Tipps für Kurzurlaub Ibiza und Formentera

von Sabine B. | mehr Artikel von | 30. Juni 2014 | Strandurlaub | Keine Kommentare

Kurz mal raus wollten wir. Etwas Sonne tanken. Aber auf keinen Fall nur faul am Strand liegen, sondern auch aktiv sein und etwas sehen. Und es sollte ein Ziel sein, das innerhalb von zwei Flugstunden erreichbar ist, da wir nur die drei Tage vom 1. bis 4. Mai zur Verfügung hatten.

Auf condor.com gab es zum Zeitpunkt meiner Suche gerade Fliegenpreise und ich musste nicht lange suchen, bis ich das perfekte Reiseziel für unseren Kurzurlaub gefunden hatte: Ibiza. Sicher – über Ibiza hört man so dies und das: überlaufen, laut, teuer und nur was für´s Partyvolk… Letztendlich hat sich für uns aber bestätigt, dass es nur eine Frage der Reisezeit und des Urlaubsortes ist. Anfang Mai ist Ibiza eine charmante und fast noch verschlafene Insel mit tollen Stränden und einer sehr sehenswerten Hauptstadt – definitiv auch für einen Kurzurlaub lohnenswert!

Hoteltipp für Kurzurlaub Ibiza: Hotel Garbi Ibiza & Spa

Nach kurzer Suche und ein paar Preis- und Bewertungsvergleichen haben wir uns für das Hotel Garbi Ibiza & Spa in Platja d’en Bossa entschieden. Das Preis-Leistungsverhältnis hat uns hier besonders überzeugt und wir haben unsere Wahl nicht bereut. Das Garbi Ibiza & Spa ist ein Vier-Sterne-Hotel mit sehr modernem Design im Lobby-, Pool- und Spa-Bereich. Die Standard-Zimmer erscheinen dagegen zwar etwas weniger stylish, sind aber großzügig geschnitten und sauber. Wir hatten Glück und bekamen ein Zimmer im obersten Stock mit direktem Meer- und Poolblick.

Da wir im Urlaub gerne aktiv und unterwegs sind, aber zwischendurch auch immer wieder etwas Erholung suchen, haben wir unsere drei Tage immer so eingeteilt, dass von beidem etwas dabei war.

Der Condor-Flug landete donnerstags morgens pünktlich um kurz nach sieben auf Ibiza, wo uns die Sonne bereits entgegen lachte. Nach dem komplikationslosen Bustransfer ins Hotel (ca. 20 min) konnten wir unser Zimmer direkt beziehen und frühstückten erst einmal ausgiebig (11 Euro pro Person, am Anreisetag natürlich nicht inklusive). Das Frühstücksbüffet war insgesamt sehr gut, insbesondere die leckeren Vollkorn-Croissants hatten es uns angetan.

Radausflug zu den Stränden in der Umgebung

Um wegen des frühen Aufstehens nicht in ein Tief zu fallen, entschieden wir uns dann, direkt etwas zu unternehmen. Wir liehen uns Mountainbikes im ca. 200 m vom Hotel entfernten Rad-/Roller- und Autoverleih und machten uns auf den Weg in Richtung Süden. Etwa 8 km von der Playa d’en Bossa entfernt gibt es zwei tolle Strände – Platja d’es Cavallet und Platja des Salines. Wir der Name schon ahnen lässt, befinden sich die Strände unweit des Salinen-Naturschutzgebietes. Nach etwa 30 Minuten Radeln hatten wir die Platja des Salines erreicht und waren begeistert! Weißer Sand, türkisblaues Meer und das alles bei strahlendem Sonnenschein. Wir ließen uns dort nieder und erholten uns von der Anreise. Das Meer war zwar noch sehr erfrischend, aber das machte uns überhaupt nichts aus.

Nach der Erholungspause schwangen wir uns wieder auf unsere Räder und fuhren noch einmal ca. 4 km durch die Salinen zum Cap d’es Falcó, wo es mit dem „Experimental Beach“ eine nicht ganz billige, aber wunderschön gelegene Strandbar gibt. Von dort kann man noch ein Stück an der Küste entlang spazieren und genießt tolle Ausblicke auf das Cap und das Meer.

Wieder im Hotel angekommen, erwartete und das Abend-Büffet. Auch hier haben uns die Auswahl und die Qualität des Essens vollkommen zufrieden gestellt. Es gibt sicher Hotels mit größeren Büffets, aber für uns waren vier Sorten Fleisch und zwei Sorten Fisch plus Salate, Vorspeisen, Suppe und Dessert vollkommen ausreichend.

Spaziergänge durch die Altstadt Ibizas

Da am folgenden Tag das Wetter etwas weniger freundlich war, nämlich ziemlich windig und eher bewölkt, nutzten wir diesen Tag zur Erkundung der Inselhauptstadt. Hierzu nahmen wir einfach den (etwas überfüllten) Linienbus, der alle 30 Minuten etwa 200 Meter vom Hotel entfernt hält. Die Fahrt in die Stadt dauert ca. 20 Minuten. Die Altstadt Dalt Villa thront etwas erhöht über dem Hafen und dem Rest der Stadt und ist von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützt. Vorschläge für Spaziergänge durch die Altstadt kann man sich hier kostenlos herunterladen. Wir haben uns für die traditionelle Route durch die Altstadt entschieden – allerdings in umgekehrter Reihenfolge – und uns am Ende auf der Plaça del Sol mit Blick auf die Stadt einen Kaffee gegönnt. Im Anschluss haben wir noch die Einkaufsstraßen zwischen der Plaça del Parc und dem Hafen erkundet. Hierbei haben wir einen sehr netten Sandwichladen namens Can Gourmet entdeckt (Carrer de Montgrí, 18). Hier gibt es die eigentlich typisch spanischen Bocadillos mal in etwas extravaganterer Form, z.B. mit Hummus und gegrilltem Gemüse oder mit Roastbeef. Lecker und empfehlenswert!

Da am Nachmittag der Himmel aufklarte und der Wind nachließ, genossen wir nach unserer Rückkehr ins Hotel dann noch zwei Stündchen am wirklich sehr ansprechend gestalteten Hotelpool mit einem Cocktail von der Poolbar.

Tagesausflug auf die Nachbarinsel Formentera

Die Zeit verging wie im Flug – schon hatte der dritte und letzte Tag unseres Kurzurlaubs begonnen. Für diesen Tag hatten wir uns etwas ganz Besonderes vorgenommen: einen Ausflug auf die Nachbarinsel Formentera. Von der Platja d’en Bossa aus gibt es direkte Fährverbindungen nach Formentera mit zwei Anbietern: Aqua Bus und Ulises. Wir entschieden uns aufgrund der späteren Rückfahrtmöglichkeit für Aqua Bus. Dieser Anbieter nutzt etwas kleinere Schiffe, die für die Überfahrt etwas über eine Stunde benötigen. Ulises dagegen ist mit seinem größeren Glasbodenboot mit ca. 45 Min etwas schneller unterwegs, dafür aber auch etwas teurer. Wir kauften bei Aqua Bus ein Kombiticket für die Fährüberfahrt und eine Vespa für uns beide zusammen für 58 Euro. Zunächst waren wir skeptisch, was die Vespa anging, da keiner von uns vorher je gefahren war. Aber die Sorgen erwiesen sich als völlig unbegründet – alles lief klasse und die Erkundung der Insel per Roller war das Highlight unseres Urlaubs!

Überhaupt ist Formentera absolut sehenswert! Als „das letzte Paradies im Mittelmeer“ wird sie angepriesen und wir können jetzt verstehen, warum. Zunächst fuhren wir an die Südspitze der Insel zum Cap de Barbaria mit Leuchtturm und Wachturm aus dem 18. Jahrhundert. Von hier hat man einen tollen Ausblick auf die schroffe Felsküste!

Danach führte uns der Weg quer über die Insel in Richtung Osten. Wir nahmen von der Hauptstraße aus Neugier eine kleine Abzweigung, an der ein Strand angeschrieben war – die Platja S’Arenal an der Südküste der Insel. Als wir ankamen waren wir erstmal sprachlos. Weißer Sand und sauberstes türkisblaues Wasser ergaben ein Bild wie in der Karibik. Wir wollten gar nicht wieder weg und entschieden uns deshalb für ein Mittagessen im Strandrestaurant, wo wir übrigens eine herausragende Ajoli serviert bekamen.

Nach dem Essen ging die Fahrt weiter nach Osten, hinauf nach El Pilar. An der Strecke dorthin gibt es ein Restaurant namens El Mirador – dort unbedingt anhalten und den fantastischen Ausblick auf die ganze Insel genießen! Am östlichsten Ende der Insel befindet sich ein weiterer Leuchtturm. Die Aussicht hat uns vom Cap de Barbaria allerdings besser gefallen. Nichtsdestotrotz können wir jetzt sagen, dass wir die Insel einmal überquert haben. 🙂

Den krönenden Abschluss unseres Besuchs auf Formentera bildete der Besuch der Platja ses Illetes, dem bekanntesten Strand der Insel. Eigentlich handelt es sich dabei um eine Art Landzunge, die fast nur aus Strand besteht. Und auch hier erwarteten uns toller weißer Sand und ein kristallklares Wasser. Eine schöne Kulisse bildeten dabei die zahlreichen Yachten, die in den Buchten vor Anker lagen.

Um 18:00 Uhr ging es mit dem Boot zurück nach Ibiza und damit war unser Urlaub leider auch schon vorbei. Ein letztes Abendessen und ein Strandspaziergang und dann ab ins Bett, denn die Nacht war kurz. Der Transferbus holte uns pünktlich um 6:00 Uhr im Hotel ab und brachte uns zum Flughafen. Wir werden Ibiza und Formentera in sehr guter Erinnerung behalten und werden sicher noch einmal wiederkommen! Ein absolut empfehlenswertes Reiseziel für die Vorsaison – auch für einen Kurzurlaub!

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Sabine B.

Sabine B. [Mitarbeiter]

Analyst Customer & Market Insight bei TC Touristik GmbH
Seit 4 Jahren arbeite ich bei Thomas Cook - zunächst im Produktmanagement für Golfreisen und nun im Bereich CRM, Customer & Market Insight. Reisen ist meine große Leidenschaft und auf meiner List der nächsten Must-Sees stehen unter anderem Costa Rica, Vietnam, Namibia und die Malediven.
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