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Die 7 schönsten Nationalparks der USA


Atemberaubend hohe Wasserfälle. Endlose Wälder. Tiefe Canyons. Bizarre Felsformationen: Begleiten Sie Neckermann Reisen in die Nationalparks der USA. Zu den leuchtenden Wasserfällen des Yosemite Nationalparks, zu den mythischen Quellen des Yellowstone, in die wilden Täler des Grand Canyon und auf Erkundungstour in das einmalige Sumpfgebiet der Everglades. Erfahren Sie zudem, welcher Nationalpark der USA Sie direkt von einigen der letzten Regenwälder der Erde an einen wilden Pazifikstrand führt.

Nationalparks USA – mythische Quellen im Yellowstone

Bundesstaat: Wyoming.
Die nächste Großstadt: Salt Lake City (Utah), 516 Kilometer entfernt.
Eintritt: 30 Dollar pro PKW (alle Insassen) | 25 Dollar pro Schneemobil oder Motorrad | 15 Dollar für Fußgänger oder Radfahrer | Kinder unter 16 Jahre frei.
Die beste Reisezeit: Juni bis September.
Die größten Spektakel: Erstarren Sie nicht vor Ehrfurcht, begegnen Sie dem Yellowstone dennoch mit dem gebührenden Respekt. Immerhin zeigt Ihnen der älteste Nationalpark der Welt all seine Naturschönheiten. Beispielsweise seine bunten Thermalquellen wie die Grand Prismatic Spring, deren Farbenspiel wirkt, als fließe heiße Lava geradewegs hinein in ein erst türkisfarbenes, dann tiefblaues Wasserloch. Seine Geysire, die Wasser aus dem Erdinneren meterweit in die Luft schleudern. Seine Wasserfälle, die feuchte Massen in entgegengesetzter Richtung über Klippen in die Tiefe fallen lassen. Und mit etwas Glück beobachten Sie sogar, wie eine Bisonherde durch den Yellowstone Nationalpark zieht.
Die Grand Prismatic Spring, Yellowstone Nationalpark
Die Grand Prismatic Spring, Yellowstone Nationalpark. © praxio – Fotolia.com

Nationalparks USA – leuchtende Wasserfälle im Yosemite

Bundesstaat: Kalifornien.
Die nächste Großstadt: San Francisco, 300 km entfernt.
Eintritt: 30 Dollar pro PKW (zwischen November und März 25 Dollar) | 20 Dollar pro Motorrad | 15 Dollar für Fußgänger, Reiter und Radfahrer.
Die beste Reisezeit: Frühling, wenn die Flüsse und Wasserfälle dank der Schneeschmelze beeindruckend anwachsen. Herbst, wenn sich das Laub verfärbt
Die größten Spektakel:
Eine glühende Felsspalte, vor der sich ein dichter Nebel aus Wassertropfen gebildet hat? Oder doch ein rot-orange-gelb leuchtender Lavastrom, der über 300 Meter tief eine Granitwand hinabfließt? Weder noch. Es handelt sich um reines Wasser, um die Horsetail-Falls. Stimmen die Lichtverhältnisse der untergehenden Sonne, leuchten sie in den Abendstunden der zweiten Februarhälfte tatsächlich in einem unwirklichen Mix aus Rot, Gelb und Orange.
Natürlich lohnt sich ein Besuch im Yosemite Nationalpark auch, wenn die Horsetail-Falls nicht ihr Licht einschalten. Dann bestaunen Sie einfach die 740 Meter hohen Yosemite Falls, die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Ihre Tour beginnen Sie dafür am besten im Yosemite Valley, wo Sie neben den Yosemite Falls auch den Half Dome, El Capitan (Heimat der Horsetail-Falls) das Indian Village oder den Mirror Lake finden. Insgesamt erstreckt sich der Nationalpark übrigens auf 3.080 Quadratkilometer, auf denen Sie Jahrhunderte alte Mammutbäume, tiefe, von Gletschern geformte Täler, Granitfelsen, klare Bäche und einmalige Farbenspiele entdecken.
Das Yosemite-Tal
Blick durch die Weiten des Yosemite Tals. © Michal Jastrzebski – Fotolia.com

Nationalparks USA – die wilden Täler des Grand Canyon

Bundesstaat: Arizona.
Die nächste Großstadt: Phoenix, 360 km entfernt | Las Vegas, 407 km entfernt.
Eintritt: 30 Dollar pro PKW (alle Insassen) | 25 Dollar für Motorräder | 15 Dollar für Wanderer, Radfahrer oder als Passagier eines Shuttlebusses.
Die beste Reisezeit: März bis Mai und Mitte September bis Mitte November, wenn es nicht mehr bzw. noch nicht ganz so heiß ist wie im Sommer und die Tiefstwerte nachts nicht in den einstelligen Bereich fallen.
Die größten Spektakel:
Bis an den Horizont fällt die Erde immer wieder plötzlich in sich zusammen, nur um einige hundert Meter weiter in Form orangeroter, bizarr geformter Felsen wieder in die Höhe zu schnellen. Mitunter 1.800 Meter geht es im Grand Canyon in die Tiefe. 450 Kilometer zieht er sich in die Länge, 30 in die Breite. Zu verdanken ist all das dem Colorado River, der sich über Jahrhunderte seinen Weg durch das Gestein bahnte, dem Canyon so seine einmalige Form verlieh.
Verschaffen Sie sich während eines Helikopterflugs einen Überblick oder erkunden Sie den Mather Point im Süden des Grand Canyon. 2.170 Meter stehen Sie dort über dem Meeresspiegel und überblicken aus dieser Position über ein Viertel des Nationalparks. Den gläsernen Skywalk können Sie sich da gern sparen. Schließlich ist er nicht nur teuer, nicht einmal Bilder dürfen Sie dort machen.
Die zerklüftete Landschaft des Grand Canyon
Die zerklüftete Landschaft des Grand Canyon. © TCGroup

Nationalparks USA – Wandern zwischen den Felsnadeln des Bryce Canyon

Bundesstaat: Utah.
Die nächste Großstadt: Las Vegas (Nevada), 420 km entfernt.
Eintritt: 25 Dollar pro PKW (alle Insassen).
Die beste Reisezeit: Juni bis Oktober. Gerade im September und Oktober lässt der Besucherandrang ein wenig nach, dafür wird es nachts mitunter etwas frisch. Im Winter ist der Nationalpark mit Langlaufskiern oder Schneeschuhen begehbar.
Die größten Spektakel:
Natürlich sind Sie wegen der "Hoodoos" gekommen. Wegen dieser teils 60 Meter hohen, orangeroten Felsnadeln, die im Bryce Canyon in Massen in die Höhe ragen, sich in Amphitheatern zusammengetan haben und den Nationalpark gerade bei passender Sonneneinstrahlung in ein ganz besonderes Licht tauchen. Von insgesamt 14 Aussichtspunkten, die Sie während einer zwei- bis dreistündigen Wanderung entlang des Rim Trails ablaufen, blicken Sie in die Tiefe – am besten von Sunrise, Sunset, Inspiration und Bryce Points aus.
Natürlich können Sie aber auch auf einem der gut ausgeschilderten Wanderwege durch den Canyon spazieren, der einst durch Erosion, nicht durch einen Fluss geformt wurde und deshalb genau genommen überhaupt kein Canyon ist.
Blick auf Hoodoos am Inspiration Point in Bryce Canyon
Blick auf Hoodoos am Inspiration Point in Bryce Canyon. © Frankix – Fotolia.com

Nationalparks USA – Alligatoren und Flamingos beobachten in den Everglades

Bundesstaat: Florida.
Die nächste Großstadt: Miami, 48 km entfernt.
Eintritt: 20 Dollar pro PKW | 15 Dollar pro Motorrad | 8 Dollar für Fußgänger und Radfahrer | Kinder unter 16 Jahren frei.
Die beste Reisezeit: Die Wintermonate (November bis April), wenn es noch etwas kühler und trockener ist, weniger stechende Insekten unterwegs sind und die Tiere besser zu beobachten sind.
Die größten Spektakel:
Tiere. Darum geht es in den Everglades. Um seltene Tiere in einem rund 3.000 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet, in einer Sumpflandschaft, deren höchster Punkt nur 2,4 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Eigentlich sind die Everglades übrigens ein unglaublich langsam dahin fließender Fluss, der häufig nur wenige Zentimeter tief, zudem mit Gras bewachsen ist.
In dieser einzigartigen Umgebung leben Alligatoren, Krokodile, Panther, Waschbären, Schlangen, Schildkröten, Pelikane, Kormorane, sogar die einzigen wildlebenden Flamingos der USA. Tier- und Pflanzenwelt vereinen sich zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das Sie sowohl per Kanu oder Kajak als auch mit einem der berühmten Airboats erkunden können.
Natur pur im Everglades National Park
Natur pur im Everglades National Park. © Fotoluminate LLC – Fotolia.com

Nationalparks USA – Riesenmammutbäume im Sequoia

Bundesstaat: Kalifornien.
Die nächste Großstadt: Los Angeles, 32 km entfernt.
Eintritt: 30 Dollar pro PKW (alle Insassen) | 15 Dollar für Wanderer, Rad- oder Motorradfahrer.
Die beste Reisezeit: Die Sommermonate, wenn alle Passstraßen geöffnet sind.
Die größten Spektakel:
Genau genommen handelt es sich beim Sequoia um gleich zwei Nationalparks. Der Kings Canyon zählt ebenso dazu. Bekannt ist der 3.500 Quadratkilometer große Nationalpark in der Sierra Nevada trotz seiner gut erschlossenen Wanderwege aber vor allem dank seiner Bäume. Er beheimatet nämlich Riesenmammutbäume, Riesensequoien, die zu den ältesten und größten Bäumen der Welt gehören.
Besonders imposant ist dabei der General Sherman Tree, der mit seinen 84 Metern Höhe sowie einem Durchmesser von 10 Metern als größtes Lebewesen der Erde gilt – und angeblich stramme 2.500 Jahre alt ist. Man mag Sie eben im Sequoia, die Superlative. Also entdecken Sie in der Gebirgskette im Osten des Nationalparks nicht nur diverse Viertausender, mit dem Mount Whitney erhebt sich dort zudem der USA höchster Berg außerhalb Alaskas (4.418 Meter).
Baumriesen im Sequoia National Park
Baumriesen im Sequoia National Park. © fertatay – Fotolia.com

Nationalparks USA – vom Regenwald direkt an den Strand im Olympic

Bundesstaat: Washington.
Die nächste Großstadt: Seattle, 178 km entfernt.
Eintritt: 25 Dollar pro PKW (alle Insassen inklusive) | 15 Dollar pro Motorrad | 10 Dollar für Fußgänger und Radfahrer.
Die beste Reisezeit: Juni bis September.
Die größten Spektakel:
Grün. Alles grün. Farne und Moos haben sich sanft um Baumstämme gelegt, die Wiesen blühen satt. Sie laufen entlang klarer Bergbäche, blicken auf einer Lichtung dicht bewachsene grüne Bergketten hinauf, sehen in der Ferne schneebedeckte Spitzen. Eine Pause? Später. Es geht weiter durch den Märchenwald, einen der letzten Regenwälder der Erde, bis Sie an der nächsten Lichtung einen verlassenen Bergsee entdecken.
Über 1.000 Kilometer Wanderwege stellt Ihnen der Olympic Nationalpark nahe Seattle zur Verfügung. Immer wieder spazieren Sie dabei durch den Wald bis zur nächsten Lichtung. Und plötzlich… blicken Sie auf endlose Wassermassen. Auf den Pazifik. Teil des Nationalparks ist nämlich auch ein 80 Kilometer langer Küstenabschnitt, an den nicht nur der Wald direkt heranreicht, vor dem zerklüftete Felsen aus dem Meer ragen.
Lake Crescent im Olympic National Park
Lake Crescent im Olympic National Park. © Galyna Andrushko – Fotolia.com

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