Innsidertipps Innsbruck

Innsidertipps Innsbruck

5 Insidertipps für den Kurzurlaub in Innsbruck

Natürlich bewundern Sie Innsbrucks Naturschönheiten aus luftiger Höhe. Auch das Goldene Dachl steht auf dem Programm. Die Bergisel Schanze ebenfalls. Und danach? Danach begleiten Sie Neckermann Reisen in ein Museum, das Sie virtuell Ihren eigenen Ausstellungsraum zusammenstellen lässt, erfreuen Ihre Kinder während Ihres Urlaubs in Tirol mit einem Besuch im höchsten Zoo Europas und erfahren, wie Ihnen eine einzige Karte Zugang zu (fast) allen Attraktionen der Stadt gewährt.


Innsbruck Card
© Innsbruck Tourismus

Eine Karte, (fast) alle Attraktionen: die Innsbruck Card

Die Innsbruck Card ist der Schlüssel zu beinahe allen Attraktionen der Stadt. Sie planen einen Ausflug in eines der bekannten Museen Innsbrucks? Kein Problem. Mit dieser Karte ist der Eintritt für das Museum Goldenes Dachl, die Kaiserliche Hofburg, die Hofkirche, das Ferdinandeum, den Alpenzoo und das Bergisel Sprungstadion bereits abgegolten. Sie möchten dazu die Bergwelt erkunden? Zeigen Sie bei den Nordkettenbahnen inklusive Hungerburgbahn einfach Ihre Innsbruck Card vor.

Die clevere Karte gibt es ab 39 Euro online oder in Innsbrucks Tourismusbüros, an den Kassen der Bergbahnen und Sehenswürdigkeiten, im Hotel, am Flughafen oder am Bahnhof. Kinder erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Es lohnt sich. Zumal zusätzlich die öffentlichen Verkehrsmittel sowie der Hop-on-Hop-off-Bus, die direkteste Verbindung zwischen Altstadt, Schloss Ambras und Bergisel, enthalten sind. Sogar das Casino und der mit dem Auto rund eine Stunde entfernte Outdoor-Sportpark Area 47 gewähren Ihnen mit der Innsbruck Card Ermäßigungen.


Das Ferdinandeum in Innsbruck
© Andrew Bossi, CC 2.5

Einen Nachmittag Kurator im Ferdinandeum sein

Wie wäre es, für einen Nachmittag die Rolle eines Museums-Kurators einzunehmen? Genau diese Gelegenheit bietet Ihnen das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, wo Sie zudem eine 30.000 Jahre lange Zeitreise antreten. Mit der #meinferdinandeum App, die Sie entweder auf Ihr eigenes Mobilgerät laden oder mittels eines der kostenlosen Leih-iPads bedienen, machen Sie sich auf den Weg. Auf Ihrer Tour durch das Museum suchen Sie Ihre liebsten Ausstellungsstücke zusammen und speichern Sie über die App. Dabei betrachten Sie dank der 3D-Ansichten auf dem Gerät endlich einmal alle Exponate von allen Seiten. Ein klassischer Audioguide rundet das Angebot ab.

Am Ende der Ferdinandeum-Zeitreise von der Steinzeit, vorbei an einem Relief des Goldenen Dachls, durch die Niederländer-Sammlung um Rembrandt und Brueghel, durch unterschiedliche Biedermeier-Exponate und wertvolle Instrumente, betreten Sie den Kuratoren-Raum. Dort projizieren Sie Ihre gesammelten Lieblingsstücke an die Wand und erschaffen dabei Ihren ganz persönlichen Ausstellungsraum. Ein besonderes Erlebnis, bei dem auch Kinder ihre Kreativität ausleben können. Die Busse 4123 und 4125 bringen Sie zur Museumsstraße, wo Sie an der Hausnummer 15 Ihre Kurzzeitstelle als virtueller Kurator antreten.


Geheimnisse austauschen im Flüsterbogen

Keine Sorge, in der Hofgasse 12 sind Ihre Geheimnisse sicher. Egal wie viele Menschen an Ihnen vorbeiziehen, niemand hört mit, wenn Sie mit Ihrem Partner kleine Botschaften austauschen. Möglich macht es Innsbrucks Flüsterbogen, ein steinerner Türrahmen vor einem Souvenirgeschäft. Dessen Akustik ist so speziell, dass Ihr Partner hört, was Sie auf der einen Seite in den Rahmen flüstern, als stünde er direkt an Ihrer Seite – während er eigentlich am gegenüberliegenden Ende lauscht. Die Umwelt bleibt außen vor. Die perfekte Gelegenheit für eine kleine Liebeserklärung oder um dem Nachwuchs während des Urlaubs in Tirol ein Lachen ins Gesicht zu zaubern.


Alpenzoo Innsbruck
© photobeginner – Fotolia.com

Mit der Hungerburgbahn zum höchsten Zoo Europas

Voll verglast schlängelt sie sich aus dem unterirdischen Bahnhof des Congress Innsbruck heraus. Über die geschwungene Brücke mit Ihren beiden auffälligen Pylonen überquert sie den Inn. Langsam geht es den Berg hinauf und Sie haben freie Sicht auf Innsbruck und die Natur. Zudem auf die besondere Form der Hungerburgbahn. 2007 neu eröffnet, ist sie nicht irgendein Verkehrsmittel. Die Hungerburgbahn ist ein 1.800 Meter langes Kunstwerk aus der Feder der renommierten Architektin Zaha Hadid. Besonders machen sie vor allem ihre geschwungene Trassenführung sowie die fließenden Gebäude der Zwischenhalte. Optisches Highlight ist sicherlich die imposante Endstation Hungerburg.

Ihre Fahrt endet jedoch bereits an der Zwischenstation Alpenzoo. Schließlich wollen Sie Ihren Kindern eine Freude machen und mit ihnen gemeinsam Europas höchsten Zoo erkunden. 2.000 Alpentiere von rund 150 Arten tummeln sich in naturnah gestalteten Gehegen, Terrarien und Aquarien. Sie treffen auf Biber, Braunbär, Elch, Luchs, Wolf, Steinadler, sogar Schlange und Schildkröte – im Alpenzoo bestaunen Sie das ganze Jahr hindurch die weltweit vollständigste Sammlung an Wildtieren aus dem Alpenraum (Erwachsene: 10 Euro / Kinder 6 bis 15 Jahre: 5 Euro / Kleinkinder: 2 Euro).


Haller Bauernmarkt
© Haller Stadtzeitung

Regionale Spezialitäten vom Haller Bauernmarkt

Frisches schmeckt am Besten, gerade im Schatten einer mittelalterlichen Altstadt. Besteigen Sie an einem Samstag Vormittag am Hauptbahnhof Innsbruck deshalb für rund zehn Minuten die S1, S2 oder S3. Das Ziel: Hall in Tirol. Dort angekommen, empfangen Sie auf dem Haller Bauernmarkt regionale und saisonale Produkte. Im Frühling bekommen Sie an den Ständen frisches Gemüse der Bauern aus dem Umland, das nicht umsonst den Spitznamen "Gemüsekiste Tirol" trägt. Ebenso Teil des Angebots sind das gesamte Jahr hindurch (Samstag, 9 bis 13 Uhr | Winter 9 bis 12 Uhr) Käse, Milch, frische Milchprodukte, Bauernbrot, Marmelade, Honig, regionales Fleisch, Speck und Wurst. Alles lokal produziert. Das perfekte Mitbringsel aus Ihrem Urlaub in Tirol.

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