Namibia: Die Stille der Wüste mal anders erleben

von Isabella P. | mehr Artikel von | 25. Juni 2015 | Rundreisen | Keine Kommentare

Auf die Pressereise nach Namibia habe ich mich ganz besonders gefreut. Schon beim Verfassen der Einladung und somit auch dem Befassen mit dem Programm der Reise merkte ich, dass Namibia ein ganz besonderes Land sein muss. Unser Afrika-Produktmanager Roland Junker, der Ideengeber und auch Organisator des Programms vor Ort, sagte mir kurz vor der Reise, dass er noch versuchen möchte, eine Ballonfahrt einzubauen: Eine Ballonfahrt über die Namib-Wüste. Ich dachte nur aha…Und dann bekam ich doch ein wenig Angst. Ob eine Ballonfahrt sinnvoll ist, wenn man Höhenangst hat? Hm…wohl eher nicht. Daraufhin sagte ich ganz großzügig zu ihm, „also wenn du nur ein bestimmtes Kontingent an Plätzen bekommst und überhaupt, wenn wir die Journalisten auch ´alleine´ hochschicken könnten…“. Roland merkte, dass ich nach Ausreden suchte und meinte, „Du kommst mit und du wirst es auch nicht bereuen!“.

Er hatte ja so recht und ich bin ihm bis heute dankbar, dass er eine klare Ansage gemacht hat. Die Tage vor der Ballonfahrt hatte ich das ein oder andere Mal überlegt, na ja, vielleicht ist mir ja nicht gut an dem Tag und vielleicht bekomme ich es doch nicht gebacken in den Korb zu steigen. Ich habe mich entschieden das „Problem“ in der Gruppe offen anzusprechen und offen zu sagen: „wenn ich an dem Tag ´schlapp` machen sollte, prügelt mich in den Heißluftballon-Korb“! Umso erstaunter war ich, als sich noch zwei Teilnehmer meldeten, die offensichtlich die gleichen Ängste hatten, wie ich. Somit war unsere Mission klar: Wir „prügeln“ uns gegenseitig in den Korb.

Dass diese Ballonfahrt eines der Highlights der gesamten Reise sein würde und noch dazu ein unvergessliches Erlebnis, das wusste nur unser Experte Roland schon im Vorfeld. Obwohl es an anderen Highlights während unserer Rundreise nicht im geringsten gefehlt hat.


Ziel der Reise war es, den Journalisten Informationen über nachhaltigem Tourismus in Namibia zu geben, über unsere Rundreise und generell unser Angebot in Namibia zu präsentieren. Mit anderen Worten: so viel wie möglich vom Land zu zeigen und das innerhalb kürzester Zeit. Dies führte dazu, dass wir eine Woche lang sehr früh aufstehen mussten und viele, viele Stunden am Tag im Bus verbrachten. Wir hätten es sonst nicht geschafft eine eigentlich zwölftägige Rundreise in einer Woche durchzuführen.

Wir haben in der Tat in nur einer Woche die Namib Wüste bereist, waren bei der berühmte Salz-Ton-Pfanne Sossusvlei, die zu den schönsten Natur-Sehenswürdigkeiten gehört und sind bei Sonnenuntergang auf die „Dune 45“ gestiegen. Bei einer Tour durch Swakopmund durften wir Hereros kennenlernen und mehr über deren Kultur erfahren, haben in der Etosha-Pfanne vieles über Wildtiere Leoparden und Geparden erfahren und die Tiere selbst gesehen.

Zum Abschluss der Reise waren wir im Etosha Nationalpark, um dort weitere Wildtiere zu bestaunen. Eine unvergessliche Reise, die nicht nur ich, sondern jeder Teilnehmer unserer Gruppe weiterempfehlen wird!

Isabella P.

Isabella P. [Mitarbeiter]

Seit 2010 Pressesprecherin bei Thomas Cook. Ich reise sehr gerne. Wohin? Überall hin!
Isabella P.

Neueste Beiträge von Isabella P. (Mehr anzeigen)

Isabella P.
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (2 Bewertungen, durchschnittlich mit 5,00 von 5 Sternen bewertet)
Loading...

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.