Hier Katalonien, dort Andalusien – der große Vergleich


Barcelona und Sevilla. Costa Brava und Costa del Sol. Die Pyrenäen und Gibraltar. Begleiten Sie Neckermann an die spanische Küste, nach Katalonien und Andalusien. Wir stellen Ihnen die Metropolen der beiden Regionen, die schönsten Küstenabschnitte inklusive Strandtipp sowie die schönsten Ausflugsziele vor. Es lohnt sich


Hier Barcelona, dort Sevilla

Blick über die Dächer Barcelonas.
Blick über die Dächer Barcelonas.

Barcelona

Flugzeit von Deutschland: rund 2 Stunden
Die größten Sehenswürdigkeiten: La Sagrada Familia, Park Güell, Hafenseilbahn zum Montjuïc, Barri Gòtic, La Rambla, Picasso Museum, FC Barcelona, Casa Milà, Casa Batlló
Der Restaurant-Tipp: Eine Institution. Unglaublich leckere Tapas. Vielleicht sogar die besten Patatas Bravas Barcelonas. Besuchen Sie El Sortidor an der Placa del Sortidor.
Die Stadt: Vor Ihnen das Mittelmeer, im Rücken die Berge der Serra de Collserola mit dem Hausberg Tibidabo, von dessen Basilika aus Sie einen wunderbaren Blick über Stadt und Küste haben. Barcelonas Lage allein macht die Stadt zum optimalen Reiseziel in Katalonien. Zumal Sie überall die architektonischen Kunstwerke Antoni Gaudís bestaunen können – und das nicht nur an der Sagrada Familia. Im Park Güell tauchen Sie ein in eine bunte Märchenwelt, an Casa Milà und Batlló bewundern Sie die geschwungenen Formen des Modernisme. Hinzu kommt die berühmte Rambla, eng verschlungene Viertel wie El Born oder das Barri Gotíc, Kunstwerke von Miró und Picasso und natürlich der Stadtstrand. Überzeugt?

Sevilla

Flugzeit von Deutschland: rund 3 Stunden
Die größten Sehenswürdigkeiten: Kathedrale von Sevilla, Königspalast Alcázar, Giralda, Torre del Oro, Metropol Parasol, Plaza de España
Der Restaurant-Tipp: Hochwertige, frische, sorgfältig ausgewählte Produkte. Besondere, leckere Gerichte. Zeit. Im ConTenedor

wird nicht einfach drauf los gekocht. “Slowfood”, lautet das Motto – und das lohnt sich. Schauen Sie in der Calle San Luis 50 vorbei – und reservieren Sie unbedingt vor.
Die Stadt: Sevilla ist nicht nur Heimat des Flamenco – einen Abend im Zeichen des berühmtesten Tanzes Spaniens planen Sie selbstverständlich ein –, ganz nebenbei zählt Sevilla zu den absoluten Trendreisezielen des Jahres. Und das völlig zurecht. Denn die Stadt bietet viel

Blick auf die Dächer Sevillas.
Blick auf die Dächer Sevillas.

Hier Costa Brava, dort Costa del Sol

Costa Brava

Beginnt…: bei Portbou an der französisch-spanischen Grenze
Endet…: an der Mündung des Flusses Tordero 60 km vor Barcelona
Länge: rund 220 km
Strand-Tipp: Nur rund 300 Menschen leben permanent in Llafranc in der Mitte der Costa Brava – und blicken von ihren kleinen, sich die grün bewachsenen Felsen hinauf schlängelnden Häusern entspannt auf die kleine Bucht. Fischerboote liegen vor Anker, flach fällt der Strand ins Meer ab. Ein Traum. Zudem einer, der ganz in der Nähe leckerer Fischrestaurants liegt.
Die Küste: Spricht der Katalane von der “Costa Brava”, spricht er von seiner “Wilden Küste”. So nannte der Schriftsteller Ferran Augulló den berühmten Küstenabschnitt wegen seiner zerklüfteten, teils unzugänglichen Felsen. Und so finden Sie an der Costa Brava neben größeren und gemütlicheren Stränden diverse Wanderwege wie den Camí de Ronda, der Sie durch kleine Orte direkt an der Küste führt.

Die Costa Brava ist mehr als Party und Sonne (Sie hat rund 200 Sonnentage im Jahr), mehr als Lloret de Mar. Sie ist auch auch Cadaqués, dieses kleine Fischerdorf am Fuße massiver Gebirgsketten, in dem einst Salvador Dalí sein Zuhause gefunden hatte. Zudem zählt die Costa Brava dank ihres klaren Wassers zu den besten Schnorchelrevieren im Mittelmeer – und besitzt ein bergiges, unglaublich schönes Hinterland, wo Sie unbedingt die kleine Stadt Girona erkunden.

Traumblick auf die Costa Brava
Traumblick auf die Costa Brava. (© Christopher Willan, Thomas Cook)

Costa del Sol

Beginnt…: nahe Malaga
Endet…: kurz vor Gibraltar
Länge: rund 300 km
Strand-Tipp: Die blaue Flagge. Fast drei Kilometer lang. Natürlich flach abfallend. Nicht umsonst ist die Playa El Saladillo bei spanischen Familien derart beliebt. Ein Stück westlich von Marbella finden Sie perfekte Bedingungen für einen entspannten Badetag vor. Es gibt sanitäre Anlagen, Restaurants, Cafés – alles, was Sie brauchen.
Die Küste:Rund 320 Sonnentage zählt die Costa del Sol im Jahr. Dazu beheimatet sie das glamouröse Marbella, dessen weiße Fassaden regelmäßig die Prominenz anzieht, die an einem der beiden Strände, an der Playa de Fontanilla oder der Playa de la Bajadilla, das Leben genießt. Mischen Sie sich während Ihres Spanienurlaubs einfach drunter – und erkunden Sie neben Yachthafen, dem Promi-Hotspot, auch die Altstadt Marbellas mit Ihren schmalen Gassen, Cafés und Restaurants.

Costa del Sol
Atmosphärische Stimmung an der Costa del Sol. (© Instants)

Hier eine Kajaktour, dort Kitesurfen

Kajaktour

Wo? An der Costa Brava
Wie lang? Den ganzen Tag
Weshalb? Vor allem, weil Sie auf glasklarem Wasser Kataloniens wunderschöne Mittelmeerküste entlang paddeln und dabei eine ganz neue Perspektive kennenlernen. Statt von oben aufs Meer, blicken Sie von unten auf imposante Kalksteinfelsen, sehen die dichte Vegetation aus einem anderen Blickwinkel und manövrieren sich in einsame Buchten. Sie bewundern den Naturpark von Cap de Creus, das Massiv von Montgrí oder die zerklüftete Steilküste rund um Tamariu. Einige Touren starten sogar direkt von Barcelona aus, bringen Sie zum Startpunkt, stellen Material, Guides sowie ein Mittagessen und bringen Sie abends zurück in die katalonische Hauptstadt. Die beste Anlaufstelle in Barcelona ist das Barri Gòtìc.

 

Kajaktour an der Costa Brava
Kajaktour an der Costa Brava (© xavierarnau, ThomasCook)

Kitesurfen


Wo? Tarifa
Wie lang? So lang Sie wollen – oder können
Weshalb?
Weil die Costa de la Luz zwischen Gibraltar und der portugiesischen Grenze nahe Huelva zu Spaniens besten Kitesurf-Revieren außerhalb der Kanaren zählt. Von Cadiz sind Sie rund 1,5 Stunden, von Sevilla aus gut 2 Stunden unterwegs. Fahren Sie dann die Küste entlang Richtung Gibraltar, sehen Sie nicht nur einen endlos langen Sandstrand. Zudem erblicken Sie über dem Atlantik ein Meer an Drachenschirmen, an Kites: Ihr Wegweiser. Anfänger finden in Tarifa, dem südlichsten Punkt Spaniens, Kitesurf-Schulen, Fortgeschrittene beste Wind- und Wellenbedingungen, um ihre Fertigkeiten zu perfektionieren. Und geht Ihnen die Kraft aus, haben Sie von Tarifa aus die Möglichkeit, auf Whale-Watching-Tour zu gehen.

 

Kitesurfen an der Costa de la Luz
Kitesurfen an der Costa de la Luz (© Chris Willan, Thomas Cook)

Hier die Pyrenäen, dort Gibraltar

Pyrenäen

Wo starten? In Barcelona
Was tun? Wandern
Weshalb? Weil sich nur rund eine Stunde von Barcelona entfernt insgesamt mehr als 3.500 Kilometer Wanderwege durch eine wunderschöne Bergwelt ziehen. Sie laufen durch tiefgrüne Wälder, erklimmen bis zu 3.000 Meter hohe Gipfel und entspannen an tiefblauen Bergseen. Ob Sie nun unregelmäßig und eher entspannt wandern, gern länger gehen oder intensive Touren bevorzugen, spielt dabei keine Rolle. Kataloniens Pyränen bieten für jeden Schwierigkeitsgrad, für jedes Konditionslevel den passenden Wanderweg. Besonders beliebt ist der Nationalpark Aigüestortes mit seinen Gletscherseen und Wasserfällen, dazu finden Sie in den katalanischen Pyrenäen insgesamt 7 Naturparks. Vielleicht durchqueren Sie den Gebirgszug aber auch auf einem der insgesamt 14 Fernwanderwege.

 

Pyrenäen
Pyrenäen

Gibraltar

Wo starten? In Tarifa
Was tun? Auf dem berühmten Felsen Affen und Afrika beobachten
Weshalb? Allein weil Gibraltar als britisches Überseegebiet an Spaniens Küste eine besondere Rolle einnimmt. Hinzu kommt die Tektonik. 426 Meter ist der berühmte Felsen hoch, den Sie entweder per Cable Car oder auf einer Wanderung erklimmen können. Entweder an der Mittelstation (Ape’s Den) oder an der Bergstation (Ape’s Rock) beobachten Sie dort die berühmten Affen von Gibraltar. Unten sehen Sie sich zudem den Europa Point, Gibraltars südlichste Spitze, an, von der aus Sie an klaren Tagen bis nach Afrika blicken – und zusehen, wie Schiffe die nur 25 Kilometer breite Straße von Gibraltar durchqueren. Übrigens: Sollten Sie sich während Ihres Andalusien-Urlaubs sprachlich schwer tun, in Gibraltar ist Englisch Amtssprache.

 

Blick auf den faszinierenden Felsen bei Gibraltar
Blick auf den faszinierenden Felsen bei Gibraltar (© marcelina1982)

Hier Katalonien, dort Andalusien – der große Vergleich: Unsere besten Hotelempfehlungen für Sie

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