5 Insidertipps für Kurzurlauber in Marrakesch

Der Blick über Marrakeschs Dächer beeindruckt auf so viele Arten. Die flachen Dächer. Die rote Stadtmauer. Wunderschöne Minarette. Den Horizont dominieren dabei meist die verschneiten Bergspitzen des Atlas. Ein einmaliger Anblick. Wo er besonders schön ist, verraten Ihnen die Insidertipps für Marrakesch von Neckermann Reisen. Zudem erfahren Sie, welchen Garten der Modeschöpfer Yves Saint Laurent zu einer kleinen Oase umfunktionierte und wo Sie unter hohen Palmen und Olivenbäumen einen Moment durchschnaufen können.

Mit Blick auf den Atlas entspannen im Menara-Garten

Weshalb Einheimische am Wochenende gern die drei Kilometer von Marrakeschs Medina zum Menara-Garten auf sich nehmen? Weil sie dort inmitten eines Olivenhaines entspannen. Weil sie über ein riesiges Wasserbecken im Zentrum des Parks auf einen sandfarbenen, von Palmen und Ölbäumen eingerahmten Pavillon mit grünem Dreiecksdach blicken. Vor allem, weil der massive, schneebedeckte Gebirgszug des Atlasgebirges die Szenerie prägt, als stütze er das Gesamtkunstwerk. Besteigen Sie von der Medina aus also einfach ein Taxi und fahren Sie zu einem Stück UNESCO-Welterbe in Marrakesch. Zumal der Olivenhain des Menara-Gartens noch heute von einem 700 Jahre alten Kanalsystem gespeist wird, das Grund- sowie Regenwasser aus dem 30 Kilometer entfernten Atlasgebirge kombiniert und direkt zu den Bäumen leitet.

Marokkanische Kunst und ein einmaliger Blick im Maison de Photographie

Häufig liegen die besten Dinge ein wenig im Verborgenen, sind nicht auf den ersten Blick sichtbar. Deshalb spazieren Sie in Marrakesch zunächst zur Medina, dahinter noch ein Stück geradeaus in die Rue Ahal Fes. Dort betreten Sie ein restauriertes Riad und gewinnen umgehend einen Eindruck vom alten Marokko. Zwischen unzähligen Mosaiken dem obligatorischen Brunnen, kunstvoll geschwungenen Torbögen, in der wunderschönen Umgebung eines marokkanischen Riads hängen sie: die Kunstwerke der Maison de Photographie.
Bilder aus einer längst vergangenen Zeit, die umgehend die Fantasie aktivieren. Lassen Sie sich fallen – aber nicht zu tief. Auf dem Dach der Maison Photographie finden Sie nämlich ein Café. Soweit nichts Besonderes. Von diesem Café aus haben Sie jedoch einen beeindruckenden Blick über ganz Marrakesch. Und am Horizont hält sich das Atlasgebirge wie der große Bruder im Hintergrund, wacht mit seinen massiven, verschneiten Bergketten dennoch stets über Marrakesch. Ein natürliches Kunstwerk.

Yves Saint Laurent’s marokkanische Oase: der Jardin Majorelle

Denn der französische Maler Jaques Majorelle, der den botanischen Garten in den 1920er Jahren anlegte, hatte ganz offensichtlich eine Schwäche für Kobaltblau. Also erstrahlen sowohl die Villa im Zentrum des Jardin Majorelle als auch Brunnen und Wasserbecken in kräftigen Blautönen. Dass der Garten heute so gut gepflegt ist, verdanken Sie dagegen Yves Saint Laurent. Gemeinsam mit seinem Lebensgefährten kaufte er 1980 den damals verwilderten Jardin Majorelle und ließ ihn restaurieren. Nach dem Tod des Modeschöpfers wurde sein Erbe fortgeführt und der Jardin Majorelle weiter intensiv gepflegt. Bis heute.

Die Saadier-Gräber – eines der schönsten Bauwerke Marrakeschs

Prachtvolle Säulenhallen. Bunte Mosaike. Kunstvolle Torbögen. Marrakeschs Saadier-Gräber zählen zu den beeindruckendsten Bauwerken Marokkos. Müssen sie auch. Immerhin dienen sie einer echten Dynastie, insgesamt sieben Sultanen und der Herrscherfamilie der Saadier als letzte Ruhestätte. Aufgeteilt sind die Gräber in zwei Mausoleen.
Das größere stammt aus dem 16. Jahrhundert und beeindruckt mit zwölf Säulen aus Carrara-Marmor sowie einer Kuppel aus vergoldetem Zedernholz mit feinen Schnitzereien. Um zu den Saadier-Gräbern zu gelangen, machen Sie sich auf in Richtung des Stadttors Bab Agnaou und der Moschee Moulay El Yazid – und finden ganz in der Nähe eines der schönsten Bauwerke Marrakeschs.

Durchschnaufen im Arsat Moulay Abdeslam Cyber Park

großflächige Wiesen die Möglichkeit, ihn auch zu nutzen. Zudem gibt es tatsächlich ein klimatisiertes Cybercafé, das ebenso wie die Kiosks freies WLAN anbietet. Dank dafür adressieren Sie an eine marokkanische Telefongesellschaft, die vor der Wiedereröffnung des Parks 2005 für die Restaurierung, heute für die Instandhaltung aufkommt, ihn dafür für Cybe-Ausstellungen nutzen darf und die Namensrechte besitzt. Damit wäre auch diese Frage geklärt.
Magazin Redaktion

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