Tipps für Langstreckenflüge

Tipps für Langstreckenflüge

Tipps für den Langstreckenflug


Ein Langstreckenflug muss nicht unangenehm sein. Im Gegenteil. Neckermann Reisen verrät, wie Sie sich im Flieger so einrichten, dass Sie am Ende entspannt an Ihrem Traumziel in der Ferne ankommen. Es beginnt beim richtigen Sitz und der passenden Kleidung, geht beim Essen und Unterhaltungsprogramm weiter und reicht bis hin zu Übungen gegen geschwollene Beine. Zudem erklären wir, was unbedingt ins Handgepäck muss, wie Sie dem Jetlag entgegenwirken und geben hilfreiche Tipps für entspanntes Fliegen zwischen Armlehnen-Frage und dem Umgang mit dem schlafenden Nachbarn.

Der richtige Sitz für den Langstreckenflug

Der Fensterplatz hat Vorteile. Zum einen natürlich die Aussicht, zum anderen können Sie Ihren Kopf zum Schlafen anlehnen. Gerade für Langstreckenflüge lohnt es sich dennoch, auf den Gang auszuweichen. Hier können Sie Ihre Beine ausstrecken. Zudem stehen Sie auf, wann immer Sie wollen. Egal, wofür Sie sich entscheiden, zwei Dinge gelten auch für den Langstreckenflug: Erstens verschafft Ihnen der frühe Online Check-in den Traumplatz, zweitens sind die Sitze hinten weniger beliebt – nur für den Fall, dass Sie auf eine möglichst freie Sitzreihe spekulieren.

Tipp für entspanntes Fliegen: Eine Reihe nur für Sie und den Partner

Ein freier Sitz neben Ihnen. Mehr Platz. Im nicht ausgebuchten Flieger ist das möglich. So paradox es klingen mag: Paare reservieren die beiden äußeren Sitze einer Dreierreihe. Denn Einzelsitze in der Mitte bleiben häufig frei. Haben Sie am Ende doch jemanden zwischen sich, fragen Sie einfach, ob derjenige tauscht. Er wird sogar froh sein, der Mitte zu entkommen. Suchen Sie sich die weniger beliebten Sitze im hinteren Teil des Fliegers aus, erhöhen sich die Chancen zusätzlich. Auf Seatguru erfahren Sie, welche Airline und welcher Flugzeugtyp wo die besten (und schlechtesten) Sitze hat.

Der richtige Sitzplatz
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Die passende Kleidung im Zwiebellook

Gemütlich lautet das Motto. Wer über zehn Stunden auf engstem Raum verbringt, möchte schließlich keine einengende Kleidung am Leib tragen. T-Shirt und bequeme Hose sind deshalb die beste Wahl. Dazu halten Sie mehrere Schichten bereit: eine Strick- und/oder Sweatjacke, dazu dicke Socken. Vielleicht auch einen Pulli. Kurz: Der Zwiebellook ist die beste Wahl und lässt Sie auf jede Temperaturschwankung passend reagieren.

Tipp für entspanntes Fliegen: Hilfe gegen Ohrenschmerzen

Essentiell beim Fliegen: der Druckausgleich. Verspüren Sie Druck auf den Ohren, greifen Sie zum Klassiker. Nase zuhalten. Mund geschlossen lassen. Luft dagegen pressen. Schon verspüren Sie ein angenehmes Knacken im Ohr. Vorbeugend nutzen Sie, gerade bei einer leichten Erkältung, Nasenspray. Es macht die Verbindungsgänge zwischen Nebenhöhlen und Mittelohr frei, ermöglicht so den Druckausgleich und verhindert Ohrenschmerzen. Auch Kaugummi kauen und Gähnen hilft.

Die passende Kleidung
© kasto – Fotolia.com

Wechselwäsche, Deo und Zahnbürste für den stilvollen Auftritt

Zeigen Sie sich trotz eines Langstreckenflugs von Ihrer besten Seite. Wie? Nehmen Sie ein frisches T-Shirt, Deo und die Zahnbürste mit in den Flieger. Kurz vor der Landung machen Sie sich schnell frisch, tauschen das zerknitterte T-Shirt gegen ein wohl duftendes, frisches und vollenden den stilvollen Auftritt mit einem zurückhaltenden, aber wirksamen Spritzer Deo. Schon begrüßen Sie Ihr Traumziel standesgemäß.

Tipp für entspanntes Fliegen: Ihr Handgepäck für den Langstreckenflug

Ein Rucksack, wirklich alles drin, was Sie auf dem Langstreckenflug neben Deo, Zahnpflege und Wechselwäsche brauchen. Mit folgender Checkliste gelingt die Zusammenstellung ganz leicht:

  • Ihr aufblasbares Nackenkissen hält Ihren Kopf in Position. So schlafen Sie schneller ein.
  • Mit einer Schlafbrille blenden Sie die Umgebung beim Einschlafen effektiv aus.
  • Musik lässt Sie effektiv wegdösen. Bestücken Sie Ihren MP3-Player und nutzen Sie für besseren Sound und unterdrückte Umgebungsgeräusche eigene Kopfhörer.
  • Bücher und Zeitschriften verkürzen die Flugzeit ungemein. Haben Sie von beidem immer mindestens zwei dabei.
  • Das Handyladekabel, ein unerlässlicher Begleiter. Viele Fluggesellschaften bieten im Flieger USB-Anschlüsse, Flughäfen zudem Ladestationen an.
  • Nasensalbe, Augentropfen, Lippenbalsam, Gesichts- und Handcreme schützen Schleimhäute, Augen sowie die Haut gegen die trockene Luft im Flieger. (Bedenken Sie, dass Flüssigkeiten im Handgepäck nur in Behältnissen von unter 100 ml transportiert werden dürfen)
  • Einmal mit dem Desinfektionstuch über die Armlehne und den Tisch gewischt, schon genießen Sie den Langstreckenflug bazillenfrei.
  • Mit frischem Obst tun Sie Ihrer Gesundheit zwischendurch etwas Gutes, mit der Lieblingsschokolade dem Geist.
  • Ihr zusätzliches Outfit bereitet Sie auf den Fall vor, dass das aufgegebene Gepäck erst nach Ihnen am Ziel ankommt. Packen Sie deshalb auch Badehose oder Bikini ins Handgepäck.
Handgepäck für den Langstreckenflug
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Kompressionsstrümpfe

Funktion schlägt Optik. Denn Kompressionsstrümpfe sind der perfekte Begleiter für Ihren Langstreckenflug. Unauffällig unter der Hose versteckt, mindern Sie das Risiko einer Thrombose um ein Vielfaches. Sie erzeugen Druck auf das Bein und wirken so zudem gegen unangenehmes Fußkribbeln, Anschwellen oder schwere Beine.

Tipp für entspanntes Fliegen: Die Armlehnen-Frage

Die Armlehne. Sie bietet nicht genügend Platz für gleich zwei. Nur, wer muss zurückstecken? In einer Dreierreihe ist die Antwort relativ klar: Derjenige, der das große Los des Mittelplatzes gezogen hat, darf seine Arme auf beiden Lehnen ablegen. Schließlich hat er ohnehin am wenigsten Platz und beide Nachbarn jeweils ihre eigene, äußere Lehne. Beim Zweiersitz ist es komplizierter. Dann hilft nur ein freundliches Gespräch mit dem Nachbarn – oder Sie verzichten freiwillig auf das Privileg der Armlehne.

Kompressionsstrümpfe
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Bewegung gegen schwere Beine auf dem Langstreckenflug

Stundenlanges Sitzen und der Kreislauf. Beste Freunde werden die beiden nicht mehr. Das Anwinkeln der Beine ist für die Blutzirkulation einfach hinderlich. Um geschwollene und schwere Beine zu vermeiden, stehen Sie während Ihres Langstreckenflugs deshalb regelmäßig auf und laufen umher. Machen Sie ein paar Stretchübungen, Kniebeugen, kreisende Bewegungen mit den Füßen und Schultern. Wippen Sie auf den Zehen. Das bringt den Kreislauf wieder in Schwung.

Sie möchten auch sitzend etwas tun? Massieren Sie die Waden von unten nach oben und ziehen Sie die Füße an, um Sie direkt danach auszustrecken. Natürlich mehrmals. Ihre Turnschuhe – für einen Langstreckenflug immer die beste Wahl – haben Sie natürlich bereits unmittelbar nach dem Platznehmen ausgezogen. Denn auch das steigert den Komfort.

Tipp für entspanntes Fliegen: Der schlafende Nachbar

Bleiben Sie ganz ruhig: Was Sie gleich tun, ist völlig in Ordnung. Ihr Sitznachbar ist gerade eingeschlafen, blockiert den Weg. Aber es hilft ja nichts. Sie müssen auf die Toilette. Wecken Sie Ihn sanft und erklären Ihr Bedürfnis. Er wird Platz machen. Versprochen. Sie bedanken sich freundlich – auch bei Ihrer Rückkehr – und schon ist alles gut.

Bewegung gegen schwere Beine
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Viel trinken

Mit unter 20 Prozent Luftfeuchtigkeit zählt das Flugzeug nicht gerade zu den Feuchtregionen dieser Erde. Die Konsequenz gerade beim Langstreckenflug? Trinken. Und zwar so viel möglich. So füllen Sie Ihren Flüssigkeitshaushalt wieder auf. Alkohol bewirkt übrigens genau das Gegenteil. Er fördert die Dehydration. Halten Sie sich deshalb an Tee, Säfte und Wasser. Von letzterem besorgen Sie sich nach dem Security Check am besten zwei bis drei Flaschen.

Tipp für entspanntes Fliegen: Der Umgang mit lärmenden Kindern

Gerade haben Sie es sich gemütlich gemacht, da ruckelt Ihre Rückenlehne. Das Kind hinter Ihnen ist entweder mit der Gesamtsituation unzufrieden oder hat entdeckt, dass sich dieses Ding vor ihm tatsächlich bewegt, wenn man nur fest genug dagegen tritt. Nur was tun? Bitten Sie die Eltern freundlich, ihrem Kind zu vermitteln, dass Ihre Rückenlehne weder Boxsack noch Aggressionstherapie ist. Lärmende Kindern im direkten Umfeld blenden Sie am besten mit Musik aus geräuschunterdrückenden Kopfhörern aus.

Viel während des Flugs trinken
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Dem Jetlag keine Chance

Diesmal genießen Sie Ihren Urlaub vom ersten Tag an. Sie begehren gegen den Jetlag auf. Schritt eins: Stellen Sie Ihre Uhr unmittelbar nach dem Einsteigen in den Langstreckenflieger auf die Zeit Ihres Ziels ein. So orientieren Sie sich früh an dessen Rhythmus. Und wenn Sie gerade dabei sind, nehmen Sie Frühstück, Mittag- oder Abendessen im Flieger – soweit möglich – zur Zeit Ihres Ziellandes ein. Einmal angekommen, ziehen Sie sich nicht sofort ins Zimmer zurück. Am besten genießen Sie direkt frische Luft, vor allem Sonne. Beides hemmt die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Sie werden weniger schnell müde, halten länger durch und nehmen den Rhythmus Ihrer Destination schneller an.

Bringt Sie Ihr Langstreckenflug nach Westen, kommen Sie am besten mittags an und halten bis zum Abend durch. Gelingt es, haben Sie Ihren Rhythmus am nächsten Morgen bereits beinahe umgestellt. Um sich auf diese Herausforderung vorzubereiten, gehen Sie in den Tagen vor Ihrem Flug abends später ins Bett. Richtung Osten verläuft alles umgekehrt. Früh schlafen und frühes Aufstehen vor dem Flug kombinieren Sie mit Schlaf an Bord. Obst, Kartoffeln, Nudeln oder Reis machen dank ihrer Kohlenhydrate übrigens schneller müde.

Tipp für entspanntes Fliegen: Die Rückenlehne

Je besser die Stimmung, desto entspannter der Flug. Lassen Sie die Rückenlehne deshalb nicht ansatzlos nach hinten schnellen. Im Bestfall schmerzt nur des Hintermanns Knie. Der Worst-Case beschert ihm Kaffeeflecken und Verbrühungen. Fragen Sie freundlich nach, ehe Sie sich zurücklehnen. Im Normalfall genügt das. Reißt Sie Ihr Hintermann permanent aus allen Träumen, weil er sich beim Aufstehen an Ihre Lehne klammert, machen Sie ihn natürlich darauf aufmerksam. Freundlich. Das bringt Sie effektiver ans Ziel.

Dem Jetlag keine Chance
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