Unterwegs in Oregon - eine Entdeckungsreise ab Portland

von Yvonne J. | mehr Artikel von | 16. Januar 2014 | Citytrips, Rundreisen | Keine Kommentare

Denkt man an die Westküste der USA, so denkt man an Los Angeles, den Yosemite Nationalpark und San Francisco… Aber weiter die Küste gen Norden hinauf, heißt Oregon seine Besucher willkommen. Auch ich war schon einer der Besucher in Oregon und es war wunderschön…

Ausgangspunkt der Entdeckungsreise: Portland

Vom Zielflughafen Portland kam ich nach 20 Minuten Autofahrt im Hotel Rose an. Das Hotel hat eine gute Lage, nur durch eine Straße vom Willamette River und den Tom McCall Waterfront Park getrennt. Von dort aus hieß es die Stadt zu erkunden.

Portland ist eine traumhafte Stadt mit vielen historischen Gebäuden, schön angelegten, freien Plätzen und alten Lagerhäusern, in denen sich Restaurants, Pubs und Cafés befinden. Völlig unbedacht habe ich die Stadt auf mich wirken lassen und mich von ihr einfangen lassen. Eine Fahrradtour entlang der Uferpromenade und durch das Kunstviertel, der Besuch im Rosengarten und im Chinesischen Garten waren ein gelungenes Rundum-Programm. Eine witzige Erfahrung für mich war, dass die Pubs und klar auch die vielen Brauereien, denn Oregon hat die höchste Dichte an Brauereien,  „Beer tasting“ auf ihrem Menü anbieten. Während der Bierprobe bekommt man das Bier in kleinen Schnapsgläsern serviert und kann somit viele verschiedene Sorten probieren. Zum Abendessen bin ich im Jake’s Grill abgestiegen, in uriges und gemütliches Restaurant mit ausgezeichnetem Essen, vom Burger bis zur Jakobsmuschel.

Skyline Portland

Start der Rundreise durch Oregon: Columbia River Gorge und Skigebiet Mt. Hood

Am nächsten Tag bin ich zur Columbia River Gorge aufgebrochen. Auf dem Spuren von Bella und Jacob aus Twilight… Die ausgedehnte Landschaft entlang des Flusses war wirklich beeindruckend. Auf dem Weg machte ich halt bei der Naked Winery. Weintasting gibt es zu jeder Zeit. Aus Oregon kommen 72 unterschiedliche Weinsorten und es gibt zahlreiche Weingüter, die spontan Führungen und Weinproben anbieten. Doch nicht zu viel Wein, denn weiter ging es mit dem Auto in Richtung Mt. Hood.

Oregon Columbia River Gorge

Mt. Hood ist eine ganzjährige Skiregion und wir hatten ein riesiges Glück mit dem Weter: Sonne pur stand auf dem Programm. Wer keine Lust zum Skifahren hat, der genießt einfach einen Café in der Timberline Lodge, wo es passieren kann, dass der Schnee vor dem Fenster im 2. Stock liegt. Man kann in der Lodge auch übernachten. Sie bietet einen Superstandard.

Marshmallows rösten am Strand von Cannon Beach

Von Schnee und Sonne ging es weiter an die Küste mit Stop in Astoria, was am Mündungsarm des Columbia River in den Pazifik liegt. Astoria ist eine kleine Hafenstadt und erinnert an ein typisches Fischerörtchen. Am Fenster sitzend mit Blick auf die Megler Bridge, eine Stahlbrücke, die Oregon mit Washington State verbindet, habe ich mir ein typisches, amerikanisches Mittagessen gegönnt: Burger, Pommes und Cola. Gestärkt konnte ich dann auch den Astoria Column-Aussichtsturm erklimmen und über den Columbia River rüber nach Washington State und zum Mt. Rainier schauen. Die Weiterfahrt brachte mich, den Pazifik rechter Hand, in nur 40 Minuten nach Cannon Beach. Dort habe ich im Surfsand Resort eingecheckt. Das Resort liegt direkt am Strand mit Blick auf den Haystack Rock, bekannte Szenerie aus dem Film „The Goonies“. Das Hotel hat mir ein S’Mores-Set (Inhalt = Stöcke, Marshmallows, Schokolade, Kekse á la Leibniz Butterkeks) zur Verfügung gestellt. Das ist ein Spaß, den am Strand liegende Hotels oft anbieten: Sie richten dann eine offene Feuerstelle am Strand her und man röstet Marshmallows über dem Feuer bis sie weich sind, dann legt man sie mit der Schokolade zwischen die Kekse und genießt. Ein geselliges Event für die ganze Familie.

Cannon Beach

Am nächsten Tag ging es dann entlang der Küste Oregons über Lincoln City nach Newport. Es war zwar windig und rau, aber die Sonne schien…Toll! In Newport angekommen, musste ich durch dieses bunte, sympathische Fischerdörfchen cruisen. So idyllisch mit Souvenirläden, Cafés und Restaurants. Das Hotel Elisabeth Street war unsere Übernachtungsmöglichkeit und von dort aus ging es weiter gen Portland. Bevor es nach Hause ging,  war noch ein wenig Zeit für Tax Free-Shopping in den Woodburn Company Stores.

In dieser Woche habe ich eine Westküste der USA kennengelernt, die ich mir so nicht vorgestellt hatte. Es waren tolle Eindrücke und wunderschöne Landschaftsbilder, die ich nicht vergessen werde. Sonnenschein, Schnee, raue Küste, gemütliche Städte, leckeres, vielseitiges Essen und Trinken und jede Menge Outdoor-Spaß in natürlicher Umgebung. Da gibt es wirklich für jedermann ein Highlight zu entdecken!

Yvonne J.

Yvonne J. [Mitarbeiter]

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