakt das, was du dir davon versprichst.

FAQ: Wichtige Fragen zu Berlin

Was kann ich in Berlin machen?

Das hängt von deinen Vorlieben und der Reisezeit ab. Die Museen der Museumsinsel, die Neue Nationalgalerie, das Jüdische Museum Berlin und Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, die Siegessäule oder der Fernsehturm haben das ganze Jahr über geöffnet bzw. sie befinden sich ohnehin outdoor. Auch den Reichstag kannst du zu jeder Jahreszeit besichtigen. Im Frühling entfalten die Parks ihre Pracht, im Sommer bitten die Ufer von Spree und Havel zum Picknick. Dann finden zahlreiche Festivals und Open-Air-Veranstaltungen statt und das Leben verlagert sich vom Wohnzimmer nach draußen in die zahlreichen Cafés und Kneipen. Über die Spree fahren Ausflugsschiffe.

Welche Sehenswürdigkeiten hat Berlin?

Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Brandenburger Tor, der Reichstag, der Potsdamer Platz, die Siegessäule, die Hackeschen Höfe, der Fernsehturm am Alexanderplatz und natürlich zahlreiche Museen. Die Shopping-Reviere konzentrieren sich um den Kurfürstendamm, entlang der Friedrichsstraße, der Schlossstraße und am Hackeschen Markt. Viele Berlin-Besucher bummeln außerdem durch die kleinen Geschäfte im Szene-Viertel Prenzlauer Berg.

Wofür ist Berlin bekannt?

In Berlin schlägt das Herz von Deutschland. Die Hauptstadt ist Sitz der Regierung, darüber hinaus bekannt für herausragende Architektur, die bewegte Geschichte und einen großartigen kulturellen Mix. Untrennbar mit Berlin verbunden ist die Berliner Mauer – wobei nur noch Reste erhalten sind. Sie Jahren pflegt die Stadt ihr Laissez-fair-Image. Außerdem gilt Berlin als Shoppingparadies.

Wo ist Berlin am schönsten?

Beinahe jedes Stadtviertel hat schöne Ecken. Zu den beliebtesten zählen Charlottenburg, Schöneberg, Friedrichshain, Mitte, Tiergarten, Prenzlauer Berg und Kreuzberg. In Charlottenburg besuchst du Schloss Charlottenburg, bummelst über den Kurfürstendamm oder durch das KaDeWe. Schöneberg begeistert mit vielen kleinen Cafés und einer multikulturellen Atmosphäre. Durch Tiergarten zieht die Love Parade, außerdem gilt der Park als grüne Lunge von Berlin. Dank der Nähe zum Regierungsviertel schnappt hier so mancher Politiker frische Luft. In Kreuzberg und Prenzlauer Berg trifft sich die alternative Szene – die Kneipen, Cafés und Läden sind in sanierten Gründerzeithäusern untergebracht. Berlin Mitte gilt als kultureller Spot mit dem Alexanderplatz, der Museumsinsel und Unter den Linden. Im Sommer strömen die Hauptstädter an den Wannsee, in den Berliner Zoo oder besiedeln die Ufer entlang der Spree und des Landwehrkanals. Einen der schönsten Ausblicke auf Berlin hast du vom Berliner Fernsehturm.

An welchen Flüssen liegt Berlin?

Berlin liegt an der Spree und der Havel.

Wo kann ich die Berliner Mauer besichtigen?

An vielen Stellen der ehemals 160 Kilometer langen Mauer ragen nur noch Metallplatten aus dem Boden. An einigen Punkten triffst du noch auf Original-Mauer. So beispielsweise an der Bernauer Straße, in der Niederkirchner Straße auf dem Gelände des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“ oder in Friedrichshain: Hier steht die „East Side Gallery“, das mit 1,3 Kilometern längste Stück. Die Ostseite gestalteten Künstler aus 21 Ländern. Die Teile am Checkpoint Charlie sind Nachbauten.

Wo in Berlin kann ich gut shoppen?

Die prominenteste Einkaufsmeile der Stadt ist der Kurfürstendamm im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. In direkter Nachbarschaft befindet sich auch das KaDeWe, das größte Warenkaufhaus von Europa. Zweitwichtigste Shopping-Achse ist die Schlossstraße in Berlin Steglitz-Zehlendorf. Die Friedrichstrasse verbindet Mitte mit Friedrichshain-Kreuzberg. Auch der Hackesche Markt gehört zu Mitte. Hier kaufen Berlin-Besucher auch in kleinen Läden und Manufakturen. Alternatives Shopping versprechen die kleinen Läden entlang der Schönhauser Allee am Prenzlauer Berg.

Wann eröffnet der Weihnachtsmarkt in Berlin?

80 große und kleine Weihnachtsmärkte erleuchten Berlin zur Weihnachtszeit und erwarten die Besucher mit Leckereien, Kunsthandwerk und einer anheimelnden Atmosphäre. Viele der großen Märkte z.B. in der Spandauer Altstadt, am Roten Rathaus, am Alexanderplatz oder am Gendarmenmarkt eröffnen am Montag vor dem ersten Advent. Die kleineren haben andere Öffnungszeiten oder sind nur an einem Adventswochenende geöffnet.

Bis wann fahren die U-Bahnen in Berlin?

Während der Woche fahren die ersten U- und S-Bahnen ab 4.30 Uhr, die letzten verkehren gegen 1.30 Uhr. Am Wochenende verkehren S- und U-Bahn 24 Stunden lang. Die Nachtschicht an Wochentagen übernehmen Nachtbusse und die Metrotram.

Wie lang dauert eine Fahrt von Berlin nach Brandenburg?

Die Regionalzüge benötigen für die Strecke 20 Minuten, die S-Bahnen ca. 40 Minuten. Die Fahrt mit dem Auto dauert je nach Verkehr 20 Minuten.

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