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Ibiza
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Ibiza - Erholsame Tage am Strand und aufregende Partynächte

Die drittgrößte Insel der Balearen liegt südwestlich von Mallorca und ist dem spanischen Festland am nächsten. Geographisch gehört sie zur Inselgruppe der Pityusen. Hippieszene, Partys, Jetset und weiße Strände sind die gängigen Attribute zur Beschreibung – jedoch nicht die einzigen. Die UNESCO entdeckte in der Landschaft und Architektur schützenswertes Weltkulturerbe. So stehen der Strand Sa Caleta, die Nekropole von Puig des Molins und die historische Altstadt von Eivissa auf der Liste.

Pinienwälder, schroffe Klippenabschnitte mit feinsandigen Buchten und klares Wasser dominieren die Küstenlandschaft. Im Inneren wechseln steinige Bergemit fruchtbaren Ebenen. Ein guter Boden für Oliven, Wein, Getreide und Zitrusfrüchte. Der höchste Berg ist der Sa Talaia mit 475 Metern, er liegt zentral im Süden.

Ibiza - Klima   Reisezeit

Klima und Reisezeit

Die Balearen kennzeichnet mediterranes Klima: heiße Sommer und milde Winter. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer bei 29 oder 30 Grad. Die heißesten Monate sind Juli und August. Im Winter pendeln sich die Höchsttemperaturen bei 15 oder 16 Grad ein. Die Tiefstwerte erreichen 8 Grad.

Der meiste Regen fällt im Frühling und Herbst – an durchschnittlich 6 Tagen pro Monat.

Das Wasser erwärmt sich im Sommer auf maximal 25 Grad und ist im Winter durchschnittlich 14 Grad warm. Die Sommermonate sind ideal für ausgiebige Strandurlaube. Den Frühling und Herbst bevorzugen Wanderer und Radfahrer. Bei durchschnittlich 16 Grad ist das Wetter ideal für sportliche Aktionen. Beste Reisezeit für Ibiza ist von Mai bis September.
Ibiza - Sehenswürdigkeiten © Jenny Unnegård

Sehenswürdigkeiten

Ibizas Sehenswürdigkeiten sind gut zu erreichen. Die meisten konzentrieren sich in der Nähe der Hauptstadt Eivissa. Einige stehen unter dem Schutz der UNESCO.

Ibiza-Stadt

Kathedrale von Ibiza-Stadt

Die Altstadt von Ibiza – Dalt Vila

Sa Caleta

Puig des Molins

Ses Salines Naturschutzgebiet

Café del Mar

Höhle Can Marca

Brücke Pont Vell

Torre D’es Savinar

Hippiemärkte

Ibiza - Kulinarisches © Carlos Norlén

Kulinarisches

Wer den ibizenkischen Köchen über die Schulter schaut, stößt auf Zutaten wie Lamm-, Schafs- und Schweinefleisch, Reis, Eintöpfe und Gemüse. Zu den ländlichen mischen sich die Gaben des Meeres: Fisch und Meerestiere – elegant bodenständig gewürzt mit Salz, Pfeffer, Lorbeer, Paprika, Rosmarin, Oregano, Majoran und Safran. Fast kein Essen ohne Knoblauch und Olivenöl. Sie bilden die Basis vieler Speisen und passen beinahe immer. Eine Berühmtheit ist „allioli“, eine Sauce aus Knoblauch und Olivenöl. Köche reichen sie als Vorspeise zu frischem Brot oder zur Begleitung des Hauptgangs. Fisch- und Fleischgerichte garnieren die Ibizenker häufig mit „picada“ – einer Sauce aus Knoblauch, Kräutern und Olivenöl. Geschmack und Zutaten variieren je nach Hausrezept.

Häufiger Gast auf den Speisekarten sind Pfannengerichte, die sogenannten „sofrit“: das berühmteste unter ihnen: „arrós sec“, die ibizenkische Paella. Süße Kuchen oder Gebäckstücke beenden jedes Menü.

Das Frühstück fällt in der Regel minimal aus. Es gibt einen Kaffee und ein Gebäckstückchen. In den Hotels von Neckermann Reisen sorgen Buffets für einen guten Start in den Tag. Die Zutatenauswahl orientiert sich an den Vorlieben der Mitteleuropäer. Hauptmahlzeit der Ibizenker ist das Mittagessen. Zwischen 13 und 14 Uhr trifft man sich und bestellt das Tagesmenü, das viele Restaurants günstig anbieten. Nicht selten serviert der Kellner dazu einen guten Wein. Ohne Eile speisen die Ibizenker, plaudern angeregt und schenken der Mittagspause Würde.

Das Abendessen zelebrieren die Einheimischen gegen 22 Uhr in drei Gängen: Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Für den Hunger zwischendurch stehen Tapas bereit.

Die Regierung fördert den ökologischen Landbau. Immer mehr Familienbetriebe spezialisieren sich auf die Herstellung hochwertiger Olivenöle oder Weine, von Fleisch oder Käse.

Wer die versteckten Restaurants im Hinterland ansteuert und in Kauf nimmt, dass es dort einfach zugeht, erlebt die echte Küche Ibizas. Die Preise sind meist wesentlich günstiger als in den Touristenlokalen der ersten Reihe und das Essen ist wesentlich besser.

Geläufig ist das Trinken von Hauswein, Rotwein oder dem ibizenkischen Likör. Die Hausweine stammen direkt von der Insel. Sie sind gut, aber ihre Menge begrenzt. Der Rotwein wird importiert aus La Rioja.

  • Arròs sec: ibizenkische Paella (Kombination von Fleisch, Fisch und Gemüse)
  • Arròs de pescador: Reispfanne mit Fisch und Gemüse
  • Guisat de peix: Fischeintopf
  • Sobrasada: grobe Mettwurst
  • Butifarra: grobe Blutwurst
  • Sofrit Pagès: Bauernragout (Fleischeintopf mit Kartoffeln und Gemüse)
  • Flaó: Käsekuchen mit Anislikör
  • Greixonera: Brotpudding aus der Tonform
  • Ensaïmades: Hefegebäck in Schweineschmalz gebacken
  • Bunyols: Spritzkuchen
Ibiza - Sport © David Johansson

Sport

Das Angebot der Insel spricht vor allem Wanderer, Radfahrer und Taucher an. Die Wanderrouten sind größtenteils leicht. Die Radtouren haben es abschnittsweise in sich. Große Faszination verbreiten die Tauchgründe rund um die Insel.

Wandern

Surfen

Segeln

Tauchen

Radfahren

Ibiza - Tipps nach Reisetyp © Carlos Norlén

Nach Urlaubstyp

Ibiza ist eine sehr vielseitige Insel, die für jeden etwas zu bieten hat. Die besten Tipps je nach Urlaubstyp haben wir hier für Sie zusammengestellt

Familien

Paare

Singles und Partygänger

Luxusliebhaber

Ibiza - Reise Verkehr © David Johansson

Reise und Verkehr

In den Sommermonaten starten Flugzeuge an allen deutschen Flughäfen nach Ibiza. In der Hochsaison mehrmals täglich. Die Flugdauer variiert je nach Abflughafen und dauert 2 bis 2,5 Stunden. Der Flughafen von Ibiza befindet sich 7 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Eivissa.

Bürger der EU-Staaten reisen mit gültigem Reisepass oder vorläufigem Reisepass. Die Einreise mit dem Personalausweis oder vorübergehenden Personalausweis ist ebenso möglich. Kindern bis 16 Jahren ist die Einreise mit dem Kinderreisepass gestattet.

Die Fahrtzeit zum Urlaubsort hängt ab von der Lage. Der Transfer von Neckermann Reisen nach Sant Antonio im Nordwesten dauert 25 Minuten, nach Portinatx (Norden) etwa 40 Minuten, nach Santa Eularia (Nordosten) 25 Minuten oder in den Süden nach Figueretas circa 10 Minuten.

Gesundheitsprophylaxe und -tipps

Ibiza - Feste und Events © David Johansson

Feste und Events

Ibiza ist eine Partyinsel. An den Stränden und Spots der Südküste kocht die Stimmung in den Sommermonaten regelrecht über. Die Feste der Einheimischen sind religiösen Ursprungs. Die Heiligenverehrung spielt eine wichtige Rolle.

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Ibiza - Land und Leute © Carlos Norlén

Land und Leute

Über 130.000 Menschen leben auf Ibiza. Die Amtssprachen sind Spanisch und Katalanisch – wobei Katalan dominiert und auf der Insel Ibizenk heißt. Wirtschaftlich hängen die Einheimischen vom Tourismus ab. Die landwirtschaftliche Produktion spielt eine untergeordnete Rolle.

Entspannt sehen die Ibizenker dem nächsten Tag und gelassen der Zukunft entgegen.
Sie empfangen ihre Gäste mit Herzlichkeit und begegnen ihnen offen. Wenn sie auch in eigenen Angelegenheiten, etwa bei Nachbarschaftsstreitereien, kämpferisch für Haus und Hof einstehen. Nicht selten in angemessener Lautstärke.
Sie sind stolz auf ihre Insel, die Gaben der Natur und pflegen leidenschaftlich religiöse Bräuche. Der Großteil der Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Konfession an. Mit Touristen plaudern die Einheimischen gern über Kultur, Sehenswürdigkeiten oder Sport. Irritiert reagieren sie auf Fragen zu politischen oder persönlichen Themen. Wundern Sie sich niemals über die Lautstärke. Was wie ein Streit aussieht, entpuppt sich nicht selten als lockeres Zaungespräch. Emotionen gehören auf Ibiza zum Leben.

Erwarten Sie keine Pünktlichkeit. Pünktlich kommt auf Ibiza allenfalls der Sonnenuntergang. Seien Sie selbst auch nicht pünktlich, das gilt als unhöflich. Gastgeschenke wie Süßigkeiten, eine Flasche Wein oder Blumen sind immer willkommen.

Betreten Sie Museen, Kirchen und noble Restaurants angemessen gekleidet und mit geschlossenen Schuhen. Flip Flops tolerieren die Einheimischen bei Touristen. Sie selbst tragen gepflegte Schuhe.

Überlassen Sie dem Kellner die Tischvergabe bei einem Restaurantbesuch. Es gilt als unhöflich, sich selbst einen freien Platz zu suchen. Zahlen Sie die Rechnung nicht getrennt – das ist unüblich. Lieber schmeißen alle zusammen. Ausgerechnet wird später.
Das Trinkgeld beträgt zwischen 5 und 10 Prozent. In der Bar wird einfach aufgerundet.

Siesta ist zwischen 14 und 17 Uhr. Die Geschäfte und Ämter sind geschlossen.
Ibiza - Strand © Jenny Unnegård

Strand und Meer

Die Strände verteilen sich rund um die Insel und variieren zwischen Partystrand und lauschiger Bucht. Sie sind überwiegend feinsandig, lang und breit. Die meisten bewacht von Rettungsschwimmern. Partypeople chillen an der Playa d’en Bossa, Jetseter kommen nach Las Salinas.

Strände im Süden

Strände im Norden

Strände im Osten

Strände im Westen

Ibiza - Infrastruktur und Verkehrsmittel © Lanna Eliasson

Verkehr

Das Busnetz Ibizas ist gut erschlossen. Die Preise sind erschwinglich. Die wichtigen Verbindungen ab Ibiza-Stadt sind dicht getaktet, beispielsweise zum Flughafen, nach Playa d’en Bossa, Santa Eulalia oder San Antonio.

Mietwagenverleihstationen gibt es überall auf der Insel. Die Straßen sind hervorragend. Sie erreichen leicht alle Sehenswürdigkeiten und versteckten Strände. An vielen Kreuzungen regeln Kreisel den Verkehr. Die Fahrt läuft so zügiger. Innerorts gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50km/h, außerhalb von Ortschaften liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 90 km/h. In Ibiza-Stadt ist es schwer, einen Parkplatz zu finden. Die gelben Markierungen bedeuten Parkverbot, die blauen bedeuten Parken auf Zeit, gegen Gebühr. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 (Stand 2014).

Taxifahrten im Ort sind günstiger als in Deutschland. Sie werden überall per Taxameter abgerechnet. Teuer sind längere Fahrten, wie beispielsweise von Ort zu Ort oder zum Flughafen. Grünes Licht signalisiert ein freies Taxi. Am Flughafen und in den Urlaubsorten gibt es Taxistände. Die Preise regelt offiziell die Inselregierung der Balearen. Der Preis pro Stunde liegt bei etwa 1,09 Euro am Tag und 1,33 Euro in der Nacht (Stand 2014). Fahrten zum Hafen oder Flughafen kosten Aufschlag.

Fähren verbinden Ibiza mit Formentera. Schnellboote und Schiffe legen am Hafen von Ibiza-Stadt ab. Der Besuch der Nachbarinsel ist ideal für eine Tagestour.

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