Typisch New York

Typisch New York

Typisch New York

New York, Mythos pur. Stadt der Träume, die mangels Schlaf selbst selten träumen dürfte – und sich dennoch immer wieder übertrifft. New York ist einzigartig. Riesig. Wo also anfangen? Am besten mit unseren Tipps zum Big Apple. Dort verraten wir Ihnen einerseits alles zu New Yorks größten Sehenswürdigkeiten wie dem Empire State Building, der Brooklyn Bridge, dem One World Trade Center oder Times Square. Andererseits geben wir Ihnen hilfreiche Tipps zu Taxi- und Subway-Fahrten, zum Verhalten auf den belebten Gehwegen des Big Apple und natürlich zum (Christmas-)Shopping in New York – die wichtigsten Outlets inklusive. Sie vermissen die Freiheitsstatue? Für die haben wir einen besonderen Insidertipp.

Wolkenkratzer, Empire State Building und Top of the Rock

New York und seine Wolkenkratzer. Es gibt schöne und weniger schöne, berühmte und weniger berühmte – und es gibt das Empire State Building, das bekannteste Gebäude von NYC. Nur ein Jahr verging zwischen dem Baubeginn am 17. März 1930 und dem 1. Mai 1931, als der damalige US-Präsident Hoover von Washington D.C. aus per Knopfdruck die Beleuchtung am frisch eröffneten, 381 Meter hohen Wolkenkratzer einschaltete. Viereinhalb Stockwerke war der Stahlrahmen bis dahin pro Woche in die Höhe gewachsen.

Dank des später hinzugefügten, 60 Meter hohen Antennenmastes misst das Empire State Building heute insgesamt 441 Meter und ist nach dem One World Trade Center das höchste Gebäude New Yorks. Besuchen Sie also die beiden Aussichtsplattformen im 86. und 102. Stock (mit dem Expressticket müssen Sie nicht einmal anstehen). Im Aufzug sehen Sie dabei, wie weit Sie sich vom Boden entfernen. Oben angekommen, blicken Sie über den Hudson und East River, über New Yorks fünf Boroughs Bronx, Queens, Brooklyn, Staten Island und Manhattan bis an die Atlantikküste, bei klarem Himmel bis zu 128 Kilometer weit.

Was Sie nicht sehen? Natürlich das Empire State Building. Dabei ist die Art-Deco-Fassade, die sich gemäß der New Yorker Bauvorschriften von 1919 nach oben verjüngt – so sollte verhindert werden, dass Hochhäuser einen zu großen Schatten auf ihre Nachbarn werfen – jeden Blick wert. Laufen Sie die 5th Avenue daher einen Kilometer Richtung Norden zum Rockefeller Center. Top of the Rock heißt dessen Aussichtsplattform, von der aus Sie über den Central Park, vor allem aber völlig frei auf das Empire State Building blicken. Und am schönsten ist New Yorks Skyline nun mal mit der Silhouette des ESB.

Eröffnet am 1. Mai 1931: Das Empire State Building
Eröffnet am 1. Mai 1931: Das Empire State Building. (© Bild: CC0, Public Domain)

Die einst längste Hängebrücke der Welt, die Brooklyn Bridge

Der Plan war mutig. Vor 130 Jahren sollten Manhattan und Brooklyn irgendwie verbunden werden. Nur ist der East River eben kein Fluss, sondern ein Meeresarm mit teils starken, wechselnden Unterströmungen. Also konstruierte der aus Thüringen stammende Architekt John August Roebling eine Hängebrücke mit Stahl- statt Eisenseilen und zwei Pylonen aus Sandstein und Granit. 1870 begann der Bau, 14 Jahre später überquerte Roeblings Frau Emily – der Architekt war infolge einer beim Bau zugezogenen Blutvergiftung gestorben – als erste die soeben fertiggestellte, damals längste Hängebrücke der Welt. Natürlich zählt die Brooklyn Bridge, die einst East River Bridge hieß, auch heute noch zu den Wahrzeichen New Yorks. Dass sie den in gut 130

Jahren deutlich angewachsenen Verkehr verkraftet, verdankt sie dabei Roeblings Stahlkonstruktion, die deutlich flexibler ist als Eisen und dem Stahlskelettbau von New Yorks Wolkenkratzern als Vorbild diente. Sie nutzen bei der Überquerung der Brücke ein anderes Merkmal. Dank des erhöhten Fußgänger- und Radwegs spazieren Sie nämlich ungestört von Autos die gut 1.833 Meter von Manhattan nach Brooklyn. Wirklich. Tun Sie es. Der Blick über den East River, Pier 17 und die Skyline New Yorks ist einmalig. Bei schönem Wetter entspannen Sie danach im 2009 angelegten Brooklyn Bridge Park mit Blick auf Manhattan. Lust auf Burger? Eine Filiale der Fast-Food-Kette "Shake Shack" befindet sich direkt an der Brooklyn Bridge.

Die Brooklyn Bridge im Abendlicht mit der Skyline von Manhattan
Die Brooklyn Bridge im Abendlicht mit der Skyline von Manhattan. (© mandritoiu, Fotolia.com)

Central Park – Erholung für ganz New York

Natürlich besuchen Sie den Central Park, diesen grünen Fleck mitten in Manhattan. Gut vier Kilometer ist er lang, zudem 860 Meter breit, was rund sechs Prozent der Fläche Manhattans entspricht. Im 19. Jahrhundert begann die Stadt auf Initiative des Landschaftsgestalters Andrew Jackson Downing den Central Park anzulegen. Die New Yorker hatten sich nach einem Ort der Erholung gesehnt. Mit seiner Fertigstellung 1873 nutzten allerdings hauptsächlich die reichen Anwohner den Central Park. Vergangenheit. Heute dient er ganz New York als Erholungsgebiet, gilt zudem als National Historic Landmark der USA. Rund 60 Brücken zählt der Central Park, jede ein Unikat. Dazu gibt es Seen, wie den Reservoir-See, von dem aus Sie auf das Dakota

Building sowie die beiden Türme des San Remo Buildings blicken. Auf Ihrer Tour treffen Sie Familien beim Picknick und Entspannen. Väter spielen mit Ihren Söhnen Base- oder Softball. Auch Basketball-Courts gibt es. Für eine Pause lassen Sie sich auf Sheep Meadows, einer großen Wiese, auf der Sie New York perfekt in sich aufsaugen können, nieder. Im Winter bietet sich im Osten des Central Parks zwischen 62. und 63 Straße zudem die Gelegenheit, den Kindern – und sich – eine besondere Freude zu machen. Dann schnüren Sie Ihre ausgeliehenen Schlittschuhe (9 Dollar) und gehen auf dem berühmten Wollman Rink im Schatten von Manhattans Skyline eislaufen (Eintritt 12 Dollar / Wochenende 19 Dollar | Kinder 6 Dollar). Wie im Film!

Grüne Lunge und Naherholungsgebiet New Yorks: der Central Park
Grüne Lunge und Naherholungsgebiet New Yorks: der Central Park (© Bild: CC0, Public Domain)

Ground Zero, One World Trade Center und 9/11 Memorial

Trotz seiner freundlichen Bewohner gilt New York als rau und direkt, als laut und hektisch. New York gönnt niemandem eine Pause. New York kennt keine Schwäche – und besitzt dennoch diese eine Narbe, die den weichen Kern des Big Apple offenbart. Der 11. September 2001 hinterließ tiefe Wunden, ließ New York innehalten, gleichzeitig zusammenrücken. Er ist nun Teil der Geschichte und Identität New Yorks.

Und all das ist nirgendwo greifbarer als am Ground Zero. Wo einst die Zwillingstürme standen, finden Sie heute das höchste Gebäude New Yorks. Exakt 1776 Fuß, rund 542 Meter, ist das von Stararchitekt Daniel Libeskind entworfene und von David Childs fein geschliffene One World Trade Center hoch. Grundsteinlegung war am 4. Juli 2004. Symbolik. Denn 1776 erklärten die USA ihre Unabhängigkeit und feiern diesen Umstand jedes Jahr am 4. Juli, dem Independence Day.

Besuchen Sie die Aussichtsplattform des One World Trade Center. Auf knapp 400 Metern breitet sich New York dort unter Ihnen aus. Empire State Building. Freiheitsstatue. Brooklyn Bridge. Alles liegt zu Ihren Füßen – wenn Sie sich vorab Ihr Ticket gesichert haben. Danach besuchen Sie das 9/11 Memorial. Eine Wasserbecken-Installation in den Fundamenten der Zwillingstürme erinnert an die Opfer der Anschläge sowie des Bombenattentats von 1993. Ein eindringlicher Ort.

Das neue One World Trade Center mit dem 9/11-Memorial.
Das neue One World Trade Center mit dem 9/11-Memorial. (© Bild: CC0, Public Domain)

Bunt. Schrill. Kulturell – Times Square und Broadway

An der Kreuzung Broadway und Seventh Avenue leuchtet es hell. Gebäudefassaden tragen riesige, blinkende Werbebotschaften. Über einen gigantischen Bildschirm am Time-Gebäude flimmern die wichtigsten Nachrichten des Tages. Es ist laut. Voll. Der Kopf steht kurz vor der Reizüberflutung – und das mit voller Absicht. Das ist der Times Square. Hier blinkt New York so bunt wie sonst nirgends. 40 Theater, Cafés, Restaurants, dazu die Studios von Sony und MTV sowie der NASDAQ – alles hat sich am Times Square niedergelassen.

Dabei war der Platz einst nicht mehr – und nicht weniger – als das Zentrum des Broadway, New Yorks berühmtem Theaterviertel. Mit der Erfindung des Fernsehens in den 1960ern verloren die Bühnen jedoch ihre Kundschaft. Sie mussten schließen. Historische Häuser wurden abgerissen. Der Times Square verkam, wurde von der New Yorker Polizei 1976 sogar zu einer der gefährlichsten Gegenden des Big Apple erklärt. Dann kamen die 80er. Die Wende. Es wurde restauriert, renoviert, poliert. Große Firmen kamen – und brachten die hellen Leuchtreklamen mit. Laut Bauvorschriften für den Times Square sind sie heute bei Neubauten sogar Pflicht. Seit 2009 ist zudem nur noch die Seventh Avenue befahrbar. Ansonsten markieren die neuen, bunten Pflasterscheine am Times Square eine Fußgängerzone.

Auch die Bühnen sind zurück. Aladdin. Der König der Löwen. Das Phantom der Oper. Die Broadway Musicals sind weltberühmt. Sichern Sie sich also rechtzeitig vor Ihrer Reise nach New York Ihr Ticket – und vergessen Sie auch das Theater nicht. Denn nicht selten bespielen Hollywoodstars wie Bette Midler oder Denzel Washington die Bühnen des Broadway. Prüfen sie einfach, wer gerade wann wo auftritt. "Broadway" steht übrigens nicht nur für New Yorks Theaterviertel. Der "Broadway" ist mit 25 Kilometern die längste Straße Manhattans, gleichzeitig die einzige New Yorks, die sich dem rechtwinkligen Schachbrettmuster der Stadtplaner entzieht.

Bunte Lichter und Zentrum des Broadway: der Times Square.
Bunte Lichter und Zentrum des Broadway: der Times Square. (© Bild: CC0, Public Domain)

Beste Preise vor UND nach Weihnachten: Christmas Shopping in New York

Christmas Shopping in New York lohnt sich. Nicht nur wegen der bunten Lichter und des grenzenlosen Angebots. Denn mit der ersten Woche im Dezember beginnt im Big Apple der Pre-Christmas-Sale, der diverse Rabattaktionen mit sich bringt. Ist das Fest vorbei, startet der – genau – After-Christmas-Sale und zieht sich vom 1. Weihnachtsfeiertag bis zum Silvesterabend. Die perfekte Gelegenheit, Shopping mit Silvester in New York zu verbinden.

Shopping-Tipps für New York

Auf der Fifth Avenue geht es von Prada zu Calvin Klein, von Apple zu NikeTown. Es folgt ein Besuch bei Macy's, zudem eine Fahrt zu einem der Outlet-Center rund um New York. NYC, Shopping-Paradies. Sie verlieren den Überblick? Müssen Sie nicht. Wir haben die wichtigsten Tipps zu Outlet-Centern, Flohmärkten und Shopping-Besonderheiten in New York.

Das Einkaufsmekka in Manhattan: die 5th Avenue.
Das Einkaufsmekka in Manhattan: die 5th Avenue. (© Mirko – fotolia.com)

Woodbury Common Premium Outlet

Ein kleines Dorf in traumhafter Landschaft. Mangelnden Stil kann dem Woodbury Outlet niemand vorwerfen. Wucher erst recht nicht. Bis zu 75 Prozent sind die Produkte der bekanntesten Brands der Welt, von Adidas, Nike oder Versace reduziert. Packen Sie also eine große Tasche ein und fahren Sie die 90 Minuten nach Woodbury entweder vom New Yorker Busbahnhof Port Authority aus oder nehmen Sie eines der Shuttles vom GLNYS Visitor Center in der Eigth Avenue.

Jersey Gardens Outlet Mall

Steuerfrei shoppen – und das nur gut 30 Minuten von Manhattan entfernt. Das geht in der Jersey Gardens Outlet Mall. Dass alle großen Labels vertreten sind, versteht sich von selbst. Nehmen Sie einfach den Linienbus 111 oder 115 von Port Authority in Manhattan (42. Straße) direkt nach Jersey Gardens (6,50 Dollar pro Fahrt).

Williamsburg Flohmarkt

Zwischen April und November besuchen Sie samstags ab 10 Uhr unbedingt das angesagte Viertel Williamsburg, genauer gesagt: das Ufer des East River an der Kent Avenue. Dort gibt es Antiquitäten, Schallplatten, Second-Hand-Kleidung und dazu einen Blick auf New Yorks Wolkenkratzer.

Verbindet Manhattan mit Williamsburg: die Williamsburg Bridge.
Verbindet Manhattan mit Williamsburg: die Williamsburg Bridge. (© Calado – fotolia.com)

Steuer (Tax) in New York

Wundern Sie sich nicht, wenn der Kassierer beim Bezahlen plötzlich einen höheren Preis verlangt als ausgezeichnet war. Denn in den USA ist es üblich, die Steuer auf die Ware, die State Tax, erst an der Kasse anzurechnen. 8,875 Prozent des Kaufpreises beträgt sie in New York. Zwei Ausnahmen gibt es: Kaufen Sie Schuhe oder Kleidung für weniger als 110 Dollar sind nur 4,5 Prozent fällig, bei weniger als 55 Dollar gar nichts. In großen Kaufhäusern haben Sie als Urlauber zudem die Möglichkeit, sich die Tax über Rabattcoupons gewissermaßen wiederzuholen. Fragen Sie einfach bei der Information.

Black Friday

Inoffiziell zählt er zu den größten Feiertagen in den USA: der Black Friday. Mit dem Black Thursday, dem Tag des Börsencrashs in New York, hat er jedoch nichts zu tun. Vielmehr markiert der Freitag direkt nach Thanksgiving (immer vierter Donnerstag im November) den Auftakt für das Weihnachtsgeschäft. Gefeiert wird er mit teils unglaublichen Angeboten – vor allem für Elektronik und Technik.

Mekka der Hightech-Fans: der berühmte Glaskubus des unterirdischen Apple Stores an der 5th Avenue / Ecke Central Park.
Mekka der Hightech-Fans: der berühmte Glaskubus des unterirdischen Apple Stores an der 5th Avenue / Ecke Central Park. (© Bild: CC0, Public Domain)

New York, ein hell leuchtender Weihnachtstraum

Mindestens 20 Meter muss er hoch sein, dazu 7,5 Meter breit. Seite Lichterkette misst zwischen acht und zehn Kilometern. Der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center ist so etwas wie das Weihnachtswahrzeichen New Yorks. Seine Erleuchtungszeremonie Ende November läutet die Weihnachtszeit ein, jene Zeit, in der der Big Apple wahrscheinlich heller leuchtet als jeder andere Ort der Erde. Weihnachtsmärkte eröffnen, Macy's macht ein ganzes Stockwerk zum Santaland, die Fifth Avenue ist festlich geschmückt. Dazu kommen die berühmten Eislaufbahnen direkt vor dem Rockefeller Center und im Central Park.

Der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center in Midtown Manhattan.
Der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center in Midtown Manhattan. (© Overburn – Fotolia.com)

Die (Hass-)Liebe zum Sport

Apropos, Sport. New York liebt seine Sportteams – und hasst sie. Selten unterstützen Fans ihre Mannschaft derart leidenschaftlich, selten sind sie so kritisch. Neue Spieler werden aus Enttäuschung über die Verpflichtung – man hätte eben lieber einen anderen gehabt – ausgebuht, nur um zwei Monate später zum Helden aufzusteigen. In den Sportsbars entbrennen hitzige Diskussion. Insgesamt sechs Teams liefern schließlich genügend Gesprächsstoff.

Das bekannteste: die New York Yankees, mit 27 World-Series-Titeln Rekordmeister der Baseballliga MLB und im legendären Yankee Stadium in der Bronx zuhause. Dazu kommen die Mets. In der NBA versuchen die New York Knicks an die erfolgreiche Geschichte der 1970er anzuknüpfen, als sie zwei Titel feierten. Dazu kommen die Nets, die 2012 aus New Jersey ins Barclays Center in Brooklyn umsiedelten. Wer in New York Football sehen möchte, besucht im 82.500 Zuschauer fassenden MetLife Stadium in East Rutherford entweder die New York Giants oder die New York Jets.

Die Saison der NFL beginnt im September und geht bis in den Januar. Dann starten die Playoffs, die Meisterschaftsrunde. NBA-Spiele können Sie zwischen Mitte / Ende Oktober und Mitte April ansehen. Danach beginnen ebenfalls die Playoffs und es hängt davon ab, ob sich ein New Yorker Team qualifiziert. Die Hauptrunde im Baseball zieht sich wiederum von April bis Oktober. Sport können Sie in New York also das gesamte Jahr über genießen.

Das berühmte Yankee Stadium in der Bronx.
Das berühmte Yankee Stadium in der Bronx. (© Bild: CC0, Public Domain)

Madison Square Garden – "The Mekka"

Basketballer nennen ihn nur ehrfurchtsvoll "The Mekka". New Yorker sprechen nur vom "Garden". Selbst hält sich der Madison Square Garden für die "berühmteste Sportarena der Welt". Beweise gibt es keine. Dafür besitzt der 1968 über den Gleisanlagen der Pennsylvania Station fertiggestellte, vierte MSG, einen eigenen Fernsehsender. Wer auch immer dort spielen, auftreten oder zusehen darf, spricht von dieser ganz speziellen Atmosphäre, dieser Aura. Heute spielen sowohl die Basketballer der New York Knicks (19.763 Plätze) als auch die Eishockeyspieler der New York Rangers (18.200 Plätze) in der ehrwürdigen Arena, die größten Popstars wie Eric Clapton oder Paul McCartney treten auf (20.000 Plätze). Vielleicht ist während Ihrer New-York-Reise auch für Sie etwas dabei.

Im Madison Square Garden wird Musik, Theater und Sport geboten.
Im Madison Square Garden wird Musik, Theater und Sport geboten. (© pio3 – Fotolia.com)

In den Straßen von New York: die Yellow Cabs

Sie hupen, halten selten an und gehören zum Straßenbild New Yorks wie vor sich hin dampfende Hot-Dog-Wagen: New Yorks Yellow Cabs sind so berühmt – und beschäftigt – wie der Big Apple selbst. 485.000 Fahrten übernehmen Sie. Täglich. 70.000 Meilen hat jedes New Yorker Taxi am Jahresende gesammelt. Um mitzufahren, stellen Sie sich wie im Film an die Straße und gestikulieren deutlich. Hält eines, schauen Sie, ob kein anderes Auto zwischen Ihnen und dem Cab angefahren kommt und steigen erst dann ein. Ist der Fahrer

angefahren, hat sein Taxameter eingeschaltet, nennen Sie Ihr Ziel. Zum Flughafen gibt es eine "SetFair" – bestehen Sie auch auf Sie, so wird die Fahrt nicht zu teuer –, ansonsten bestimmt das Taxameter den Preis. Bezahlen Sie per Kreditkarte. Das geht am schnellsten – denn das Taxi ist definitiv nicht der schnellste Weg durch New Yorks Straßen. Der Stau. Bei Regen gehen die Chancen auf ein Yellow Cab in New York übrigens rapide gen null.

Allgegenwärtiges Bild auf den Straßen New Yorks: die Yellow Cabs.
Allgegenwärtiges Bild auf den Straßen New Yorks: die Yellow Cabs. (© william87 – Fotolia.com)

Die altehrwürdige New Yorker Subway

Es knattert, es ruckelt. Langsam fährt der silberne, fast rechteckige Zug zwischen Backsteinbauten in den überirdischen Bahnhof ein, nur um wenig später wieder im Tunnel zu verschwinden und irgendwo auf den 1.355 Kilometer Schienennetz einige der täglich 4,9 Millionen Fahrgäste von Brooklyn nach Manhattan oder Queens zu transportieren. New Yorks Subway, ihre alten Züge, den eigenen Geruch, das Knattern, das Sie sicher aus Filmen kennen, all das müssen Sie während Ihres Urlaubs in New York natürlich selbst erleben. Es gehört dazu – auch wenn die Subway meistens voll ist.

Am besten besorgen Sie sich für Ihren Aufenthalt im Big Apple für einen Dollar eine Metrocard und laden Sie danach mit dem gewünschten Betrag auf. Eine Einzelfahrt kostet drei Dollar, unbegrenzte Fahrten für eine Woche gut 30 Dollar. Nun müssen Sie sich eigentlich nur noch zurechtfinden. Bedenken Sie, dass es sowohl Express- als auch Local-Trains gibt. Erstere halten nicht an jeder Station, Local-Trains dagegen schon. Diese Linien sind auf dem Plan durch Kreise um die Nummer oder den Buchstaben gekennzeichnet, Express-Trains durch eine Raute. Stationen, die von Express-Trains angefahren werden, kennzeichnet ein weißer Kreis mit schwarzem Rand. Normale Stationen sind nur schwarz. Zudem sehen Sie beim Betreten einer Subway-Station ein Uptown- oder Downtown-Schild. Müssen Sie nach Norden, wählen Sie Züge in Richtung Uptown, nach Süden in Richtung Downtown.

Sie ist zwar etwas in die Jahre gekommen, dennoch verfügt New Yorks Subway über eines der besten U-Bahn-Netze der Welt.
Sie ist zwar etwas in die Jahre gekommen, dennoch verfügt New Yorks Subway über eines der besten U-Bahn-Netze der Welt. (© Christian Müller – Fotolia.com)

Gehsteige als Autobahn

Kein Scherz. New Yorks Gehsteige funktionieren ähnlich wie eine Autobahn. Müssen Sie auch. Sonst entstünde angesichts der Menschenmassen wohl tatsächlich ein Stau. Möchten Sie ein wenig langsamer gehen, laufen Sie daher rechts. Um stehen zu bleiben, nutzen Sie Einbuchtungen in der Fassade und beim Verlassen eines Gebäudes warten Sie auf eine Lücke, um sich reibungslos in den "Verkehr" einzufädeln.

Auch auf den Bürgersteigen von New York City gibt es Verkehrsregeln: langsam rechts, schneller links.
Auch auf den Bürgersteigen von New York City gibt es Verkehrsregeln: langsam rechts, schneller links.(© blvdone – Fotolia.com)

Übernachten in New York: Unsere besten Hotelempfehlungen für Sie

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