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Die schönsten Inseln der Karibik


Karibik. Sieben Buchstaben, die Bilder hervorrufen. Von türkisfarbenem Wasser, das sanft an schneeweißen Sand schwappt. Von Palmen. Von Sonne. Von Trauminseln. Belassen Sie es nicht bei Fantasien. Begleiten Sie uns auf die schönsten Inseln der Karibik und erfahren Sie, wo Sie auf Guadeloupe zusehen, wie Karibik und Atlantik, wie auf Kuba Kultur und Natur verschmelzen und weshalb es kaum einen besseren Ort für einen karibischen Strandurlaub gibt als die Dominikanische Republik. Folgen Sie uns zudem per Mini-U-Boot auf den Grund der Karibik vor Curacao.

Guadeloupe – Naturparadies auf der Schwelle von Atlantik und Karibik

Beste Reisezeit: Dezember bis April, Mai | Mai, Juni und November ebenfalls möglich
Küstenlänge: 306 Kilometer
Strand-Tipp: die Strände der îles des Saintes
Ein karibischer Ausflug Nationalpark Guadeloupe | Pointe des Chateaux
Sport auf Guadeloupe: Schwimmen, Surfen, Segeln, Tauchen, Canyoning, Rafting
Die Insel: Wie ein Schmetterling breitet sich die größte Insel der kleinen Antillen an der Grenze zwischen Karibik und Atlantik aus. Schmalzige Metapher? Realität. Denn von einem schmalen Meeresarm getrennt, ähneln die beiden Hauptinseln Guadeloupes von oben tatsächlich einem Schmetterling. Groß ist die Entfernung zwischen Basse-Terre, der westlichen, etwas größeren Insel, und Grande-Terre nicht. Dennoch sind die beiden grundverschieden. Auf Basse-Terre dominiert Natur, ein riesiger Tropenwald. Dort finden Sie auch den Parc National de Guadeloupe, den größten Nationalpark der Karibik. Auf 300 Kilometern Wanderweg erkunden Sie dort eine unglaubliche Artenvielfalt, bewundern Mangrovenwälder, baumgroße Farne, besteigen den 1.467 Meter hohen Gipfel des aktiven Vulkan La Soufrière und genießen den Ausblick über Tropenwälder, türkisfarbenes Meer… ...und auf die wesentlich flachere Landschaft auf Grand-Terre.

Dort dominieren Zuckerrohrplantagen, ebenfalls sattes Grün, dazu weiße Sandstrände. Genau so haben Sie sich die Karibik vorgestellt: wie ein kleines Paradies – auch für Surfer, die vor allem die Wellen vor den Stränden von Le Moule nutzen. Ein Blick lohnt sich. Vor allem lohnt sich jedoch der Besuch des Pointe des Chateaux, des östlichsten Punkts Grande-Terres. Denn dort beobachten Sie etwas, das Sie sonst vielleicht nirgendwo erleben. Von dieser kleinen Landzunge mit Ihren zerklüfteten Felsen aus sehen Sie hautnah, wie Karibik und Atlantik fließend ineinander übergehen. Alles in tiefem Blau. Um danach endgültig im Inseltraum zu versinken, besuchen Sie die Îles des Saintes 15 Kilometer südöstlich von Basse-Terre. Kleine Buchten. Einsame Karibikstrände. Kleine Restaurants und Cafés. Perfekt. Zumal Sie sich in Frankreich befinden. Denn Guadeloupe ist ein Übersee-Departement der Grand Nation. Heißt für Sie, dass Sie sich weder um Visa noch um Geldwechsel Gedanken machen, stattdessen mit Ihrem Personalausweis einreisen und mit dem Euro bezahlen.
Guadeloupe
Blick von der Festungsanlage Fort Napoléon auf Guadeloupe © Jakob Fischer - fotolia.com

Kuba – wenn Natur und Kultur verschmelzen

Beste Reisezeit: November bis April
Küstenlänge: 3.500 Kilometer
Strand-Tipp: Cayo Levisa
Ein karibischer Ausflug: Nationalpark El Cubano bei Trinidad
Sport auf Kuba: Tauchen, Schnorcheln, Kitesurfen, Wandern, Surfen
Die Insel:
Kuba ist mehr als seine Traumstrände, mehr als feiner Sand, der sich wie ein weißer Teppich kilometerweit zwischen grüne Palmen und türkisfarbenes Wasser legt. Kuba ist die Symbiose aus Kultur und Natur. Die Geschichte rund um die Revolution, um Che Guevara und Fidel Castro schuf einen Mikrokosmos zwischen Sozialismus, Kolonialbauten, stolzen Menschen, Rum, ausgelassenem Tanz und Zigarren – alles frei von Klassendenken. Sie ließ Städte wie das bunte Trinidad und das legendäre Havanna mit dem mythischen Malecón und seinen bunten Oldtimern entstehen.

Die Natur wiederum schuf traumhafte Nationalparks wie den gemütlichen El Cubano bei Trinidad, dessen Naturpfade Sie durch dichten Dschungel bis zu einem kleinen Wasserfall führen, an dem Sie ein Bad nehmen. Sie ließ das sattgrüne Viñales-Tal, die bewaldeten Bergketten rund um den fast 2.000 Meter hohen Pico Turquino im Osten entstehen, schuf den 20 Kilometer langen Traumstrand von Varadero, die Playa Ancón, und den Guardalavaca Strand in der Provinz Holguin. Auch für einige der besten Tauchgebiete der Karibik, für die Jardines del Reina, Cienfuegos, Maria la Gorda und Varadero ist sie verantwortlich. Und als wäre all das nicht genug, schenkte Ihnen die Natur eine kleine, Kuba vorgelagerte Insel, auf der Sie vom weißen Strand von Cayo Levisa aus auf blaues Wasser blicken und an unberührten Korallenriffen schnorcheln, die Sie natürlich nur ansehen und nicht berühren. Eine 45-minütige Fährfahrt bringt Sie vom Hafen Palma Rubia dorthin.

Havanna, die Hauptstadt Kubas
Buntes Treiben in Havanna, der Hauptstadt von Kuba © Julian Peters - fotolia.com

Dominikanische Republik – endlose Strandoptionen

Beste Reisezeit: Dezember bis April
Küstenlänge: 1.288 Kilometer
Strand-Tipp: Playa El Portillo
Ein karibischer Ausflug: zu den Cenotes des Scape Park
Sport in der Dominikanischen Republik: Tauchen, Schnorcheln, Wandern, Rafting, Kajak fahren, Surfen
Die Insel:
Nur 88 Kilometer der Küste der Dominikanischen Republik bieten keine Möglichkeit, sich entspannt auf Sand niederzulassen, um auf das türkisfarbene Meer hinauszublicken. Heißt umgekehrt: Reisen Sie in die Dom Rep, breiten sich vor Ihnen insgesamt 1.200 Kilometer Sandstrand aus. Das heißt wiederum, dass es wohl kaum einen besseren Ort für einen karibischen Strandurlaub gibt als den Nachbarstaat Haitis auf der Insel Hispaniola. Von Samaná haben Sie sicher bereits gehört. Immerhin beheimatet die Halbinsel im Norden der Dominikanischen Republik einige der schönsten Strände der Insel. Vor allem die Playa El Portillo, deren klare Wasseroberfläche türkis schimmert, ehe Sie selbst eintauchen und die bunte Welt unter Wasser erkunden.

Verbringen Sie Ihren Urlaub in der Dominikanischen Republik größtenteils in Punta Cana, unternehmen Sie unbedingt einen Ausflug in den Scape Park nahe der ruhigen Bucht Playa Juanillo. Statt in klarem karibischen Wasser schwimmen Sie dort in nicht weniger klaren Cenotes: Süßwasserlöcher, die einst durch den Einsturz einer Höhlendecke entstanden und heute gewissermaßen als Höhleneingänge dienen. Sie möchten lieber ausprobieren, wie es sich anfühlt, auf einem Brett über Wellen zu reiten? Unternehmen Sie in Cabarete im Nordosten nahe Puerto Plata erste Surfversuche. Übrigens besitzt die Dominikanische Republik nicht nur eine beachtliche Ansammlung an Sandstränden, ein Großteil des Inselstaates ist auch gebirgig, womit er sich perfekt zum Wandern eignet.
Saona Tropical Beach, einer der vielen Traumstrände in der Dominikanische Republik © cieniu1 - fotolia.com

Aruba – eine glückliche Insel

Beste Reisezeit: November bis April | das ganze Jahr möglich
Küstenlänge: 68,5 Kilometer
Strandtipp: Eagle Beach
Ein karibischer Ausflug: Conchi Natural Pool
Sport auf Aruba: Schnorcheln, Wellenreiten, Kitesurfen, Windsurfen, Stand-up-Paddling
Die Insel:
Trägt eine Insel den Beinamen "One Happy Island", kann ein Besuch nicht schaden. Erst recht nicht, wenn sie überschaubar ist und mitten in der Karibik "unter dem Wind" liegt – was bedeutet, dass auf dieser Insel mangels Passatwind durchschnittlich 52 Wochen im Jahr die Sonne scheint. Wo Sie eine solche Insel finden? In den Niederlanden, natürlich. Glauben Sie nicht? Gut, tatsächlich ist Aruba ein autonomes Land des Königreichs Niederlande in der Karibik. Anders als Guadeloupe besitzt die Insel daher eine eigene Währung, den Aruba-Florin, zudem benötigen Sie einen Reisepass. Kein Problem also. Erreichen Sie Aruba, fallen Ihnen sicherlich erst die bunten Häuser der Hauptstadt Oranjestad auf. Danach dieses kräftige Türkis, das die kleine Insel umspült. Aruba heißt Karibik, heißt weiße Sandstrände, heißt türkis- bis tiefblaues Meer, heißt Traumurlaub.

Hervorragend entspannen Sie am wunderschönen Eagle Beach, der teils sogar als einer der schönsten Strände der Erde gilt, der Schildkröten zudem als Brutstätte dient. Absperrungen am Strand markieren das Gebiet, in dem die Kleinen schlüpfen. Zum Schnorcheln fahren Sie am besten nach Boca Catalina. Denn dort wird es bunt. Fische in allen Farben, Seesterne – Arubas Unterwasserwelt ist vielfältig. Über Wasser eignen sich die Traumstrände zudem zum Wind- und Kitesurfen (Hadicurari Beach an der Westküste) und Surfen (Dos Playa Beach). Für ein Bad in einem natürlich Pool besuchen Sie den Conchi Natural Pool, in dem Sie gemeinsam mit Einheimischen und anderen Urlaubern entspannen, während immer wieder eine Welle über die rauen Felsen zu Ihnen hineinschwappt.
Flamingos am Strand von Aruba
Flamingos am Strand von Aruba © PhotoSerg - fotolia.com

Curação – mit dem U-Boot auf den Grund der Karibik

Beste Reisezeit: Januar bis Mai | das ganze Jahr möglich
Küstenlänge: 364 Kilometer
Strandtipp: Grote Knip / Playa Kenepa Grandi / Playa Abou
Ein karibischer Ausflug: mit dem Mini-U-Boot auf den Grund des Ozeans
Sport auf Curacao:
Schnorcheln, Tauchen, Surfen
Die Insel: Wie Aruba ist auch Curacao Teil der ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) – und der Niederlande. Wundern Sie sich deshalb nicht, dass Sie die Häuser der Hauptstadt Willemstad – wenngleich Sie deutlich bunter gestaltet sind – latent an Amsterdam erinnern. Die Stadtteile Otrobanda, Pietermaii, Punda und Scharloo sind wie das Fort Amsterdam aus dem Jahr 1635 zudem Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Bekannt ist Curacao, ganz die Karibikinsel, dennoch für seine weißen Traumstrände. Für den Seaquarium Beach mit seinen Wassersportmöglichkeiten, Strandbars und Geschäften. Für den Cas Abou Beach, an dem Sie ebenfalls Restaurants und Bars, zudem schattenspendende Palmen sowie eine künstliche auf dem Wasser schwimmende Insel finden.

Umso beeindruckender, wenn ein Strand noch ein kleines Stück schöner ist als all die anderen Traumstrände Curacaos. Es gibt ihn: den Grote Knip beziehungsweise Playa Kenepa Grandi. Oder Playa Abou. Vor einem grünen Mix aus Bäumen und Palmen fällt er weiß und flach in glasklares Wasser ab. Nun können Sie direkt hier eine Runde schnorcheln oder Sie tauchen ganz tief ab. Tiefer als Schnorchler. Tiefer als Taucher. Möglich macht es das Mini-U-Boot der Substation Curacao in Bapor Kibra. In bis zu 320 Metern Tiefe sehen Sie bis zu 30 Meter weit – alles bei gleichbleibendem Druck. So haben Sie die Unterwasserwelt noch nie gesehen. Über Wasser nehmen Sie sich danach den Nationalpark Christoffel Park vor, in dem Sie mit dem Christoffelberg (375 Meter) den höchsten Punkt der Insel, zudem 500 Pflanzen- und 150 Vogelarten erkunden.
Willemstad, die Hauptstadt von Curacao
Blick auf Willemstad, die Hauptstadt von Curação © Tilo Grellmann - fotolia.com

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