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Insider-Tipps München

5 Insidertipps für Kurzurlauber in München

Münchens Klassiker sind weltberühmt. Am Marienplatz tummeln sich Urlauber ebenso gern wie im Englischen Garten oder auf dem Viktualienmarkt. Doch es existiert auch ein anderes München. Dort treffen Sie auf Orte, die eine ganz spezielle Atmosphäre vermitteln. Orte, an denen Sie die größten Popstars der Erde live und dennoch völlig kostenlos erleben – und dabei noch einen unvergesslichen Blick über die Stadt erhalten. Entdecken Sie diese andere Seite der Isarmetropole mit den 5 Insidertipps für Kurzurlauber von Neckermann Reisen.

Westpark München
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Der Westpark

Der Englische Garten ist Urlaubern ein fester Begriff. Steht ihnen der Sinn nach ein wenig Erholung, zieht es viele Münchner ebenso gern nach Sendling. Anlässlich der Internationalen Gartenbauausstellung legte die Stadt dort 1983 den Westpark an und schuf damit einen der schönsten und vielfältigsten Parks der Stadt. Rund um den Moll- oder Westsee tummeln sich Wildgänse sowie Wasserschildkröten und es gibt kostenlose Grillplätze, die sich gerade bei Familien großer Beliebtheit erfreuen. Zumal diverse Sport-, Fußball- oder Abenteuerspielplätze die Möglichkeit bieten, sich ein wenig mit den Kindern auszutoben. Im Sommer hält die Stadt auf den satten Grünflächen Spielnachmittage ab.

Filmbegeisterte kommen in der rund 1.200 Sitze fassenden Seebühne direkt am Ufer des Westsees beim Open-Air-Kino auf ihre Kosten – nachdem Sie eventuell einen der beiden Biergärten besucht haben. Im Winter verwandeln sich die fünf Hügel des Westparks in schneeweiße Rodelbahnen. Von der U-Bahn-Station Westpark (U6) sind es nur wenige Minuten bis zum Park.


Alte Pinakothek und Pinakothek der Moderne in München
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Pinakotheken für 1 Euro

Sie zählen zu den weltweit renommiertesten Kunstsammlungen und gehören damit zum Pflichtprogramm eines jeden kunstliebenden München-Besuchers: die Pinakotheken. Angefangen mit der Alten Pinakothek, die zu Zeiten ihrer Fertigstellung größter Kunstbau der Erde war und den Rubinsaal mit seinen sechs Meter hohen Gemälde umfasst, nehmen die Ausstellungen Besucher mit auf eine Reise durch die Epochen. Nach Mittelalter und mittlerem 18. Jahrhundert führt die Pinakothek der Moderne durch das 19. und frühe 20. Jahrhundert, ehe die Pinakothek der Moderne übernimmt. Dort erleben Sie zeitgenössische Kunst sowie die Sammlung des Münchner Design-Museums, das Architektur-Museum der Technischen Universität sowie die Staatliche Graphische Sammlung.

Planen Sie einen Besuch der Pinakotheken unbedingt ein – am besten sonntags. Dann kostet Sie der Eintritt jeweils nur einen Euro und Sie sparen ein wenig Geld für eines der vielen Cafés des Univiertels, der Heimat der Pinakotheken. Für Ihre Anreise wählen Urlauber am besten die Tram 27 bis zur Station Pinakotheken.


Altes und Kurioses auf den Hofflohmärkten in München
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Hofflohmärkte

Städtereisen bringen Urlaubern das äußere Erscheinungsbild ihres Ziels nahe. Die schöne Fassade gewissermaßen. Selten erhalten Besucher jedoch Einblicke ins nicht minder vorzeigbare Innere. Innenhöfe bleiben meist verschlossen. In München nicht unbedingt. An bestimmten Samstagen öffnen Hausbesitzer und Mieter die Tore ins Innerste und verkaufen auf Hofflohmärkten allerlei Hab und Gut, selbstgemachte Kuchen oder Getränke.

Packen Sie einfach die Familie ein, spazieren Sie durch Münchens Viertel und finden vielleicht noch passende Mitbringsel oder besondere Andenken. Vor allem erhalten Urlauber aber besondere Einblicke in die teils einzigartigen Innenhöfe der Stadt. Informieren Sie sich zuvor einfach auf www.hofflohmaerkte.de und folgen Sie, angekommen im Viertel, den bunten Luftballons, die teilnehmende Häuser markieren.


Museum Mensch und Natur

Münchens Museen stehen für Vielfalt. Das vielleicht interessante abseits des Deutschen Museums finden Urlauber im Norden der Stadt, direkt im beeindruckenden Schloss Nymphenburg. Dort lockt das Museum Mensch und Natur speziell Familien, die Geschichte der Erde, die Entwicklung des Lebens, die Anatomie und Biologie des Menschen sowie das Verhältnis zwischen Mensch und Natur näher zu erkunden. Mithilfe audiovisueller Rundgänge, Nachbildungen und Modellen tauchen Sie tief in die Geschichte der Erde ein. Speziell die Abteilung „Spielerische Naturkunde“ vermittelt Kindern interaktiv wertvolles Wissen.

Am besten planen Sie Ihren Besuch im Museum für den Vormittag ein. So lässt sich der Tag mit einem frühmorgendlichen Spaziergang durch den Park von Schloss Nymphenburg verknüpfen und die beeindruckende Anlage vor den sonst meist präsenten Urlauberströmen genießen. Gerade im Westteil des Parks wagen sich während der frühen Morgenstunden sogar zutrauliche Rehe in die Nähe von Spaziergängern. Nicht nur für Kinder ein besonderes Erlebnis. Die Tram 16 bringt Urlauber zum Romanplatz. Von dort aus sind es nur noch wenige Gehminuten zum Schloss Nymphenburg und zum Museum Mensch und Natur.

Schloss Nymphenburg
Schloss Nymphenburg, Heimat des Museums Mensch und Natur. © orxy – Fotolia.com

Open-Air-Konzerte auf dem Olympiaberg

Bruce Springsteen oder Rihanna, Paul McCartney oder Coldplay: In schöner Regelmäßigkeit treten die größten Musiker unserer Zeit im denkmalgeschützten Olympiastadion auf. Karten sind nur begrenzt verfügbar und nicht ganz billig. Umso besser, wenn Ihnen der Olympiapark mit dem Olympiaberg eine Option bietet, dennoch den Klängen zu lauschen, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen. Mit seinen grünen Wiesen thront er über dem gesamten Areal und eröffnet Besuchern einen freien Blick auf das Stadion.

Nehmen Sie den steilen Anstieg ruhig auf sich. Oben angekommen, breiten Sie die Picknickdecke aus, genießen mitgebrachte Speisen und Getränke und lauschen dank der speziellen Akustik den Klängen aus der Arena. Sogar die Bühne ist aus der Ferne sichtbar. Vom Olympiaberg aus haben Sie zudem einen wunderbaren Blick über die gesamte Stadt, bei guter Sicht sogar bis zu den Alpen. Die U3 bringt Sie zum Olympiazentrum. Von dort folgen Sie der Beschilderung Richtung Eissporthalle, drehen eine halbe Runde um den Olympiasee und besteigen schließlich den kleinen Hügel.

Das Olympiastadion vom Olympiaberg aus gesehen
Das Olympiastadion sowie die Schwimmhalle vom Olympiaberg aus gesehen. © Blickfang – Fotolia.com

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