Insidertipps Kopenhagen

Insidertipps Kopenhagen

5 Insidertipps für Kurzurlauber in Kopenhagen

Mit den Kindern während der Sightseeingtour durch Kopenhagen Trampolin springen und danach ein spezielles Parkprojekt mit Gegenständen aus aller Welt bewundern. An einem der schönsten Stadtstrände Europas entspannen und danach auf einer Brücke nahe der Innenstadt nach Flohmarkt-Schnäppchen suchen. Lernen Sie mit unseren Insidertipps für Kopenhagen auch die weniger bekannten Ecken der dänischen Hauptstadt kennen.

Trampolinspringen am Ufer

Der einfachste Weg, Kindern die Sightseeing-Tour schmackhaft zu machen? Frei zugängliche Trampolins in der Stadt. Gibt es nicht, sagen Sie? Doch. In Kopenhagen. Hygge, Sie erinnern sich. Laufen Sie also von Nyhavn Richtung Kleine Meerjungfrau, sehen Sie wahrscheinlich bereits aus der Ferne direkt am Kanal auf- und abspringende Kinder. Es gibt sie tatsächlich, die Trampolins von Nyhavn.

Am Pier in Kopenhagen
Idyllische Auszeit auf einem Pier in Kopenhagen. (© nadezhda1906, Fotolia.com)

Amager Beach Park – künstlich und doch so schön

Natürlich wissen Sie, dass Kopenhagen am Meer liegt. Aber wissen Sie auch, dass Dänemarks Hauptstadt einen eigenen Stadtstrand besitzt? Tut sie. Gut, keinen natürlichen, dafür einen zwei Kilometer langen Strand, direkt in Innenstadtnähe. Nahe der Metrostation Amager Strand St. (Linie M2) finden Sie eine künstlich aufgeschüttete Insel, deren Sandstrand Sie im Sommer in Kopenhagen unbedingt besuchen sollten.

Der Strand ist aufgeteilt in eine familienfreundliche Lagune mit separatem Kinderbecken sowie einen großen Sandstrand mit Dünen, an dem sich Sportler austoben. Möchten Sie ein wenig Laufen oder Radfahren, nutzen Sie die Promenade im Süden der Insel. So schön kann ein künstlich aufgeschütteter Strand sein. Zumal Sie auf der einen Seite auf die endlos lange Øresundbrücke, die Kopenhagen mit Malmö in Schweden verbindet, blicken. Einer der schönsten Stadtstrände Europas.

Kitesurfer am Amager Beach
Kitesurfer am Amager Beach, dem Stadtstrand Kopenhagens. (© nic, Fotolia.com)

Freier Eintritt mit der Copenhagen Card

Für 79 Museen und Attraktionen haben Sie den Eintritt bezahlt, noch bevor Sie den Flieger nach Kopenhagen überhaupt bestiegen haben. Einmal angekommen, nutzen Sie Bahn, Hafenbus, Bus und Metro ohne weitere Bezahlung, sogar die Kanalrundfahrt ist inklusive. Dazu erhalten Sie in Restaurants und Cafés Rabatt. Die Copenhagen Card lohnt sich durchaus. Zumal sie für Erwachsene und Kinder sowohl für 24 als auch für 48, 72, 96 oder 120 erhältlich ist. Kaufen Sie sich einfach online einen Voucher, lassen Sie ihn sich per Email zusenden und holen Sie Ihre Copenhagen Card einfach am Flughafen (Verkaufsstelle Terminal 3) oder an der Vesterbrogade 4A im Zentrum gegenüber des Eingangs zum Tivoli ab.

Die Preise:

· 24 Stunden: 52 Euro für Erwachsene | 27 Euro für Kinder
· 48 Stunden: 74 Euro | 37 Euro
· 72 Stunden: 102 Euro | 44 Euro


Superkilen - ein dänisches Parkprojekt

Dass Dänen das Besondere schätzen, haben Sie sicher bereits gehört. Innovation gehört einfach dazu. Also rief Kopenhagen im Stadtteil Nørrebro ein besonderes Parkprojekt ins Leben: den Superkilen. Aus drei Arealen besteht er. Aus drei Arealen, von denen jedes für eine Facette städtischer Parks steht, die nach Farben benannt und deren Böden in der entsprechenden Farbe gehalten sind. So symbolisiert der Rote Platz das städtische Leben und dient Skatern als Heimat. Gleichzeitig ist er ein Ort für Livemusik, an dem regelmäßig Konzerte stattfinden, einige sogar umsonst.

Der Black Market wiederum erinnert an einen klassischen Stadtplatz. Um den Brunnen in der Mitte stehen Bänke. Sitzen, beobachten, entspannen, lautet das Motto. Ebenso im Green Park. Dort relaxen Sie nach Ihrer Sightseeingtour durch Kopenhagen beim Picknick, spielen mit den Kindern eine Runde Basketball oder gehen einfach spazieren. Doch Dänemark wäre nicht Dänemark, hätten es die Planer dabei belassen. Über den Superkilen verteilen sich insgesamt 100 Objekte aus 50 Ländern. Sie besichtigen eine Bank aus Äthiopien, eine Elefantenrutsche aus Tschernobyl. Jedes Objekt hat seine eigene Geschichte, die Ihnen die App des Superkilen (iOS und Android) näherbringt. Am besten besuchen Sie das Parkprojekt übrigens nachmittags. Dann ist das Treiben am interessantesten.

Superkilen
Blick auf den Superkilen - der Kopenhagener Park der besonderen Art. (© Emily CC-BY-2.0)

Ein Stück Amsterdam in Kopenhagen: Christianshavn

Verlassen Sie Kopenhagens Innenstadt in Richtung Osten, führt Sie Ihr Weg nach Christiana. Bald, nicht sofort. Ehe Sie die Freistadt erkunden, sehen Sie sich in Christianshavn um. Denn der kleine Bezirk zwischen Christiania und Københavns Havn ist nicht nur wegen der Oper definitiv mehr als einen flüchtigen Blick wert. Schmale kopfsteingepflasterte Straßen führen Sie direkt am Wasser entlang. Im 17. Jahrhundert brachten nämlich auch niederländische Architekten und Stadtplaner Ihr Wissen ein, verpassten Christianshavn ein Kanalsystem, das ein wenig an Amsterdam erinnert.

Gut für Sie. In Kopenhagens ehemaligem Handelsstützpunkt wechseln Sie zwischen schmalen Gassen und etwas breiteren Wegen direkt am Kanal hin und her. Leihen Sie unbedingt auch ein Ruderboot und paddeln Sie ein wenig durch die Kanäle. Vorbei an Yachten und Hausbooten. Danach genießen Sie in einem der Cafés direkt am Wasser einen kleinen Snack oder besuchen Copenhagen Street Food, Kopenhagens ersten Street-Food-Markt, auf dem Sie sich einmal quer durch die Welt probieren können. Italienisch. Dänisch. Mexikanisch. Koreanisch. Alles ist da. Alles genießen Sie bei schönem Wetter direkt am Wasser. Fertig? Jetzt brechen Sie in Richtung Christiania auf.

Christianshavn
Eine der 'Wasserstraßen' Kopenhagens in Christianshavn. (© gb27photo, Fotolia.com)

Königin-Luise-Brücke – entspannen zwischen Nørrebro und Kopenhagens Zentrum

Ursprünglich sollte die Königin-Luise-Brücke lediglich für Entlastung sorgen, den Stadtteil Nørrebro mit Kopenhagens Zentrum verbinden. Das war der Plan im 19. Jahrhundert. Das ist die Realität heute – doch nicht die ganze. Denn obwohl die nach Königin Luise benannte Brücke an einer der am meisten befahrenen Busrouten sowie der größten Fahrradstrecke Kopenhagens liegt, entspannen Kopenhagener genau hier äußerst gern.

Im Sommer verfrachten sie schon mal eine Couch in Richtung Brücke, genießen beim Picknick den Blick auf das Zentrum, gönnen sich einen Feierabend-Drink. Sogar Flohmärkte und Partys finden auf der Königin-Luise-Brücke statt. Fällt Ihr Kopenhagen-Urlaub auf den Sommer, besuchen Sie also unbedingt die Dronning Louises Bro, so ihr dänischer Name.

Nørrebro
Idyllischer Blick auf den Stadtteil Nørrebro. (© Clemence Béhier, Fotolia.com)

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