Porto zu Fuß

Porto zu Fuß

Porto zu Fuß in zwei Stunden

Porto während eines Spaziergangs kennenzulernen, bedeutet, ein paar Höhenmeter zu machen. Freuen Sie sich drauf. Schließlich verbirgt sich hinter jedem kleinen Aufstieg in der Regel ein wunderbarer Ausblick. Zudem sind Portos Bergaufpassagen schnell gemeistert und am Ende des gut zweistündigen Stadtspaziergangs wartet ein gutes Glas Wein zur Belohnung. Begleiten Sie Neckermann Reisen also auf einen kleinen Stadtspaziergang durch Porto, entlang prachtvoller Straßen, durch einen wunderschönen Bahnhof und natürlich über die berühmte Brücke Dom Luis I.


Die Markthalle in Porto
Lassen Sie sich in Portos Markhalle vom Angebot verführen.

Frische Früchte auf die Hand – Vitamine für den Weg

Den Markt Bolhão, respektive dessen gleichnamige Metrostation (Linien A,B,C,E,F) nutzen Sie als Startpunkt Ihres zweistündigen Spaziergangs durch Porto. Treten Sie aus der Station heraus, befinden Sie sich auf der Rua de Fernandes Tomás, gehen einige Meter bergab in Richtung Markt Bolhão – und hinein. Eine farbenfrohe Auswahl liegt vor Ihnen. Nehmen Sie ruhig ein paar Früchte für den Weg mit. Haben Sie die Markthalle der Länge nach durchquert, kommen Sie auf die Rua Formosa und folgen dieser nach rechts. Sie erkennen schon einen großen Platz am Ende der Straße.

Nun öffnet sich die Prachtstraße Portos, die Avenida dos Aliados. Am rechten Ende sehen sie das Rathaus, das mit seiner wuchtigen Ausstrahlung beinahe einer Kathedrale gleicht. Sehen Sie sich auch die anderen Gebäude rund um die Avenida dos Aliados genauer an. Bewundern Sie die vielen kleinen Türme. Vielleicht gönnen Sie sich auch ein besonderes Souvenir aus einer der teils luxuriösen Boutiquen. Danach führt Sie Ihr Weg durch Porto den Platz in der Fahrbahnmitte hinunter, vorbei an Wasserspielen und Heroen-Statuen.


Erst Portos schönster Bahnhof, dann Flusspanorama

Stehen Sie am Denkmal des Königs Pedro IV. mitsamt seinem Pferd, sehen Sie schräg links schon den Bahnhof São Bento. Zwar steht nun keine Zugreise an, hinein sehen sollten Sie dennoch. Die blauen Kacheln machen das Gebäude einzigartig. Foto gemacht? Nun wieder hinaus aus der Bahnhofshalle und ein paar Meter zurück, die Statue des Königs rechts liegen lassen und die Rua Clérigos entlang. Gute 500 Meter weiter, leicht bergauf, inklusive einer kleinen rechts-links Kombination, stehen Sie zu Füßen der Igreja dos Clérigos. Portugals höchster Kirchturm lässt sich sogar besteigen.

Denkmal von König Pedro IV.
Denkmal von König Pedro IV.
Park Jardim Cordoaria
Der Park Jardim Cordoaria mit dem Universitätsgebäude im Hintergrund.

 

Gegenüber liegt der Park Jardim Cordoaria mit dem Universitätsgebäude im Hintergrund. Sie halten sich aber links und biegen am Ende des Platzes auf Höhe des Beginns des Parks nach links in die Rua São Bento do Vitória ein. Dieser folgen sie leicht bergab zum Aussichtspunkt Miradouro da Vitória. Von hier aus sehen Sie zum ersten Mal auf der linken Seite die Brücke Dom Luis I. und schießen natürlich ein paar tolle Erinnerungsfotos. Unter Ihnen liegt der Douro und auf der gegenüberliegenden Seite Via Mova de Gaoa. Nun geht es weiter, die kleinen Treppen hinunter, die sich direkt unterhalb des Aussichtspunktes befinden. Danach direkt gegenüber in die Rua Ferreira Borges und noch ein Stückchen bergab, bis schließlich auf der rechten Seite die Börse auftaucht.

Porto war schon immer eine Stadt des Handels. Schiffsfracht kam und ging. Da durfte eine Börse natürlich nicht fehlen. Und Portos Börse ist in einem besonders prachtvollen Gebäude untergebracht, dessen Inneres ganz im Stil des Klassizismus gehalten ist. Ein architektonisches Highlight! Führungen finden halbstündig statt (8 Euro, 50 Prozent Ermäßigung mit der Porto-Card).


Kleine Pause am Flussufer

Am Ende des vor der Börse liegenden Parks führt ein kleines Gässchen nur für Fußgänger ans Ufer des Douro. Zeit für eine kleine Pause, Zeit für Ihre auf dem Bolhão Markt gekauften Früchte. Ausgeruht? Auf zu Portos berühmtester Brücke. Dafür laufen Sie nun einige Meter bergauf. Schließlich liegt die obere Fahrbahn der Ponte Dom Luis I. 70 Meter über dem Fluss.

Blick über die Ponte Dom Luis I.
Blick über die Ponte Dom Luis I.

 

Am Flussufer in Richtung der Brücke geht nach etwa 150 Metern nach links die Praça da Ribeira ab. Von hier geht es leicht bergauf, bis die Straße zunächst Rua de São João heißt und dann auf die Mouzinho da Silveira trifft. Diese gehen Sie nach rechts zurück zum São Bento stehen. Den Bahnhof kennen Sie ja bereits, daher biegen Sie von der Avenida Dom Afonso Henriques nach rechts ab zur Kathedrale Sé.

Sie sind an der Wiege der Stadt angekommen. Bereits vor mehr als 2000 Jahren siedelten genau hier die Römer. Damals wurde der knapp 80 Meter hohe Granitfelsen, auf dem sich Porto befindet, "Pena Ventosa" genannt. Allerdings dauerte er noch mal über 1000 Jahre, bis 1120 die galicische Gräfin Dona Teresa an dieser Stelle den ersten Stein für die romanische Bischofskirche legte. Heute bewundern Sie ein prunkvolles Gebäude.

Die Kathedrale von Porto
Portos Kathedrale von außen…
Die Kathedrale von Porto.
…und innen.

Ein Gläschen Portwein zur Belohnung

Nun gönnen Sie sich endlich den Blick hinab von der Brücke Dom Luis I. Ein Highlight Ihres Spaziergangs durch Porto. Folgen Sie der Avenida Dom Afonso Henriques weiter in die Richtung, aus der Sie vom Bahnhof gekommen sind. So gelangen Sie direkt auf die Brücke. Die obere Fahrbahn ist für Autos gesperrt, nur Straßenbahnen dürfen hier fahren. Sie sehen Porto am einen Ufer und Vila Nova de Gaia, die Schwesterstadt, am anderen.

Als Belohnung gönnen Sie sich zum Abschluss noch ein Gläschen Portwein. Der beste Ort? Das Ufer von Vila Nova de Gaia. Durch eine kleine Parkanlage geht es ein paar Stufen hinab. In einem der kleinen Weinlokale endet der Stadtrundgang. Hier, an der Uferstraße, fährt auch die Buslinie 900, die Sie, dieses Mal auf der unteren Fahrbahn der Brücke, wieder zurück nach Porto bringt.

Entspannen Sie am Ufer des Douro.
Entspannen Sie am Ufer des Douro.

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