Ob Schinken oder Schlösser, Trauben oder Trüffel: Italien ist reich an attraktiven Themenstraßen. Die schönsten haben wir hier zusammengefasst:

Strada dei Vini dei Castelli Romani: Auch vor den Toren Roms erwarten Reisende viele Attraktionen ganz unterschiedlicher Art: Archäologische Stätten ebenso wie Schlösser, Kirchen und Klöster. Die Strada die Vini e Castelli Romani fasst die verschiedenen kulturellen Angebote zusammen.

Strada dell’Olio: Eine der schönsten Olivenstraßen führt durch Apulien, im Süden der Apenninenhalbinsel. Die Strada dell’Olio schlängelt sich vor der Kulisse alter Olivenhaine durch eine reizvolle Landschaft.

Strada dei Fiori: Farbenvielfalt und Landschaftsarchitektur der Gärten an der Strada dei Fiori entlang des Lago Maggiore sind beeindruckend. Reisende zwischen Cannobio und Stresa haben die Wahl zwischen der Kamelienstraße, der Azaleen- oder der Rhododendronroute.

Strada del Prosecco: Kenner begrüßen mit dem spritzigen Schaumwein aus Venetien den Sommer. Auf der Strada del Prosecco, die sich durch die malerische Landschaft nordwestlich von Treviso schlängelt, erfahren Reisende viel Wissenswertes über das perlende Getränk und das Anbaugebiet.

Strada del Riso: Südlich von Verona führt die Strada del Riso Vialone Nano durch eine flache wasserreiche Landschaft. Hier wächst der bekannte Rundkornreis, der Grundlage eines jeden Risottos ist. Rechts und links der Straße laden zahlreiche Trattorien dazu ein, Risotto-Gerichte in allen Variationen zu probieren.

Strada del Vino Trentino: Direkt neben der Brennerautobahn im Trentino führt die Strada del Vino Trentino durch das schöne Tal der Etsch. Auf den Ausläufern der Berge, die den Fluss in seinen Lauf zwingen, gedeihen überall Reben. Die Trauben werden zu Wein gemacht – oder zu Hochprozentigem destilliert.

Strada del Franciacorta: Auch in der Lombardei ist Wein ein Wegbegleiter. Der Landstrich Franciacorta bei Brescia ist vor allem Weinkennern ein Begriff. Tipp: Ruhig mal das Auto stehen lassen und einen Ausflug zu Fuß oder mit dem Fahrrad machen.

Strada del Vino Chianti Colli Fiorentini: Die Weingärten gehören zur Hügellandschaft der Toskana einfach dazu. Zahlreiche renommierte Weingüter haben hier ihr Domizil. Vor allem das Gebiet des Chianti ist für Weinkenner aus aller Welt zur Pilgerstätte geworden. Wer diese Gegend erkunden möchte, folgt einfach der Strada del Vino Chianti Colli Fiorentini.

Strada del Tartufo Bianco: Hier wachsen die kostbaren Knollen, die während der Saison auch auf Märkten angeboten werden. Die Strada del Tartufo Bianco erstreckt sich zwischen den Provinzen Asti und Alessandria.

Strada del Vino Marsala: Die südliche Sonne lässt im sizilianischen Marsala Trauben gedeihen, die eine ideale Grundlage für den fruchtig-süßen Marsala-Wein abgeben. Für Einblicke in die Geschichte von Wein und Stadt folgt man einfach der Strada del Vino Marsala.

Strada del Prosciutto e dei Vini e dei Colli: Wer Parmaschinken liebt, liebt auch die Emilia Romagna. Hier liegt Parma – die Stadt, die der berühmten Schinkenspezialität ihren Namen gab. Die Strada del Prosciutto führt Reisende zu Betrieben, in denen köstlicher Schinken reift.

Strada dei Castelli Reggiani: Die Emilia Romagna war in früheren Zeiten der Sitz vieler Adelsgeschlechter. Noch heute lassen sich ihre Schlösser und Burgen in der Provinz Parma, um Canossa und in der Po-Ebene bewundern. Die Strada dei Castelli Reggiani erschließt das kulturelle Erbe für Besucher äußerst anschaulich.