Die 15 schönsten Stadtstrände Europas

Hier weltberühmte Metropolen, Kultur, Museen, historische Bauwerke und kulinarische Leckerbissen, dort feiner Sand, Wasser, eine willkommene Abkühlung: Das Beste aus zwei Welten, Stadtstrände vereinen es. Einige Städte besitzen tatsächlich ihre eigene Küstenlinie, andere schütten Sand an Flussufern auf, bauen eigens Inseln, reproduzieren alte Schwimmtraditionen oder besitzen Zuglinien in nahegelegene Strandbäder. Begleiten Sie Neckermann Reisen für Ihre Europa Städtereise zu den schönsten Stadtstränden Europas.

1. Lissabon (Portugal)

Ein wenig müssen Sie über Lissabons Stadtgrenze hinaus. Ihr Ziel ist jedoch jede einzelne der 20 Minuten Zugfahrt vom Bahnhof Cais do Sodré (letzte Station der grünen Metrolinie) wert. In Carcavelos angekommen, laufen Sie noch ein Stück – schon stehen Sie auf weichem, goldenen Sand, blicken hinaus auf sauberes Wasser, auf die bei Surfern so beliebten portugiesischen Wellen, auf die von Urlaubern so geschätzte raue portugiesische Küste. Alles von der 1,5 Kilometer langen, flach abfallenden Praia de Carcavelos aus. Was sind da schon 20 Minuten Zugfahrt?

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Die Praia de Carcavelos zwischen Lissabon und Cascais. (© moedas1 – Fotolia.com)

2. Barcelona (Spanien)

Mit der U-Bahn kurz aus der historischen Altstadt an den Strand. In wenigen Minuten, natürlich. In Barcelona selbstverständlich. 32 Kilometer Sandstrand trennen die katalanische Metropole vom Mittelmeer. Einzigartig. Die beliebteste Anlaufstelle finden Sie in La Barceloneta, einem ehemaligen Fischerdorf, das beinahe direkt an das beliebte Barri Gotic grenzt. Auf der von Palmen gesäumten Promenade flanieren Einheimische und Urlauber, entspannen wenig später am Strand. Schließen Sie sich an.

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Strand von Barceloneta mit Blick in Richtung Olympischer Strand. (© boule1301 – Fotolia.com)

3. Alicante (Spanien)

Elf Kilometer familienfreundlicher, flach abfallender Sandstrand – und das mit der Tram nur 20 Minuten von der Station Alicante C.C. entfernt. Völlig zu Recht lieben die Spanier ihre Playa de San Juan an der wunderschönen Costa Blanca. Haben Sie sich auf dem feinen Sand unter all die spanischen Familien gemischt, blicken Sie über das saubere, blaue Wasser bis auf die Berge der Serra del Maigmo – und vergessen schnell, dass Sie sich eigentlich in der Stadt befinden. Für ein Paella-Essen besuchen Sie am besten das bei Spaniern beliebte Restaurant Azul Playa an der Promenade.

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Lieblingsstrand der Einheimischen: Die Playa San Juan bei Alicante. (© Ed-Ni Photo – Fotolia.com

4. Palma de Mallorca (Mallorca, Spanien)

Klar besuchen Sie die berühmte Playa de Palma rund um El Arenal. Manchmal darf es jedoch auch auf Mallorca ein wenig ruhiger zugehen. Verlassen Sie den Bus 15, 18, 28 oder 30 also an der Station Es Portixol. Sehen Sie die Bucht? Das klare Wasser? Die Mischung aus feinem Sand und Kieseln? Dazu die kleinen Häuschen des ehemaligen Fischerdorfs? Willkommen in Portixol, an der familienfreundlichen Playa de Portixol, dem Strand, an dem vornehmlich Einheimisch entspannen. Rund um die Bucht zieht sich eine neu gestaltete Promenade, hinter der sich wiederum Restaurants, Cafés und Bars befinden – und über die Sie ganz nebenbei in nur 20 Minuten Palmas Altstadt erreichen.

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Ruhe und fast ausschließlich Einheimische: Die Playa de Portixol. (© davidsandron – Fotolia.com)

5. San Sebastián (Spanien)

Einer der schönsten Strände der Welt in einer Stadt? Ganz genau. Denn San Sebastiáns Playa de la Concha wurde tatsächlich bereits unter die schönsten Stränden des Planeten gewählt. Zu Recht. Feinsandig zieht er sich in unmittelbarer Nähe zur Altstadt auf 1,4 Kilometern wie eine Sichel rund um die Bucht. Haben Sie Ihren Platz auf dem goldgelben Sand gefunden? Nun blicken Sie auf grün bewachsene Felsmassive, auf den Monte Urgull respektive den Monte Igueldo. Auf eine wunderschöne Felsinsel, die Isla de Santa Clara. Die Promenade bietet Ihnen zudem eindrucksvolle Aussichtspunkte wie den Pico del Loro oder den Miramar Jauregia im Westen.

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Traumstrand mitten in der Stadt: Die Playa de la Concha von San Sebastián. (© Sergii Figurnyi – Fotolia.com)

6. Cannes (Frankreich)

Cannes bräuchte keine Filmfestspiele, es wäre auch so attraktiv genug. Die Lage an der Cote d’Azur genügte vollkommen. Tiefblaues Wasser, weißer Sand und hohe Palmen. In der Ferne zeichnen sich Bergketten ab. Andererseits: Vielleicht hat sich Cannes dank seiner Filmfestspiele noch ein Stück mehr herausgeputzt, seinen Boulevard de la Croisette mit derlei imposanten Fassaden, bunten Blumenbeten und gepflegten Parkanlagen versehen. Flanieren Sie ihn am besten abends entlang, wenn die Straßenlaternen angehen und das Licht zwischen Meer und Stadt besonders schön ist. Mit ein wenig Glück treffen Sie sogar auf einen echten Hollywood-Star. Die kommen nämlich durchaus gern nach Cannes – nicht nur wegen der Filmfestspiele.

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Der Boulevard de la Croisette mit den Stränden in Cannes.

7. Paris (Frankreich)

Paris. Heimat des Louvre, der Mona Lisa, von Montmartre und Eiffelturm – und eines Stadtstrandes. 2002 beschloss die Stadt, daheimgebliebenen Parisern während der nationalen französischen Sommerferien im Juli und August einen eigenen Strand zu schenken. Also schüttete man am Seine-Ufer zwischen Louvre und Pont d’Arcole Sand aus der Normandie auf und schuf damit den Vorreiter aller künstlich angelegten Stadtstrände. Mittlerweile sperrt die Stadt auf gut zwei Kilometern sogar die sonst viel befahrene Voie Georges-Pompidou direkt an der Seine, stellt dort Palmen und Liegestühle auf. Hinzu kommen ein Beachvolleyballplatz vor dem Rathaus, Nieselregenduschen zur Erfrischung – das Baden in der Seine ist nicht angedacht – Bars sowie ein kleiner Strand am Bassin de la Villette, einem Seitenarm der Seine im 19. Arrondissement.

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8. Dubrovnik (Kroatien)

Die Perle der Adria auf einen einzigen Strand zu reduzieren, wäre nicht fair. Zu beeindruckend ist die Auswahl, zu groß die Vielfalt. Von Banje – 2007 immerhin zu einem der schönsten Strände der Welt gekürt – genießen Sie einen imposanten Blick auf Dubrovniks alte Stadtmauer, entspannen schon einmal in Gesellschaft von Prominenz. Sogar eine Wasserrutsche gibt es. Restaurants, Bars und Cafés natürlich ebenso.
Copacabana, der größte Strand Dubrovniks im Stadtteil Babin Kuk, befindet sich wiederum in unmittelbarer Nähe vieler Hotels – und auch das Panorama stimmt. Die Elaphitischen Inseln, die Brücke von Dubrovnik: Alles erblicken Sie vom Sandstrand aus. In Sveti Jakov steigen Sie an der gleichnamigen Kirche eine steile Treppe zum Strand hinab, können dort Liegen, Sonnenschirme, Kajaks und Jet-Skis mieten; ein Strandcafé gibt es hier ebenfalls!
Blick auf die Stadtmauern von Dubrovnik: Banje, 2007 zu einem der schönsten Strände der Welt gekürt. (© gudrin – Fotolia.com)

9. Rom (Italien)

Ja, auch Rom hat seinen eigenen Stadtstrand. Und der liegt nicht am Tiber. Gut, er liegt auch nicht innerhalb der Stadtgrenze, mit dem Zug (Metro B bis Haltestelle Piramide, dort am Bahnhof Ortiense umsteigen in Bahnlinie Roma-Lido) jedoch auch nur 30 Minuten von der Innenstadt entfernt. Nah genug also, dass Römer am Wochenende mit Vergnügen den Weg nach Lido di Ostia auf sich nehmen, um sich gerade während der Sommermonate ein wenig zu erfrischen.
Traditionelle italienische Strandbäder wurden während der frühen 2000er Jahre restauriert und reihen sich heute entlang der Promenade unweit der Tibermündung aneinander. Mögen Sie es ein wenig ruhiger, nehmen Sie den Bus von Ostia nach Anzio.

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Stadtstrand der Römer: Die Lido di Ostia im Abendlicht. (© Arnaud 25, CC BY-SA 3.0)

10. München (Deutschland)

Klar, Münchens nächster Meerzugang befindet sich irgendwo zwischen Venedig und Triest, dafür bieten die Isarauen einen nahezu überdimensional langen Stadtstrand. Münchner suchen sich deshalb mit Vorliebe ein Plätzchen zwischen Reichenbachbrücke (U2 Fraunhoferstraße) und Tierpark (U3 Tierpark), legen die Picknickdecke aus, kühlen die mitgebrachten Getränke einfach im Fluss. Ab der Brudermühlbrücke in Richtung Flaucher bauen sie zudem den Grill auf, essen, trinken, reden, entspannen. Und wird es einmal zu heiß, erfrischt man sich einfach in der seichten Isar. Achten Sie jedoch auf die Strömung. Die Isar ist nämlich nur deshalb auch im Hochsommer so angenehm kühl, weil sie rapide dahinfließt.

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Dank 11-jähriger Renaturierungsmaßnahmen wieder ein reißender Gebirgsfluss: Die Isar am Flauchersteg. (© Andy Ilmberger – Fotolia.com)

11. Berlin (Deutschland)

Um die Jahrhundertwende trieben reihenweise Schiffe auf der Spree, transportierten dabei jedoch nicht irgendwelche Waren. Mit Wasser waren sie gefüllt: Flussschwimmbäder. Und genau ein solches nimmt sich das Badeschiff am Spreeufer zum Vorbild und liefert damit die perfekte Bühne für Berlins besondersten Stadtstrand. Unmittelbar vor der Arena Berlin (Nahe S-Bahn Treptower Park) treibt es auf der Spree, bietet Ihnen dort eine willkommene Erfrischung während Ihres Berlinbesuchs (Tagesticket 5,50 Euro für Erwachsene | 2 Euro für Kinder zwischen 6 und 12 Jahre). Am Stadtstrand selbst liegen Sie in Liegestühlen, schlürfen einen Cocktail. Vielleicht nehmen Sie auch an einem der angebotenen Yoga- oder Stand-up-Paddling-Kurse teil oder lassen sich massieren. Ein entspannter Kurzurlaub vom Großstadturlaub.

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Strandbar-Party am Ufer der Spree in Berlin.

12. Hamburg (Deutschland)

Wüssten Sie es nicht besser, Sie hätten glatt das Gefühl, sich am Meer zu befinden. So sehr erinnert der Elbstrand mit seinem feinen Sand, der vorbeifließenden Elbe, auf der Containerschiffe flussaufwärts treiben, und dem Hafenpanorama an Weltmeere. Ein besonderes Flair. Ein besonderer Stadtstrand. Die 62er-Fähre bringt Sie vom Hafen an den Museumsanleger Övelgönne. Von dort spazieren Sie den Elbstrand entlang, suchen sich ein Plätzen zum Entspannen. Sogar Grillplätze gibt es. Am schönsten ist es abends, wenn die untergehende Sonne die Szenerie in ein wunderschönes Rotorange taucht.

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Der Elbstrand in Hamburg mit Blick auf den Hamburger Hafen. (© aldorado – Fotolia.com)

13. Amsterdam (Niederlande)

An Wasser mangelt es Amsterdam nicht. Da wären die Grachten, mit dem Noordzeekanaal zudem ein direkter Zugang zur Nordsee, dazu das Markenmeer, ein einst künstlich angelegter See. Sogar das „echte“ Meer ist ganz nah. Denn von Amsterdam Sloterdijk aus bringt Sie der Zug binnen nicht einmal einer halben Stunde nach Zandvoort. Nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, erstreckt sich dort auf 9 Kilometern Länge feiner Sand. Ganz nebenbei weht in Zandvoort – die windigen Verhältnisse eigenen sich übrigens hervorragend zum Kitesurfen – die Blaue Flagge. Heißt: Der Strand erfüllt die höchsten Umwelt- und Sicherheitsanforderungen. Verpflegung, dazu ein Unterhaltungsprogramm für Kinder sowie Erwachsene finden Sie an den Strandpavillons.

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Abendstimmung in Zandvoort aan Zee.

14. Riga (Lettland)

Mithilfe von Estlands West- und Lettlands Nordwestküste hat sich eine Bucht geformt. An ihrer Spitze: Riga. Direkt an der Küste liegt Lettlands Hauptstadt und bietet damit neben ihren wunderschönen Jugendstilbauten, der sehr gut erhaltenen, malerischen Altstadt direkt am Fluss Düna perfekte Strandvoraussetzungen. Gerade im Sommer setzen sich viele Einheimische deshalb am Hauptbahnhof gern in den Zug nach Vecaki, einem ehemaligen Fischerdorf, das mittlerweile zu Riga gehört. Decken Sie sich auf dem Weg zum Strand an den Kiosks mit Proviant ein. Am Strand angekommen, lockt die Weite. Gehen Sie spazieren, genießen Sie den endlosen Sandstrand und wagen Sie vielleicht ein Beachvolleyball-Match gegen ein paar Einheimische.

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Die Bucht von Riga ist im Winter meist zugefroren. Im Sommer hingegen beliebtes Ausflugsziel der Region. (© lizaveta25 – Fotolia.com)

15. Kopenhagen (Dänemark)

Die Seebrücke zum Strand von Amager, beliebtes Naherholungsziel der Kopenhagener. (© XtravaganT – Fotolia.com)

Ein wenig nachgeholfen haben die Dänen. Aber wieso auch nicht? Nun besitzt Kopenhagen seine eigene, leicht vorgelagerte Insel und damit einen zwei Kilometer langen Stadtstrand. Erreichbar ist der Amager Strandpark mit Kopenhagens Metrolinie M2 (Stations Amager Strand St.). Eine kleine Brücke bringt Sie auf die Insel, von der aus Sie einerseits auf den Windpark blicken, links von Ihnen zudem auf die Øeresundbroen, die Brücke über den Öresund, die Dänemark mit Schweden verbindet. Der perfekte Ort zum Entspannen, Schwimmen, Joggen, Inlineskaten. Sogar Kinderschwimmbecken gibt es. Und all das unweit von Kopenhagens Innenstadt.

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