Costa de la Luz: Von Sherry, Bitterorangen und Flamenco

Spanien, das war für mich immer ein Synonym für die Kanaren oder Balearen. Mallorca eben. Aber wie bei vielen Sachen, habe ich auch beim Thema Urlaub in Spanien gelernt: Genauer hinschauen lohnt sich. Denn Spanien kann mehr als Ballermann und Gran Canaria! Und zwar richtig gut! So gut sogar, dass ich ganz klischeehaft mein Herz verloren habe: Und zwar beim Andalusien Urlaub an die Costa de la Luz im Süden des spanischen Festlandes. Warum? Seht selbst:

Das Sylt Andalusiens – Die Playa de la Barossa

Goldgelbe Sanddünen so weit das Auge reicht, grünes Dünengras wiegt sich in der Meeresbrise – klingt nach der Nordsee, ist es aber definitiv nicht. Denn die Gut-Wetter-Garantie an der Costa de la Luz ist definitiv kein Werbeslogan. Also ab an den acht Kilometer langen (fast endlosen) Playa de la Barossa in Novo Sancti Petri. Auch wenn der Ort ein reiner Touristenort ist, hier gibt es keinen Streit um die Strandliegen und den Sonnenschirm. Denn nicht nur die Hotels hier sind erstklassig, an so einem langen Strand verliert sich einfach jeder! Auch wenn ich nicht gerade der typische Sonnenanbeter bin, so ein Spaziergang, bei dem der Sand zwischen den Zehen kitzelt und die Haare wild durch die Luft fliegen ist für mich einfach Urlaubsgefühl pur. Oder wie ich es auch gerne nenne: Sommersprossen-Zucht-Zeit!

Reeeeeeeeeebujito in Jerez de la Frontera

Urlaub besteht für mich aus zwei wichtigen Bestandteilen: Entspannung gemischt mit einer Prise Abenteuer (Ja und natürlich gutem Essen!). Also ist es für mich immer wichtig, Land und Leute besser kennenzulernen. Und warum das nicht gleich mit einem Glas gutem Sherry in der Hand? Denn die Costa de la Luz liegt mitten im Sherrydreieck. Wer sich jetzt noch andalusische Flamencomusik, eine Vielzahl an gutaussehenden Spanierinnen in bunten Kleidern und eine Prise Pferdeduft vorstellt, ist angekommen auf der Feria in Jerez de la Frontera – ein wirklich unvergessliches Erlebnis, das ich jedem nur empfehlen kann! Gänsehautmomente sind dort nicht nur dank des coolen Lichtermeeres inklusive: Die Art und Weise, wie einfach sich die Spanier zu Flamenco bewegen können, ist nur beeindruckend. Mein Tipp: Genießt das Ganze am Besten mit einem Rebujito (Betonung auf dem „eeeee“) in der Hand. Eine Mischung aus Sherry (1/3) und Zitronenlimonade (2/3) die erstaunlicherweise echt lecker ist!

Auf den Spuren der Mauren quer durch Andalusien

Von Sherry zu wilden (Bitter-)Orangenbäumen und atemberaubenden Aussichten: Ein Ausflug in die Kulturhochburgen Sevilla und Cadiz stand natürlich auch auf unserem Programm! Vorbei an kilometerlangen Sonnenblumenfeldern (ein Besuch zw. Mai und Juni lohnt sich!) geht es Mitten in den Park der Maria Luisa im Stadtzentrum Sevillas – mein Highlight. Es scheint, als wäre Maria Luisa eine echte Freundin von bunten Farben und Blumen gewesen: Hunderte Bäume mit saftigen Orangen stehen neben farbigen Blüten. So viele Orangenbäume auf einmal habe ich wirklich noch nie gesehen – und das mitten in der Stadt, unweit der historischen Plaza d’Espana. Wer jedoch andalusische Dachterassen mal von oben sehen will, der sollte unbedingt zum Torre Tavira in Cadiz! Die Aussicht auf den blauen Himmel und die weißen Dächer könnt ihr hier nämlich nicht nur mit dem bloßen Auge, sondern auch mit einer Camera Obscura genießen. Und das für nur 6 Euro pro Person. Ein echtes Schauspiel mit Wow-Momenten!

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Hanna Eberhard

Seit Februar 2016 verantworte ich bei Thomas Cook als Online Redakteurin im Bereich Content Marketing die Blogs des Unternehmens. Doch mit dem Reisen verbindet mich nicht nur meine Arbeit, sondern auch meine private Leidenschaft für fremde Kulturen, atemberaubende Landschaften und exotische Gerichte. Obwohl ich bereits in China, Italien und England gelebt habe, nutze ich auch heute noch jede Möglichkeit um Neues zu entdecken.

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