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Rundreise Vietnam und Kambodscha


Erkunden Sie die bewegten Geschichten der Metropolen Hanoi, Saigon und Phnom Phen. Entdecken Sie das Ho Chi Minh-Mausoleum, den lebendigen Ben Thanh Market und die Uferpromenade am Tonle Sap-Fluss. Vietnam und Kambodscha besitzen eine bewegende Geschichte, eine einzigartige Kultur, dazu imposante Natur. Tauchen Sie mit Neckermann Reisen ein. Erleben Sie die Ha Long Bay, das UNESCO-Welterbe in Hoi An und staunen Sie über die Baukunst der Tempel von Angkor Wat. Was noch fehlt? Authentisches vietnamesisches und kambodschanisches Streetfood. Wir stellen Ihnen die leckersten Gerichte vor.


Ansehen Pflicht: Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Vietnam und Kambodscha

Ha Long Bay (Vietnam)

Die Legende besagt Folgendes: Einst, vor tausenden von Jahren, lebte in den Bergen im Norden Vietnams ein Drache. Eines Tages rannte er so ungeschickt in Richtung Küste, dass sein Schwanz tiefe Furchen im Land hinterließ. Diese Furchen wiederum wurden im Laufe der Jahre vom Meer überflutet. Die Ha Long Bay, die "Bucht des untertauchenden Drachen", war geboren.

Dankbarkeit ist also angebracht. Immerhin malen die rund 1969, aus dem türkisfarbenen Wasser ragenden, grün bewachsenen Kalkfelsen ein einmaliges Gesamtkunstwerk. Das fand auch die UNESCO und ernannte die Ha Long Bay 1994 zum Weltnaturerbe. Heute gleiten Sie auf alten Booten zwischen teils bizarren Felsformationen umher. Oder Sie erkunden den Nationalpark von Cat Ba Island und entspannen danach an den wunderschönen Stränden der größten Insel der Bucht. Das Beste: Hanoi ist nur 170 Kilometer entfernt, die Bucht von der Hauptstadt aus damit perfekt per Zug oder Tagestour zu erreichen

Ha Long Bay
Blick auf das UNESCO Weltnaturerbe Ha Long Bay im Norden Vietnams. (© Avery - Fotolia.com)

Hoi An (Vietnam)

Noch ein Stück UNESCO-Welterbe – Hektik kennt Hoi An mit seiner wunderschönen Altstadt dennoch nicht. Sie wäre auch schwer mit der Spiritualität Chinas, Japans und Vietnams vereinbar. Denn genau diese drei Kulturen verschmelzen in Hoi An und verleihen dem ehemaligen Handelshafen zwischen Hanoi und Ho Chi Minh City diese ganz spezielle Atmosphäre. Bunte Kolonialbauten treffen japanische und chinesische Tempel sowie kunstvolle Brücken über den Thu Bon-Fluss, der mitten durch die Stadt fließt.

Zudem gilt Hoi An sowohl als kulinarisches als auch modisches Paradies. Lassen Sie sich während Ihres Urlaubs in Vietnam deshalb einen Anzug oder ein Kleid maßschneidern oder besuchen Sie einen der Kochkurse in Hoi An. Abends probieren Sie auf dem Food-Markt am Nordufer des Thu Bon-Flusses unbedingt einheimische Spezialitäten wie Thit Nuong, gegrilltes Schwein, Huhn oder Shrimps mit Gewürzen und Gemüse und einer scharfen Erdnusstomatensauce. Noch ein Tipp: Legen Sie Ihren Besuch rund um den 14. eines Monats. Dann findet in Hoi An das Lampionfest statt.

Hoi An, Vietnam
Ein weiteres Stück Welterbe auf Ihrem Trip durch Vietnam: das Städtchen Hoi An. (© Michal Jastrzebski - Fotolia.com)

Hanoi (Vietnam)

Haupt- und zweitgrößte Stadt Vietnams. Heimat hupender Roller, leicht chaotischen Verkehrs und einer bewegten, bewegenden Geschichte. Das ist Hanoi. Tauchen Sie ein und besuchen Sie das Ho Chi Minh-Mausoleum. Entgegen seines Wunsches, einfach beigesetzt zu werden, ist der einstige Revolutionsführers dort ähnlich prunkvoll aufgebahrt wie Lenin oder Mao Zedong in ihren Grabstätten. Verzichten Sie beim Besuch auf Shorts, ärmellose Oberteile sowie Hüte und beachten Sie, dass Ho Chi Minhs einbalsamierter Körper jährlich zwischen dem 4. September und 4. November in Russland neu präpariert wird.

Immer erkunden können Sie die Thang Long-Zitadelle, seit 2010 immerhin UNESCO-Weltkulturerbe. 1000 Jahre lang diente Sie Vietnams Militär als Basis. Heute zeigt Sie Ihnen Kommandobunker aus der Zeit des Kriegs gegen die USA, zudem Pavillons und Paläste sowie strategische Karten und Kommunikationsequipment aus den 1960ern. Im Museum des Hoa Lo-Gefängnisses erkunden Sie jenen Ort, den amerikanische Kriegsgefangene – auch der US-Senator und ehemalige Präsidentschaftskandidat John McCain saß hier ein – ironisch "Hanoi Hilton" nannten.

Hanoi, Vietnam
Entdecken Sie Hanoi, die Hauptstadt Vietnams. (© Hanoi Photography - Fotolia.com)

Ho Chi Minh City (Vietnam)

Bis 1975 Haupt-, noch heute größte Stadt Vietnams. Etwas lebhafter und lauter als Hanoi, dazu ebenso Heimat hupender Roller, leicht chaotischen Verkehrs und einer bewegten, bewegenden Geschichte. Das ist Ho Chi Minh City, einst besser bekannt als Saigon. Tauchen Sie ein, tief, bis unter die Erde. Denn nur 70 Kilometer von Ho Chi Minh City entfernt finden Sie die Cu Chi-Tunnel, die der Vietcong während des Vietnamkriegs als Versteck nutzte. Sogar unterirdische Schulen und Büros gibt es dort. Tagestouren von Ho Chi Minh City aus sind günstig. In der Stadt selbst besuchen Sie das War Remnants Museum, in dem die Kriege in Vietnams Geschichte dokumentiert werden.

Um Vietnams bunte Märkte zu erkunden, spazieren Sie über den Ben Thanh Market, der sogar zu den Wahrzeichen Ho Chi Minh Citys zählt. Sie wählen zwischen Kleidung und Schmuck, zwischen Lebensmitteln und Kaffee. Alles ist bunt. Alles duftet. Um 18 Uhr schließt der Markt. Doch kein Grund, zu gehen. Denn ab 19.30 Uhr findet direkt vor dem Ben Thanh Market ein Nachtmarkt statt. Übrigens eignet sich Ho Chi Minh City gut als Ausgangsort für Touren ins nahe gelegene Mekong-Delta.

Ho Chi Minh City, Vietnam
Buntes Verkehrstreiben in Ho Chi Minh City - die ehemaligen Hauptstadt und größte Stadt Vietnams. (© dihetbo - Fotolia.com)

Phnom Penh (Kambodscha)

Einst zur "Perle Asiens" erhoben, hat sie sich auch von ihrer komplizierten Geschichte nicht aus dem Konzept bringen lassen. Im Gegenteil: Kambodschas Hauptstadt zählt zu den authentischsten und damit interessantesten Metropolen ganz Asiens – und das nicht nur wegen der wunderschönen Promenade am Fluss Tonle Sap. Hier erfahren Sie, wie Phnom Penh langsam den Weg in die Moderne findet, verlieren dabei aber nicht den Blick für die französischen Kolonialbauten der Stadt.

Schlendern Sie entlang imposanter Tamarindenbäume. Überall duftet es nach den Spezialitäten der Khmer. Probieren Sie ruhig – vor allem das leckere Fischcurry Amok, eines der Nationalgerichte Kambodschas. Zudem erkunden Sie natürlich den Königspalast mit seinen prachtvollen Pagoden, den Tempel Wat Ounalom, das buddhistische Zentrum Kambodschas sowie das nahegelegene Nationalmuseum, wo Sie alles über die Geschichte des Landes erfahren.

Königspalast, Phnom Penh
Blick auf den Königspalast in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. (© ismail - Fotolia.com)

Tempel von Angkor Wat (Kambodscha)

Sie kennen das Bild. Hinter still da liegendem Wasser ragen zwischen den Palmen und Bäumen des Urwalds von Siem Reap fünf Türme in die Höhe. Ein wenig wirken sie wie überdimensionale Tannenzapfen, die einem massiven Sandsteinbau entwachsen. Um alles abzurunden, spiegeln sich Türme, Bäume und Bauwerk im ruhigen Wasser. Genau das ist der Tempel Angkor Wat, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Kambodschas.

Mehr noch: Ursprünglich als Hindu-Tempel gebaut, später vom Buddhismus übernommen, ist Angkor Wat nicht weniger als das größte religiöse Monument der Welt. Lassen Sie sich in Siem Reap, dem Ausgangspunkt für Touren zum Tempel, absetzen und erkunden Sie die Anlage (Phnom Penh ist 320 Kilometer entfernt | es gibt Bus-, Flug- sowie Bootsverbindungen). Neben hinduistischen Apsara-Schnitzereien erkennen Sie bald, dass die Türme wie eine Lotusblume geformt sind. Der künstlich angelegte Graben rund um den Tempel stellt angeblich den Ur-Ozean dar. Für Kambodscha ist Angkor Wat heute ein wichtiges nationales Symbol. So wichtig, dass der Tempel sogar auf der Landesflagge abgebildet ist.

Angkor Wat, Kambodscha
Atemberaubender Blick auf Angkor Wat: Nationalsymbol Kambodschas und größtes religiöses Monument der Welt. (© PerfectLazybones - Fotolia.com)

Erkunden Pflicht: zwei Geheimtipps für Vietnam und Kambodscha

Phong Nha-Ke Bang National Park (Vietnam)

Karstberge wirken immer ein wenig wie ein Schluckauf der Natur. Steil wachsen Sie in die Höhe, nur um wenig später ebenso steil wieder abzufallen. Ein Auf und Ab. Eine Laune. Eine beeindruckende. Speziell wenn Karstberge so dicht und grün mit Urwald bewachsen sind wie im Phong Nha-Ke Bang National Park, der ältesten bedeutenden Karstregion Asiens, zudem Heimat riesiger Höhlensysteme. So wurde mit der Son Doong-Höhle erst 2009 die größte Höhle der Welt entdeckt, die tatsächlich so groß ist, dass durch ihren größten Raum ein Jumbojet fliegen könnte.

Andererseits haben weniger Menschen das Innere von Son Doong als den Gipfel des Mount Everest gesehen. Als erfahrener Wanderer informieren Sie sich aber natürlich gern näher über die angebotenen Mehrtagestouren zur Höhle. Weniger fitte und geübte Urlauber orientieren sich Richtung Phong Nha- und Paradise Cave. Auch deren Inneres wirkt, als stünden Sie auf einem fremden Planeten. Die Dark Cave ist dagegen eher ein Wasserpark mit Ziplines, Schlammbädern und Kajaks. Bedenken Sie jedoch, dass der Nationalpark 86.000 Hektar groß ist, Sie Ihre Touren vorab also genau planen müssen. Mit dem Zug benötigen Sie von Hanoi aus rund zehn Stunden bis nach Dong Ho, dem Tor zum Phong Nha-Ke Bang National Park.

Phong Nha-Ke Bang National Park, Vietnam
Blick in den Phong Nha-Ke Bang Nationalpark in Vietnam. (© Eike - Fotolia.com)

Kratie (Kambodscha)

Allein für die Sonnenuntergänge über dem Mekong lohnt sich der Ausflug nach Kratie (260 Kilometer nordwestlich von Phnom Penh | es gibt regelmäßige Busverbindungen). Noch besser wird das Ganze, wenn sich ausgerechnet in dem Moment, in dem die Sonne über dem Fluss untergeht, ein Irrawaddy Delfin zeigt. Möglich ist es. Denn Kratie ist tatsächlich Heimat dieser Frischwasserdelfine. Zudem blieb Kratie, obwohl die Roten Khmer die Stadt einst eroberten, von den Zerstörungen der 1970er Jahre verschont und führt Ihnen deshalb noch heute seine Kolonialbauten vor. Schauen Sie sich dafür unbedingt die Residenz des Provinzgouverneurs genauer an.

Sonnenuntergang in Kratie
Idyllischer Sonnenuntergang über dem Mekong in Kratie. (© andrii_lutsyk - Fotolia.com)

Probieren Pflicht: die leckersten Spezialitäten in Vietnam und Kambodscha

Banh mi (Vietnam)

Baguette. Fleisch. Gemüse. Ein Sandwich. Aus Vietnam? Ganz genau. Banh mi gibt es in Vietnam nahezu an jeder Ecke. Probieren Sie unbedingt den Mix aus frischem Gemüse wie Karotten und Gurken, aus Chili, frischem Omelett, Kräutern und geschmacksintensiv mariniertem Fleisch.

Banh Mi
Banh Mi - das traditionelle Sandwich aus Vietnam. (© xuanhuongho - Fotolia.com)

Pho (Vietnam)

Vielleicht kennen Sie sie bereits von zuhause. Andererseits schmeckt eine echte Pho eben nirgends so gut wie in Vietnam. Wunderbar weiche Reisnudeln in einer intensiven Suppe mit Gemüse und Fleisch – im Normalfall entweder Rind oder Huhn –, alles bestreut mit Frühlingszwiebeln essen Sie am besten auf den Straßen Hanois, Hoi Ans, Ho Chi Minh Citys, in der Heimat dieser leckeren Fleischsuppe.

Pho
Pho, eine traditionelle vietnamesische Fleischsuppe. (© naito8 - Fotolia.com)

Goi cuon (Vietnam)

Der Vorteil vietnamesischer Spezialitäten? Viele bestehen aus Fisch, die meisten aus frischem Gemüse, beinahe alle sind nahrhaft. Für Goi cuon, die Sommerrollen, rollen Sie Gemüse Koriander, Schweine-, Shrimp- oder Krabbenfleisch in transparentes Reispapier und tunken Ihr Kunstwerk in eine unglaublich leckere Soße.

Soa Goi
Soa Goi, das „vietnamesische Sushi“. © linda lioe - Fotolia.com)

Banh xeo (Vietnam)

Das vietnamesische Sandwich haben Sie probiert, nun geben Sie vietnamesischen Pfannkuchen ihre wohlverdiente Chance. Eier, Kurkuma, Reismehl, Wasser und Kokosmilch bilden die mal knusprigen, mal fluffigen Pfannkuchen. Shrimps oder Fleisch und Gemüse die leckere Füllung. Ein lohnender Ausflug in die vietnamesische Küche, zumal Sie Ihre Banh xeo in eine leicht scharfe Sauce tunken, sobald Sie sie gerollt haben.

Banh Xeo
Banh Xeo - Pfannkuchen auf vietnamesiche Art. (© Jamesbox - Fotolia.com)

Fish Amok
Traditionelles kambodschanisches Gericht im Bananenblatt serviert: Fish Amok. (© TravelPhotography - Fotolia.com)

Fish Amok (Kambodscha)

Es zählt zu den bekanntesten Spezialitäten Kambodschas – und hebt sich dank Slok Ngor, einem leicht bitteren kambodschanischen Gewürz von ähnlichen Speisen in den Nachbarländern ab: Fish Amok kombiniert Fisch mit frischer Kokosmilch und einer Curry-Paste aus Lemongrass, Kurkuma-Wurzel, Knoblauch, Schalotten, Thai- sowie chinesischem Ingwer. Restaurants dämpfen das Ganze gern in Bananenblättern, an Straßenständen ähnelt das Fish Amok einer Fischsuppe.


Sach Ko Ang Jakak
Das Sach Ko Ang Jakak wird auch als Khmer-Baguette bezeichnet. (© naoko - Fotolia.com)

Sach Ko Ang Jakak (Kambodscha)

Auch Kambodscha wurde einst von Frankreich kolonialisiert. Und natürlich hat das Spuren hinterlassen. Auch kulinarische. So erinnert das Baguette des Sach Ko Ang Jakak, des Khmer-Baguette, deutlich an die französische Version – während sich der Inhalt deutlich abhebt. Gegrillte Rindfleischspieße werden mit der intensiven Khmer-Würzpaste aus Zitronengras, Kurkuma, Knoblauch und Gargant bestrichen. Dazu kommt eingelegtes Gemüse. Ein unglaublich guter, authentischer Snack.


Lap Khmer
Lap Khmer ist der traditionelle Rindfleischsalat der Kambodschaner. (© Michael Schmidt - Fotolia.com)

Lap Khmer (Kambodscha)

Kambodschaner bevorzugen für ihren Khmer-Rindfleischsalat beinahe rohes Fleisch, das wie beim Ceviche in Limettensaft eingelegt und so leicht gegart wird. Restaurants servieren das hauchdünn geschnittene Rindfleisch dagegen meist gegrillt. Dazu kommen frische Kräuter und Gewürze, Chilis und Gemüse.


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