Paris zu Fuß

Paris zu Fuß

Paris zu Fuß in 2 Stunden

Die französische Hauptstadt ist eine der größten Städte der Welt. Diese zu Fuß zu erkunden, kann eine Herausforderung sein, der Sie sich aber stellen sollten, zumindest für zwei Stunden. Denn Paris hat unzählige schöne Ecken, prächtige Bauten und viele wunderbare Plätze und Parks zu bieten. Spazieren Sie mit Neckermann Reisen vorbei an einigen der weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie Notre-Dame, dem Louvre bis hin zur Champs- Élysées und erkunden Sie diese weltberühmten Orte in zwei Stunden zu Fuß.

Île de la Cité, die Wiege der Stadt

Von wo aus ließe sich Paris besser erkunden, als von jenem Ort aus, an dem die Stadt einst gegründet wurde? Deshalb starten Sie Ihren Spaziergang durch Paris auf der Île de la Cité (Metrolinie 4 oder S-Bahnen RER B, RER C und C, steigen Sie an der Station Saint-Michel – Notre-Dame aus). Von der Metro aus erreichen Sie die Insel über den Quai Saint-Michel und die kleine Brücke Petit Pont – Cardinal Lustiger. Sehen Sie die berühmte Kathedrale Notre-Dame? Überqueren Sie die Seine und biegen danach rechts in die Parvis Notre-Dame Pl. Jean-Paul II. ein, haben Sie die imposante Kathedrale direkt vor sich.

Île de la Cité
Die Kathedrale Notre-Dame auf der Île de la Cité. (© anyaivanova)
Notre Dame
Notre-Dame: ein imposanter Anblick.

200 Jahre dauerte der Bau, 1345 war die Kathedrale schließlich fertig – und das an einer Stelle, an der die Römer über 1.000 Jahre zuvor bereits einen Tempel errichtet hatten. Noch früher waren übrigens die Kelten, respektive die Parisii, die als erste Siedler des heutigen Paris gelten, dran. Lassen Sie Notre-Dame auf sich wirken, schießen Sie Ihre Erinnerungsfotos und folgen Sie danach der Rue d'Arcole bis ans Seine-Ufer, bleiben jedoch auf der Île de la Cité. Denn die Insel hat noch mehr zu bieten. Biegen Sie vor der Brücke links in den Quai de la Corse, danach wieder links in die Rue de la Cité und nach nur 50 Metern rechts in die Rue de Lutéce ein.

Die führt Sie direkt zum Justizpalast, wo sich auf der linken Seite des Vorplatzes die Kapelle Sainte Chapelle befindet: ein Meisterwerk gotischer Baukunst, das kostbare und wunderschöne Reliquien beherbergt. Die weit in den Himmel ragenden Glasfenster lassen Sie sicherlich staunend zurück. Ganz kleine, dünne Pfeiler halten die Gläser aneinander und lassen den gesamten Raum in einem bläulichen Licht erstrahlen.

Sainte Chapelle, Paris
Die beeindruckenden Fenster der Sainte Chapelle. (© MarioGuti)

Die Pont des Arts – ein garantiert romantischer Ausblick

Am Ausgang nehmen Sie den Boulevard du Paris nach rechts und laufen wieder rechts auf den Quai des Orfevres. Erneut sind Sie an der Seine, immer noch befinden Sie sich auf der Insel. Dort sehen Sie nach etwa 200 Metern die Brücke Pont Neuf. Über diese verlassen Sie die Île de la Cité, nehmen danach direkt den Fußgängerweg rechts die Seine entlang, bis Sie nach 200 Metern zur Pont des Arts, der bekanntesten Fußgängerbrücke von Paris, kommen.

Pont des Arts
Die Pont des Arts – Paris’ berühmteste Fußgängerbrücke. (© IvanBastien)
Pont des Arts
Die Schlösser der Pont des Arts.

Von hier haben Sie einen herrlichen Blick, und das auf gleich zwei Attraktionen. Auf der einen Seite sehen Sie die Île de la Cité, auf der anderen den Louvre. Insbesondere im Sommer, wenn die Abende lau sind, ist die Brücke bestens besucht. Einheimische genießen die Brücke, den Ausblick und die etwas mildere Luft der Seine. Übrigens: viele Verliebte hängen ein kleines Schloss an die Geländer der Brücke – falls Sie also auch eines dabei haben, nur zu …


Der Louvre

Wenn Sie die Brücke überquert haben, steuern Sie direkt auf den Louvre zu. Noch einmal nach links auf den Quai Francois Mitterand und nach etwa 150 Meter nach rechts auf den Vorplatz. Die gläsernen Pyramiden im Hof, auf der gegenüberliegenden Seite der kleine Triumphbogen am Eingang des Jardin Tuileries – direkt vor dem Museum breiten sich wunderschöne Fotomotive vor Ihnen aus.

Blick auf den Louvre.
Blick auf den Louvre.

Nun würde es sich natürlich anbieten, den Louvre zu besuchen. Vielleicht verschieben Sie das aber einfach auf morgen. Für das vielleicht berühmteste Museum der Welt können Sie sich schließlich gut und gerne einen ganzen Tag Zeit nehmen. Und vorerst wollen Sie ja noch etwas durch Paris spazieren.


Königliche Passagen und das frühere Tuchmacherviertel

Dafür lassen Sie nun das Ufer der Seine und den Louvre hinter sich und überqueren die Rue de Rivoli. Dort geht es direkt in die Rue de Rohan, dann nach wenigen Meter rechts in die Rue Saint Honoré. An der Ecke vor dem Restaurant Padre nehmen Sie einen kleinen Galerieweg nur für Fußgänger: die Galerie de Nemours. Von nun an gibt es einige Optionen, eine kleine Shopping-Pause einzulegen. Schließlich befinden Sie sich inmitten einiger eindrucksvoller Einkaufspassagen und Boutiquen.

Boutique, Paris
Galerie Vivienne
Zauberhafter Mosaikboden in der 'Galerie Vivienne'.

Früher wurde hier noch für die Haute Couture genäht und direkt vor Ort verkauft. Am Ende des Galeriewegs kommen Sie zum Jardin de Palais Royal. Diesen durchqueren Sie und gehen am anderen Ende von der Rue des Petit Champs aus in die Galerie Vivienne. Auch wenn Sie nun nichts kaufen möchten, so bekommen Sie hier einmal mehr einen tollen Eindruck, wie Mode und Architektur Paris in den letzten Jahrhunderten mitgeprägt haben.


Die Oper und der Place Vendôme

Treten Sie nun wieder hinaus aus der Galerie Vivienne und biegen Sie rechts in die Rue Vivienne ein. Nach 100 Meter geht es am Place de la Bourse nach links in die Rue de Quatre Septembre hinunter. Dieser engen Straße folgen Sie gut 500 Meter bis Sie direkt vor der Oper stehen. Das von Charles Garnier erbaute Gebäude mit seinen goldenen und marmornen Verzierungen ist definitiv einen kleinen Blick wert. Diese Oper war einmal die größte der Welt und lässt sich, sofern keine Vorstellung läuft, auch besichtigen. Oder Sie kehren abends für eine Vorführung zurück.

Die Pariser Oper
Die Pariser Oper.

Für den Moment geht Ihr Spaziergang durch Paris weiter die Rue de la Paix hinunter. Nach 300 Metern erreichen Sie so den Place Vendôme: ein Meisterwerk. Die Ecken sind rechtwinklig abgeschrägt und in der Mitte erhebt sich eine Statue, die Sie an Rom erinnern dürfte und auf deren Spitze Napoleon thront.

Place Vendome
Blick auf den Place Vendome.

Jardin Tuileries und Place de la Concorde

Verlassen Sie den Place Vendôme über das entgegengesetzte Ende und nehmen Sie die Rue de Castiglione bis Sie wieder die Rue de Rivoli überqueren und am Jardin Tuileries ankommen. Im Grunde haben Sie damit den Vorgarten des Louvre (den Sie nun wieder auf der linken Seite sehen) erreicht – wenngleich er wesentlich älter ist als das Museum. Nehmen Sie sich nun ruhig Zeit und genießen Sie den Park. Je nach Wetter können Sie sich auch einen kleinen Espresso an einem der mobilen Stände kaufen und auf einer der Bänke ein bisschen die Ruhe der Stadt genießen.

Danach geht es auch schon weiter zum Place de la Concorde. Verlassen Sie den Jardin Tuileries auf der gegenüberliegenden Seite des Louvre, sehen Sie bereits den 3.300 Jahre alten, aus Ägypten stammenden Obelisken, der den Platz überstrahlt. Dahinter erstreckt sich die weltberühmte Champs-Èlysées, an deren Ende Sie den Arc de Triomphe sehen. Je nachdem, wie es um die Ausdauer Ihrer Füße bestellt ist, können Sie nun auch bis hinauf zum Triumphbogen spazieren – und an den Schaufenstern der Boutiquen den einen oder anderen Stopp einlegen. Denn Sie sind am Ende Ihres zweistündigen Spaziergangs angelangt.

Jardin des Tuileres
Jardin des Tuileres - die zauberhafte Gartenanlage am Louvre. (© ballycroy)

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