Insidertipps Dublin

Insidertipps Dublin

5 Insidertipps für Kurzurlauber in Dublin

Dublins Geschichte ist geprägt von unterschiedlichsten Einflüssen. Kelten, Wikinger, der Nationalheilige St. Patrick, Briten, Protestanten und Katholiken – alle haben Irlands Hauptstadt geprägt. So viel ist klar. Weniger klar ist, dass Sie für Ihre Städtereise einen Pub finden, in dem Sie selbst auftreten können, dass es ein völlig kostenloses Open-Air-Museum gibt oder dass in Dublin Bäume Bänke essen. Glauben Sie nicht? Überzeugen Sie sich mit unseren Insidertipps für Dublin selbst und lernen Sie weniger bekannte Ecken der irischen Hauptstadt kennen.


Pubs in Dublin
Wer die Wahl hat, hat die Qual - Dublin und seine Pubs …

"Irisches Karaoke" im Cobblestone

Pubs gibt es eine Menge in Dublin. "An jeder Ecke" wäre wohl keine Übertreibung – was es nicht zwingend einfacher macht, den richtigen zu finden. Traditionell irisch soll er sein, klar. Und im Cobblestone bekommen Sie genau das. Hier lebt die irische Musik, sie gehört dazu und bringt den Menschen Spaß. Auf zwei Arten. Denn einerseits engagiert der Pub Bands und Musiker, andererseits darf jeder Besucher sein Können unter Beweis stellen – sofern er der irischen Musik mächtig ist. Eine Art irisches Karaoke also. The Cobblestone befindet sich in der 77 King Street North im Stadtteil Smithfield, nördlich der Liffey auf Höhe der Christ Church. Ein authentischer Insidertipp.


In 20 Minuten ans Meer

Schafe. Die Wellen des Atlantiks. Grüne Wiesen: Auch für seine Natur ist Irland bekannt. Daher müssen Sie selbst während einer Städtereise in die Hauptstadt nicht darauf verzichten. Denn die Insel Howth gehört ganz offiziell zu Dublins Stadtgebiet, fühlt sich dennoch an wie eine andere Welt – und das nur 20 Minuten Bahnfahrt vom Zentrum entfernt. Am nördlichen Ende der Bucht von Dublin gelegen, haben sie vor allem vom massiven Felsen Howth Head eine tolle Aussicht über den alten Hafen der Stadt. Der kleine Pfad, der entlang der Klippen die Bucht entlang führt, der sogenannte "Cliff Walk", hat sogar etwas von einer kleinen Abenteuerwanderung.

In Howth genießen Sie frische Meeresluft, traumhafte Ausblicke und vor allem unglaublich guten, frischen Fisch. Am besten gehen Sie dafür ins Aqua Restaurant. Die Küche ist ein wenig gehoben, dafür blicken Sie im ersten Stock frei hinaus auf das Wasser und kommen in den Genuss hervorragender Fischgerichte. Ein Traum! Züge nach Howth starten mehrmals pro Stunde in Dublin Connolly.

Blick auf  die Insel Howth.
Auch das ist Dublin - die Insel Howth.

Street Art in Dublin
Street Art - Dublin hat eine nicht zu unterschätzende Graffiti-Szene.

Ein Parkplatz voller Graffiti – Open Air Museum

Bei der Kunst, die Sie auf dem Parkplatz des Tivoli Theaters finden, hatten mit großer Wahrscheinlichkeit weder Kelten noch Wikinger ihre Finger Spiel. In der Francis Street, nahe der Ecke Thomas Street verbirgt sich ein echter Dubliner Insidertipp. Einmal gefunden, gibt es eine Menge anzusehen. Nicht nur die Dubliner Graffiti-Szene, auch internationale Sprayer haben sich hier verewigt (sofern nicht schon wieder übersprüht). Eine wahre Farbenpracht erhellt diesen eigentlich ganz normalen Parkplatz. Umsonst ist dieses Museum der modernen Art natürlich auch – es sei denn, sie wollen hier Ihr Auto parken …


Temple Bar Book Market

Dublins Vergangenheit ist von einigen weltbekannten Literaten geprägt. Dennoch ist der Temple Bar Book Market noch immer ein wunderbarer Geheimtipp. Jeden Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr bietet sich auf dem Temple Bar Square die Gelegenheit, durch alte Bücher in unzähligen Holzkisten zu stöbern: Jonathan Swift, James Joyce, Oscar Wilde, Samuel Beckett, Bram Stoker. Die Liste ausgezeichneter irischer Literatur von Weltrang ist lang. Vielleicht finden Sie auf dem Buchmarkt sogar ein Werk eines Schriftstellers, das Sie schon lange suchen und nirgends mehr gefunden haben. Hier ist Ihre Chance.

Temple Bar Book Market
Sonntags auf dem Temple Bar Book Market.

Der hungrige Baum

Der King's Inns Park atmet Geschichte. Irlands älteste Universität für Recht liegt hier. Zudem finden Sie nur wenige Gehminuten nördlich der Liffey ein äußerst ungewöhnliches Bild vor: den "Hungry Tree", den hungrigen Baum. Eine Erklärung: Der vor über 80 Jahren gepflanzte Baum wuchs in einem Umfang, den die Planer des Parks so wohl nicht für möglich gehalten hatten – und das ist heute offensichtlich. Eine kleine Bank, die einst vor dem Baum platziert wurde, ist mittlerweile zu einem Teil des Baums geworden. Die ursprüngliche Lehne der Bank ist vollends aufgegangen in den Stamm, sodass Baum und Bank eine harmonische Einheit bilden. Obwohl der eine hölzern, die andere eisern ist. Das sollten Sie sich auf alle Fälle selbst ansehen! Der beste Zugang zum Park ist vom Constitution Hill aus.

Der Hungry Tree im King's Inns Park.

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