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Insider-Tipps Wien

5 Insidertipps für Kurzurlauber in Wien

Sie kennen den Prater, den Volksgarten und den Naschmarkt. Aber haben Sie auch schon vom Böhmischen Prater, dem Türkenschanzpark oder dem Brunnenmarkt gehört? Falls nicht, erklären Ihnen die Insidertipps von Neckermann Reisen, was es in Wien fernab der bekannten Sehenswürdigkeiten zu sehen gibt – auch für Kinder!

Böhmischer Prater
© Peter Gugerell

Böhmischer Prater

Der Wiener Prater, der Wurstelprater, ist weltberühmt. Er steht für Wien. Andererseits ist er nicht Wiens einziger Prater. Gewissermaßen hat er einen kleinen Bruder: den Böhmischen Prater. Der hat so gar nichts mit dem Lärmpegel und den optischen Reizen heutiger Jahrmärkte zu tun, dafür nimmt er Sie und Ihre Kinder zwischen März und November mit in eine Zeit, in der Fahrgeschäfte noch für leuchtende Augen und freudiges Kribbeln sorgten.

Einige sind sogar über 100 Jahre alt und seit Generationen in Familienbesitz. An einer bewaldeten Straße gelegen, sind Gemütlichkeit und Freundlichkeit Eckpfeiler des Böhmischen Praters. Sie sorgen für eine familiäre Atmosphäre, versprühen diesen ganz speziellen Charme, dem gerade Wiener gern erliegen. Und natürlich besitzt auch der Böhmische Prater sein eigenes Riesenrad. Hoch ist es nicht, dafür ermöglicht es Ihnen einen schönen Blick über das südliche Wien.

Zudem schließt der Böhmische Prater direkt an das Naherholungsgebiet Laaer Berg an. Machen Sie Ihren Kindern mit all den nostalgischen Fahrgeschäften eine Freude, spazieren ein wenig den Berg hinauf und genießen schließlich den Blick über ganz Wien. Mit dem Bus 68a erreichen Sie vom Reumannplatz die Station Urselbrunnengasse. Von dort ist es nicht mehr weit. Der Fußweg dauert etwa zehn Minuten.


Musiker des mdw
© mdw/molllom

Konzert in der Universität für Musik und darstellende Kunst

Wiens Opern- und Konzerthäuser sind weltbekannt. Einige der besten Musiker geben sich dort die Ehre. Doch wie wäre es, dem Nachwuchs zu lauschen, ehe er eines Tages auf den ganz großen Bühnen auftritt? Diese Chance bekommen Urlauber dank der Universität für Musik und darstellende Kunst.

Deren Studierende geben öffentliche Konzerte. Teilweise spielen sie selbst komponierte Stücke, teilweise Werke der großen Komponisten. Gratis sind die Aufführungen immer. Eine tolle Möglichkeit, während Ihres Aufenthalts in Wien ein ganz spezielles musikalisches Erlebnis mitzunehmen. Genauen Ort – inklusive Wegkarte – und Art der Konzerte finden Sie auf der Website der MWD unter der Rubrik Veranstaltungen “Studienkonzerte”.


Türkenschanzpark
© WildUrb – Fotolia.com

Türkenschanzpark

Der Türkenschanzpark vollbringt ein ganz spezielles Kunststück. Einerseits zählt er zu den schönsten Parks Wiens, andererseits bietet er Ihnen dank seiner Idylle, Weitläufigkeit und Abgelegenheit genügend Raum und vor allem Ruhe, um wirklich zu entspannen. Einst als englischer Landschaftspark angelegt, finden Urlauber dort diverse botanische Raritäten. Aktive und Familien wagen vielleicht eine Partie auf dem Volleyballfeld. Oder Sie genießen ganz einfach die Wasser- und Erlebnisparkwelten mit ihren Springbrunnen, künstlich angelegten Teichen und Bächen.

Besuchen Sie Wien während der Weihnachtszeit, lockt der Türkenschanzpark zudem mit einem Christkindlmarkt für Groß und Klein. Die Meierei Diglas versorgt Sie das ganze Jahr hindurch mit typisch österreichischer Küche. Vielleicht machen Sie mit Ihrer Familie aber auch einfach ein Picknick auf einer der vielen grünen Wiesen. In Währing im 18. Bezirk gelegen, erreichen Sie den Türkenschanzpark entweder mit dem Bus 10a oder der Bim41. Station: Türkenschanzplatz.


Der Yppenmarkt in Wien
© Peter Gugerell – Fotolia.com

Brunnenmarkt und Yppenplatz

Ottakring ist nicht nur einer der aufstrebenden Bezirke Wiens, es beherbergt auch den vielleicht aufregendsten Markt der Stadt. Denn Wien ist nicht nur Oper, Architektur und Melange, Wien ist auch Multikulti. Und wahrscheinlich gibt es keinen besseren Ort, um die Vielfalt der Stadt zu genießen, als den Brunnenmarkt und den angrenzenden Yppenplatz. Beinahe fühlen sich Besucher wie auf einem südländischen oder orientalischen Markt.

Zudem hält der Brunnenmarkt den Titel Wiens längster Straßenmarkt. Und das obwohl die Händler die meisten der 170 Stände Abend für Abend abbauen, um sie morgens wieder aufzubauen. Ihr Vorteil: Kurz vor Geschäftsschluss haben Sie eine echte Chance, frisches Obst, Gemüse oder andere Köstlichkeiten günstiger zu bekommen.

Der Yppenplatz dagegen besteht aus festen Pavillons, was der lebendigen Markt-Atmosphäre aber nicht schadet. Diverse Imbissmöglichkeiten finden Urlauber dort überall. Probieren Sie beispielsweise das Wirr am Brunnenmarkt. Kleine internationale Gerichte sowie erfrischende Drinks wie eine Basilikum-Zitronengras-Limonade liefern einen triftigen Grund, auf der kleinen Dachterrasse des Marktstands zu entspannen und vor allem samstags das bunte Treiben der Märkte zu genießen. Die U6 bringt Sie zur Josefstädter Straße. Von dort aus sind es nur noch wenige Meter.


Die Strudlhofstiege
© Welleschik

Strudlhofstiege

Ganz unabhängig von ihrem Äußeren im Wiener Jugendstil erlangte die Strudlhofstraße kulturellen Ruhm. 1951 hatte die Literatur sie für sich entdeckt. Heimito von Doderer benannte seinen Roman „Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre“ nach jenem Ort, an dem sich einige zentrale Ereignisse seiner Erzählung abspielten – und hob damit gewissermaßen das Besondere der Strudlhofstiege hervor.

Einerseits wirkt sie optisch so beeindruckend, dass Besucher sie leicht für ein Denkmal halten, andererseits ist sie ein ganz klassischer Teil Wiener Lebens. Einheimische nutzen die Strudlhofstiege auf ihrem Weg zur Arbeit oder Schule, Rentner treffen sich an einem der Brunnen, Pärchen genießen die schöne Umgebung: der ganz normale Alltag eben.

Werden auch Sie ein Teil davon. Nehmen Sie die Bim 37,38, 40, 41 oder 42 zur Spitalgasse, Währinger Straße. Steigen Sie aus und gehen Sie einige Meter zurück zur Strudlhofgasse von der aus die Strudlhofstiege schließlich hinab führt. Pärchen genießen die Ruhe, Urlauber das historische Ambiente und die eindrucksvolle Architektur.


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