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München zu Fuß

München zu Fuß in 2 Stunden

Unter weiß-blauem Himmel durch den Englischen Garten spazieren oder Flusssurfer bewundern: In München funktioniert genau das in schöner Regelmäßigkeit. Viele Münchner Sehenswürdigkeiten können Urlauber sogar binnen zwei Stunden erkunden. Zu Fuß! Neckermann Reisen verrät Ihnen, wie.

Das Glockenspiel im Münchner Rathaus
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Rathaus und Glockenspiel am Marienplatz

Ob U- (U3 und U6) oder S-Bahn (alle Linien) – alle Wege führen ins Herz der Landeshauptstadt, auf den Marienplatz. Haben Sie den Aufstieg an die Oberfläche gemeistert, erschließt sich schnell, weshalb. Vor Ihnen erhebt sich hinter der Mariensäule das weltbekannte neogotische Rathaus, auf dessen Turm sich um 11 und 12 Uhr mittags das berühmte Glockenspiel dreht.


Blick vom Alten Peter
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Die Alpen im Blick vom Alten Peter

Im Anschluss weist Ihnen eine Bankfiliale an der Ecke den Weg am Rindermarkt entlang auf eine kleine Anhöhe, über der die Peterskirche, der Alte Peter, thront. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit und besteigen Sie das enge Treppenhaus des 91 Meter hohen Kirchturms. Denn oben angekommen, werden Sie von einem beeindruckenden Blick über die gesamte Stadt belohnt. Bei klarer Sicht bauen sich am Horizont hinter dem Viktualienmarkt sogar die Alpen auf.


Viktualienmarkt
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München-Flair auf dem Viktualienmarkt

Alles gesehen? Dann spazieren Sie am Ausgang einfach nach links den kleinen Hügel hinab und tauchen auf dem Viktualienmarkt in echtes München-Flair ein. Urlauber mischen sich hier unter Einheimische und alle genießen bayerische Spezialitäten, exotische Speisen, ein kühles Helles oder schlicht das bunte Markttreiben. Laufen Sie ein wenig umher und probieren Sie die Schmankerl, ehe Sie Ihren München-Spaziergang in Richtung Tal fortsetzen.


Hofbräuhaus München
© Staatliches Hofbräuhaus in München

Platzl: Heimat des Hofbräuhauses

Links an der nächsten Bankfiliale vorbei, biegen Sie bei erster Gelegenheit rechts ab. Kurz darauf geht es links in eine schmale, kopfsteingepflasterte Gasse, die Sie geradewegs in Richtung Platzl führt. Klein ist es, mit seinen edlen Bürgerhäusern dafür einer der architektonisch vielleicht schönsten Plätze Münchens – und ganz nebenbei Heimat des berühmten Hofbräuhauses.


Feldherrnhalle am Odeonsplatz
© dudlajzov – Fotolia.com

Über den Opernplatz zu Odeonsplatz und Feldherrnhalle

Vor Alfons Schuhbecks Eisdiele geht es schließlich links. Über die Pfisterstraße und den Hofgraben erreichen Sie so die Residenzstraße, die unter anderem die berühmte Dallmayr-Filiale beherbergt. Werfen Sie gerne einen Blick hinein. Im Anschluss folgen Sie, mit dem Rathaus im Rücken, erneut der Residenzstraße bis zum Opernplatz.

Rechts leuchtet die Maximilianstraße mit all ihren Luxusläden. In der Ferne erhebt sich der bayerische Landtag, das Maximilianeum, über die Stadt. Bild gemacht? Dann behalten Sie den Fotoapparat am besten in der Hand. Denn es folgen das Nationaltheater, klassische Säulen und die Residenz: eine Fassade prächtiger als die andere.


Vom Odeonsplatz über den Hofgarten Richtung Englischer Garten

Auch das nächste Motiv wartet bereits. Schnell wird aus dem Opern- der Odeonsplatz, aus der Residenz die Feldherrnhalle. Diese klassizistische Loggia mit den beiden Statuen ist zwar eng mit der Nazizeit verbunden, dennoch – oder gerade deshalb – zählt sie zu Münchens wichtigsten Urlauber-Attraktionen.

Verlieren Sie dennoch nicht den Blick für all die anderen Schönheiten des Odeonsplatzes, ehe Sie direkt am Beginn der Ludwigstraße rechts den Torbogen in den Hofgarten passieren. Diese ursprünglich als Renaissancegarten angelegte Parkanlage lädt zum Entspannen ein und weist links an der bayerischen Staatskanzlei vorbei den Weg in Richtung Englischer Garten.

Die Staatskanzlei zwischen Hofgarten und Englischem Garten
Die Staatskanzlei zwischen Hofgarten und Englischem Garten. © morfeo86ts12 – Fotolia.com

Haus der Kunst und Eisbachwelle

Ehe Sie einen der größten Stadtparks der Erde betreten, bewundern Sie jedoch unbedingt das neoklassizistische Haus der Kunst. Ein Besuch der Ausstellungen lohnt sich vor allem sonntags, wenn der Eintritt lediglich einen Euro kostet. Ihr zweistündiger München-Spaziergang führt Sie dagegen zu einer der außergewöhnlichsten Attraktionen der Stadt: zu einer stehende Welle.

Nur wenige Meter vom Haus der Kunst entfernt, lockt sie Surfer aus aller Welt in die kalten Fluten des Eisbachs. Umringt von Münchnern wie Urlaubern vollführen sie dort ihre sehenswerten Kunststücke.

Eisbachsurfer
Nichts für Anfänger: Die Eisbachwelle am Haus der Kunst. © stefanbi1974 – Fotolia.com
Friedensengel München
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Über den Englischen Garten und die Ludwigstraße zur Frauenkirche


Ein Schnappschuss ist an dieser Stelle ebenso Pflicht wie ein schneller Blick die Prinzregentenstraße. Am Ende wacht dort der Friedensengel über die Stadt. Bild gemacht? Dann betreten Sie links des Eisbachs den Englischen Garten und steuern in Richtung Japanisches Teehaus.

In der Nähe weist die Schönfeldstraße den Weg zur Ludwigstraße. Entlang Münchens zweiter Prachtstraße spazieren Sie zurück zum Odeonsplatz. Schon ist DAS Wahrzeichen Münchens nicht mehr weit: die Frauenkirche.


Frauenkirche München
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Die Frauenkirche: Münchens Wahrzeichen

Folgen Sie einfach den beiden Türmen mit ihren charakteristischen Hauben. Vom Frauenplatz erheben sie sich an der Spitze des spätgotischen Backsteinbaus in den Himmel und sind der Grund, weshalb München keine Hochhäuser besitzt. Um die Türme des “Doms zu Unserer Lieben Frau”, so der eigentliche Name der Frauenkirche, stets sichtbar zu halten, erlaubt die Stadt innerhalb des Mittleren Rings keine Bauwerke, deren Höhe 100 Meter übersteigt.


Eine Tasse Cappuccino im Il Sogno
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Kaffee- oder Pastapause im Il Sogno

Nehmen Sie die Kirche genau in Augenschein, ehe Sie Ihren Weg durch München fortsetzen. Vorbei am Klosterwirt folgen Sie einer Links-Rechts-Kurve auf die Kaufingerstraße. Lassen Sie sich ein wenig durch Münchens Einkaufsmeile treiben und biegen Sie kurz hinter der St. Michael Kirche rechts ab in die Kapellenstraße.

Dort wartet das Il Sogno. Ein kleiner Italiener, der Sie ganz in der Nähe von Münchens größter Einkaufsstraße den Trubel vergessen lässt und in ungemein freundlicher Atmosphäre Espresso, Cappuccino oder eine kleine, aber sehr schmackhafte Auswahl an Pasta oder Pizza serviert.


Finale am Stachus

Gestärkt und ausgeruht folgt die letzte Etappe. Zurück auf der Neuhauser Straße sind es nur noch wenige Minuten bis zum großen Finale. Durch das Karlstor hindurch erreichen Sie den Karlsplatz. In München besser bekannt als Stachus, charakterisieren ihn vor allem seine Rondellbauten sowie der beeindruckende Brunnen, der im Winter kurzerhand zur Eislauffläche umfunktioniert wird.

Nun haben Sie die Wahl. Sowohl U5 als auch alle S-Bahn-Linien der Stadt bringen Sie zurück zu Ihrem Neckermann Reisen Hotel. Dabei passieren Sie mit dem Stachusbauwerk Europas größtes Untergrundbauwerk. Ein würdiger Abschluss für Ihren zweistündigen Spaziergang durch München.

Klarsplatz Stachus
Der Münchner Karlsplatz, in Erinnerung an eine ehemalige Gastwirtschaft "Stachus" gennant. © Follow Me – Fotolia.com

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