Insidertipps Dresden

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5 Insidertipps für Kurzurlauber in Dresden

Es müssen nicht nur Frauenkirche, Semperoper und Zwinger sein. Werten Sie Ihre Dresden-Reise zusätzlich auf. Mit einem einmaligen Blick über die Altstadt, mit einem Ausflug zu Sandsteinformationen, die wirken wie aus einer anderen Welt, mit einer Schnitzeljagd durch die Altstadt für die Kinder oder einem ganz speziellen Kinobesuch. Neckermann Reisen gibt Ihnen die besten Insidertipps für Ihren Kurzurlaub in Dresden.

Stadtpanorama von der Kreuzkirche aus

Folgender Hinweis bedeutet nicht, dass Sie während Ihrer Städtereise nach Dresden die Frauenkirche meiden sollten. Ganz im Gegenteil. Sie dürfen sie keinesfalls verpassen. Vielmehr geht es darum, Geld zu sparen. Denn so beeindruckend das Panorama von der Aussichtsplattform der Frauenkirche auch sein mag, um es genießen zu können, müssen Sie erst einmal 8 Euro Eintritt bezahlen – womit die Kreuzkirche ins Spiel käme. Die liegt nämlich nicht nur direkt am Altmarkt (Straßenbahnlinien 1 und 2), wo in der Adventszeit der berühmte Dresdner Striezelmarkt stattfindet, vor allem besitzt sie einen 92 Meter hohen Turm, für dessen Besteigung Sie lediglich 2,50 Euro (Kinder 1 Euro, Familien zusammen 5 Euro) entrichten.

Oben angekommen, blicken Sie über die Altstadt, bei gutem Wetter sogar bis zu den Weinhängen von Radebeul und zum Dresdner Fernsehturm. Ihren Namen erhielt die Kreuzkirche übrigens, als Constanze von Österreich dem Gotteshaus einen Splitter aus dem Kreuz Christi schenkte, weshalb sie 1388 neu geweiht wurde. Mit 3.000 Sitzplätzen ist die Kreuzkirche das größte Gotteshaus Sachsen und beheimatet zudem den berühmten Kreuzchor. Kommen Sie sonntags zum Gottesdienst (ab 9.30 Uhr), lauschen Sie dort einem der älteste Knabenchöre der Welt. Geschichtlich wertvoll ist die Kreuzkirche, die mehrmals zerstört wurde, natürlich ebenfalls. 1989, kurz vor der Wiedervereinigung, diente sie der friedlichen Revolution in Dresden als Zentrum.

Das wunderschöne Dresden-Panorama von der Kreuzkirche aus.
Das wunderschöne Dresden-Panorama von der Kreuzkirche aus. (© Sergii Figurnyi, Fotolia.com)

Sparen mit der Dresden City Card
Keine Gedanken machen um das passende Ticket für Bus und Straßenbahn. Kein Zeitverlust am Automaten. Stattdessen sparen Sie bares Geld. Bestellen Sie vor Ihrer Städtereise nach Dresden online die Dresden City Card, haben Sie nämlich bereits für alle Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der sächsischen Hauptstadt bezahlt. Zudem erhalten Sie Rabatte auf Touren und Veranstaltungen, in Geschäften und Restaurants. Die Dresden City Card gibt es für eine Aufenthaltsdauer von einem (10 Euro), zwei (15 Euro) oder drei Tagen (20 Euro). Familien mit 2 Erwachsenen und maximal 4 Kindern bis 14 Jahre bezahlen 15, 22,50 bzw. 30 Euro.

Kombinieren Sie die Dresden City Card mit der Museums Card (35 Euro | 65 Euro für Familien), gilt Ihr Paket für zwei Tage und gewährt Ihnen neben den Vorzügen der City Card freien Eintritt in insgesamt 14 Museen – darunter das Neue Grüne Gewölbe, die Gemäldegalerie Alte Meister, die Galerie Neue Meister sowie das Kupferstich-Kabinett. Sie können sich Ihre Dresden City Card entweder vorab nach Hause schicken – dafür müssen Sie mindestens eine Woche im Voraus buchen – oder in der Dresden Information hinterlegen lassen.

Ausflug in die Sächsische Schweiz

Nur eine Stunde. Nur eine mickrige Stunde Fahrt, dann ragen Sandsteinnadeln aus dichten Buchenwäldern, dann erblicken Sie bizarre Felsformationen, die Sie eher dem Tianzi Gebirge in China zuordnen würden als der unmittelbaren Umgebung Dresdens. Doch keine Angst: Sie haben nicht kurzzeitig das Zeit-Raum-Kontinuum verlassen, um plötzlich an einem ganz anderen Ort rauszukommen. Sie haben die Sächsische Schweiz, Sachsens Elbsandsteingebirge direkt an der Elbe erreicht. Sogar Tafelberge erheben sich in den sächsischen Himmel. Ein magischer Ort.

Das Beste: Die Sächsische Schweiz ist für jeden zugänglich. Weder Hochgebirgserfahrung noch der Grundkurs Himalaya sind notwendig. Die Bastei, eine der wohl am häufigsten fotografierten Formationen der Region, erreichen Sie binnen weniger Minuten vom nahegelegenen Parkplatz. Zu sehen, wie sich die massive Felsbrücke zwischen die hoch aufragenden Sandsteinfelsen schmiegt, ist einmalig. Ebenso der Ausblick von der Aussichtsplattform und die berühmte Ruine der Felsenburg Neurathen, der größten mittelalterlichen Felsenburg der Region. Und für all das genügt von Dresden bereits eine Stunde Fahrt.

Die atemberaubenden Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz.
Die atemberaubenden Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz. (© Andy Ilmberger, Fotolia.com)

Per Schnitzeljagd mit den Kindern Dresdens Altstadt entdecken

Klar, Sie möchten Dresdens Altstadt rund um Frauenkirche, Zwinger und Semperoper erkunden. Die Kinder? Eher weniger. Wobei. Ließe sich die Sightseeing-Tour entlang alter Gebäude mit einer spannenden Schnitzeljagd verbinden, müssten die Kinder auf Ihrer Route durch die Dresdner Altstadt Aufgaben lösen, die ihnen die Sehenswürdigkeiten spielerisch näher bringen, dann, ja dann könnte sich vielleicht auch der Nachwuchs für einen Spaziergang durch Sachsens Hauptstadt begeistern. Probieren Sie es aus. Denn das Stadtspiel Dresden hat eine Schnitzeljagd durch die Altstadt  exakt auf Kinder abgestimmt, zudem so gestaltet, dass Sie jederzeit in einem der Cafés Dresdens eine Essens- oder Getränkepause einlegen können. Sightseeing für die ganze Familie!

Ihre Schnitzeljagd führt Sie durch Dresdens Altstadt mit dem Zwinger.
Ihre Schnitzeljagd führt Sie durch Dresdens Altstadt mit dem Zwinger. (© FSEID, Fotolia.com)

Kunsthofpassage mit dem Hof der Elemente

Endlich bleiben Hinterhöfe nicht länger verschlossen. Endlich dürfen Sie hinter die Fassade blicken. Jedenfalls hinter einige. Denn in der Dresdner Neustadt gewährt Ihnen die Kunsthofpassage tatsächlich Einblick in die Höfe der wunderschönen Gründerzeitgebäude. Gemütlich spazieren Sie hinter die Fassaden denkmalgeschützter Häuser, erkunden insgesamt vier unterschiedliche Themenhöfe: den Hof der Transformation, den Hof der Fabelwesen, den Hof der Metamorphose sowie den Hof der Elemente. Jeder einzelne ist liebevoll von Künstlern gestaltet. Sie sehen Mosaike aus italienischen Ornamentfliesen, Meißner Keramik, dazu Giraffen aus Elbsandstein.

Bei Regen lohnt sich der Hof der Elemente übrigens besonders. Für die Fassade des blauen Gebäudes ließen sich die Künstler Christoph Roßner, Annette Paul und André Tempel nämlich von den Fallrohren der Architektur St. Petersburgs inspirieren. Daher winden sich massive Rohre in unterschiedlichen Formen die Fassade hinab, leiten Regenwasser in ein Auffangbecken. Es sieht besonders aus und es klingt besonders. Zudem finden Sie in den Kunsthofpassagen kleine Läden und Cafés, gewissermaßen einen Mikrokosmos, den sich kein Dresden-Besucher entgehen lassen sollte. Nehmen Sie die Straßenbahn (Linie 13) zur Görlitzer Straße und laufen danach die letzten 5 Minuten zur Kunsthofpassage.


Dresdner Geschichte und Programmkino in der Schauburg


Einen romantischen Kinoabend machen Sie in Dresden schnell zum unvergesslichen Ausflug in die Geschichte. Fahren Sie einfach in Richtung der Kreuzung Königsbrücker Straße und Bischofsweg in der Neustadt (Straßenbahnhalt Dresden Bischofsweg / Linien 7, 8 und 13). Dort steht ein roter Backsteinbau, das erste freistehende Kino Dresdens, die Schauburg. In den 1920er Jahren eröffnet, überstand sie den Zweiten Weltkrieg unbeschadet und zeigt ihnen heute Programmkino, wie es einmal war. Besondere Filme. Ein besonderes Ambiente. Dazu eine Lounge für einen gemütlichen Drink vor der Vorstellung. Ein perfekter Abend – und das an jenem Ort, an dem 1953 Dynamo Dresden, der bekannteste Fußballverein der Stadt, gegründet wurde.

Die Schauburg überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschadet.
Die Schauburg überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschadet. (© Medien-gbr, CC_BY-SA_3.0)

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