Die Insel Sansibar

Der ein oder andere mag auf das im Osten Afrikas gelegene Inselparadies erst aufmerksam geworden sein, als Oliver Pocher dort Teamchef der Fußballnationalmannschaft wurde, oder denkt im Zusammenhang mit Sansibar an ein Restaurant auf Sylt. Tatsächlich ist Sansibar mit seinen weißen Stränden in Deutschland weniger bekannt als beispielsweise die Küste Kenias, allerdings steht sie dieser in nichts nach.

Die zu Tansania gehörende grüne Insel bietet eine Bilderbuch-Urlaubskulisse: lange weiße Sandstrände, herrliche Tauch- und Schnorchelspots, türkisfarbenes Wasser, bunte Märkte und herzliche Menschen. Die bewegte Geschichte des Landes ist insbesondere in Stonetown (UNESCO Weltkulturerbe) allgegenwärtig und lässt sich beispielsweise beim Besuch des alten Sklavenmarktes ins Gedächtnis rufen.

Strand beim Neptune Pwani Beach Resort

Strand beim Neptune Pwani Beach Resort

Strand beim Neptune Pwani

Strand beim Neptune Pwani Beach Resort

in einer kleinen Verkaufsbude am Strand

in einer kleinen Verkaufsbude am Strand

 

Das Hotel: Neptune Pwani Beach Resort & Spa (4,5 Sterne)

Da wir nur eine Woche Zeit für unsere Reise hatten und ich Stonetown schon von früheren Reisen kannte, entschieden wir uns diesmal für einen Strandurlaub an der Küste Sansibars. Die Wahl des Hotels fiel dabei nicht schwer: Das mit einem HolidayCheck Award ausgezeichnete All Inclusive Hotel Neptune Pwani Beach Resort & Spa sollte es sein.

Die wunderschöne Wohlfühlanlage liegt direkt am Strand von Kiwengwa und hat unsere Erwartungen, insbesondere was den Service anbelangt, sogar übertroffen. Eine sehr gepflegte Anlage, gemütliche, landestypisch eingerichtete Bungalows mit schicken Bädern, große Pools, ein leckeres und abwechslungsreiches (!) Buffet und überaus freundliches Personal sprechen für das Hotel.

Wer Bedenken hat, dass man am Strand pausenlos von Beach Boys belagert wird, kann unbesorgt sein. Auch als Frau kann man durchaus auch alleine einen Spaziergang machen. Wer zu verstehen gibt, dass er kein Interesse an Waren oder Dienstleistungen hat, wird i.d.R. in Ruhe gelassen. Der etwas erhöhte Strandbereich, in dem die Liegen des Hotels stehen, wird von Security-Personal bewacht, so dass Beach Boys hier gar nicht reinkommen.

Hauptpool

Hauptpool

Hotelanlage

Hotelanlage

Buffetrestaurant

Buffetrestaurant

Hotelstrand

Hotelstrand

 

Ausflüge

Bei der Reiseleitung von Neckermann Reisen kann man diverse Ausflüge buchen, wie z.B. den Ausflug „Sansibar light“ (Stonetown und Gewürzgarten) oder die „Seafari“ (Schnorchelausflug mit Barbecue). Wer flexibler unterwegs sein möchte kann über die Reiseleitung ein Auto mit Deutsch sprechendem Fahrer/Guide buchen.

Für alle, die etwas mehr Zeit haben, bietet sich Sansibar als ideale Badeverlängerung nach einer Safari an. Ich würde jedoch empfehlen, bereits vorab in Deutschland die Safari mitzubuchen. Auf Sanibar selbst gibt es die Big Five nämlich nicht, d.h. für eine Safari müsste man aufs Festland Tansanias (oder nach Kenia) fliegen. Mit einer Paketbuchung (Flüge, Safari, Hotel) kann man durchaus Geld sparen.

Die Sprache

Die Mitarbeiter des Hotels sprechen zwar sehr gut Englisch, aber das ein oder andere Wort auf Swahili zu kennen schadet sicher nicht ;). Daher nachfolgend ein paar Basics:

Jambo – Hallo
Karibu – Willkommen
Asante sana – Vielen Dank
Karibu sana – Gern geschehen (sinngemäß)
Habari gani? – Wie geht’s?
Mzuri sana – Sehr gut
Hakuna Matata – Es gibt keine Probleme (wörtlich übersetzt)
Lala salama – Gute Nacht
Pole pole – Langsam, langsam (hört man sehr oft auf Sansibar)
Hatari – Gefahr (manchmal auf Warnschildern zu lesen)
Daktari – Arzt
Safari – Reise