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Wien kulinarisch

Wien kulinarisch entdecken

Das Schnitzel ist weltberühmt, die Sachertorte ein echtes Erlebnis: Doch Wien kann mehr. Auch kulinarisch bewegt sich Österreichs Hauptstadt gekonnt zwischen Tradition und völlig neuen Ansätzen. Hier erfahren Sie, wo Wiens Klassiker besonders gut sind – und wo Sie dem Kellner mitteilen, was sie NICHT essen möchten.

Schweizerhaus
© Karl Kolarik

Schweizerhaus

Kulinarische Tradition gehört zu Wien wie Melange zum Kaffeehaus. Familienbetriebe wie das Schweizerhaus stehen für Wiens genussvolle Seite. Bereits seit 1920 im Besitz der Familie Kolarik, kürten die Wiener das Gasthaus in unmittelbarer Praternähe 2004 sogar zu ihrem ganz persönlichen Lieblingsort. Maßgeblich verantwortlich dafür ist die auch bei Urlaubern sehr beliebte Stelze (Haxe), die nicht wenige als die beste Wiens, einige sogar Österreichs bezeichnen. Dazu kommen altwiener und böhmische Spezialitäten aus regionalen Zutaten sowie traditionell frisch gezapftes, original tschechisches Budweiser.

Im Sommer bietet das Schweizerhaus zudem einen gemütlichen, weitläufigen Biergarten, der in die Wiener Bezirke unterteilt ist. Am besten erreichen Sie das Gasthaus über die U-Bahn-Station Prater-Messe (U2). Von dort aus sind Sie nur noch zehn Minuten Fußweg von echter Wiener Tradition und bester Stelze entfernt.


Würstelstand am Naschmarkt
© Georg Tschannett – Fotolia.com

Würstelstand Hoher Markt

Der Wiener liebt seine Würstelstände. Über die gesamte Stadt verteilt, bieten sie beinahe zu jeder Tages- und Nachtzeit schnelle, deftige Snacks an. Einen der besten finden Sie am Hohen Markt, in unmittelbarer Nähe zum Stephansdom. Auf einer Verkehrsinsel mitten in der Wiener Innenstadt bietet der Imbiss seit Jahrzehnten Würstel- und Bierspezialitäten in allerlei Variationen – und das bis spät in die Nacht hinein.

An Ahmad Monirs Würstelstand am Hohen Markt speist der Banker neben dem Schüler, der Urlauber neben dem alteingesessenen Wiener. Probieren Sie unbedingt den Käsekrainer – „die Eitrige“, wie der Wiener die mit Käse gefüllte Brühwurst bildhaft nennt. Den Bahnhof Stephansplatz erreichen Sie mit den Linien U1 und U3.


Wiener Schnitzel
© Brent Hofacker – Fotolia.com

Figlmüller

Ein Wien-Besuch ohne Wiener Schnitzel? Möglich, aber doch unvollständig. Schließlich ist es ein echtes Stück Wiener Tradition. Eines der besten finden Sie im Figlmüller. Dort wird das original Wiener Schnitzel noch genau so ausgebacken, wie es Ur-Großmutter Figlmüller vor über 100 Jahren tat.

1905 eröffnet und seither in Familienbesitz, zählt das Figlmüller heute zu den beliebtesten und besten Schnitzelrestaurants der Stadt. Klassisch mit Kartoffelsalat serviert, vervollständigt es jeden Wien-Besuch. Auch das aus speziellem Schweinefleisch hergestellte, 30 Zentimeter messende Figlmüller Schnitzel ist einen Biss wert. Reservieren Sie unbedingt vorab (Tel: 0043-1-5126177). Als Ausweichmöglichkeit steht die zweite Filiale in der Bäckerstraße (Tel: 0043-1-5121760) bereit. Beide Figlmüllers erreichen Urlauber mit den Linien U1 und U3 über den Bahnhof Stephansplatz.


Frühmorgens auf dem Naschmarkt
© Ingo Bartussek – Fotolia.com

Naschmarkt

Symbolischer könnte der Name kaum sein. Am Naschmarkt finden Urlauber tatsächlich unzählige kulinarische Verlockungen, die umgehend probiert werden wollen. Ob hervorragendes asiatisches Restaurant wie das Li’s Cooking, nahöstliche Spezialitäten, Weinstuben, Fischrestaurants oder diverse Stände die frisches Obst, Gemüse und allerlei exotische Gewürze anbieten – der Naschmarkt ist Wiens kulinarische Insel.

An 170 Ständen, die allesamt noch aus der Zeit des 1. Weltkriegs stammen, können Sie sich in einzigartiger Atmosphäre um die kulinarische Welt probieren, sich ein wenig Stärken oder nach Mitbringseln für die Lieben zuhause suchen: Riechen Sie, spüren Sie, genießen Sie. Mit der U4 erreichen Sie die Kettenbrückengasse. Von dort sind es nur noch wenige Meter.


AN-DO Fischrestaurant
© Kilicdagi KG

An-Do Fisch

Allein der Blick über den bunten Brunnenmarkt versetzt Besucher des An-Do Fisch in Urlaubsstimmung. Kulinarisch verbreiten stets frischer Fisch und Meeresfrüchte mediterranes Flair. Zumal das Restaurant der Brüder Ergrün, Sezgin und Ibrahim Kilicdagi seine Spezialitäten wie Miesmuscheln, Austern oder Fischfilets in einer offenen Küche publikumswirksam zubereitet und sie mit einer liebevoll ausgesuchten Auswahl österreichischer Weine abrundet.

Wiener wie Urlauber schätzen das Zusammenspiel aus Qualität und Atmosphäre. Reservieren Sie gerade abends deshalb unbedingt (Tel: 0043-1-308 75 76), ehe Sie sich mit der U6 auf den Weg machen und an der Josefstädterstraße aussteigen. Mittags ist die Situation entspannter. Dabei beglückt Sie das An-Do zum Lunch mit speziellen Mittagsmenüs.


Restaurant 1070
© Dagmar Wulz

1070

Klassisch überreicht der Kellner Gästen die Speisekarte. Dort steht geschrieben, welche Spezialitäten das Restaurant anzubieten hat. Der Gast wählt aus und teilt dem Kellner seine Entscheidung mit. Im 1070 verhält sich die Sache ein wenig anders. Es verfolgt seinen eigenen, Wien-untypischen Ansatz.

Speisekarten gehören nicht dazu. Sie teilen dem Kellner einfach mit, was Sie NICHT essen wollen oder können, und Chefkoch Patrick Pannosch bereitet Ihnen anhand der Informationen aus marktfrischen Zutaten ein Überraschungsmenü mit drei bis zehn Gängen zu. Brot und Wiener Wasser sind im 1070 zudem kostenlos. Ab 17 Uhr öffnet es in der Gutenberggasse nahe des U-Bahnhofs Volkstheater (U3) seine Pforten.


Café Prückel
© AchimBieniek.com

Café Prückel

Der Besuch in einem der unzähligen, klassischen Kaffeehäuser macht einen Wien-Besuch erst komplett. Die Auswahl ist groß. Umso beeindruckender, wenn eines hervorsticht wie das Café Prückel. Es entstammt der goldenen Zeit der Ringenstraßencafés und nimmt Sie auch heute noch mit in eine Zeit, in der Kaffeehäuser zum Mittelpunkt des Wiener Lebens zählten.

In den 1990er Jahren umgebaut, versprüht es den Charme der 50er Jahre und bietet Ihnen in seinen hellen Räumen klassische Wiener Küche, die legendäre Melange, vor allem aber leckere Torten und Mehlspeisen. Dabei mischen Sie sich unter die klassische Wiener Kaffeehausgesellschaft aus Alteingesessenen, Studenten, Kartenspielern und Künstlern. Zudem bietet das Café Prückel immer wieder Lesungen, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen an. Vom U-Bahnhof Stubentor (U3) sind es nur wenige Meter.


Sie haben Hunger? Weitere Infos zu den Restaurants gibt’s unter folgenden Links:


 

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