Typisch Barcelona

Typisch Barcelona

Typisch Barcelona

Eine Barcelona-Reise ohne Antoni Gaudí? Wie die Sagrada Familia: unvollendet. Neckermann Reisen zeigt Ihnen, welche Bauwerke des großen katalanischen Architekten Sie neben der Sagrada Familia keinesfalls verpassen dürfen. Dazu, welcher Berg einen Freizeitpark mit einmaligem Panorama verbindet, wo Sie sich auf die Spuren Pablo Picassos begeben und wie Sie einmal auf dem Rasen des berühmten Stadions des FC Barcelona stehen. Denn all das ist typisch für die katalanische Hauptstadt. Folgen Sie uns zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Barcelonas.

Park Güell und Gaudís modernistische Bauwerke

Sie können sie nicht übersehen. Diese über ganz Barcelona verteilten Gebäude, die sich spielerisch ins Straßenbild mischen und alle eines gemeinsam haben: ihren Architekten. Antoni Gaudí kreierte geschwungene Fassaden, Dächer, die einem Drachenrücken gleichen, Häuser ohne rechte Winkel. Bauwerke, die wirken, als seien sie einer Märchenwelt entsprungen. Bauwerke, die ihm die Kritik einiger weniger, die Bewunderung vieler und die Gunst eines Mäzens einbrachten: Den Industriellen Eusebi Güell faszinierte Gaudís Arbeit derart, dass er ihm bereits in jungen Jahren prestigeträchtige Aufträge zukommen ließ.

Einer der beeindruckendsten? Der Park Güell. Als Wohngebiet geplant, zählt er heute zu den größten Sehenswürdigkeiten Barcelonas. Er führt Sie durch eine römischen Tempeln nachempfundene Markthalle mit 86 Säulen, über eine geschwungene Terrasse mit Balustraden aus Bruchmosaik. Dank Gaudís organischen Formen wirkt die Szenerie beinahe kindlich, eröffnet Ihnen gleichzeitig den Blick über Barcelona. Märchenhaft wird es in der Grünanlage, einem Gewirr aus Wegen, Laubengängen, Mauern und Brücken. Liebevoll hat sie Gaudí in die Natur eingearbeitet. Kostenpflichtig sind lediglich der Eingangsbereich, die geschwungene Parkbank und die Markthalle. Unser Tipp: Buchen Sie Ihr Ticket online.

Antoni Gaudís "La Pedrera". © lornet – Fotolia.com
Blick vom Park Güell in Richtung Olympischer Hafen. © gatsi – Fotolia.com

La Sagrada Familia

Einzigartig – und das auf so viele unterschiedliche Weisen. Treffender lässt sich die Sagrada Familia, DIE Sehenswürdigkeit Barcelonas, nicht beschreiben. Noch ist sie beispielsweise die Unvollendete, eine Basilika, deren Bau 1882 begann, die bis heute jedoch noch nicht fertiggestellt ist. Denn ausgerechnet auf dem Weg zur Sagrada Familia kam Antoni Gaudí, ihr Architekt, bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Inspiriert vom Modernisme, ließ er zuvor bis 1926 ein Gotteshaus entstehen, wie es weltweit kein zweites Mal zu finden ist.

Allein die unzähligen biblischen Botschaften in der Fassade, die über hundert Meter hohen Glockentürme, das Kuppelgewölbe und das unglaubliche Ausmaß (die Baustelle nimmt knapp 18.000 Quadratmeter ein), dazu die modernistische Form: einfach einzigartig. Denn auch heute orientiert sich der Bau an den nur unvollständig vorhanden Plänen Gaudís. 2026, zum 100. Todestag soll der Bau endgültig abgeschlossen sein. Die größte Sehenswürdigkeit Barcelonas erreichen Sie über die Metro-Station Sagrada Familia (Linien L2 und L5).

© valeryegorov – Fotolia.com

Panorama und Vergnügungspark auf dem Tibidabo

Zur Ihren Füßen? Ganz Barcelona. Im Rücken? Die der Basilika Sacré-Coeur von Paris nachempfundene Kirche Sagrat Cor. Mit dabei? Die gesamte Familie. Denn der Tibidabo, Barcelonas Hausberg, bietet Ihnen 512 Meter über der Stadt einen Vergnügungspark. Panorama trifft auf Riesenrad, Karussells und Achterbahn. Der perfekte Ort für einen Familienausflug in Barcelona. Doch es geht höher. Ein Aufzug bringt Sie direkt auf die Aussichtsplattform unmittelbar unter der Jesus-Statue über der Sagrat Cor.

Besonders ist auch die Fahrt den Berg hinauf. An der Metro-Station Avinguda del Tibidabo (Linie L7) besteigen Sie nämlich die Tramvia Blau, lange Barcelonas einzige Straßenbahn, ehe Sie eine Standseilbahn von der Tram-Endstation ans Ziel bringt. Übrigens sind Sonnenuntergänge auf dem Tibidabo besonders schön. Verbringen Sie den Nachmittag auf dem Berg, machen Sie den Kindern eine Freude und genießen Sie abends die Dämmerung über Barcelona.

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Hafenseilbahn zum Montjuïc

Barcelonas zweiter Hausberg – und noch so viel mehr. Denn so atemberaubend die Aussicht vom Castell auf dem Gipfel des Montjuïc auch sein mag, sie ist nicht der einzige Grund für Ihren Besuch. Einerseits beheimatet der 170 Meter hohe Berg gleich mehrere Parkanlagen. Andererseits verdankt er der Weltausstellung 1929 und den Olympischen Spielen 1992 einige einzigartige Attraktionen.

Der Palau National, das Olympiastadion, die Fundació Joan Miró oder der Botanische Garten sind nur einige der Sehenswürdigkeiten rund um den Montjuïc. Sie erkunden sie auf Ihrem Weg zum Gipfel – oder schweben zunächst über der Stadt, ehe Sie die Attraktionen von oben nach unten besichtigen. Möglich macht es eine der beiden Seilbahnen zum Montjuïc. Den Transpordador Aeri (11 Euro einfache Fahrt) besteigen Sie am Hafen, die Standseilbahn Funicular (Metrokarten gelten) an der U-Bahn-Station Paral-lel (Linie L3), ehe Sie für die restlichen Meter zum Gipfel in die Telefèric umsteigen (9,60 Euro hin und zurück).

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Der Vorplatz des Olympiageländes auf dem Montjuïc mit dem markanten Kommunikationsturm. © travelwitness – Fotolia.com

Gotische Fassaden im Barri Gòtic

Zwischen La Rambla und der Placa Catalunya schlüpfen Sie ganz einfach hinein in Barcelonas Geschichte. In eines der schönsten Viertel der Stadt. In das Viertel, das Barcelona gewissermaßen taufte. Barcino nannten die Römer die kleine Siedlung, die sie 133 v. Chr. hier gründeten. Viel ist seither passiert. Im 14. und 15. Jahrhundert beschenkte Barcelona das Barri Gòtic beispielsweise mit unzähligen gotischen Bauwerken, die Sie noch heute bewundern können. Durch verwinkelte Gassen schlängeln sie sich entlang restaurierter Fassaden, passieren auf ihrem Weg einige der größten Sehenswürdigkeiten Barcelonas.

Die Kathedrale La Seu. Das historische Stadtmuseum. Die Placa Sant Jaume. Die Placa Reial – alles befindet sich im Barri Gòtic. Dort spenden die engen Gassen übrigens nicht nur Schatten, sie erschweren Autos das Vorankommen, weshalb diese im Barri Gòtic kaum anzutreffen sind. Dafür umso mehr kleine Boutiquen, Cafés, Tapas Bars und Restaurants.

© Fotokon – Fotolia.com

Die Ramblas

Was einst als Flussbett begann, nennt sich heute Les Rambles und ist Barcelonas beliebteste Flaniermeile. Als hätten Sie einen Termin vereinbart, treffen sich täglich Urlauber und Einheimische und machen sich auf den Weg Richtung Placa de Catalunya oder Hafen. Schärfen Sie all Ihre Sinne. Lauschen Sie Straßenmusikern. Bewundern Sie auf der Rambla dels Caputxins Straßenkünstler. Lassen Sie sich auf dem Teilstück Rambla de Santa Mónica von Karikaturisten zeichnen, handeln Sie mit Kunsthändlern oder besuchen Sie das Museum Centre d'Arte de Mónica.

Mit ihren insgesamt fünf Abschnitten schafft die Ramblas auf 1,3 Kilometern einen kleinen Mikrokosmos zwischen den Vierteln Ravel und Barri Gotíc. Ein Besuch ist Pflicht. Schließlich zählen die Ramblas zu den größten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten Barcelonas. Am einfachsten erreichen Sie sie über die Placa Catalunya (Metrolinien L1, L6 und L7).

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Mythos FC Barcelona

Barca. Ein Wort. "Mes Que Un Club" – mehr als ein Klub: So lautet das Motto des FC Barcelona. Und tatsächlich umgibt diesen Fußballverein ein Mythos wie kaum einen anderen. Barca. Das ist Lionel Messi, Neymar und Andres Iniesta. Das ist der Dauerfavorit auf den Champions-League-Titel. Barca. Das ist der Klub, dessen Spiel eine ganze Ära prägte. Der Klub, der im größten Stadion Europas zuhause ist: im Camp Nou (Metro-Station Les Corts (Linie L3) oder Collblanc (Linie L5)).

Zudem gehört Barça zu Barcelona wie Sagrada Familia und Strand. Prüfen Sie also den Spielplan. Schauen Sie nach, ob der FC Barcelona ein Heimspiel austrägt, wenn Sie nach Katalonien reisen und erstehen Sie online ein Ticket für das Camp Nou, diese fast 100.000 Menschen fassende Schüssel. Begeben Sie sich zudem auf Entdeckungsreise. Machen Sie eine Stadiontour, die Camp Nou Experience. Die führt Sie durch die Katakomben des Camp Nou, durch die Kabinen, die sonst nur Messi und Kollegen betreten, schlussendlich sogar durch den Spielertunnel auf den Rasen. Blicken Sie auf die steilen Tribünen und stellen Sie sich vor, wie es sein muss, wenn sie voll besetzt sind…

Picasso Museum und El Born

Über 4.000 Werke. Wo immer Sie hinblicken, Sie sehen einen echten Picasso – und das aus gutem Grund. Der Künstler und Barcelona. Sie entwickelten eine enge Bindung. Hier studierte Picasso, hier lebte er einige Jahre. Also stiftete Jaime Sabatés, ein Freund und ehemaliger Sekretär Picassos, Barcelona eine umfangreiche Sammlung, die seit 1963 in den fünf zusammenhängenden, gotischen Häusern des Museu Picasso ausgestellt ist. Größtenteils umfasst sie Jugendwerke, dazu Arbeiten bis hin zur "Blauen Periode".

So entstand über die Jahre eine der vollständigsten Picasso-Sammlungen und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Barcelonas – und das am wohl passendsten Ort der Stadt. Denn El Born, das Viertel des Picasso Museums, gilt als Heimat von Barcelonas Künstlern und Kreativen, beherbergt Galerien und Boutiquen, dazu Bars, Restaurants und Clubs. Eine angesagte Ecke mit vielen kleinen Gassen sowie mittelalterlichen Fassaden und Gebäuden.

Heimat des FC Barcelona: Das Camp Nou. © spector – Fotolia.com

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