Typisch Innsbruck

Typisch Innsbruck

Typisch Innsbruck

Die Bergwelt prägt das Leben, eine Stararchitektin zwei Wahrzeichen, ein glänzendes Dach die Innenstadt. Doch was ist noch typisch für Innsbruck? Vor Ihrem Urlaub in Tirol nimmt Sie Neckermann Reisen mit auf eine Entdeckungstour durch die Hauptstadt der Alpen zwischen besonderer Skipiste und dem ältesten Museum der Welt.


Skifahren mit Blick auf die Großstadt

Unter Ihnen weißer Schnee, in der Ferne die gezuckerten Gipfel von Nockspitze und Patscherkofel. Dazwischen? Innsbruck! Jene Stadt, von der aus Sie gerade erst Ihren Ski-Ausflug begonnen haben. Sie starten mit der von Stararchitektin Zaha Hadid konzipierten Hungerburgbahn, setzen Ihre Reise danach mit der Seilbahn in Richtung Seegrube (1905 m) fort. Dort eröffnet sich Ihnen ein besonderes Wintersport-Panorama. Häufig liegt Ihnen beim Skifahren schließlich nicht bunter Großstadttrubel zu Füßen. Mit insgesamt fünf Liften und überschaubaren 15 Kilometern Piste bietet die Nordkette beste Voraussetzungen für einen Skitag mit der ganzen Familie.

Zieht sich der Schnee langsam zurück, ändert sich das Sportgerät. Skistiefel machen Wanderschuhen Platz, die Bretter dem Fahrrad. Denn im Frühling und Sommer ist die Seegrube Innsbrucks Ausgangspunkt für Wanderungen auf die Nordkette und ins Karwendel. Aktivurlauber nutzen Klettersteige sowie Freeride-Mountainbike-Trails. Die Stadt behalten Sie natürlich dennoch im Auge. Sie sind schließlich in Innsbruck.

Skifahren über Innsbruck
Skifahren über Innsbruck. © mmphoto – Fotolia.com

Das Goldene Dachl
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Das Goldene Dachl

Wirklich jeder Innsbruck-Besuch führt unweigerlich in die Altstadt, zur Kreuzung Herzog-Friedrich-Straße und Hofgasse. Dort glänzt es: das Goldene Dachl, das Wahrzeichen Innsbrucks. Es wurde übrigens der ehemaligen Residenz der Tiroler Landesfürsten erst nachträglich durch Niclas Türing der Ältere (Hofarchitekt von Kaiser Maximilian I.) hinzugefügt. Seither erleuchten die 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln Innsbruck und hüten gewissermaßen ein Mysterium.

Denn allen Interpretationsansätzen zum Trotz, entschlüsselt hat das Schriftband des Erkerreliefs unter dem Golden Dachl bis heute niemand. Was lesen Sie darin? Nach dem Rätseln lohnt sich ein Besuch im Museum Goldenes Dachl, wo Sie interessante Informationen zur Geschichte der Stadt erhalten und Reliquien bewundern.


Bergisel-Schanze, Innsbruck
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Bergisel-Schanze

In rund 50 Metern Höhe sitzen Sie auf einem dünnen Balken, blicken eine 98 Meter lange Anlaufspur hinunter, die scheinbar nahtlos in einen steilen Hang übergeht. Irgendwo dort unten landen die Springer, die sich alljährlich von der Bergisel-Schanze stürzen. Sie dagegen staunen nur – und das gut gesichert. Als Gruppe ab 30 Personen eröffnet sich Ihnen diese Möglichkeit (5 Euro pro Person).

Ein Ausflug zu einer der größten Attraktionen Innsbrucks lohnt sich auch ohne diese kleine Portion Nervenkitzel. Denn einerseits betreten Sie am Bergisel einen sporthistorisch bedeutenden Ort, der 1927 erstmals Schauplatz eines Skispringens sowie 1964 und 1976 Olympiastätte war und bis heute jährlich die Vierschanzentournee empfängt. Andererseits erkunden Sie ein architektonisches Meisterwerk von Stararchitektin Zaha Hadid, die die Schanze 2002 modernisierte.

Zu guter Letzt ist da dieses einmalige Panorama der Aussichtsplattform (Nov. bis Mai: 10 bis 17 Uhr / Juni bis Okt.: 9 bis 18 Uhr; Eintritt inklusive Stadionbesichtigung und Fahrt mit dem Schrägaufzug: 9,50 Euro). Unter Ihnen Innsbruck, dahinter die Nordkette: ein Traum. Im Panorama-Restaurant der Schanze genießen Sie zum Ausblick Getränke und kleine Snacks. Spätestens jetzt wird klar, weshalb Innsbruck so stolz auf seine Bergisel-Schanze ist. Für Ihre Anreise nutzen Sie den Bus 4140, 4142 oder L3 bis zur Station Basilika Witten.


Schloss Ambras
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Schloss Ambras

Das älteste Museum der Welt fehlt noch auf Ihrer Liste? Dann lohnt sich Ihr Urlaub in Tirol gleich in doppelter Hinsicht. Denn Schloss Ambras ist tatsächlich der Welt ältestes Museum und zählt gleichzeitig zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Tirols. Im Mittelalter als Burg errichtet, ließ es Erzherzog Ferdinand II. für seine Frau Philippine Welse umbauen. Ein prachtvolles Renaissance-Schloss sollte es werden – und das wurde es auch! Zudem förderte Ferdinand II. Künste und Wissenschaften, ließ im Unterschloss eine moderne Museumsanlage bauen und begründete dort die Ambraser Sammlung.

Heute besichtigen Sie im Schloss eine prachtvolle Kunstsammlung inklusive Wunderkammer, Rüstkammer und Antiquarium – alles noch von Ferdinand II. gegründet. Hinzu kommen die Habsburger Porträtgalerie sowie eine Sammlung spätmittelalterlicher Bilder und der Georgsaltar von Kaiser Maximilian I. Lassen Sie sich den Spanischen Saal, eine der prächtigsten Saalbauten der Renaissance, nicht entgehen. Im Sommer ist er Schauplatz der Ambraser Schlosskonzerte. Zum Entspannen lädt der idyllische Schlossgarten hoch über Innsbruck ein. Die Linie 6 der Straßenbahn bringt Sie zum Tummelplatz. Von dort sind es noch rund fünf Minuten Fußweg.

Der Festsaal von Schloss Ambras
Der Festsaal von Schloss Ambras. © Roberto Fasoli – Fotolia.com

Tiroler Speck
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Tiroler Speck

Ein Urlaub in Tirol ohne Tiroler Speck? Unvorstellbar! Er gehört zu Innsbruck wie Nordkette oder Bergisel, ist fester Bestandteil der regionalen Küche. Noch wichtiger: Auch heute noch bedienen sich die Hersteller des traditionellen Herstellungsverfahrens. Zudem ist er durch die europäische Ursprungsbezeichnung geschützt, die besagt, dass nur in Tirol produzierter Speck auch wirklich den Namen "Tiroler Speck" tragen darf.

Wo also diese regionale Spezialität genießen, wenn nicht in Innsbruck? Dazu besuchen Sie am besten die Speckeria. Die bietet seit über 100 Jahren Tiroler Speck an und offeriert Ihnen unterschiedlichste Variationen. Hier die Speck-Semmel, dort die Speck-Platte oder Jause (Brotzeit) – lecker ist es immer. Unternehmen Sie während Ihres Urlaubs in Tirol deshalb unbedingt einen Ausflug in die Hofgasse 3 in der Innsbrucker Altstadt.


Die bunten Häuser von Mariahilf

Wussten Sie, woher sich der Name Innsbruck ableitet? Nein? Dann begeben Sie sich am besten direkt an den Ort, der einst Pate für die heutige Bezeichnung der Stadt stand. Besuchen Sie die Innbrücke. Dank ihr wurde die Stadt zunächst Ynbruggen, schließlich Innsbruck getauft. Nun, da Sie schon mal da sind, blicken Sie nach rechts. Dort wartet eines der bekanntesten Motive der Stadt. Über dem Inn erheben sich die bunten Häuser von Mariahilf, darüber die Nordkette. Ein einmaliger Anblick. Das perfekte Erinnerungsfoto für Ihren Urlaub in Tirol.

Die bunte Häuserzeile von Mariahilf
Die bunte Häuserzeile von Mariahilf. © Anibal Trejo – Fotolia.com

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