Gibt es Toast auf Hawaii?

von Andre B. | mehr Artikel von | 21. Mai 2015 | Rundreisen, Strandurlaub | 2 Kommentare

Aloha e komo mai!

Traumstrände, türkisblaues Wasser, atemraubende Tropenwälder, Bikinis, und vieles mehr. Hawaii, das Sonnenparadies im Westen der USA, scheint alles zu haben, sogar Bier. Das Gerücht, es gäbe kein Bier auf Hawaii, hat Paul Kuhn bereits im Jahr 1963 ins Leben gesetzt. Spätestens seit 1994 ist das Gerücht gleich mehrfach außer Kraft gesetzt. Die Kona Brewery auf Big Island bietet viele verschiedene Sorten an, die sogar durch regionale Aromen verfeinert sind. Doch gibt es auch den von meiner Mutter heißgeliebten Hawaii Toast? Und was gibt es eigentlich sonst noch zu entdecken auf Hawaii?

Hula – der erzählende Tanz

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Hawaii war das Lieblingsreiseziel und Drehort verschiedener Musikvideos von Elvis.

Meine Suche beginne ich auf einem Traditionellem Luau. Durch Zufall wurde ich von „locals“ abseits des überfüllten Waikiki Beach hierzu eingeladen. Bei diesem Hawaiianischen BBQ wird ein Schwein, eingerollt in Palmenplätter, in ein Erdloch gegeben, mit Erde bedeckt und dort einige Stunden gegart. Während das Essen zubereitet wird, genieße ich den Ausblick auf die Surfer und eine Hula-Gruppe, die am Strand ihre Choreographie einstudiert. Ich erfahre, dass jede Bewegung eine bestimmte Bedeutung hat. Mit dem Tanz erzählen die Hawaiianer also Geschichten. Dass alle Hawaiianerinnen im Kokosnuss-Bikini und Bastrock herumlaufen ist jedoch ein Vorurteil, dass sich schlaue Marketingstrategen ausgedacht haben. Dies bringt mich sofort zu meiner eigentlichen Frage: Gibt es hier Toast Hawaii? Das Essen ist bereit und es gibt zu dem leckeren Schwein verschiedene typische Beilagen und einen Kokos-Nachtisch, der an Wackelpudding erinnert. Meinen Toast Hawaii suche ich hier vergeblich.

Das Surferparadies Hawaii

Surfboards abseits vom Waikiki Beach, Honolulu

Surfboards abseits vom Waikiki Beach, Honolulu

Am nächsten Tag entschließe ich mich an den North Shore von Oahu zu fahren. Vorher stärke ich mich mit einer Spezialität, die wirklich jeder mal probiert haben sollte: Acai Bowl. (Suchtgefahr!) Die Leckerste gibt es bei Crown Plantations in Honolulu. Die Nordküste gilt als Surfereldorado und auf dem Weg warten zahlreiche Foodtrucks. Bei Giovanni’s Original White Shrimp Truck gibt es sensationelle Shrimps mit verschiedenen Soßen. In Haleiwa – der Surferstadt – entdeckt man unter anderem eine grandiose mexikanische Küche bei Cholo’s. Den Toast Hawaii finde ich jedoch auch hier nicht. Ich gebe die Suche auf und genieße weiter die Schönheit Hawaii’s.

Am besten entdeckt man diese Schönheit auf Maui. Wir fliegen in einer kleinen Propellermaschine nach Maui und mieten uns in den Banana-Bungalow, einem beliebten Hostel, ein. Unsere Zimmernachbarn verraten uns einen Insider-Tipp: Die Road to Hana. Gleich am nächsten Tag mieten wir uns ein Auto und fahren einmal um die Insel nach Hana. Wie so oft ist der Weg das Ziel und wir entdecken traumhafte Wälder, kilometerweite Wiesen und Bambussträucher. In jeder Kurve rauscht ein Wasserfall und reife Maracuja’s rollen über die Straße. Hier kann man die Seele baumeln lassen und in das Leben der Hawaiianer eintauchen. Einen ganzen Tag sollte man einplanen, denn man bleibt an jeder zweiten Ecke stehen, um ein Foto zu machen.

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Das Surferparadies Haleiwa

 

Aktiv auf Hawaii? – Kein Problem!

Zurück in Honolulu wartet ein ganz besonderes Abenteuer: Die „Stairway to heaven“ oder auch „Ha’iku Stairs“ genannt. Dieser Hike geht mit knapp 4.000 Stufen nicht ganz in den Himmel, aber auf jeden Fall über die Wolken. Nachdem eine Satellitenstation der Navy auf dem Gipfel des Berges geschlossen wurde, war es ein beliebtes Ausflugziel für Locals und Touristen. Heute ist der Hike leider gesperrt und aufgrund eines heftigen Sturms am Valentinstag 2015 sogar teilweise beschädigt. Für alle, die trotzdem das Abenteuer suchen, gibt es spektakuläre Hikes in verschiedenen Schwierigkeitsstufen bei UNREAL HAWAII, verschiedene Surfschulen, wie Moku in Honolulu (hier stimmt dasPreis-Leistungs-Verhältnis!) und man kann sogar mit Haien schwimmen.

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Sonnenaufgang nach den ersten 2.000 Stufen auf dem „Stairway to Heaven“

 

Für alle „Hawaii Toast“-Fans mit Aussicht auf Fleischbällchen

Wer nicht ganz auf den Toast Hawaii verzichten will, gönnt sich im International Market Place oder Cheeseburger Waikiki einen Hawaiian Burger mit Ananas und Käse 😉

Andre B.

Andre B. [Mitarbeiter]

Marketing Manager bei Thomas Cook AG
Nach meinem dualen Studium BWL Tourismus und einem spannenden Auslandssemester auf Hawaii arbeite ich nun im Marketing der Thomas Cook AG. Gemeinsam mit meinen Kollegen versuche ich Euch jeden Tag zu inspirieren und ein Stück Urlaubsfreude weiterzugeben. Meine Hobbies: Reisen, Bloggen, Kochen, Sport.
Andre B.
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2 Kommentare

  • Daniel Hildebrandt sagt:

    Hallo Andre,

    schoener Artikel. Leider ist der Stairway to heaven mitlerweile so gefaehrlich, dass nur noch ganz selten jemand hoch geht. Ein Regenguss hat dort oben vieles kaputt gemacht. Es gibt aber natuerlich jede Menge andere tolle hikes hier 🙂

    Wenn Du mal wieder Lust hast nach Hawaii zu kommen oder Freunde den Hawaii Urlaub planen wollen, dann freue ich mich wenn Du ihnen meine Seite empfiehlst: http://www.Hawaii-Reise-Tipps.de

    Wir haben viele Videos und Artikel zu den Inseln.
    Aloha!

    Daniel

    • Andre B. sagt:

      Hallo Daniel,

      besser später als nie.
      Das ist sehr schade. Öffentlich ist der Weg auch schon lange nicht mehr aber das betreten zu bestimmten Zeiten geduldet. Ja ich hatte damals dort auch einige gemacht. Gut zu wissen dass ich beim nächsten Mal auf deiner Seite weitere Tipps bekomme. 🙂

      Viele Grüße
      Andre

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