Staubig und etwas holprig aber trotzdem atemberaubend und ziemlich unwirklich. So habe zumindest ich mir immer den Mond vorgestellt, wenn ich als Kind weit weit weg, Richtung Sternenhimmel, geschaut habe. So ganz klein auf der Erde hier unten, wollte ich am liebsten gleich in die nächste Rakete und Urlaub auf dem Mond machen. Klarer Fall von Kindheitstraum – wer kennt das nicht?!

Hm. Aber, jetzt im Erwachsenenleben angekommen, wartet der Realitäts-Check: Das Beamen wurde noch nicht erfunden und Raketen für den Personenverkehr noch nicht alltagstauglich gemacht (Haaaallo Elon Musk?!). Aber hier die gute Nachricht: Sooo weit muss man gar nicht fliegen! Den Mond gibt’s nämlich auch auf der Erde. Nach 4 Stunden Flugzeit (leider nicht in einer Rakete) kannst du in Spanien eine wunderschön bizarre Mondlandschaft bestaunen. Und zwar auf Lanzarote – im Timanfaya Nationalpark. Also, wer, wie ich, schon immer mal auf den Mond fliegen wollte, für den habe ich hier die coolsten Erlebnisse für euren Ausflug auf den Mond (auf Lanzarote) zusammengestellt. Und das Beste: Es geht sogar komfortabler, als eine wirkliche Reise auf den Mond. Also ab nach Lanzarote:

Was darf auf dem Mond nicht fehlen? Das richtige Mondmobil!

Klar, ohne geht es nicht: In meiner Vorstellung von der perfekten Mondreise, bin ich aus der Rakete geklettert, etwas rumgehopst und habe dann erstmal die Entdeckungstour mit meinem Mondauto gestartet. Klingt logisch, oder? Und genau das selbe Feeling bekommst du auf Lanzarote auch. Angekommen im Nationalpark, kann eigenständig in den witzigen und gleichzeitig nachhaltigen Twizzys die Insel erkundet werden. Da weht dir, wie auf dem Mond der Wind durch die Haare (gibt es überhaupt Wind auf dem Mond?!) und es geht über Stock und Stein in einem ziemlich abgefahrenen Gefährt durch die Mondlandschaft.

Keine Mondreise ohne: Ein Gefühl der Schwerelosigkeit

Ein Erlebnis, das sich bestimmt jeder von uns schon mal vorgestellt hat, ist der unglaubliche Ausblick auf die Erde vom All aus, während man selbst schwerelos vor sich hin schwebt. Das Problem ist nur: Lanzarote ist auf der Erde, also fällt die Aussicht aus der Ferne aus. Aaaaber – halt stop! Es gibt dafür ganz viele andere wundervolle Ausblicke. Und die sind so toll, dass sich dabei sogar eine Art von Schwerelosigkeit in mir (und bestimmt auch in euch) breit macht. So beeindruckende Aussichten, da vergisst man einfach alle Gedanken und kann frei sein. Wir halten also fest: Schwerelosigkeit gibt es auch auf Lanzarote!

Krater, Krater und nochmal Krater

Wenn ich an einem klaren Tag in den Nachthimmel auf den Mond schaue, dann kann ich nur erahnen, welche riesigen Krater, es dort oben geben muss (Fun Fact: Ich erkenne immer einen Hasen in den Kratern). Wer jetzt gedacht hat Krater kann Lanzarote nicht – come on! Krater gibt es auf der Insel genügend: Unwirklich tiefe runde Gebilde ziehen sich durch die Vulkanlandschaft der Insel. Dem Spaziergang auf dem Mond steht also nichts mehr im Weg (Egal bei welchem Wetter, denn hey, wir sind ja schließlich auf dem Mond, da regnet es nicht!).

Chillen am Pool, statt Platzangst im Raumschiff

Zu guter Letzt: Was gehört noch zu einer Expedition auf den Mond dazu? Richtig: Das Schlafen in einer Forschungskapsel, bzw. einem Raumschiff! So habe ich es zu mindestens in den Filmen immer gesehen. Aber ganz ehrlich – das sah auch immer ganz schön eng aus in diesen Kapseln – und das Essen aus so Tüten ist auch nicht so mein Ding. Da mache ich es mir doch wirklich lieber in einem der zahlreichen, schönen Hotels der Insel gemütlich und hau mich nach meiner anstrengenden Mond-Erforschungstour an den Pool. Cheers!

Also, pack deine Wissenschaftler-Ausstatung ein und los geht die Expedition auf den Mond!