Typisch Paris

Typisch Paris

Typisch Paris

Kunst und Kultur, Essen und Mode – Paris definiert sich durch allerhöchstes Niveau und wird diesem Anspruch auch mehr als gerecht. Es beginnt beim Eiffelturm, der Frankreichs Hauptstadt buchstäblich überstrahlt, geht weiter mit den Pariser Museen, der dort ausgestellten Kunst und der von verschiedenen Epochen geprägten Architektur. Lernen Sie mit Neckermann Reisen einige von Paris' wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen. Nebenbei können Pariser übrigens bestens entspannen und abschalten. Machen Sie mit. Setzen Sie sich in eines der Straßencafés: ein kleiner Plausch, vorbeiziehende Menschen beobachten – typisch Paris!

Natürlich: der Eiffelturm und der Arc de Triomphe

"Typisch Paris" sind natürlich die Wahrzeichen der Stadt: Eiffelturm und Triumphbogen. Ersterer war mit seinen 324 Metern bis 1930 sogar das höchste Gebäude der Welt. Zwischen 1887 und 1889 eigentlich nur für die Weltausstellung errichtet, um bald wieder abgebaut zu werden, ist La Tour Eiffel heute nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken und wird jährlich von über sechs Millionen Menschen erklommen. Ein Highlight, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Sind Sie nicht ganz schwindelfrei, gehen Sie zum gegenüberliegenden Palais de Chaillot, von wo aus Sie den vielleicht besten Blick auf den Turm haben.

Nicht weniger bekannt ist der Arc de Triomphe. Mindestens ein Bild vom Triumphbogen am Ende der berühmten Champs-Èlysées haben wir alle bereits gesehen. Erinnert wird dort an Nationalhelden und Kriegsgefallene – das gesamte Jahr über. Der französische Nationalstolz weht hier mit der täglich neu entzündeten Flamme de Souvenir (Flamme der Erinnerung) durchgehend im Wind, während im Kreisverkehr herum der Verkehr fließt.

Arc de Triomphe, Paris
Der Arc de Triomphe - eins der Wahrzeichen der Hauptstadt Frankreichs.

Straßencafés und Haute Cuisine

In den Straßen von Paris ein Café zu finden, zählt tatsächlich zu den leichteren Übungen. Sie prägen das Straßenbild der Stadt – und stellen, sofern es das Wetter zulässt, kleine Tische und Stühle auf dem Bürgersteig auf. Französisches Lebensgefühl. Pariser Ambiente. Insbesondere während eines Bummels durch die Stadt ist ein Stopp in einem dieser Cafés ein Muss. Oder Sie stärken sich mit einem typischen Frühstück, dem "petit déjeneur" mit Croissant und Café au Lait, für den ersten Teil der Stadterkundung.

Paris' kulinarisches Angebot ist damit natürlich längst nicht erschöpft. Ein umfassendes und opulentes Mittagessen ist traditionell französisch – und Paris bietet Ihnen dafür immerhin zehn Michelin-Sterne-Restaurants (nur Tokyo hat weltweit mehr). Der Begriff "Haute Cuisine" bedeutet übrigens so viel wie "gehobene Küche" und wurde im Paris des 19. Jahrhunderts geprägt. Bon appétit!

Straßencafé in Paris
Eines der unzähligen Straßencafés in Paris. (© Carlos Norlén, ThomasCook)

Montmartre und Sacré-Cœur

Hoch über Frankreichs Hauptstadt wohnten früher jede Menge Künstler, Maler, Schriftsteller. Menschen, die Paris einst berühmt machten. Heute sind es weniger, was nicht heißt, dass sich ein Besuch in Montmartre nicht lohnen würde. Ganz im Gegenteil. Allein die den Hügel überragende, im Zuckerstil gebaute Basilika Sacré-Cœur ist den Aufstieg in dieses wunderschöne Viertel mit seinen engen Kopfsteinpflaster-Gassen wert. Gehen Sie hinein und drehen Sie sich auf den Stufen unbedingt um. Der Blick über Paris ist atemberaubend.

Erinnern Sie sich noch an den Film Moulin Rouge? Auch der spielt in Montmartre, in einem der berühmtesten Tanzlokale der Welt. Besuchen Sie während Ihres Paris-Urlaubs doch eine Aufführung – aber reservieren Sie unbedingt vor. Übrigens besitzt Montmartre einen kleinen Weinberg, den Commanderie du Clos Montmartre, obwohl es mitten in der Stadt liegt.

Blick auf Montmartre
Blick auf das Künstlerviertel Montmartre mit der Wallfahrtskirche Sacre Coeur.

Paris und seine Kirchen

Paris ist berühmt für seine Kirchen, Basiliken, Kathedralen, Dome. Für deren spannende Geschichten. So gilt die Basilique de Saint-Denis als die Wiege der Gotik. Erbaut wurde sie zwar erst ab 1137, doch schon seit dem 4. Jahrhundert stand am selben Ort über dem Grab des Heiligen Dionysius eine Grabstätte. Ab dem Ende des 10. Jahrhunderts bis etwa 1830 wurden hier fast alle französischen Königinnen und Könige bestattet. Dazu kommt der Invalidendom, der seit 1840 als Grabstätte Napoleons dient, ursprünglich jedoch errichtet wurde, um Verletzten aus dem Krieg eine Art Hotel respektive einen Ort der Regeneration und Erholung zu bieten.

Paris' wohl bekannteste Kirche ist natürlich Notre-Dame auf der Île de la Cité mitten in der Seine, deren Errichtung fast 200 Jahre (1163 bis 1345) dauerte. Treten Sie durch einen der über 10 Meter hohen, imposanten Eingangsbögen, öffnen sich Ihnen endlose Reihen an Bänken, die bei einer Messe bis zu 9.000 Besuchern Platz bieten. Napoleon wurde hier gekrönt und spätestens durch den Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo wurde die Kirche weltberühmt. Damals war sie baufällig, die Stadt und der Vatikan kümmerten sich kaum um die Instandhaltung. Der Roman sollte ein Appell sein, dieses wunderbare Bauwerk nicht verfallen zu lassen. Es hat gewirkt.

Basilique de Saint-Denis
Die Basilique de Saint-Denis. (© stockcam, iStock)
Invalidendom
Der Invalidendom - seit 1840 Grabstätte Napoleons.
Notre-Dame auf der Île de la Cité
Die berühmte Kathedrale Notre-Dame auf der Île de la Cité.

Weltbekannte Museen

Weit über 150 Museen hat Paris zu bieten. Darunter das wohl berühmteste der Welt: den Louvre. Da Sie während Ihres Städtetrips sicher mehrere besuchen möchten, bietet sich der Museums-Pass an. Der kostet für zwei Tage 48 Euro und gewährt Ihnen Eintritt in Museen wie den Louvre oder das Musée d'Orsay, beinhaltet zudem den Eintritt zum Arc de Triomphe oder eine Tour durch Notre-Dame. Direkt am Louvre finden Sie den Jardin des Tuileries, den es bereits seit 1666 gibt. Ein perfekter Ort, um einen kurzen Stopp im Grünen einzulegen, dazu UNESCO-Weltkulturerbe.

Sollten Sie sich vorgenommen haben, nicht nur die Mona Lisa, sondern den kompletten Louvre anzusehen, bringen Sie unbedingt bequeme Schuhe mit. Insgesamt ziehen sich nämlich 17 Kilometer durch das Museum. An über 100.000 Gemälden führt er vorbei, bringt Ihnen die Kunst der Griechen, der Römer, des Mittelalters bis weit ins 18. Jahrhundert näher. Ein weiteres Museums-Highlight? Das Musée d'Orsay. Impressionisten, dazu Vincent van Gogh oder Paul Cézanne sind dort zu finden. Das Museumsgebäude selbst ist ein alter Bahnhof und liegt unweit des Louvre am gegenüberliegenden Ufer der Seine.

Der Louvre
Eine imposante Anlage - der Louvre.

Und zu guter Letzt: shoppen, shoppen, shoppen

Bei aller Kultur kommt das Shoppen in Paris natürlich nicht zu kurz. Rund um den Grands Boulevards gibt es rund 20 Shopping-Malls. Keine modernen, dafür Arcaden aus dem 19. Jahrhundert. Die Passage Brady (bekannt als "kleines Indien"), die Passage Verdeau (mit Antiquitäten), aber auch die Galerie Vivienne (oftmals als "Königin der Pariser Passagen" bezeichnet) sind allesamt einen Besuch wert. Auf der Champs-Èlysées finden Sie wiederum Weltmarken wie Hugo Boss, Cartier oder Louis Vuitton.

Shopping in Paris
Shopping in Paris. (© Carlos Norlén, ThomasCook)

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